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Einführung in die Medizin (Subject) / Enstehung der Pharmakologie (Lesson)

Entstehung der Pharmakologie

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  • Welche Verfahren und Verabreichungsformen sind an Stelle der Gebräue und Kräutertees getreten (19. und 20. Jahrhundert)?   - Komprimate - Tabletten - Zäpfchen - parenterale Injektionen  
  • In welchen drei grossen Gruppen werden die Medikamente eingeteilt?   - Symtomatisch wirksame Medikamente - Physiopathologisch wirksame Medikamente - Ätiologisch ansetzende Medikamente
  • Was gehört zu den symtomatisch wirksamen Medikamente?   - Beruhigungsmittel: Morphium =starkes Schmerzmittel Codein und Heroin= gegen Hustenreiz Barbiturate= wirken sedierend auf das ZNS und werden auch als Schlafmittel und zur Krampflösung eingesetzt Erste Allgemeinanästhetika in der Chirurgie: Lachgas, Äter, Chloroform oder Mischungen aus Äter, Chloroform und Ethylchlorid - Anästhesie: Erste Schmerzmittel, fiebesenkende und entzüdunghemmende Arzneimittel ab1825 mit Salicin, Salicylaten (Antirheumatika), Natriumsalicylat (oral), Methylsalicylat (Salbe) Theophyllin= wirken harntreibend und enstpannend auf die glatte Muskulatur Neuroleptika und Tranquilizer (beginn 20.Jht.)= hemmen die Aktivität des Gehirns
  • Was gehört zur Gruppe der physiopathologisch wirkende Medikamente? Auswirkungen der Krankheiten werden kurzfristig oder bei chronischen Krankheiten, langfristig ausgeglichen. - Spasmolytika - Stimulanzien der glatten Muskulatur - Antihistaminika - Chemotherapie bei Krebs - Tranfusionen
  • Spasmolytika (physiopathologisch wirkende Medikamente)   -Atropin= krampflösende Spasmolytika (Belladonna)
  • Stimulanzien der glatten Muskulatur ( physiopathologisch wirksame Medikamente)   - Ergotin und Ergotamin - D-Lysergsäure und Lysergid= halluzinognene und depersonaliesierende Wirkung - Acetylcholin= gefässerweiternde Substanz - Digitalin = bei Herzinsuffizienz - Blutdrucksenker (Antihypertensiva)= bei Herz- Kreislauf- Erkrankungen - Gerinnungshemmer (Antikoalgulanzien)= bei Venen- und Arterienthrombosen
  • Antihistaminika (phyiopathologisch wirkende Medikamente)   -erste Antihistaminika wurden 1942 gegen allegische Erscheinungen eingesetzt Hormone und Vitamine können bei Mangelerscheinungen oder Unterversorgung eingesetzt werden. Künstliche oder natürlich hergestellte Hormone auch als Regulatoren, Antagonisten, oder Hemmer. z.B. Ovulationshemmer (Antibabypille)
  • Chemotherapie bei Krebs (physischpathologisch wirkende Medikamente)   - wirkt auf die Zellen toxisch, stört den Stoffwechsel und hemmt die Zellteilung - Röntgenstrahlen wurden zur Behandlung von Krebs und bestimmten Hautkrankeheiten eingesetzt. Als Strahungsquellen wurden zuerst Radiumnadeln, später Zyklotron, Betatron und die Kobalt-60-Bombe eingesetzt
  • Transfusionen (physiopathologisch wirkende Medikamente)   - erste Versuchungen von Blutübertragungen im 17. Jgh -Landsteiner entdeckte nach 1900 die versch. Blutgruppen und ihre Unvertärglichkeit untereinander - Bei einer Tranfusion kann entweder Vollblut oder nur bestimmte Bestandteile (Plasma, Blutkörperchen, Eiweissfraktionen) übertragen werden.
  • Was bedeutet Rehydration des Körpers?   Ist die Wiederhestellung des physiologischen Wasser- und Minaralhaushalt. Diese erflogt mithilfe von so genannter physiologischer Kochsalzlösung
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  • Ätiologisch ansetzende Medikamente   - Chemotherapie bei Infektionskrankheiten erste Breitband-Chemotherapeutikum gegen Infektionen war Urotropin. Ab 1935 erst Sulfamide -Sulfamide und Antibiotika Auf die Sulfamide folgte die Antibiotika (aus Schimmelpilz gewonnen) Fleming entdeckte 1943 das Penicillin. 1944 wurde Streptomycin isoliert, das unter anderem gegen Tuberkulose wirkt