79
Parietal (Subject) / Unterschenkel (Lesson)
Advertisement
- Worauf haben Dysfunktionen des Wadenbeins Auswirkungen? -> Faszien des Beines -> Zirkulation und Biomechanik des Fußes, des KG, der Hüfte und des Beckens -> Fixationen der Fibula haben einen besonderen Einfluß auf das Sprunggelenk, sie sind nicht selten Auslöser für Arthrose
- Verbindungen zwischen Fibula und Tibia -> Art. tibiofibularis -> Syndesmosis tibiofibularis -> Membrana interossea
- Gelenktyp des Art. tibifibularis? = Amphiarthrose, nahezu unbeweglich
- Ausrichtung der Gelenkflächen des Art. tibifibularis lateral, oben, vorn nach medial, hinten, unten
- artikulierende Flächen des Art. tibifibularis Caput fibulae und Facies articularis fibularis des Condylus lateralis tibiae
- Kapsel des Art. tibifibularis straffe Kapsel die dr. die Ligg. capitis fibulae anterius et posterius verstärkt wird
- Welche Bänder verstärken die Kapsel des Art. tibiofibularis? die Ligg. capitis fibulae anterius et posterius
- Warum bezeichnet man das Art. tibiofibularis als Kompensationsgelenk? da es bei max. Vorwärtsbeugen im OSG zu einer Spannung der Malleolengabel und dadr. kompensatorisch zu Bewegungen in diesem Gelenk kommt
- Faserverlauf der Membrana interossea = Syndesmose, die die bd. Knochen aneinander fixiert. Hat eine große Festigkeit und besteht aus straffem Bindegewebe -> die Fasern der Faserplatte in der Mitte verläufen zum größten Teil von der Tibia schräg nach unten außen zur Fibula -> vor und hinter dieser Faserplatte verlaufen nicht so stark ausgeprägte Faserbündel in die Gegenrichtung
- Aus welchen Bändern besteht die Syndesmosis tibiofibularis? Lig. tibiofibulare anterius et posterior
- Advertisement
- Zugrichtung des Lig. tibiofibulare anterius? = relativ flaches Band zieht schräg über die Vorderflächen der distalen Tibia und Fibula = geringfügig dehnbar, so daß bei einer Dorsalflex eine Verlagerung der bd. US Knochen zueinander in einem geringen Maß möglich ist
- Zugrichtung Lig. tibiofibulare posterius = horizontal, Hinterfläche Tibia und Fibula = geringfügig dehnbar, so daß bei einer Dorsalflex eine Verlagerung der bd. US Knochen zueinander in einem geringen Maß möglich ist
- Welcher Knochen verbindet Femur und Fußskelett? Tibia
- Winkel zwischen Horizontaler und der Facies articularis superior der Condyli tibiae? 4-6° das prox Ende ist etwas zurückgebogen = Reklination der Tibia
- Wie groß ist der Winkel zwischen Horizontale und der Facies articularis superior der Condyli tibiae in den letzten Fetalmonaten? Inj utero kommt es in den letzten Fetalmonaten zu einer Zunahme des ursprünglich sehr kleinen Winkels bis auf 30° Mit der Erlernung des aufrechten Standes im ersten Lebensjahr kommt es dann zu einer Verkleinerung des Winkels
- Wann ist Epiphysenschluß an der Tibia? distal = 17.-19. Lj proximal = 19.-20.Lj
- Wann ist Epiphysenschluß an der Fibula? distal = 16.-19. Lj proximal = 17.-20. Lj.
- Warum kann eine Wadenbeinläsion eine Iliumläsion begünstigen? da dr. den Biceps eine direkte Verbindung von Fibulakopf und Ilium besteht
- Ursachen für Fibulablockierungen? -> extreme Bewegungen im OSG -> Spannung des Biceps
- Was passiert mit der Fibula bei DEXT im OSG der breitere anteriore Teil der Trochlea tali die Malleolengabel auseinander. Die Fibula wird nach cranial geschoben und der Bandapparat zwischen Tibia und Fibula zieht die Fibula in leichte IR
- Was passiert mit der Fibula bei Plantarflex im OSG die Fibula zieht nach unten in AR und nähert sich der Tibia an
- Bewegungstest Syndesmosis tibiofibularis praktisch
- Bewegungstest Art. tibiofibularis superior praktisch
- Behandlung Läsion Fibula anterior, distales Gelenk praktisch
- Behandlung Läsion Fibula posterior, distales Gelenk praktisch
- Behandlung Läsion Fibula anterior, proximales Gelenk praktisch
- Behandlung Läsion Fibula posterior, proximales Gelenk praktisch
- Mobilisation der Fibula nach cranial und caudal praktisch
- Behandlung Membrana interossea praktisch
- Welche Muskeln inserieren in der Fibula? -> M. extensor digitorum longus -> Mm. peronaeus longus et brevis -> M. soleus -> M. flexor hallucis longus -> M. biceps femoris -> M. tibialis posterior -> M. extensor hallucis longus
- Advertisement
- Welche Muskeln inserieren an der Tibia? -> Tractus iliotibialis -> M. extensor digitorum longus -> M. sartorius -> M. gracilis -> M. semitendinosus -> M. quadriceps -> M. tibialis anterior -> M. semimembranosus -> M. popliteus -> M. soleus -> M. tibialis posterior -> M. flexor digitorum longus
- Qualitäten des N. tibialis? somatomotorische Fasern (Skelettmuskulatur) allgemein-somatosensible Fasern (allgemeine Körperwahrnehmung z.B. Schmerz, Berührung)
- Was ist die Fascia cruris? = Unterschenkelbinde, oberflächliche Unterschenkelfaszie = Fortsetzung der Faszia lata -> hinten geht sie in die Fascia poplitea über und distal in die Fascia pedis -> sie hüllt die 3 oberflächlichen Muskelgruppen (Strecker, Peronaeus und oberflächliche Beugergruppe) -> über den Streckern im distalen Bereich des US = quere Verstärkungsfasern => Retinaculum mm. extensorum superius (Lig. transversum cruris) -> im Bereich der Fußwurzel, am Dorsum pedis = Verstärkungsfasern => Retinaculumm mm. extensorum inferius ( =Yförmige Faserverstärkung, Lig. cruciatum cruris) -> im Bereich des Malleolus medialis = Faserverstärkung = Retinaculum mm. flexorum -> im Bereich des Malleolus lateralis = Faserverstärkung = Retinaculum mm. peronaeum
- Welche Muskeln inserieren an der Fascia cruris M. tibialis anterior M. extensor digitorum longus
- Septen der Fascia cruris in der Tiefe zur Fibula hin: = Septum intermusculare anterius, Fixation an der Margo anterior der Fibula = Septum intermusculare posterius, Ffixation an der Margo posterior fibulae dadr. entstehen 3 Muskellogen
- Begrenzungen der 3 Muskellogen -> Septum intermusculare anterius et posterius -> Fascia cruris -> Tibia -> Fibula -> Membrana interossea
- Was ist das Septum intermusculare cruris anterius? Es liegt als derbe Faserschicht zwischen der Extensorenloge und der Fibularisloge und dient Muskeln beider Kompartimente als Ursprungsfläche. Es wird im proximalen Teil vom N. peronaeus profundus durchbohrt.
- Was ist das Septum intermusculare cruris posterius? Das Septum intermusculare cruris posterius liegt zwischen der Fibularisloge und der Flexorenloge des Unterschenkels und steht mit dem tiefen Blatt der Unterschenkelfaszie in Verbindung.
- Welche Strukturen befinden sich in der Extensorenloge? M. tibialis anterior M. extensor digitorum longus M. extensor hallucis longus Vasa tibialis anterioria N. peronaeus profundus
- Welche Strukturen befinden sich in der Peronaeusloge? M. peronaeus longus et brevis N. peronaeus superficialis
- Welche Strukturen befinden sich in der Flexorenloge? diese Loge wird dr. die Fascia cruris profunda nochmals in eine oberflächliche und eine tiefe Loge geteilt. oberflächliche Loge: -> M. triceps surae tiefe Loge: -> M. tibialis posterior -> M. flexorum digitorum longus -> M. flexorum hallucis longus -> Vasa tibialia posteriora -> N. tibialis
- Wozu dienen die Retinacula? = Führungslogen für die Sehnen der zum Fuß führenden Muskulatur
- Öffnungen in der Membrana interossea -> im oberen Bereich = Lücke für die Vasa tibialia anteriora -> distal, kurz oberhalb der Syndesmosis tibiofibularis = Lücke für die Rami perforantes der Vasa peronaea
- Mit welchen Gefäßen verläuft der M. tibialis wo am US? - unter Arcus tendineus m. solei tritt er in die Loge der tiefliegenden Beugemuskulatur ein - er verläuft mit den Sehnen der tiefen Beugemuskulatur und der A. und V. tibialis posterior nach kaudal medial - er zieht mit den Vasa tibialia posteriore zieht der Nerv dr. den Canalis malleolaris, wo er sich in 2 Äste aufteilt -> Nn. plantares mediales et laterales
- Symptome bei Verletzungen und Ausfall des N. tibialis? -> Pat kann sich nicht mehr auf die Zehen stellen, da die Flexoren ausfallen -> es entsteht ein Krallen- (Mittel- und Endphalangen in Plantarflex, da alle Mm. interossei gelähmt sind) und Hackenfuß -> dr. die Lähming der Wadenmuskulatur fällt der Achillessehnenreflex aus -> schwache Plantaflex dr. Mm. peronaeus longus et brevis möglich, da sie vom N. peronaeus superficialis innerviert werden -> Sensistörungen im Bereich der US Rückseite, Ferse und Fußsohle -> wird der Nerv in seinem Verlauf eher, in Höhe N. ischiadicus gestört, ist auch eine Beugung im Kniegelenk abgeschwächt
- Äste des N. tibialis -> N. cutaneus surae medialis = sensible Versorgung dorsale Haut US -> N. cutaneus dorsalis lateralis = sensible Versorgung lat. Fußrücken -> Rr. musculares -> M. biceps femoris (Caput longum), M. semimembranosus, M. semitendinosus, M. popliteus, M. flexor hallucis longus, M. tibialis posterior, M. flexor digitorum longus, M. triceps surae, M. plantaris -> N. plantaris medialis -> sensibel: Haut der Fußsohle, motorisch: M. abductor hallucis, M. flexor hallucis brevis (Caput mediale), Mm lumbricales I und II, M. flexor digitorum brevis -> N. plantaris lateralis -> sensibel: Haut der Fußsohle, motorisch: M. abductor digiti minimi, M. quadratus plantae, M. flexor hallucis brevis (caput laterale), M. flexor digiti minimi brevis, M. adductor hallucis, M. opponens digiti minimi, M. lumbricales III und IV, Mm. interossei plantares, Mm interossei dorsales
- Wo ist die Fascia dorsalis pedis angeheftet? seitlich an den randständigen Mittelfuß- und Zehenknochen angeheftet
- Aus welchen Nerven ensteht der N. suralis, wie verläuft er und was versorgt er? aus N. cutaneus surae medialis (aus N. tibialis) und Ramus communicans fibularis, aus N. cutaneus surae lateralis (aus N. fibularis communis) nach der Vereinigung besteht er aus 9-14 einzelnen Faszikeln verläuft in der Rinne zwischen den Köpfen des Gastrocnemius nach dorsal er folgt dem lateralen Rand der Achillessehne und läuft dann als N. cutaneus dorsalis lateralis an die Lateralseite des Fußes er versorgt sensibel die Ferse und den Außenrand
- Klinische Bedeutung des N. suralis? -> da er sehr gut zu erreichen ist, wird er häufig im Rahmen einer Diagnostik von Neuropathien für eine Nervenbiopsie gewählt -> er wird oft als Interponat (Transplantat) zur Überbrückung von Nervenschädigungen verwendet, da die Entnahme einen sehr geringen Sensibilitätsverlust mit sich bringt.
- Äste des N. fibularis communis -> N. cutaneus surae lateralis -> N. fibularis superficialis -> N. fibularis profundus