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Parietal (Subject) / Kniegelenk (Lesson)

Osteo

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  • Wa ist die Mikulicz Linie? =ist die so genannte Traglinie des Beines. Es handelt sich um eine gedachte Linie, die physiologischerweise im Zentrum des Hüftkopfes beginnt, die Mitte des KG schneidet und im Mittelpunkt des SG endet. Normalerweise stehen alle Gelenke im Bein in einer Linie, der so genannten Mikulicz-Linie. Sie ergibt einen nach lateral geneigten Winkel von 6° zur Vertikalen.
  • Was ist das Böhler Zeichen? In voller Streckung und wechselnden geringen Beugestellungen erfolgt eine Kompression des medialen und lateralen Gelenkspaltes durch Varus− und Valgus−Stress. Schmerzen können sowohl auf eine Menis−kus− als auch eine Bandläsion hindeuten.
  • Wie testet man das Steinmann 1 Zeichen? Der Untersucher führt in unterschiedlichen Beugestellungen des Kniegelenkes mit der Hand an der Ferse passiv kreiselnde Bewegungen des Unterschenkels in Innen− und Außenrotation aus und bringt dabei zusätzlich abwechselnd den medialen und lateralen Kniegelenkspalt unter Kompression. Dadurch gelingt es bei einer Meniskusläsion, am betroffenen Gelenkspalt einen Kompressionsschmerz auszulösen, der meistauch genauer lokalisiert werden kann
  • Wie testet man das Steinmann 2 Zeichen Dieser durch das Steinmann−I−Zeichen lokalisierte Druckschmerz wird nun durch Fingerdruck in geringer Flexionsstellung des Kniegelenkes genau lokalisiert. Bei zunehmender Flexion des Kniegelenkes unter seitlicherKompression wandert die Lokalisation des Druckschmerzes im Gelenkspalt nach dorsal
  • Wie testet man das Payr Zeichen In Rückenlage wird die Ferse des betroffenen Beines in Höhe des gegenseitigen Knies auf der Unterlage aufgesetzt. Wenn durch das Abspreizen des Beines im Hüfgelenk eine Schneidersitzposition resultiert, kommt der mediale Meniskus im Gelenkspalt unter Kompression.Im positiven Falle (mediale Meniskusläsion) resultiert ein akuter Schmerz
  • Wie testet man das Bragard Zeichen Der lokalisierte Druckpunkt am medialen Meniskus wird mit dem Finger in Außenrotationstellung des Unterschenkels aufgesucht. Wenn der Schmerz bei Innenrotation des Unterschenkels verschwindet, weil der Meniskus sich von dem dem den Druckschmerz auslösenden Finger wegbewegt, ist das Bragard−Zeichen als Hinweis auf eine mediale Meniskusläsion positiv.
  • Wie wird der Apley Kompressionstest durchgeführt In Bauchlage wird das um 90° gebeugte Knie unter Druck auf die Ferse und gleichzeitigen Rotationsbewegungen quasi auf den Femurkondylus gedrückt und so der Meniskus in verschiedensten Beuge− und Rotati−onspositionen unter Druck gesetzt. Bei positivem Testergebnis ist eine Meniskusläsion sehr wahrscheinlich
  • Wie wird der Apley Distraktionstest durchgeführt? Beim Distraktionstest nach Apley erfolgt die beim Kompressionstest beschriebene Bewegung unter Zug am Unterschenkel. Dieser Test ist für eine Meniskusläsion weniger zuverlässig, sondern weist eher auf eineBandläsion ggf. mit Meniskusbeteiligung hin.
  • Durchführung des McMurray Testes Beim McMurray−Test wird der Innenmeniskus in maximaler Außenrotation des Unterschenkels und Hyperflexion des Knies praktisch in die Zange genommen. Die maximale Außenrotationsposition des Unterschenkelswird beibehalten und das Kniegelenk gestreckt. Dabei wird ein Zug auf den Innenmeniskus und das Innenband
  • Was ist der Lachmann Test Der passive Lachman−Test ist vor allem bei einer frischen Verletzung wegen der geringen Schmerzen sehr gut zur Testung auf eine Instabilität des vorderen Kreuzbandes geeignet. Darüber hinaus muss er als einspezifischerer Test als die passive vordere Schublade angesehen werden.
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  • Durchführung Lachmann Test Der Test erfolgt in Rückenlage, das Hüft− und Kniegelenk sind jeweils um ca. 180° gebeugt. Die eine Hand des Untersuchers umfasst den distalen Oberschenkel, die andere den Tibiakopf. Die Hand am Tibiakopf ziehtdiesen nach ventral. Bei einer Instabilität des vorderen Kreuzbandes erfolgt eine Translationsbewegung des Tibiakopfes nach vorne
  • Durchführung aktiver Pivot Shift Bei 90° Flexion des Kniegelenkes und auf der Unterlage fixiertem Fuß kommt es bei dem Versuch, das Kniegelenk zu strecken, zu einem aktiven lateralseitigen Subluxieren des Tibiakopfes als Zeichen einer vorderenKreuzbandruptur.
  • Durchführung passiver Pivot shift In Rückenlage des zu Untersuchenden wird das Bein an der Ferse angehoben und dabei der Unterschenkel nach innen gedreht. Aus der Streckstellung wird nun das Bein in eine Beugestellung überführt. Die zweite Hand übt dabei einen Valgus−Stress durch Druck auf den distalenlateralen Oberschenkel aus. Bei ca. 180° Beugung kommt es durch den Zug des intakten Innenbandes zu einer Spontanreposition des nach ventral subluxierten Tibiakopfes.
  • Durchführung Hyperkompressionstest In Rückenlage und Streckstellung des Knies wird mit der flachen Hand die Kniescheibe gegen das Femur gedrückt. Ein dadurch ausgelöster Schmerz hat seine Ursache meist in einer Chondropathia patellae, einemkorrespondierenden Knorpelschaden im femoralen Gleitlager oder synovialen Problemen.
  • Was ist das Zohlen Zeichen In Rückenlage und Streckstellung des Knies wird die Patella mit Daumen und Zeigefinger erfasst, distalisiert und bei aktiver Anspannung des M. quadriceps auf das Femur gedrückt. Bei einer Chondropathie im patellarenGleitlager werden dabei Schmerzen ausgelöst.
  • Durchführung Patellafacettentest Die Patella wird von seitlich etwas aus ihrem Lager gedrängt und mit dem Finger ein Druck auf die damit frei zugängliche Patellafacette ausgeübt. Bei frischen Verletzungen oder chronischen Knorpelschäden löst dies einen Schmerz aus.
  • Wo liegt die Bursa infrapatellaris profundus und welche Funktion hat sie? direkt unter der dicken Sehne der Kniescheibe. So ist Bursa infrapatellaris profunda, zwischen Tibia und Rückfläche des Ligamentum patellae zu finden. Bursa infrapatellaris profunda schiebt sich genau zwischen das Kniescheibenband und das Schienbein. Der oberflächliche Teil der Bursa infrapatellaris profunda ist zwischen der Ligamentum patellae und der Haut zu finden, wogegen sich der tiefe Anteil zwischen der Ligamentum patellae und dem proximalen Ende der Tibia befindet. Hier übernimmt Bursa infrapatellaris profunda eine wichtige Funktion, denn diese ermöglicht ein reibungsloses Gleiten der Patellarsehne über die Tibia, welche bei der Beugung des Kniegelenkes entsteht.
  • Bewegung der Meniscen bei Flex nach dorsal Aktive Faktoren sind der Semimembranosus auf der med. Seite und der Popliteus auf der lat. Seite
  • Bewegung der Meniscen bei Extension sie werden dr. die Femurcondylen auf dem Tibiaplateau nach ventral geschoben insgesamt legt der med. Meniscus einen Weg von ca 6mm zürück, der laterale m. ca 12mm bedingt dr. die Fixierung der Hörner und die Beweglichkeit der übrigen Anteile verformen sie sich bei der Bewegung
  • Was ist die schmerzhafte Streckhemmung? = häufiges Symptom bei Meniskusverletzungen es klemmt sich ein abgerissenes Stück Meniscus im Femorotibialgelenk ein und verursacht eine Gelenksperre Das Beseitigen der Einklemmung gelingt häufig dr. Schütteln oder Bewegen eine andere Ursache können die Mm. membranosus oder popliteus sein, da sie nachgeben müssen, damit die Meniscen nach ventral gleiten können
  • Was ist das Patellaspitzensyndrom? = Jumpers knee der Ansatzbereich des Lig. patella an der Patellaspitze ist äußerst druckempfindlich der Schmerz verstärkt sich bei Ext. gegen Widerstand Ursache = vielseitig, oft dr. sportspezifische Faktoren -> abrupte Abbremsvorgänge, Beschaffenheit von Boden und Schuhen, teilweise konstitutionelle Faktoren ->Achsfehlstellungen und muskuläre Dysbalancen
  • Was sind Kapselschwellungen typische kranzförmige Ausdehnungen direkt oberhalb der Patella und sprechen für eine Reizerscheinung in der Membrana fibrosa Diese Schwellung ist weich, eindrückbar, aber nicht in das Gelenk verschiebbar
  • Was ist ein Gelenkerguss =dr. Fehlbelastung und anderer Entz.reize produziert die Synovialmembran mehr Flüssigkeit, wodr. sich ein Gelenkerguss bildet Folge = Überdehnung der Kapsel, Komprimierung der Gelenkkapillaren. Leukozyten treten in das Gelenk und produzieren lysosomale Enzyme, die den Knorpel angreifen Ergussflüssigkeit ist im Gelenk und kann innerhalb des Gelenkes verschoben werden Tanzende Patella = dr. Ausdrückn des ventralen Recessus und Ext im KG sammelt sich die Flüssigkeit unter der Patella. Dr. Druck auf die Patella sinkt sie ein und federt beim loslassen in die vorherige Position
  • Über welche Struktur sagt der Patella Gleittest nach lateral was aus? über den Spannungszustand des transversalen Retinaculums
  • Wie verhält sich der Schmerz bei einer Meniskusläsion der Schmerz wandert bei Ext. nach ventral und bei Flex nach dorsal
  • Was ist eine Patellaluxation? Patella verlässt ihr Gleitlager, meist nach lateral eine Dysplasie der Patella und der Facies patellaris führen zur Patellainstabilität und wiederholter Subluxation und Luxation der P. nach lateral Folge= Drucküberlastung der Knorpelflächen des lat. GGleitlagers und später eine femoropatellare Arthrose Pat. beschreiben eine Giving way Symptomatik bei rasch ausgeführten Bewegungen häufig kommt es spontannach der Luxation zu einer Reposition Therapie = bestehende muskuläre Dysbalance beseitigen. OP = Spaltung des lat. Retinaculums mit med. Kapselraffung
  • Wie erkennt man einen Gelenkerguss? Inspektion -> Bein in leichte Flex halten, um Kapsel zu enspannen, beim Bewegen verlagert sich die Flüssigkeit. Bei Ext -> Flüssigkeit wird nach ventral in die Recussus prä- und parapatellaris gedrückt (dr. passive Dehnung der Gastrocnemiusköpfe werden die Polkappen ausgedrückt) bei Flex -> Flüssigkeit verlagert sich nach dorsal, weil dr. den Quadriceps der Recussus suprapatellaris ausgestrichen wird Tanzende Patella Bew. einschränkung ab 80° Flex (ab 80° muss sich der Recessus entfalten, was er bei Erguss nicht kann)  
  • Meniscusbewegung bei Rotation sie folgen der Bew. der Femurkondylen IR Tibia = med Meniscus auf Tibiaplateau nach vorn, der lat. M. nach dorsal AR = umgedreht
  • Teste für das VKB Lachmann Test Pivot-Shift Test Schubladentest
  • Teste für das HKB Passive hintere Schublade Aktive hintere Schublade Reversed Lachmann Test Reversed Pivot-Shift Test