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Allg. Zoologie (Subject) / Messmethoden (Lesson)

mess

This lesson was created by Strawlarry.

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  • Latency Zeit (sec, min, h) von bestimmten Zeitpunkt (z. B.Registrierbeginn oder Reizeinwirkung) bis zum ersten Auftreten einer Verhaltensweise
  • Frquency Anzahl der Verhaltensweisen pro Zeit (Rate).  
  • Duration (Dauer) Ununterbrochene Dauer eines Verhaltens. Die Angabe kann auch als (total duration) totale Dauer oder Prozent pro Beobachtungszeit (percent duration) erfolgen.
  • Mean duration (Mittlere Dauer) Total duration (Dauer eines Verhaltens) geteilt durch Frequency (seine Frequenz).
  • Ad libitum sampling Alle Verhaltensweisen aller Tiere werden erfasst, es gibt keinerlei systematischer Vorgaben. Problem: herausragende Verhaltensweisen und Individuen werden überbetont. Trotzdem ist diese Methode z. B. für informelle Beobachtungen oder zur Erfassung seltener aber wichtiger Ereignisse sinnvoll.
  • Focal-animal-sampling Erfassung aller vorher ausgewählten Verhaltensweisen und Interaktionen eines Individuums, eines Wurfes oder einer anderen Einheit für eine bestimmte Zeit. Dies ist auch eine geeignete Form für das Studium von kleineren Tiergruppen. Wenn das/die Fokustier/e außer Sicht sind, muss dies entweder als time out notiert werden oder die Beobachtung ist zuunterbrechen. eine weitere Möglichkeit ist, das/die Fokustier/e zu verfolgen. Das einmal gewählte Verfahren muss festgelegt werden und sollte im Verlauf einer Beobachtung nicht geändert werden.
  • Scan sampling Das Verhalten einer Gruppe oder eines Subjekts wird in Intervallen oder zu bestimmten (vorher festzulegenden) Zeitpunkten erfasst. Diese Methodebeschränkt den Beobachter auf ein oder wenige Verhaltensweisen (z. B. Tier ruht oder ist aktiv) und erfasst Zustände, keine Ereignisse. Dieses Verfahren ist vor allem für die Erfassung der prozentualen Anteile verschiedener Verhaltensweisen geeignet. Das Verhalten muss klar und schnell erfassbar sein. Problem: herausragende Verhaltensweisen undIndividuen werden überbetont.
  • Behavior sampling Es wird jedes Auftreten bestimmter Verhaltensweisen eines Individuums oder einer Gruppe erfasst (z. B.Kampf oder Kopulation). Ähnlich dem ad libitum sampling.
  • Sequence sampling Alle Verhaltensweisen einer bestimmten Verhaltenssequenz werden erfasst. Geeignet ist diese Methode vor allem für soziale Interaktionen. Die Erfassung beginnt, wenn die Interaktion beginnt. Sie endet, wenn die Interaktionssequenz beendet ist oder unterbrochen wird. Das Problem dieses Verfahrens besteht darin, den Anfang und das Ende einer Sequenz zu bestimmen.
  • Continuous recording (Kontinuierliche Erfassung ) Es wird jedes Auftreten aller Verhaltensweisen gemeinsam mit der Zeit des Auftretens erfasst. Man misst somit echte Frequenzen bestimmter Ereignisse oder die Dauer bestimmter Zustände der auftretenden Verhaltensweisen. Das Problem ist die Datenfülle.
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  • Time sampling (Intervallerfassung ) Die Beobachtung wird in Sammlungsintervalle untergliedert, man misst also nur periodisch. Wird das Verhalten zu bestimmten Zeitpunkten erfasst, werden diese Zeitpunkte der Datenerfassung als Sammlungspunktebezeichnet. Die Sammlungsintervalle sollten so kurz wie möglich und so lang wie nötig sein. Die Vorteile der Intervallbeobachtung bestehen darin,dass eine größere Anzahl von Verhaltensweisen und Objekten beobachtbar ist und dass durch die vereinfachte Beobachtung eine höhere Verlässlichkeit der Daten erreicht werden kann. Der Nachteil ist, das weniger Informationen als bei kontinuierlicher Beobachtung erfasst werden.
  • Instantaneous sampling (Interval States) Erfassung des Verhaltenszustandes eines Individuums oder aber mehrerer Tiere zu einem bestimmten, vorher festgelegten Zeitpunkt, dem Sammlungspunkt. Diese Methode geht davon aus, dass das Verhalten von einem zum anderen Sammlungspunkt angedauert hat . Bsp. unten (Intervall 10 s): Duration 100 s, 10 Events.
  • One-zero-sampling (Interval Events) Es wird erfasst, ob in einem bestimmten festgelegten Intervall ein bestimmtes Verhalten auftritt oder nicht, unabhängig davon, wie oft und wie lange es in diesem Intervall auftritt. Es liefert: Events, in denen ein Verhalten auftritt (dimensionslos). Es können nur ein oder zwei Individuen undvon diesen eher Zustände als Ereignisse erfasst werden. Bsp. unten (Intervall 10 s): 13 Events.