28
Erste Hilfe (Subject) / Lebensrettende Sofotmaßnahmen 2 (Lesson)
Schlaganfall, Unterzuckerung, Krampfanfall...
This lesson was created by hannemac.
This lesson is not released for learning.
Advertisement
- Schlaganfall- Ursachen unblutiger Insult → Verlegung einer Gehirnarterie blutiger Insult → Hirnblutung
- Schlaganfall- Symptome Halbseitenlähmung hängende Mundwinkel Sprach- und Schluckstörungen evtl. Bewusstseinstörung
- Schlaganfall- Maßnahmen Basismaßnahmen Lagerung mit erhöhtem Oberkörper psychische Betreuung Frischluftzufuhr
- Diabetes mellitus Zuckerkrankheit chronische Stoffwechselerkrankung Ursache: fehlende Insulinproduktion oder fehlendes Ansprechen der Zellen Notfälle entstehen in erster Linie durch medikamentöse Insulingabe
- Unterzuckerung- Symptome feuchte, kalte Haut flache, schnelle Atmung Heißhunger evtl. Krämpfe
- Unterzuckerung- Maßnahmen Basismaßnahmen orale Zuckerzufuhr ggf. Glucagongabe Wärmeerhalt ständige Überwachung
- Krampfanfall- Ursachen Epilepsie Alkohol, Drogen Medikamente Meningitis Fieber audiovisuelle Überreizung
- Krampfanfall- typischer Ablauf Initialschrei plötzliches Hinstürzen Streckkrämpfe mit Atemstillstand und Einnässen (ca. 10- 30 sec) Schüttelkrämpfe (ca. 1- 5 min) Benommenheit, Nachschlafphase
- Krampfanfall- Maßnahmen Schutz vor Verletzungen nicht festhalten Basismaßnahmen Lagerung ggf. Bedarfsmedikation
- Herzanfall- Symptome akute Brustschmerzen Engegefühl Atemnot evtl Bewusstseinsstörungen
- Advertisement
- Herzanfall- Maßnahmen Basismaßnahmen Beruhigung Frischluftzufuhr enge Kleidung öffnen nicht bewegen lassen dauernde Überwachung
- Frühdefibrillation- Anwendung bei bewusstlosen Patienten ohne Atmung gezielte Elektroschocktherapie zur Behebung des Kreislaufstillstandes je früher, desto besser AED= automatischer externer Defibrillator
- Frühdefibrillation- Vorgehen Basismaßnahmen (Reanimation), bis AED verfügbar ist AED zum Einsatz bringen (Deckel öffnen, Brust abtrocknen, evtl rasieren, Elektroden wie angegeben fest aufkleben) Anweisungen des Gerätes befolgen Gefahr vermeiden: während Analyse und Schock Patienten nicht berühren, nicht auf leitendem Untergrund einsetzen
- verschluckter Fremdkörper- Maßnahmen Oberkörper nach vorn beugen Schläge zwischen die Schulterblätter evtl. Heimlich- Handgriff
- Asthma- Ursachen Allergien psychische Erregung Anstrengung Verkrampfung der BronchialmuskulaturSchwellung der Bronchialschleimhautverstärkte Schleimproduktion
- Asthma- Symptome Atemnot erschwerte und verlängerte Ausatmung pfeifendes Ausatemgeräusch Einsatz der Atemhilfsmuskulatur Blaufärbung von Haut und Lippen
- Hautverletzung Wundarten: Platzwunde Risswunde Schürfwunde Schnittwunde Stichwunde Brandwunde Gefahren: Blutverlust Schmerzen Infektionsgefahr Maßnahmen: evtl. Blutstillung Reinigen der Wunde evtl. Desinfektion keimfreie Versorgung evtl. Arztbesuch
- Kopfverletzung Anzeichen für Gehrinerschütterung: kurzzeitige Bewusstlosigkeit Erinnerungslücke Übelkeit und Erbrechen Schwindel anhaltende Kopfschmerzen Pupillendifferenz Maßnahmen: Basismaßnahmen Lagerung mit leicht erhöhtem Oberkörper schonender Krankenhaustransport
- Wirbelsäulenverletzung Anzeichen für Rückenmarksverletzung: Unfallmechanismus Schmerzen im Nacken oder Rücken Sensibilitätsstörungen Bewegungsunfähigkeit keine Schmerzen trotz Verletzung Maßnahmen: Basismaßnahmen nach Möglichkeit in vorgefundener Lage belassen notwendige Umlagerung unter größter Vorsicht
- Brustkorbverletzung Gefahren: Verletzung von Lunge und Herz Atemstörung Kreislaufstillstand Maßnahmen: Basismaßnahmen wenn nötig Beatmung Lagerung möglichst auf verletzter Seite
- Bauchverletzung Gefahren: Verletzung innerer Organe innreres Verbluten Maßnahmen: Basismaßnahmen Lagerung mit entlasteter Bauchdecke nicht essen, trinken, rauchen lassen, keine Medikamente
- Extremitätenverletzung Hinweise auf einen Knochenbruch Schwellung Schmerzen Bewegungsunfähigkeit Fehlstellungen austretende Knochenteile Grundsatz: Ruhigstellen, falls ohne zusätzliche Schmerzen möglich
- Verbrennung/ Verbrühung Eigenschutz beachten wenn nötig, brennende Kleidung köschen Basismaßnahmen evlt. Kühlung Wundversorgung Wärmeerhalt Kühlung bei Brandverletzungen: nur lauwarmes Wasser nur bis zur nachhaltigen Schmerzverbesserung nur bei weniger als 10 % verbrannter KOF (sonst nur überspülen)
- Hitzschlag =Hitzestau aufgrund unzureichender Temperaturregulation Symptome: heiße, trockene Haut evlt. Bewusstseinstörungen Maßnahmen: Basismaßnahmen für kühle Umgebung sorgen kalte Umschläge auf Kopf und Rumpf
- Sonnenstich = Reizung der Gehirnhäute durch Sonneneinstrahlung Symptome: starke Kopfschmerzen Nackensteifigkeit hochroter, heißer Kopf Körpertemperatur normal bis erhöht Bewusstseinsstörungen Maßnahmen: Basismaßnahmen in den Schatten bringen kalte Umschläge auf Kopf und Nacken
- Unterkühlung Stadium (37- 34°): Erregung, Orientierungsstörungen, Muskelzittern Stadium (34- 28°): Bewusstseinsstörungen, Muskelstarre Stadium (< 28°): Atemstillstand, Herzrhythmusstörungen Maßnahmen: Basismaßnahmen nasse Kleidung entfernen Wärmeerhalt- keine Wärmezufuhr bei Bewusstsein: warme Getränke geben
- Vergiftungen Giftwirkung abhängig von Giftstoff, Dosis, Aufnahmeweg, Zeitraum Maßnahmen: Eigenschutz: bei Gasvergiftungen: keine Rettung ohne Frischluftzufuhr bei Kontaktgiften: keine Beatmung ohne Hilfsmittel Basismaßnahmen Giftwirkung entschärfen, bei oralen Vergiftungen → Wasser trinken Giftnotrufzentrale verständigen
- Giftnotrufzentrale Nürnberg 398 24 51