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Klinisch-Pathologische Fallkonferenz (Subject) / Hämangiome (Lesson)
- Definition Häufigster benigner Lebertumor mit einer Inzidenz von ca. 5%. Man unterscheidet zwischen den kleinen kapillären (<5 cm) und den seltenen großen kavernösen Hämangiomen (>5 cm)
- Epidemiologie Frauen sind dreimal häufiger betroffen als Männer tritt typischerweise zw. 30-50 Lj. auf ab 5 cm: Riesenhämagiom
- Klinik Oberbauchschmerz (Kapselspannung) Völlegefühl, Übelkeit, Gewichtsverlust Mögliche Komplikation: Thrombosierung Ruptur
- Diagnostik Abdomen-Sonographie: homogen, echoreich, scharf begrenzt CAVE: Inhomogenität bei thrombotischen großen Hämangiomen, DD HCC → Risikofaktoren, Leberzirrhose? KM-Sonographie (gleichertig in der Hämangiomdiagnostik sind CE-MRT und CE-CT) frühe KM-Aufnahme im Randbereich Irisblendenphänomen (zentripetales Anfluten des KM)
- Therapie Kleine Hämangiome: Kontrolle Symptomatische oder große kavernöse Hämangiome: Resektion bzw. Embolisation bei erhöhtem operativem Risiko Riesige Hämangiome können evtl. eine Indikation zur LTL darstellen Schnelles Wachstum oder Komplikationen stellen ebenfalls OP-Indikationen dar.
- Was muss der Patient beachten (Nachsorge) Regelmäßige sonographische Kontrolluntersuchungen erstmalig nach 3 Monaten post-OP dann alle 6 Monate Zur Vermeidung einer Narbenhernienbildung auf das Heben und Tragen von Lasten für die nächsten 3 Monate verzichten
- OP-Indikationen Größenprogredienz Kapselnahe/oberflächliche Lage ab >9 cm: Rupturgefahr
- Wann Embolisation? Bei Blutungen (Rescue-Situation) oder bei erhöhtem operativem Risiko
- Worauf achtet der Pathologe? Ausschluss Malignität: Monomorphes, flaches Endothel, keine Kommunikation der Hohlräume, kein infiltratives Wachstum DD Angiosarkom, Epitheloides Hämangioendotheliom Beurteilung des restlichen Gewebes: gesundes Parenchym Randbereichsfibrose? Das kindliche vs. adultes Hämangiom in der Histo: kein Unterschied
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