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Medizin (Subject) / Radiologie (Lesson)

Radiologie 7.Semester Rub

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  • DD Zerchfell Hochstand Atelektase Phrenikusparese (Abzugrenzen durch Rö unter Inspiration-> keine Absinken des Zwerchfell sondern kommt noch höher= Waagenbalkenphänomen) Subphrenische Raumforderung 
  • Silhouetten Phänomen Silhouetten Phänomen  Lungenverdichtungen, die vorne liegen, lösen visuell die Herzkontur auf, während hinten liegende Infiltrate die Herzkontur scharf erkennbar lassen. So kann auch ohne seitliche Aufnahme zwischen einer Mittellappenpneumonie (vorne) und einer Unterlappenpneumonie (hinten) unterschieden werden.
  • Dosisangabe in Gray Dosisangabe erfolgt in Gray (Gy)  Mamma-Ca –50-66 Gy Prostata-Ca –66-78 Gy  HNO-Tumore –50-70 Gy  Lymphome–30-46 Gy Bronchial-Ca –50-70 Gy  Knochen-/Hirnmetastasen –30-40 Gy  Arthrosen –5 Gy
  • Brachytherapie (Afterloading) Für Bronchus, Ösoph., Prostata, Mamma, HNO-, gyn. Tumoren Beim Afterloading wird das Tumor-Gewebe zunächst mittels kurzen invasiven Eingriffs mit einigen nicht-strahlenden Führungen in Form von Schläuchen, Hohlröhren oder Hohlnadeln "gespickt" (beimMammakarzinom z.B. 17 Schläuche).
  • KI für bariumhaltige KM Kontraindikationen 1.Verdacht auf Perforation bzw. postop. Verdacht auf Nahtinsuffizienz: Granulomatöse Peritonitis (Letalität 20-50%) und Mediastinitis 2.Schluckstörungen: Cave Aspirationsgefahr 3.Nekrotisierende pseudomembranöse Enterokolitis 4.Säuglinge, hohes Alter, Schwerkranke
  • Phasen der Durchblutung der Leber bei KM Gabe früh-arterielle Phase: 8 -20s arterielle Phase: 20 -40s portal-venöse Phase: 40 -90s Parenchymphase (Äquilibrium): > 90s
  • KI Jod-haltige KM Relative KI: Status nach schwerer KM-Reaktion. Cave: Starke Allergiker (ggf. Prämedikation) Hyperthyreose: Geplante Radio-Jod-Therapie bzw. -Diagnostik Schwangerschaft Niereninsuffizienz: keine absolute Kontraindikation Vorsichtsmassnahme bei koexisteten Erkrankungen Serumkreatinin: Frauen 0,5-0,9 mg/100 ml, Männer 0,6-1,1 mg/100 ml Glomeruläre Filtrationsrate GFR: Norm > 90 ml/min/1,73 m
  • Aemnotsyndrom des Frühgeborenen (hyaline Membrankrankheit) Ätiologie: Surfactant-Mangel, Alveolarkollaps betrifft: Frühgeborene vor der 32. SSW  Einteilung  Grad I –retikulogranuläres Lungenmuster  Grad II –retikulogranuläres Lungenmuster mit Aerobronchogramm  Grad III –Grad II mit Unschärfe der Herzkontur  Grad IV –„weiße“, luftfreie Lungen  Therapie: Applikation von Surfactant via Trachea, CPAP-Beatmung
  • Bronchopulmonale Dysplasie Bronchopulmonale Dysplasie (BPD) Ätiologie: Barotrauma / Sauerstofftoxizität bei Lungenunreife betrifft: v.a. Frühgeborene, kann aber auch bei Reifgeborenen auftreten  Einteilung: Grad I –diskrete, flaue Transparenzminderung der Lungen  Grad II –teils streifige, teils retikuläre Transparenzminderung der Lungen  Grad III –Transparenzminderung bis in die Peripherie  Grad IV –Grad III plus zystische Lungenveränderungen  Therapie: symptomatisch (O2-Gabe), Prophylaxe durch Steroide
  • Lasser Schema   Lasser-Schema: 3 Tage Prednison ® 50mg als Tablette. Untersuchungstag: 50 mg Prednison ® Tabl. 20 Minuten vor Untersuchungsbeginn: 1 Amp. Prednison 50® iv. 1 Amp. Fenistil® iv. 2 Amp. Tagamet (Cimetidin)  iv. Nach der Untersuchung Überwachung des Patienten für 30 – 40 Minuten.  
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  • Epidurales Hämatom Initial bewusstlos -> wach ("freies Intervall") -> Eintrübung meist die Folge einer Ruptur der Arteria meningea media, oder, in seltenen Fällen, eines venösen Sinus Bikonvex Oft durch Suturen begrenzt  Fraktur in 90%
  • Subdualhämatom Quelle der Blutung sind die zwischen der Gehirnoberfläche und den Sinus durae matris vermittelnden Brückenvenen des Gehirns Akute Subduralhämatome sind in der Regel einseitig, während chronische Subduralhämatome, insbesondere bei gerinnungshemmender Therapie auch multipel (doppelseitig) auftreten. Chronische Hämatome sind organisiert und weisen eine Hämatomkapsel auf. Ursachen: Trauma (Akzeleration -Dezeleration) hämorrh. Diathese selten: AV-Malformation, Sinus-/Venenthrombose hyperdens,konkav, gezähnt bis wellig, begrenzt durch Dura Das akute Subduralhämatom ist dabei hyperdens, die chronische Subduralhämatom zeigt hingegen ein Mischbild aus hypodensen, isodensen und hyperdensen Arealen.  
  • Subarachnoidalblutung arterielle Blutung in den Subarachnoidalraum Ursache ist meist die Ruptur eines intrakraniellen Aneurysmas oder seltener, eines Angioms 25% der Pat haben eine "Warnblutung" (stärkste Kopf- und Nackenschmerzen) vor der eigentlichen Subarachnoidalblutung Symptome: Vernichtungs-Kopfschmerz Meningismus Bewusstseinsstörung Hirndruckzeichen vegetative Symptome: Erbrechen, RR-Abfall, Veränderung von Puls und Atemfrequenz
  • Morbus Crohn radiolog. Zeichen   Frühphase Verdickte Falten (Ödem) Noduläre Veränderungen ("Plastersteine") Ulzerationen Skip-lessions (segmentaler Befall) Strikturen Abnahme, Verbreiterung und Distanzierung des Kerckring-Faltenrelief Elastizitätsminderung der Darmwand–Konturunschärfe der KM-Säule spastische Einengungb(string sign) Nischen (Kragenknopfulzera) und Taschen Spätphase: Fibrose und Fibrosklerose der befallenen Darmabschnitte und des benachbarten Gewebes mit Distanzierung und Verdrängung von benachbarten gesunden Darmschlingen Impression von benachbarten gesunden Darmschlingen durch Konglomerattumoren
  • Colitis ulcerosa radiolog. Zeichen   Fehlende Haustren Konfludierende Ulcerationen Pseudopolypen Diakontinuiät nur in 5% Barium-Doppelkontrastuntersuchung: Zähnelung der Randkonturen (samtartiger Effekt) evtl mit Ausbildung von Spikulae (sägezahnartige Kontur) Abflachung der Haustrierung durch Schleimhautödem  fortgeschrittene Erkrankung:  Pseudopolypen (als Ausdruck stehengebliebener Schleimhautinseln)  Endstadium:  Verlust der Haustrierung mit Ausbildung eines starrwandigen engen und geschrumpften Darmrohrs („Fahrradschlauch")  
  • Uhlenbrock Niere und Co: DD DD: US Abdomen Leeraufnahme Urogramm CT MRT 
  • Uhlenbrock Reihenfolge zur Diagnose von Entzündlichen Prozessen Klinik US Abdomen Leeraufnahme  Selten Urogramm Noch seltener CT/MRT
  • Uhlenbrock Steine US Abdomen Übersicht Urogramm Evtl CT
  • Uhlenbrock Tumore US CT/MRT + Angiogramm
  • Uhlenbrock Nierenarterienstenose US Urogramm CT/MRT+ Angio
  • Pyelonephritis Pyelonephritis Definition: durch eine bakterielle Infektion des oberen Harntrakts (meist aszendierend, seltener hämatogen) kommt es zu einer akuten interstitiellen Nephritis bei längerer Persistenz der Infektion kommt es zur narbigen Deformierung des Nierenbeckenkelchsystems und zur Schrumpfung des Nierenparenchyms Klinik, diagnostisches Vorgehen: charakteristische klinische Trias: Fieber, (Klopf-)Schmerzen im Nierenlager, Dysurie (mit Nachweis von Bakterien und Leukozyten im Urin) Radiologische Diagnostik: dient der Ursachensuche bei gehäuft auftretenden Harnwegsinfekten, z.B.: •vesikoureteraler Reflux •Obstruktion des Harntrakts •Konkremente •gestörte Blasenfunktion •kongenitale Harntraktanomalien
  • Ösophagus Achalasie und DD Radiologische Diagnostik: Ösophagusbreischluck: proximal dilatierter Ösophagus mit glatter, spindelförmig-konzentrischer Engstellung des distalen Ösophagus; längsgerichtetes Faltenrelief nicht unterbrochen  Differenzialdiagnostik: Ösophaguskarzinom, welches unregelmäßiges Schleimhautrelief und Faltenabbrüche aufweist
  • Ösophagus Divertikel Sonderformen: Zenker-Divertikel (70%): Pseudodivertikel und Pulsionsdivertikel, Übergang vom Pharynx zum Ösophagus Epibronchiales Divertikel (20%): echtes Divertikel und Traktionsdivertikel, in Höhe der Trachealbifurkation und paratracheal Epiphrenisches Divertikel (10%): Pseudodivertikel und Pulsionsdivertikel, unmittelbar proximal des ösophago-gastralen Übergangs
  • Besonderheiten kindlicher Frakturen kurze Heilungszeit kurze Immobilisationkaum Immobilisationsschäden kein Morbus Sudeck kaum Kompartmentsyndrom kaum Thrombosen selten Physiotherapie kaum Pseudarthrosen oder verzögere Kallusbildung Spontankorrektur von Achsfehlstellungen bis 12. LJ Rotationsfehlstellungen werden nicht korrigiert
  • Radiolog. Zeichen der Rachitis   Verbreiterung der Epi-/Apophysenfugen  becherförmige Metaphysenauftreibung  Diaphysendeformierung  verwaschene Spongiosazeichnung  Looser-Pseudofrakturen (Bandförmige Aufhellungen im Knochen als Zeichen für nicht verkalktes Osteoid) Auftreibung der Knorpel-Knochen-Grenzen "Rachitis-Rosenkranz": Auftreibung der Knorpel-Knochen-Grenzen an Rippen "Marfan-Zeichen": Auftreibung der Knorpel-Knochen-Grenzen an Gelenken  
  • Radiologische Zeichen der Osteomalazie Demineralisation  Reduktionen derSpongiosa (WS) und Trabekel (Röhrenknochen)  verwaschene Zeichnung  unscharfe Kompakta 5.bilaterale Looser´Pseudofrakturen
  • Rö Zeichen des Hyperparathyreodismus Diffuse Osteopenie, Verkalkungen des Gelenkknorpels Osteodystrophia cystica generalisata von Recklinghausen (=eingeblutete Resorptionszysten = braune Tumoren) eher selten Schädel: Verlust der normalen Dreischichtung der Schädelkalotte, granuläre Zeichnung (sogenannter "Pfeffer-und-Salz"-Schädel) dissezierende Fibroosteoklasie mit lakunärer subperiostaler Knochenresorption vor allem an den Mittelphalangen mit bürstensaumartigen Außenkonturen. Diffuse Dichtezunahmen bei unscharfen trabekulären Strukturen “Braune Tumoren“: Zystische Knochendestruktionen mit riesenzellreichem, stark vaskularisierten Fasergewebe mit Blutungen und Hämosiderinablagerungen = Osteodystrophia fibrosa cystica generalisata von Recklinghausen Rugger-Jersey-Spine (= Sandwich Wirbel)  
  • Rö Zeichen der renaler Osteopathie Häufiger osteosklerotische Veränderungen (ca. 20%) als beim primären Hyperparathyreoidismus  Häufiger Verkalkungen von periartikulären Weichteilen und Gefäßen  Braune Tumoren sind seltener als beim primären Hyperparathyreoidismus
  • Osteosklerosen ohne Volumenzunahme und ohne Strukturveränderungen   Fluorose (Klinisch wie M. Bechterew, radiologisch ähnlich osteoblastische Metastasen) Osteomyelofibrose (Diffuse, teils fleckige Osteosklerose, solide Periostreaktion, Kompaktaverdickung der Röhrenknochen) Frakturheilung Osteonekrosen (Früühstadium)  
  • Osteosklerosen ohne Volumenzunahme mit Strukturveränderungen   Osteopetrosen (Sandwich Wirbel; Dia-und metaphysäre Streifung) Osteopoikilie Osteoplastische Filiae Lymphome CRMO (chron.rezidivierende multiple Osteomyelitis) Histiozytosen Granulomatosen  
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  • Osteosklerose mit Volumenzunahme ohne Strukturveränderungen   Hypertrophe Osteoarthropathie Hyperostosis frontalis DISH (diffuse idiopathische Skeletthyperostose) häufigste nicht-entzündliche Erkrankung der WS  
  • Osteosklerose mit Volumenzunahme und Strkturveränderung Morbus Paget fibröse Dysplasie Osteomyelitis SCCH Osteoidosteom Hämoglobinopathien Lymphome 
  • DISH Morbus Forestier (Diffuse idiopathische Skeletthyperostose) Die Spondylosis hyperostotica ist eine degenerative Wirbelsäulenerkrankung, die zu den Spondylopathien zählt und durch die Ausbildung von ausgeprägten Hyperostosen der Wirbelsäule gekennzeichnet ist. fließende anterolaterale Verknöcherung des vorderen Wirbelkörperlängsbandes von mehr als vier Wirbelkörpern  erhaltene Höhe der Diszi fehlende Vakuumphänomene fehlende Randsklerose  
  • Lodwick Klassifikation   Dient der Einschätzung von Knochen Tu (benigne vs maligne)   1 – Der Tumor ist klar abgegrenzt, oft als "landkartenartig" oder "geografisch" beschrieben, und wächst nicht oder langsam. Er findet sich in der Regel in der Spongiosa. 1A – Randsklerose; Kortikalis intakt.  Der Tumor bleibt auf die Spongiosa begrenzt mit deutlicher Randsklerosierung und scharfer Begrenzung. Korticalis oder Periost werden nicht penetriert. Typisch ist dieses Muster bei einem Enchondrom oder Osteoidosteom. Das nicht ossifizierende Knochenfibrom ist hingegen ein rein kortikaler Defekt. 1B – scharf begrenzter Tumorrand; Kortikalis vorgewölbt.  Die etwas schneller wachsende aktive Läsion weist wenig bis gar keinen Sklerosesaum auf, die Kontur ist unregelmäßig mit Ausbuchtungen. Auch die Kortikalis kann betroffen sein, und eine solide Periostreaktion ist möglich. Beispiele sind der Riesenzelltumor, das vorwiegend epiphysär lokalisierte Chondroblastom, das Chondromyxoidfibrom, das Osteoblastom und auch die juvenile und dieaneurysmatische Knochenzyste. 1C –unscharfer Tumorrand; Kortikalis durchbrochen  Diese schnell wachsende, teilweise infiltrative Läsion zeigt größtenteils eine "verwaschene" unscharfe Kontur, eine Sklerose ist noch möglich. Die Kortikalis ist meist arrodiert, es kann eine solide Periostreaktion vorliegen. Beispiele sind das niedrig-maligne Chondrosarkom und die aneurysmatische Knochenzyste. 2 – Dieser schneller wachsende Knochentumor ist nicht mehr geografisch abgrenzbar, sondern zeigt eine "Mottenfraß-ähnliche" (Ausgeprägte Osteolysen mit einzelnen Knocheninseln) Destruktion mit unscharfer Begrenzung. Eine reaktive Sklerosierung fehlt meist. Die Kortikalis ist ebenfalls destruiert, und das Periost hebt sich schalenförmig ab. Dieses Bild ist typisch bei einem höhergradig malignen Chondrosarkom, einem niedrig-malignen Osteosarkom und einemFibrosarkom. 3 – Der Tumor wächst rasant und destruierend ohne Respektierung anatomischer Grenzen ("permeativ"), reaktive Sklerosierungen sind eine große Ausnahme. Die Begrenzung ist meist nicht mehr erkennbar, und die Periostreaktion ist "Zwiebelschalen-artig", teils unterbrochen, an den Rändern der Periostabhebung können sich Codman-Dreiecke ausbilden. Im benachbarten Weichgewebe können durch die Weichgewebs-Ausdehnung des Tumors Spiculae sichtbar sein. Typische Vertreter sind die hochmalignen Osteosarkome und Ewing-Sarkome. sehr schnell wachsende ossäre Tumoren sind auf dem Röntgenbild kaum oder gar nicht sichtbar    
  • Stadien der Sakroilitis 0 Normal 1 Verdächtig 2 Sklerose, wenig Erosionen, Gelenkspalt normal 3 Starke Sklerose, viele Erosionen, Erweiterung/Verschmälerung des Gelenkspaltes, partielle Ankylose 4 Weitgehende Ankylose Eine Sakroiliitis ist in der Regel keine eigenständige Krankheit sondern Folge anderer Grunderkrankungen: Morbus Bechterew Morbus Behcet Morbus Reiter Psoriasisarthritis Chronisch-entzündliche Darmerkrankung
  • Vorkommen von "Hampelmann-Gelenken" und Charcot'schem Fuß   Diabetes mellitus Syringomyelie (Ausbildung einer flüssigkeitsgefüllten Höhle im Rückenmark) Tabes dorsalis (Tabes dorsalis ist ein Krankheitsbild, das sich im Quartärstadium der Syphilis (Lues) entwickeln kann und durch eine Demyelinisierung der Hinterstränge gekennzeichnet ist) Lepra Spina bifida Myelomeningozele  
  • Staging Bronchial Ca TX  Okkultes Karzinom   T1  Tumorgröße <3cm, Hauptbronchus frei T2 Tumorgröße >3-7 cm (T2a: 3-5cm; T2b: 5-7cm) und/oder Vorliegen mind. eines der folgenden Kriterien Hauptbronchus befallen (mind. 2cm distal der Carina) Infiltration der viszeralen Pleura Assoziierte Atelektase (nicht die ganze Lunge betreffend) Entzündung bis zum Hilus reichend (nicht die ganze Lunge betreffend) T3 Tumorgröße >7cm oder Vorliegen mind. eines der folgenden Kriterien Infiltration des umliegenden Gewebes: Brustwand, Zwerchfell, Nervus phrenicus, mediastinale Pleura, etc. Hauptbronchus befallen (weniger als 2cm distal der Carina) Obstruktive Entzündung der gesamten Lunge T4 Vorliegen mind. eines der folgenden Kriterien (unabhängig von der Tumorgröße) Infiltration mindestens eines umliegenden Organs: Mediastinum, Herz, große Gefäße, Trachea, Ösophagus, N. laryngeus recurrens Weiterer vom Primärherd unabhängiger Herd in einem anderen Lungenlappen (ipsilateral!) N1  Ipsilateraler Lymphknotenbefall (peribronchial oder hilär) N2  Ipsilateraler Lymphknotenbefall (subcarinal oder mediastinal) N3  Ipsilateraler Lymphknotenbefall (supraklavikulär oder Skalenus-Lymphknoten) oder kontralateraler Lymphknotenbefall M1 M1a: Metastasen in kontralateraler Lunge, Pleurakarzinose, maligner Pleura- oder Perikarderguss M1b: Fernmetastasen
  • Ellis Damoiseau Linie Im Stehen angefertigten Aufnahme eine nach lateral (außen) ansteigende Verschattung (Damoiseau-Ellis-Linie). Zeichen für einen Pleuraerguss
  • Pleuraerguss Homogene Verschattung in den am tiefsten stehenden Randwinkeln der Pleurahöhle (Recessus costodiaphragmaticus) Zwerchfellkontur aufgehoben Verschattung steigt nach lateral an = Ellis-Damoiseau-Linie = Meniskuszeichen Verschattung steigt mit Ergussmenge nach kranial an Totale Verschattung der Lunge mit Verdrängung des Mediastinums nach kontralateral möglich
  • Atelektase Radiologischer Befund Homogene Verschattung, die sich an den Lappengrenzen orientiert Gleichzeitige Volumenverkleinerung der Lunge Je nach Ausprägung Zwerchfellhochstand und Mediastinalverlagerung zur betroffenen Seite Differentialdiagnose einseitiger Zwerchfellhochstand: Subphrenischer Abszess, Zwerchfellruptur, Zwerchfellparese (bei Phrenikusparese)
  • Bronchiektasen Als Bronchiektase wird eine irreversible Ausweitung eines Bronchus bezeichnet. Bronchiektasen treten bevorzugt in den basalen Lungenabschnitten auf, besitzen eine zylindrische oder sackartige Form und können zur Verlegung der Bronchien führen. Röntgen-Thorax Entzündlich verdickte Bronchialwände führen zum radiologischen Bild der parallel verlaufenden "Tram-Linien" (oder "Schienenzeichen") Zystische Transparenzerhöhungen, ggf. mit dem Nachweis eines Flüssigkeitsspiegels Spätstadium: "Wabenlunge" High Resolution Computertomographie (HR-CT): verlässliche Nachweismethode Typische Siegelringform   Wandverdickungen durch entzündlichen Prozess "Tram-Linien" ("Schienenzeichen") bei Anschnitt parallel zu den Bronchien Bei einem konventionellen Röntgen-Thorax-Bild können Bronchiektasen nicht ausgeschlossen werden!    
  • Pneumothorax Konventionelles Röntgen-Thorax in 2 Ebenen in Exspirationsstellung Vorteil der Exspirationsstellung: Bessere Abgrenzbarkeit insbesondere von kleinen Pneumothoraces   Im Bereich der Luftansammlung: Vermehrte Strahlentransparenz ohne normale Lungen(gefäß)zeichnung Im Bereich der kollabierten Lunge: Verminderte Strahlentransparenz durch komprimiertes Lungengewebe Pleura viszerale als feine Haarlinie sichtbar Spitzenpneumothorax: Apikale Ansammlung von Luft → Apikal keine normale Lungen(gefäß)zeichnung Mantelpneumothorax: Komplette Ablösung der Pleura von der Thoraxwand → Ein die Lunge umgebender Saum ohne normale Lungen(gefäß)zeichnung "Tiefer Randsinus"/"Deep Sulcus Sign": Ipsilateral tiefer, ausladender Recessus phrenicocostalis   Bei Spannungspneumothorax zusätzlich Zwerchfelltiefstand auf der betroffenen Seite Verlagerung des Mediastinums nach kontralateral Tracheal-, Gefäß- und Herzverlagerung Erweiterung der Interkostalräume Evtl. CT-Thorax Zur Beurteilung der Rezidivwahrscheinlichkeit   Zur Klärung einer OP-Indikation  
  • COPD Konventionelles Röntgen-Thorax Ausschluss eines Infiltrates Zeichen eines Lungenemphysems Bild eines Fassthorax Horizontal verlaufende Rippen, weite Interkostalräume Zwerchfell tief stehend und abgeflacht Strahlentransparente Lunge mit Rarefizierung der peripheren Gefäße Durch emphysematisch verändertes Lungengewebe vergrößerter Retrosternalraum im Seitenbild   Zeichen eines Cor pulmonale Erweiterte Pulmonalarterien
  • Asthma bronchiale Röntgen-Thorax: Zeichen der Lungenüberblähung Tiefstehendes, abgeflachtes Zwerchfell Verbreiterte Interkostalräume Fassthorax
  • Pneumonie Konventionelles Röntgen-Thorax Lobärpneumonie: Großflächige auf den Lungenlappen begrenzte Verschattung mit positivemAerobronchogramm (Bronchopneumogramm)   Bronchopneumonie: Unscharf begrenzte, in der Lunge verteilte Infiltrate, Bronchopneumogramm nicht typisch Interstitielle Pneumonie: Netzartige (retikuläre) Verschattung CT-Thorax Indikation: Bei unklaren Befunden im Röntgen-Thorax Vorteil: Zuverlässigere Beurteilung von diskreten Verschattungen, einem Pleuraempyem oder bspw. Einschmelzungen Eine Zuordnung des Röntgenbefundes zum auslösenden Erreger ist nicht sicher möglich. Typische Pneumonien zeigen eher eine Lobärpneumonie, atypische Pneumonien eher eine interstitielle Pneumonie!
  • Leberhämangiom Häufigster benigner Leber TU F>m Progesteron und Antikonzeptiva Häufig asymptomatisch Homogen echoreic mit dorsaler Schallverstärkung Früharterielle Anreicherung des peripheren Randes Darauffolgende zentrale Anreicherung ("Irisblendenphänomen")   Rupturgefahr Keine maligne Entartung 
  • Fokale noduläre Hyperplasie Zweithäufigster gutartiger Leber TU F>>>m Östeogenhaltige Kontrazeptiva Homogen echoarm bis echogleich Zentralensternförmige Narbe Radspeichenphönomen Keine maligne Entartung 
  • Leberzelladenom Selten Östrogenhaltige Kontrazeptiva Keine charakteristische Vaskularisation Meist isoechogen Inhomogenitäten durch Einblutungen Häufiger im rechten LL Rupurgefahr Maligne Entartung
  • Leberzyste >50 LJ Kongenital Echofrei Rund Dorsaler Schallverstärkung  KEINE KM-Anreicherung