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WSFP - Großhandel (Subject) / 33. Fragen für die Lehrabschlussprüfung - Volkswirtschaftliche Grundbegriffe (Lesson)

Fragenkatalog für die Lehrabschlussprüfung

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  • Erklären Sie den Begriff Brutttoinlandsprodukt (BIP)! Das Bruttoinlandsprodukt (zu Marktpreisen) ist der in Geld ausgedrückte Wert aller Güter und Dienstleistungen, die in einem Jahr in einer Volkswirtschaft hergestellt wurden.
  • Was versteht man unter Außenhandel? Unter Außenhandel versteht man den Warenaustausch zwischen verschiedenen Staaten.
  • Erklären Sie den Unterschied zwischen Handelsbilanz und Zahlungsbilanz! Handelsbilanz = Gegenüberstellung der Werte von Importen und Exporten eines Landes. Zahlungsbilanz = Gegenüberstellung der gesamten Einnahmen und Ausgaben eines Landes aus dem Verkehr mit dem Ausland.
  • Erklären Sie den Begriff Markt! Der Markt ist jener Ort, an dem sich Angebot und Nachfrage treffen.
  • Welche ideellen Wirtschaftsordnungen kennen Sie? * Freie Marktwirtschaft * Zentralverwaltungswirtschaft
  • Welche realen Wirtschaftsordnungen kennen Sie? * Soziale Marktwirtschaft * Planwirtschaft u. a. m.
  • Erklären Sie den Unterschied zwischen freier und sozialer Marktwirtschaft! Bei der freien Marktwirtschaft bleibt der Ablauf der Wirtschaft von staatlichen Eingriffen frei. Bei der sozialen Marktwirtschaft greift der Staat lenkend in den Wirtschaftsablauf ein (Sozialgesetze, Umweltgesetze, …).
  • Nennen Sie das Merkmal der Planwirtschaft! Der komplette Wirtschaftsprozess wird von einer staatlichen Zentralstelle geplant und gelenkt.
  • Welche Wirtschaftsordnung gibt es in Österreich? Soziale Marktwirtschaft.
  • Nennen Sie Ziele der staatlichen Wirtschaftspolitik! Ziele der staatlichen Wirtschaftspolitik sind: Preisstabilität, Wirtschaftswachstum, Vollbeschäftigung, außenwirtschaftliches Gleichgewicht, gesunde Umwelt (Lebensqualität) und gerechte Einkommensverteilung.
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  • Wann spricht man von Preisstabilität? Preisstabilität ist gegeben, wenn die Kaufkraft konstant bleibt.
  • Wie wird die Kaufkraftsänderung gemessen? Der Verbraucherpreisindex gibt Auskunft über Kaufkraftänderungen. Ausgangspunkt ist der repräsentative Warenkorb mit Waren, die der Durchschnittsmensch pro Jahr benötigt. Berechnung: (Wert des Warenkorbes im Vergleichsjahr x 100) / Wert des Warenkorbes im Basisjahr
  • Wie werden Änderungen der Kaufkraft bezeichnet? Deflation: die Kaufkraft steigt. Inflation: die Kaufkraft sinkt.
  • Nennen Sie Ursachen und Wirkungen der Deflation! Deflationsursachen sind u. a Verringung der Geldmenge bzw. deren Umlaufgeschwindigkeit, Unabsetzbarkeit der Waren. Folgen der Deflation sind u. a. Sinken der Preise, Nachfragerückgang, Arbeitslosigkeit.
  • Nennen Sie Ursachen und Wirkungen der Inflation! Inflationsursachen sind u. a. Steigerung der Geldmenge bzw. deren Umlaufgeschwindigkeit, starke Nachfrage, Steigerung der Produktionskosten. Folgen der Inflation sind u. a. Steigen der Preise, Wertverlust bei Sparbüchern, Flucht in Sachwerte (z. B. Immobilien).
  • Beschreiben Sie den Begriff Wirtschaftswachstum! Die Erhöhung (Verringerung) des Bruttoinlandsproduktes (BIP) im Zeitablauf bezeichnet man als Wirtschaftswachstum.
  • Definieren Sie den Begriff Konjunktur! Das Auf und Ab von volkswirtschaftlichen Daten, z. B. Bruttoinlandsprodukt, Beschäftigung, Lohn- und Preisentwicklung bezeichnet man als Konjuktur. Regelmäßige Änderung im Zeitablauf bezeichnet man als Konjukturzyklus.
  • Beschreiben Sie den Konjunkturverlauf! Der Konjunkturverlauf hat folgende Phasen: Aufschwung (Expansion), Hochkonjuktur (Boom), Abschwung (Rezession), Tiefstand (Depression).
  • Beschreiben Sie die Preisbildung am Markt! Die Preisbildung am Markt folgt dem Gesetz von Angebot und Nachfrage. Sind Angebot und Nachfrage gleich groß, so ergibt sich der Gleichgewichtspreis.
  • Nennen Sie die 28 Mitgliedsstaaten der EU! Belgien, Bulgarien, Deutschland, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Kroatien (2013), Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Portugal, Schweden, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern.
  • Wie ist die EU entstanden? Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (1953). Europäische Wirtschaftsgemeinschaft EWG (1958). Europäische Atomgemeinschaft (1958). Europäische Gemeinschaften EG (1967). Europäische Union EU (1991 Vertrag von Maastricht).
  • Nennen Sie die vier Hauptorgane der EU! die Europäische Kommision, der Ministerrat, das Europäische Parlament, der Europäische Gerichtshof.
  • Welchen Länder gehören der EURO-Zone an? Belgien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Portugel, Slowenien, Slowakei, Spanien, Zypern. Abkommen gibt es weiters mit: Andorra, Kosovo, Monaco, Montenegro, San Marino, Vatikan