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Management Basics (Subject) / SJ - Liquiditätsmanagement (Lesson)
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- Definition = Cash Management Bezeichnet die liquiden Mittel einer Unternehmung. CM ist die optimale Liquiditätsplanung, -disposition (Zuweisung) und -kontrolle sowie die Realisierung von konzerninternen Liquiditätsausgleich unter Aufrechterhaltung des finanziellen Gleichgewichts des Unternehmens und der Verfolgung des Rentabilitätsziels.
- Liquiditätsarten Primärliquidität (Kassenbestände, Sichtguthaben) Sekundärliquidität (Kreditlinien, kurzfristige Anlagen)
- Aufgabenbereich des CM Prognose der zu erwartenden Zu- und Abgänge an liquiden Mitteln Administration des Zahlungsverkehrs (Einzahlungsbeschleunigung, Auszahlungsverzögerung, kostenminimierte Transaktionsdurchführung) zinsoptimale Anlage überschüssiger Mittel zinsoptimale Aufnahme fehlender Mittel Reduzierung des Währungsrisikos
- Sicherung der Zahlungsfähigkeit (1) Durch Prognose von Ein- und Auszahlungen kann die Unsicherheit des Liquiditätsstatus zu einem bestimmten zeitpunkt reduziert werden. Was besteht auf den Konten.
- Sicherung der Zahlungsfähigkeit (2) Der zeithorizont der Liquiditätszahlung im Sinne des CRM erstreckt sich nur über die Planungsperiode die tag genau geplant werden kann, d.h. im Extremfall nur für einige Tage. Prognostizierbarkeit der Zahlungen (Miete, Gehälter)
- Vorteile des Pooling (z.b. Cash-Pool) zinsoptimale kontoführung durch Zinsaufwandsminimierung und Zinsertragsmaximierung Konditionsvorteile bei Geldmarktgeschäften aufgrund höherer Volumina bessere Übersicht über die Liquiditätssituation im Unternehmen, da verschiedene Zahlungsverkehrskonten konzernintern auf einem Konto saldiert werden zentrale Kompetenz und Portfoliostrategie
- Netting innerhalb einer Periode Gegenüberstellung und Verrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten Netting-Prozess dient innerhalb von nationalen oder milatinationalen Konzernen dazu, um die Anzahl und das Volumen von Zahlungsbewegungen zu verringern Matching = Aufrechnung Clearing = Überweisung der Nettosalden
- Vorteile des Netting Einsparung von Bankprovisionen, Bankgebühren und Devisenkonvertierungskosten Überblick über Volumina, Zeitpunkte und Währungen der Zahlungen vereinfachte Verwaltung der kurzfristigen Finanzmittel
- Währungsrisikominimierung spaltet sich auf in: Transaktionsrisiko (Wechselkursveränderungen ändern den geplanten Betrag) Translationsrisiko (Wechselkursänderunegn führen in der Bilanz zu Umrechnungsgewinnen und -verlusten) ökonomisches Risiko (Auswirkung des Kursrisikos auf Auslandsinvestitionstätigkeit)
- Einflussgrößen auf das Cash Management Unterscheidung in .... interne Kundenstruktur Unternehmensgröße Wettbewerbsstruktur externe Schwankungen auf Wechselkurse Steuergesetzgebung Zinshöhe und -schwankungen
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- Vorteile des Cash Management optimale Ausnutzung liquider Mittel Umgehung konzernexterner Geldgeber geringere zentrale Liquiditätsreserve Reduzierung bankbezogener Kosten Ausgleich von Währungsrisiken Größenvorteile bei der Finanzierung Transparenz und Flexibilität Einheitliche Finanzführung Spezialisierung
- Nachteile des Cash Managments Kosten der zentralen Abteilung Abhängigkeit von der zentralen Liquiditätsversorgung Gefahr der Risikoverlagerung Focus auf kurzfristige Gewinnerzielung Verwaltungsaufwand Verlust an Selbstständigkeit Entscheidungsferne Transparenz der finanziellen Verhältnisse gegenüber Dritten Abhängigkeit vom Anbieter des Cash-Management Systems
- Sofortmaßnahmen zur Liquiditätssicherung der Finanzbereich ist selten der Auslöser einer Krise, eventuell jedoch ein Verstärker, z.B. durch Forderung nach drastischen Kostensenkungsmaßnahmen der Finanzbereich bildet das gesamte Unternehmen ab, ist aber nur ein Teil dessen nachhaltige Maßnahmen zur Verbesserung der Liquidität erfordern umfassende / integrierte Maßnahmen in den Bereichen Einkauf, Produktion und Vertrieb