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Parietal (Subject) / Kniegelenk (Lesson)

Osteo

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  • Flexoren KG Biceps femoris Semitendinosus Semimembranosus Sartorius Gracilis Gastrocnemius
  • Extensoren KG Quadriceps Gluteus max über Tractus M. articulatio genus
  • Innenrotatoren Semimembranosus Semitendinosus Sartorius Gracilis Popliteus
  • Außenrotatoren Biceps Gluteus max Tensor Vastus lat
  • Funktion Tractus wichtiger Stabilisator im antero-lateralem Bereich bei einer Stellung von 0-40° verhindert er die Flex, da er vor der Ext-Flex-Achse liegt bei weiterer Flex verlagert er sich hinter die Achse und verhindert ein Ventralgleiten der Tibia verhindert, dass sich das laterale Tibiaplateau nach ventral verschiebt, dadr. stabilisiert er die IR
  • Ansätze des Biceps oberflächlicher Anteil = Hauptinsertionsgebiet Caput fibulae mittlere Schicht = verläuft unmittelbar über dem lat. Collateralband nach ventral zum Condylus lateralis tibiae tiefe Schicht = kurze Fasern, die dorso-medial vom Collateralband zur Tibia ziehen
  • Was verläuft unmittelbar am medialen Rand Biceps? N. peronaeus communis
  • Funktion des Biceps stabilisiert den postero-lateralen Kniebereich verhindert eine ventrale Verlagerung der Tibia hemmt die IR macht eine Flex und AR  
  • Mit welchem Band arbeitet der Biceps synergistisch VKB
  • Verlauf des Lig. popliteums obliquum Das Ligamentum popliteum obliquum zieht vom Hinterrand des Tibiakopfes schräg nach lateral und proximal zum Oberrand der Fossa intercondylaris und zur Rückfläche des Femurs. In seinem Verlauf nimmt es eine laterale Abspaltung der Sehne des Musculus semimembranosus auf. In enger anatomischer Beziehung steht die Arteria poplitea. Das Ligamentum popliteum obliquum bildet den Boden der Fossa poplitea und verstärkt die Rückseite der Gelenkkapsel des Kniegelenks.  
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  • Aufgabe des Lig. popliteum obliquum es hat zahlreiche Durchtrittslöcher für Gefäße und Nerven = wichtige Verstärkung der dorsalen Kapsel und an vielen Stellen mit dieser Verwachsen in Flex wird es entspannt und in Ext gespannt
  • Verlauf des Lig. popliteum arcuatum vom Caput fibulae über die Sehne des Popliteus zur posterolateralen Kapsel und verflechtet sich mit dem Lig. popliteum obliquum
  • Aufgabe des Lig. popliteum arcuatum stabilisiert den posterolateralen Kniebereich schützt vor allem vor Hyperext
  • Folgen eines Genu recurvatum? ein überstrecktes Knie beansprucht den dorsalen Kapselapparat auf Zug die Vorderhörner der Menisken werden werden auf Druck belastet
  • Ursache für ein beidseitiges Genu recurvatum? allgemeine Bänderschwäche
  • Ursache für ein einseitiges Genu recurvatum Ruptur HKB
  • Ursprung Popliteus Epicondylus femoris teilweise innerhalb der Kapsel
  • Verlauf der Tendo m. popliteus Epicondylus lateralis femoralis -> in einer Rinne um den lat. Kondylus herum -> unterkreuzt das lat. Collateralband, zwischen Band und Sehne befindet sich eine kleine Bursa -> zieht über Tibiakante nach kaudal-medial
  • Verlauf der Popliteomeniskale Fasern Aponeurose des Popliteus hat Verbindung zum lat. Meniskus größter Teil zieht zum lat Hinterhorn und zur Kapsel kleine Abspaltung zur lat. Meniskusbasis
  • Funktion des Popliteus = wichtigster posterolateraler Stabilisator des KG, da er ein Ventralgleiten des Femurs bei Flex und die varische Aufklappbarkeit verhindert begrenzt AR der Tibia, indem er bei fix. OS und frei spielendem US die Tibia nach innen rotiert bei feststehender Tibia mit Verankerung des Fußes am Boden dreht er das Femur nach außen verhindert Hyperextension
  • Funktion Gastrocnemius verspannt die dorsale Kapsel => wichtiger Stabilisator der Kniekehle zusammen mit dem Popliteus verhindert er eine Hyperextension im KG Flex im OSG Plantarflex, bei Punctum fix am Vorfuß kann er mit dem Soleus im Stand die Ferse anheben
  • Gefäßversorgung des KG A. poplitea = Fortsetzung der A. femoralis ab Hiatus adductorius gibt in der Fossa poplitea 5 größere Äste für das KG ab: -> Aa. articulares mediales sup et inf -> Aa. articulares laterales sup et inf -> A. genus media => die Aa. articularis med et lat bilden die Rete infrapatellare und patellare zur Versorgung des Lig. Patellae und der Patella => A. genus media teilt sich in den R. anterius et posterius -> ziehen in das innere des Gelenkes und versorgen die Vorder- und Hinterhörner sowie die Insertionenen der Menisken und die Insertionsbereiche am Tibiaplateau => alle Gefäße des KG sind dr. zahlreiche Anastomosen verbunden. Diese bilden Gefäßnetzte aus, die die ausreichende Durchblutung der Kapsel-Band-Strukturen garantieren => dennoch sind einige Äste als funktionelle Endarterien anzusehen, was bei Verengung eine verminderte Versorgung und damit schlechte Heilung bedeutet
  • Was bilden die Aa articularis mediales et lateralis? => die Aa. articularis med et lat bilden die Rete infrapatellare und patellare zur Versorgung des Lig. Patellae und der Patella
  • Was versorgt die A. genus media? => A. genus media teilt sich in den R. anterius et posterius -> ziehen in das innere des Gelenkes und versorgen die Vorder- und Hinterhörner sowie die Insertionenen der Menisken und die Insertionsbereiche am Tibiaplateau
  • Aufgabe des M. Plantaris ganz schwacher Flexor im KG und SG Offenhalten der Vasa tibialis posterior mit dessen Adventitia er über das Bindegewebe der Kniekehle in Verbindung steht verhindert, dass sich die Gefäße bei Flex einklemmen oder zu stark abknicken
  • Welche Äste gibt die A. poplitea in der Fossa poplitea ab? 5 größere Äste für das KG: -> Aa. articulares mediales sup et inf -> Aa. articulares laterales sup et inf -> A. genus media
  • Verlauf A. tibialis anterior unmittelbar nach Durchtritt dr. Arcus tendineum m. solei Aufteilung der A. poplitea in: A. tibialis anterior, posterior und A. fibularis die A. tibialis anterior verläuft in der Extensorenloge, in Höhe der Malleoli Übergang in die A. dorsalis pedis
  • Welche Nerven geben Rr. articularis zur Innervation des KG ab? R. posterior des N. obturatorius N. tibialis N. femoralis N. saphenus N. peroneus communis  
  • Innervation KG R. articularis -> aus R. posterior des N. obturatorius Rr. articulares -> des N. tibialis -> medial-kaudaler Kniebereich und dorsalen Kapsel-Band-Apparat, mediale Knieregion Rr. articularis -> des N. peronaeus communis -> dorso-lateraler und ventro-lateraler Kniebereich Rr. articularis -> aus N. femoralis -> Periost der Patella und die ventralen-medialen und lateralen Kapsel-Band-Anteile R articularis -> aus N. saphenus -> medialer Kapselbereich
  • Aufgabe Ruffini-Körperchen Ausmaß und Geschwindigkeit der Bewegung und intrakapsuläre Druckerhöhung. Sie befinden sich vorwiegend in der Membrana fibrosa
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  • Wo befinden sich die Ruffini-Körperchen am KG  Sie befinden sich vorwiegend in der Membrana fibrosa
  • Aufgabe Pacini-Körperchen nehmen schnell informationen auf und leiten sie weiter z.B. wenn Bewegungen verzögert oder beschleunigt werden. Sie befinden sich v.a. in der Membrana fibrosa, Corpus adiposum und den vaskularisierten Bereich der Menisken
  • Wo befinden sich die Vater Pacini Körperchen? v.a. in der Membrana fibrosa, Corpus adiposum und den vaskularisierten Bereich der Menisken
  • Aufgabe der Golgi Organe im KG messen Spannung im Gewebe und schützen betroffene Strukturen, indem sie Motoneurone (steuern die Willkürmotorik und sitzen im Vorderhorn des RM) hemmen und dadr. einen weiteren Spannungaufbau verhindern. Sie befinden sich in den Menisken und Bändern und an Stellen, wo Bänder und Sehnen einen Kontakt zur Kapsel besitzen
  • Wo befinden sich die Golgi Organe im KG in den Menisken und Bändern und an Stellen wo, wo Bänder und Sehnen einen Kontakt zur Kapsel besitzen
  • Sensorische Versogung des Kniebereiches Ruffini Körperchen = Ausmaß und Geschwindigkeit der Bewegung und intrakapsuläre Druckerhöhung. Sie befinden sich vorwiegend in der Membrana fibrosa Vater Pacini Körperchen -> sie nehmen schnell informationen auf und leiten sie weiter z.B. wenn Bewegungen verzögert oder beschleunigt werden. Sie befinden sich v.a. in der Membrana fibrosa, Corpus adiposum und den vaskularisierten Bereich der Menisken Golgi-Organe = messen Spannung im Gewebe und schützen betroffene Strukturen, indem sie Motoneurone hemmen und dadr. einen weiteren Spannungaufbau verhindern. Sie befinden sich in den Menisken und Bänedrn und an Stellen wo, wo Bänder und Sehnen einen Kontakt zur Kapsel besitzen
  • Wo verläuft die Flex/Ext Achse? = frontale Achse = inkonstant, sie verlagert sich während der Bew. sie entspricht dem momemtanen Kreuzungspunkt der Kreuz- und Collateralbänder in Ext. 1Querfinger kaudal des Epicondylus medialis femoris und wandert bei Flex bogenförmig nach dorsal
  • Wo verläugt die Rot Achse? dr. das Tubercilum mediale der Eminentia intercondylaris
  • Bewegungsausmaß aktiv = 140/0/10 passiv = 160/ 0/15 Knieflex ist bei kombinierter Hüftflex größer, da der Rectus dabei ausgeschaltet ist. Deshalb ist die Knieflex in BL weniger als in RL
  • Was ist für eine endgradige Ext und Flex nötig? für Flex = IR für Ext. = AR
  • Wie ist das Verhältnis des Roll-Gleit-Mechanismus bei Flex? Beginn der Flex: 2:1 d.h. der Weg des Femur ist nahezu doppelt so lang wie an der Tibia Ende Flex = 4:1
  • Bew. umfang Rot aktiv = 45-0-30 (AR/IR) passiv = 50-0-35
  • Wozu dient die Rot im KG =wichtige Bew. zur Anpassung an Bodenunebenheiten und die Erhaltung des Gleichgewichtes
  • Was passiert bei Rot bei Rot wird die Patella in ihrer Gleitbahn gehalten, während sich die Tuberositas tibiae deutlich in die Rot Rg. verdreht
  • Was ist die Schlussrotation? sie findet automatisch am Ende der Ext statt die Tibia dreht sich bei feststehenden Femur um etwa 5° nach außen die Rotachse dabei verläuft dr. den Ansatz des VKB am medialen intercondylären Bereich um diese Achse dreht sich der Condylus lat deutlich nach ventral, der Condylus med. nur wenig nach dorsal die Schlussrot. ensteht dr. die u.a. dr. die Forminterschiede der artikulierenden Gelenkflächen, da der med. Condylus länger ist als der Laterale und dr. die Spannung des anteromedialen Bündels des VKB. Dadr. wird das med. Tibiaplateau zum lat. Femurcondylus gezogen = AR US
  • Bewegungsausmaß der Patella nach kranial = 1cm kaudal = 2-3cm medial =1cm lateral= 2cm anterior = 0,5cm  
  • Schwerkraftlinie der Beinachse in der Sagittalebene Mitte Trochanter major -> minimal dorsal der Kniegelenksmitte -> dicht ventral des OSG Pathologie in der Sagittalebene = Genu recurvatum
  • Schwerkraftlinie beim Genu recurvatum? -> Schwerkraftlinie ist nach ventral verlagert
  • Traglinie des Beines in der Frontalebene dr. die Zentren von Hüft-, Knie- und Sprunggelenk. Die Schaftachse des Femurs weicht um 6° von der Traglinie nach lateral ab. Am US stimmen Traglinie und Schaftachse überein. Die Schaftachse von Femur und Tibia bilden einen Winkel (Femorotibialwinkel) von 174° Entspricht der Verlauf der Traglinie der Norm, wird der Gelenkknorpel gleichmäßig belastet und auch die Spannung der Bänder entspricht der Norm. Außerdem befindet sich die stabilisierende Muskulatur im Gleichgewicht Pathologien in der Frontalebene = Genu valgum, Genu varum
  • Was ist ein Genu varum? das KG liegt lateral von der Traglinie und der Femoropatellarwinkel wird größer. der mediale Gelenkkomplex wird komprimiert, was eine Zerstörung der med. Gelenkfläche zur Folge hat lateral gibt es keinen Kondylenschluss mehr, das lat. Kollateralband und der lat. Kapselanteil gerät unter Stress der Tractus und der Biceps werden auf Dehnung belastet Schwerkraftlinie fällt auf den medialen Fußrand, was ein Absinken des Fußgewölbes nach sich zieht