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Klinische Interventionen (Subject) / Verhaltenstherapie (Lesson)
- Merkmale kognitiver Ansätze Das typische Kennzeichen des Menschen ist sein reflexives Bewusstsein - Er versteht seine eigenen Gesten und kann sie gezielt einsetzen, da er die Folgen antizipieren und Perspektive übernehmen kann. - Um befriedigende Erklärungen und Therapieerfolge erzielen zu können reichen reine Konditionierungsansätze nicht aus
- Kognitive Wende ! Bereits in den 1970er Jahren entstand ein Ansatz zur Beeinflussung psychischer Störungen über eine Veränderung von kognitiven Strukturen #Veränderung dysfunktionaler Bewertungen und Einstellungen #Identifizierung automatischer Gedankenabläufe und Bewertungen
- Historischer Hintergrund Ellis und Beck veränderten etwa zeitgleich die klassische Verhaltenstherapie und ergänzten sie um kognitive Konzepte. 1. Die rational-emotive Verhaltenstherapie von Ellis 2. Die kognitive Verhaltenstherapie von Beck 3. Selbstverbalisationsansatz von Meichenbaum
- Die Komponenten einer KVT- Fallkonzeption Ziel :Veränderung dysfunktionaler Kognitionen und Schemata, um: a.) damit eine dauerhafte Verbesserung der Symptomatik auf der Verhaltens- und Erlebensebene zu erreichen b.) Aufbau realistischer, konstruktiver Perspektive ! 1. Problembeschreibung 2. Grundannahmen des Patienten 3. Beschreibung des Problemverhaltens 4. Vorausgehende und nach folgende Bedingungen 5. Ursprüngliche Entwicklung des Problemverhaltens 6. Arbeitshypothese zur Aufrechterhaltung und Genese ! der Symptomatik ! 7. Behandlungsplan 8. Bei der Behandlung zu erwartende Schwierigkeiten
- Ansatz von Beck ! Stark strukturiertes Vorgehen ! Direktiv ! Kognitive und verhaltenstherapeutische Massnahmen sind eng miteinander verknüpft ! Ansatz war ursprünglich auf depressive Störungen beschränkt – mittlerweile auch für andere klinische Störungsbilder, sowie Persönlichkeitsstörungen
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