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Pflichtliteratur M1 (Subject) / 4 Gegenwärtige Entwichlungen: Das Ende der Schulen? (Lesson)
Gründe für die rückläufige Bewegung der Schulen. Auffällig an den jüngeren Richtungen: Sie versuchen alle den Behaviorismus zu überwinden.
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- 4.2 Kritische Psychologie Begründer: Klaus Holzkamp bezieht sich auf die Gesellschaftstheorie von Karl Marx Institut für Sozialforschung an der Uni Frankfurt, Aufgabe=Wechselwirkungen von Gesellschaft und Kultur zu Untersuchen. hinzu kamen Studien zu Autorität und Faschismus→ nationalsozialistische Regierung schließt das Institut. Mitglieder des Instituts (Adorno, Erich Fromm, Max Horkheimer, Herbert Marcuse) mussten emigrieren. Frankfurter Schule: versuch die Gesellschaftstheorie von Marx philosophisch, historisch und psychoanalytisch neu zu interpretieren. Positivismusstreit: Diskussion zw den Frankfurtlern (Herbarms, Adorno, Marcuse) und den Neopositivisten (Popper, ALbert) bezieht sich auf den früheren Werturteilsstreit zw. Weber und Schmoller Weber verlangt die Trennung von Werturteilen und wisseschaftlichen Sätzen dazu die Frankfurtler: Theorien werden von Herrschaftsinteressen bestimmt und durchgesetzt (Adorno) Jeder Theoriebildung geht ein Erkenntnisinteresse voraus. (Haberman) Forscher muß sein Verhältnis zu Gesellschaft, Forschung und Wissenschaft dialektisch mitbedenken »Bsp.: Forschung zu Atomenergie versus Sonnenenergie Forscher muß emanzipatorisches Erkenntnisinteresse auf dem Weg eines herrschaftsfreien Diskurses entwickeln (Habermas) Hans Hörmann: Psy. könne Wege aufzeigen zu Zielen, die sie nicht selbst setze, sondern die heteronom (abhängig von anderen/fremden Gesetzen) gesetzt würden. "aus den Erkenntnichssen der Psychologie kann abgeleitet werden, was man tun muss, um in einem Menschen ein hohes Leistungsvermögen zu erzeugen,. Aber die Pschologie sagt niemals, ob man in einem Menschen ein hohes Leistungsstreben erzweugen soll. (zitiert nach Holzkamp) Die Verbindung zwischen der Wissenschaft Psy. und der Gesellschaft stelle nach Hörmann der Psychologe selbst dar, er habe frei und allein die Entscheidung zu fällen, welchem Ethos er sich verantwortlich fühlen solle. (Hörmann) Gegenargumente (Vertreter der Frankfurter schule) Holzkamp: Entwicklung seiner Position in enger Beziehung zur damaligen Studentenbewegung, wie die Frankfurter Schule, fordert Klaus Holzkamp mit Marx ein dialektische Verhältnis von Volk und Gesellschaft . nach Holzkamp gehören die neopositivistischen, geisteswissenschaftlichenen Ansichten von Hörmann als "bürgerliche Psychologie" kritisierte diese nach Grundlagen, MEthoden und Anwendungen.
- 4.3. Humanistische und Transpersonale Psychologie: 4.3.1 Humanistische Psy. Vertreter: Maslow, Charlotte Bühler, Carl Roger Gemeinsamkeiten: Kritik an einer behavioristischen Psy. (habe aus dem Menschen eine größere Ratte, langsameren Computer gemacht) das aktive Streben des Menschen nach einem erfüllten Leben, nach Anerkennung, Selbstverwirklichung im Mittelpunkt. dritte kraft, dritter Strom der Psy. American Association od Humanistic Psychology mit Vorsitz: Maslow, vertritt 4 Thesen, die Unterschiede zur damals wie heute vorherrschenden akademischen Psy.: Erlebende Person = Zentrum d. Aufmerksamkeit. Theoretische Erklärungen, sichtbares Verhalten = zweitrangig. Gegenstand=spezifische Menschliche Eigenschaften = Fähigkeit zu Wählen, Kreativität, Wertsetzung, Selbstverwirklichung. Gegensatz = mechanistische, reduktionistische Auffassung des Menschen. Auswahl der Fragestellungen und Methoden erfolgt nach Maßgabe der Sinnhaftigkeit, im Gegensatz zur Betonung der Objektivität auf Kosten des Sinnes. Aufrechterhaltung von Wert und Würde des Menschen = Anliegen, Interesse an der Entwicklung der Kräfte und Fähigkeiten. psychotherapeuthischen und erziehungspsychologischen Erfahrungen der Vertreter: Mensch sei von Natur aus gut und verfüge über Selbstheilungskräfte (Roger) Strebe nach einem erfüllten Leben (Bühler) und Selbstverwirklichung (Maslow) diese Überzeugungen sind typisch für amerikanische Gesellschaft, Credo= der einzelne Mensch strebe nach Glück, in Verfassung verankert. pessimistisches Menschenbild Freuds überzeugt nicht mehr Behaviorismus stösst an seine Grenzen Charlotte Bühlers Anteil: in Ihrer Psychologie des menschlichen Lebenslaufs stellte sie das streben des Menschen nach einem erfüllten Leben heraus. Nach Emigration, Beschäftigung mit Psychoanalyse und Psychotherapie. → Verfechterin einer revolutionär anmutenden neuen Strömung. Beziehungen zu Camus: Roman "Die Pest": das schöpferische Streben des Menschen nach sozial verantworlichem Handeln in einfachen und widrigen Lebensbedingungen. Ähnlichkeiten mit Reformpädagogik und zur geisteswissenschaftl. Psychologie. gemeinsam ist diesem 3 Richtungen: Betonung der Eigengesetzlichkeit menschlichen Denkens und Handelns, Annahme dynamischer Kräfte innerhalb des Individuums (Bahaviorismus = außerhalb des Individuums) fordern eine Psychologie der erlebten Person. Nutzung phänomenologischer Methoden: Psy soll allem seelischen ohne voreilige Deutung , Wertung oder Kritik mit derselben Aufmerksamkeit begegnen. Nach Rogers : Der Gesprächstherapeut soll sich aller Wertung und Deutung enthalten. werfen akademischer Psy Methodenfetischismus vor und Verweigerung der Beschäftigung mit Alltagsproblemen. Bemühen sich um teilnehmend-besorgte (concerned) Erkenntnishaltung der Welt. wichtigste Methode neben Fremdbeobachtung =Selbstbeobachtung. Richtungen die von der Humanistischen Psychologie profitieren: Arbeiten des amerikanischen Psy. Minaly Csikszentmihalyi, Sein Buch "Flow. Das Geheimnis des Glücks", sein Vorgehen =systematische Phänomenologie., seine Frage= wie kann jeder ein exellentes, erfülltes Leben erlangen? (dem Hum. Psy, sehr nahe) Sein Flow Konzept weist Ähnlichkeiten zu Konzepten der Selbstverwirklichung auf, wie sie bei Maslow zu finden sind.