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Bodenkunde (Subject) / Begriffe (Lesson)
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- Adsorption Anreicherung an der Oberfläche eines Stoffes
- Deflation Auswehung von Lockermaterial durch Wind (äolischer Transport)
- Desorption Verlassen der Oberfläche eines Festkörpers, wofür Energie benötigt wird, um die Bindungskräfte zu überwinden
- Oxisol stark verwitterer Boden in tropischen Gebieten mit hoher Eisenkonzentration (<10%, rot gefärbt), aber geringer Eisenverfügbarkeit für Pflanzen; nährstoffarm, sauer, Nährstoffhaltefähigkeit gering, Auswaschung stark
- Podsol in kalt bis gemäßiht humides Klima, nähstoffarm, sauer, geringe Fe Konzentration (>0,1%) aber hohe Fe Verfügbarkeit für Pflanzen
- Fällung Bildung einer Festphase aus einer Lösung
- intensive Größe unabhängig von der Menge
- quantitaive Größe abhängig von der Menge
- Mobilisierung Desorption, Mineralisierung, Verwitterung
- Immobilisierung Fixierung, Adsorption, Bindung in organischer Substanz
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- Nährstoff chemische Verbindung von Elementen, die in der Natur vorkommen und von der Pflanze aufgenommen werden
- Nährelement chemische Elemente, die für einen Organismus essentiell lebensmotwendig sind; in der Natur treten sie in Reinform selten auf und können nicht immer aufgenommen werden (zB elementares Kalium)
- Fraktionen zur Einteilung pflanzenverfügbarer Kationen im Boden Reservefraktion, austauschbare Fraktion, lösliche Fraktion
- Massenfluss transportiert in Wasser gelöste Stoffe entlang eines Wasserpotenials zur Wurzel, das durch unterschiedliche Wasserkonzentrationen aneinandergrenzender Systeme entsteht
- Massenfluss transportiert in Wasser gelöste Stoffe entlang eines Wasserpotenials zur Wurzel, das durch unterschiedliche Wasserkonzentrationen aneinandergrenzender Systeme entsteht
- Interzeption Wurzel wachsen aktiv zu den Nährelementen
- Diffusion entsteht durch einen Konzentrationsgradienten, dabei bewegen sich die Ionen vom Ort höhere zum Ort niedriger Konzerntration um einen Ausgleich herzustellen
- Hauptnährelemente Atmosphäre: C, O, H Litosphäre: N, P, K, S, Ca, Mg
- Hauptnährstoffe Atmosphäre: CO2, H2O, O2 Lithosphäre: NO3-, NH4+, H2PO4-, SO4 2+, K+, Ca2+, Mg2+
- Spurenelemente Cl, B, Mo (Molybdän), Mn, Fe, Zn, Cu
- Spurenstoffe Cl-, H2BO3-, MoO4 2-, FE2+, Zn2+, Cu2+, Mn2+
- Synergistische Wirkung ergibt sich aus sich gegenseitig fördernden Einzelwirkungen
- Antagonistische Wirkung schadend, entgegen wirkend
- Rhizosphäre Raum der unter dem Einfluss der Aktivität von Wurzeln steht Gradienten von Nährstoffkonzentationen, ph Werte, Wurzelexudate, Redoxpotentiale, mikrobiele Aktivität
- Redoxreaktion gleichzeitig stattfindende Oxidation (Elektronenabgabe) Reduktion (Elektronenaufnahme)
- Steuergrößen bodenchemische / bodenphysikalische / bodenbiologische Eigenschaften letztere sind v.a. in naturnahen Ökosystemen viel heterogener als auf landwirtschaftlich genutzten Flächen, wo die Pflanzenverfügbarkeit leichter abzuschätzen ist
- bodenchemische Eigenschaften (Auswirkung auf Nährstoffverfügbarkeit) Nachlieferungsrate in die Bodenlösung Konzentration der Bodenlösung Vorrat im Wurzelraum
- bodenphysikalische Eigenschaften (Auswirkung auf Nährstoffverfügbarkeit) Transportrate an die Wurzeln
- bodenbiologische Eigenschaften (Auswirkung auf Nährstoffverfügbarkeit) Wurzellängendichte (abhängig von bodenphysikalischen Eigenschaften) Wurzelausscheidung mikrobielle Aktivität Ionenkonkurenz (Aufnahmeantagonismus)
- limitierender Faktor derjenige Faktor, dessen Mangel am größten ist und sich dar durch auf das Wachstum negativ auswirkt meist liegt eine Kombination mehrere limitierender Faktoren vor
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- Aufkonzentration Folge einer Mangelerscheinung, bei der die übrigen Stoffe aufgestaut werden, da der Stoffwechsel gehemmt ist
- Sollkonzenttration (N) Stickstoffkonzentration zu Beginn des Plateaus
- Istkonzentration ergibt sich aus dem Stickstoffvorrat und -nachlieferung im Boden
- Artverschiebung nach einem Umweltereignis setzten sich die an die neuen Bedingungen am besten angepassten Arten durch, wodurch nun andere Arten als zuvor den Raum besiedeln
- Lichtzahl L bewertet das Vorkommen in Beziehung zur relativen Beleuchtungsstärke
- Reaktionszahl R bewertet das Vorkommen von extrem sauren bis zu alkalischen Böden, wobei R nicht dem pH-Wert entspricht
- Rhizomorphe sind Mycelstränge, von einigen Pilzarten gebildet, bestehen sie aus einer Zentralen Transporthyphe und mehreren diese ringförmig umgebenden Versorgungshyphen Sie dienen vor allem dem Erschließen neuer Substratquellen, dem Stofftransport und der Versorgung entfernter Fruchtkörper
- Mykoriza Symbiose zwischen einer Pflanze und einem Pilz, wobei letzterer in nicht unwesentlichem Umfang mit Assimilaten der Pflanze versorgt wird. Diese erweitert im Gegenzug ihre Absorptionsfläche, profitiert von Enzymen zur Spaltung von organisch gebundenem Stickstoff und Phosphat und genießt Schutz vor Schadsubstanzen und -organismen
- Endomykoriza der Pilz überwindet die Membran und dringt ins Zellinnere ein VA-M: bei krautigen Pflanzen, der Esche, bei tropischen Bäumen Orchideen M. Ericoide M.: bestimmt mit ihren Pflanzenpartnern (Heidekrautgewächse) und deren schwer zersetztbare Streu den Nährstoffkreislauf borealer Wälder; N zirkuliert nur zwischen Rohhumusauflage und den Sträuchern
- Ektomykorhiza Pils wächst zwischen den Zellen bei den Meisten Laub- und Nadelhölzern, ohne sie würden sie erheblich an Wuchsleistung und Stabilität verlieren Pilspartner: Ständerpilze besonders leistungsfähig bei org. gebundenem N
- Streubewohner Pigmentierung: bräunlich-rot - Tarnung, UV-Schutz Größe:10-30mm Wohnröhren: keine oder kurzfristige, horizontale Gänge Nahrungsaufnahme: Streu, Mikroorganismen
- Tiefengräber Pigmentierung: Vorderteil und dorsal schwärzlich-braun Größe: 15 - 60cm Wohnröhren: dauerhafte vertikale Wohnröhre Nahrungsaufnahme: Streu, Mikroorganismen
- Mineralbodenbewohner Pigmentierung: unpigmentiert Größe:3 - 15cm Wohnröhren: kurzfristige, horizontale Gänge Nahrungsaufnahme: abgestorbene Feinstwurzel, eingeschwemmte organische Substanz