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Fondsarten (Subject) / Prüfung 34f (Lesson)

Die Fondsarten

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  • Wie heißen die offenen Fonds bezogen auf ihre Anlegerkreise? Publikumsfonds (offen für Alle) Spezialfonds (nur institutionelle Anleger)
  • Was gibt es für Unterkategorien bei Publikumsfonds? Wertpapierfonds Offene Immobilienfonds Sonderformen
  • Welche Unterkategorien der Spezialfonds gibt es? Wertpapierspezialfonds Immobilienspezialfonds
  • Was ist die gesetzliche Grundlage der Publikumsfonds und Spezialfonds? Das Investmentgesetz.
  • Publikumsfonds unterschieden nach Anlagewerten Wertpapiere Rentenfonds Mischfonds Aktienfonds Immobilienfonds offene Immobilienfonds Sonderformen Geldfonds Dachfonds Garantiefonds Riesterfonds Hedgefonds
  • Was sind die Richtlinie zur Festlegung der Fondskategorie? - Publikumsfonds Unbegrenzte Anzahl von Anleger Offen für private/instutionelle Anleger Unbegrenzte Fondsanteile Öffentliches Angebot mit börsentäglicher Veröffentlichung der Ausgabe- und Rücknahmepreise Kein Mitspracherecht der Anleger bei Anlagepolitik/Anlageentscheidung Verpflichtung zur Erstellung von Verkaufsprospekten
  • Was sind die Richtlinie zur Festlegung der Fondskategorie? - Spezialfonds §Begrenzte Anzahl von Anlegern (In Deutschland bis max. 30 Anleger) §Nur für institutionelle Anleger §Kein öffentliches Angebot und keine Pflicht zur Preisveröffentlichung §Mitspracherecht der Anleger bei Anlagepolitik/Anlageentscheidungen §Keine Pflicht zur Erstellung eines Verkaufsprospektes  
  • Wertpapier-Publikumsfonds Ausgestalltungsmöglichkeiten? Anlageschwerpunkt, Geografisch und Gestaltungsform. Anlageschwerpuntk: Rentenfonds, Mischfonds und Aktienfonds Geografisch: Länderfonds, Regionenfonds und internationalle Fonds Gestaltungsformen: Mit und ohne Garantie, mit und ohne Ausgabeaufschläge, mit und ohne fester Laufzeit, Ausschüttend oder Thesaurierend.
  • Was gibt es für laufende Ausschüttungen? Ausschüttende Fonds Jährliche Ausschüttung erzielen ordentliche/außerordentliche Erträge Anteilspreisreduzierung am Ausschüttungstag um ausgeschütteten Betrag Wiederanlage §Automatische Wiederanlage bei ausschüttenden Fonds möglich Thesaurierende Fonds §Erträge verbleiben im Fondsvermögen §Keine Anteilspreisveränderung zum Geschäftsjahresende
  • Wie werden Publikumsfonds nach dem Investmentgesetz unterschieden? Richtlinienkonforme Fonds Anlagegrenze Anlagegrenze von Dachfonds Sonstige Fonds Spezialfonds AS-Fonds Immobilien-Sondervermögen (offene Immo-Fonds) Gemische Sondervermögen Sondervermögen mit zusätzlichen Risiken (Hedgefonds)
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  • Wie viel % des Sondervermögens müssen in den Namensgebenden Vermögensgegenstand (bzw. Zielfondsanteile) investiert sein!* Mindestens 51% des Wertes des Sondervermögens müssen in den Namensgebenden Vermögensgegenstand (bzw. Zielfondsanteile) investiert sein!*
  • Richtlinienkonforme Fonds: Die wichtigsten Anlagegrenzen bei Wertpapiere/Geldmarktinstrumente §5/10/40-Ausstellergrenze §Max. 35% des Sondervermögens in Schuldverschreibungen und Schuldscheindarlehen von öffentlichen Ausstellern §Max. 25% des Sondervermögens in Pfandbriefe, Kommunalschuld-verschreibungen und Schuld-verschreibungen von Kreditinstituten §Der Erwerb von Edelmetallen oder Zertifikaten ist nicht zulässig
  • Richtlinienkonforme Fonds: Die wichtigsten Anlagegrenzen bei Dachfonds Dachfonds investieren in andere Investmentfonds §Max. 20% des Wertes des Sondervermögens in einen einzelnen Zielfonds aber nur max. 10% der Anteile eines Zielfonds §Max. 30% des Wertes des Sondervermögens in nicht richtlinienkonforme Sondervermögen §Max. 49% Anlage in Liquidität (z.B. Geldmarktfonds, Bankguthaben)
  • Was ist die 5 / 10 / 40 Regel nach § 60 InvG? §5/10/40 Regel = Ausstellergrenze §KAG darf in Wertpapieren/ Geldmarktinstrumenten desselben Ausstellers nur bis 5% des Wertes des Sondervermögens anlegen §Wenn die Vertragsbedingungen des Fonds es vorsehen, können bis zu 10 % des Sondervermögens in einen Aussteller anlegen. §Diese Sonderregelungen dürfen zusammengenommen 40 % des Sondervermögens nicht überschreiten.  
  • Was sind sogenannte Super-OGAW*? * Organismus für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren - Investmentfonds, die hinsichtlich der Anlagemöglichkeiten nur geringen Auflagen unterliegen  - Flexible Mittelverwendung und Investitionen in alle Anlageklassen innerhalb eines Fonds möglich  - Auch Erwerb von Anteilen anderer Investmentfonds möglich
  • Was sind Geldmarktfonds? Merkmale:  - Anlage in Tages- und Termingelder bei Banken und Geldmarktpapiere  - Kein bzw. geringer Ausgabeaufschlag Anlegerziele:  - Kurzfristige Anlage  - Geringes Kursrisiko  - Parkmöglichkeit für spätere langfristige Investitionen  - Automatische marktgerechte Verzinsung (Vorteil gegenüber Kontensparen/Termingeldern: keine Zinsverhandlungen zum Laufzeitende erforderlich)Börsentägliche Verfügbarkeit  - Laufzeitstreuung im Gesamtdepot (Geldmarktfonds = Kurze Laufzeiten)  - Ggf. Währungschancen (unter Berücksichtigung der gleichzeitigen Währungsrisiken)
  • Geldmarktfonds mit kurzer Laufzeit §Durchschnittliche Zinsbindungsdauer max. 60 Tage §Durchschnittliche Restlaufzeit sämtlicher Vermögensgegenstände max. 120 Tagen §Geldmarktinstrumente mit maximaler Restlaufzeit von 397 Tagen  
  • Geldmarktfonds §ᴓZinsbindungsdauer max. 6 Monate §ᴓRestlaufzeit Vermögensgegenstände 12 Monate (Geldmarktinstrumente  max. 397 Tage bis zur nächsten Zinsanpassung) §Zusätzlich Anlage in andere Geldmarktfonds möglich
  • Rentenfonds Merkmale:  - Anlage in festverzinsliche börsennotierte Wertpapiere (Unternehmensanleihen, Staatsanleihen, Bundesanleihen u.a. je nach Anlagepolitik des Fonds) mit unterschiedlichen Laufzeiten  - Moderate Ausgabeaufschläge Anlegerziele:  - mittel- bis langfristige Anlage (abhängig von Anlagepolitik des Fonds)  - Kursschwankungen möglich (z.B. aufgrund Marktzinsveränderungen, Veränderung der Emittentenbonität)  - Diversifikation des Gesamtdepots durch Anleihen- und Laufzeitenmix (z.B. Fonds mit Schwerpunkt Unternehmensanleihen, Staatsanleihen oder international und breiter Streuung über Anleihen und Laufzeiten)  - Marktgerechte Renditen mit Kursentwicklungspotenzial  - Ggf. Währungschancen (unter Berücksichtigung der gleichzeitigen Währungsrisiken
  • Verschiedene Anlagestrategien bei Rentenfonds Bonität Währung Staatsanleihe Fonds Unternehmensanleihe Fonds High-Yield-Fonds Währung:  - Beispielsweise ausschließlich in Euro-Anleihen (kein Währungsrisiko) oder US-Anleihen (Währungsrisiko). Bonität:  - Die Anlagerichtlinien können eine Konzentration auf eine bestimmte Bonitätsqualität oder Emittentenkreise festlegen und bestimmen dadurch das Potenzial von Chancen und Risiken. High-Yield-Fond:  - Investitionsschwerpunkt liegt auf hoch spekulativen aber auch hoch verzinsten Anleihen von Emittenten mit unterschiedlichsten. Bonitäten:  - Unternehmensanleihe-Fonds (engl. Corporate-Bonds): Investitionsschwerpunkt liegt auf Unternehmensanleihen.  - Staatsanleihe-Fonds: hier wird überwiegend in Staatsanleihen investiert. Laufzeit:  - Der Fonds selbst hat keine Laufzeitbegrenzung, kann aber seinen Anlageschwerpunkt nach (Rest-) Laufzeiten der Anleihen kurz – bis langfristig ausrichten.  - Die geldmarktnahen Fonds werden den kurzlaufenden Rentenfonds zugeordnet.
  • Was ist Duration? Kennzahl für verzinsliche Wertpapieranlagen, die die durchschnittliche Kapitalbindungsdauer darstellt (unabhängig von der eigentlichen Anleihelaufzeit). Beispiel: Duration = 5 = d.h. es dauert noch 5 Jahre bis man sein eingesetztes Kapital zurückerhalten wird.
  • Einflussfaktoren der Duration Für die Duration gibt es 3 Einflussfaktoren:  - Laufzeit des verzinslichen Wertpapiers (umso höher die Restlaufzeit der Anleihe umso höher fällt auch die Duration aus)  - Höhe des Zinssatzes (umso höher der Zinssatz, umso schneller erfolgt der Kapitalrückfluss und  umso geringer fällt die Duration aus)  - Rendite (umso höher die Rendite, umso schneller erfolgt der Kapitalrückfluss und  umso geringer fällt die Duration aus; die Rendite ist wichtig, weil hier der aktuelle Kurswert der Anleihe mit einfließt)  - Duration kann auch für Rentenfonds berechnet werden und ermöglicht einen Vergleich mit einer direkten Anleiheinvestition und ermöglicht dem Anleger bei einer konkreten Markteinschätzung den dazu passenden Fonds auszuwählen  
  • Aktienfonds Merkmale §Anlage in nationale/internationale Aktien §Investitionsgrad in Aktien mind. 51 % des Fondsvermögen §Unterschiedliche Schwerpunkte möglich (national/regional /international und weitere) §Hohe Ausgabeaufschläge Anlegerziele §Langfristige Anlage §Starke Kursschwankungen, dafür breite Einzelaktienstreuung §Inflationsschutz  
  • Anlagestrategien Aktienfonds Marktkapitalisierung:  - Large-Cap-Fonds: Investitionsschwerpunkt auf Standardwerten, d.h. börsennotierten Aktien mit hoher Marktkapitalisierung.  - Mid-Cap-Fonds: Investitionsschwerpunkt auf börsennotierten Aktien mit mittlerer Marktkapitalisierung; diese Unternehmen zeichnen sich häufig durch hohe Innovationskraft und Wachstumsorientierung aus.  - Small-Cap-Fonds: Investitionsschwerpunkt auf börsennotierten Aktien mit geringer Marktkapitalisierung. Branchen & Sektoren:  - Branchenfonds: Anlagekonzentration beispielsweise auf bestimmte Industriezweige, meist mit internationaler Ausrichtung.  - Branchenbeispiele: Konsumwerte, Finanzdienstleistung.  - Einzelsektor-Ansatz: Investitionsschwerpunkt auf einer Branche.  - Multisektor-Ansatz: Investitionsschwerpunkt auf einer Kombination aus mehreren Branchen.
  • Anlagestiele Aktienfonds Anlagestil:  - Value-Fonds: Investitionsschwerpunkt auf Aktien mit hohem Substanzwert und stabiler Ertragslage. Die Kurse dieser Aktien sind in der Regel vergleichsweise geringeren Schwankungen unterworfen.  - Growth-Fonds: Investitionsschwerpunkt auf so genannten Wachstumswerten, Unternehmen mit besonderem Umsatz- oder Gewinnwachstum. Bei den Kursen dieser Aktien ist mit vergleichsweise höheren Schwankungen zu rechnen.  - Blend-Fonds: investiert wird in eine Mischung aus Value- und Growth-Aktien.
  • Nach welchen Methoden werden bei Aktienfonds die Titel ausgewählt? Bei der Einzelaktienauswahl kann das Fondsmanagement nach zwei unterschiedlichen Methoden vorgehen: Top-Down (von „oben nach unten“): - Länderauswahl: Einschätzung der Aktienmärkte der in Frage kommenden Länder oder Regionen an sich mit der dazugehörenden Entscheidung über deren Gewichtung im Fondsvermögen, danach.  - Aktienauswahl: entsprechend der Länderauswahl- und –gewichtung  werden jetzt die einzelnen Aktien analysiert und ausgewählt Gebräuchlicher Managementansatz bei international oder regional investierenden Aktienfonds. Bottom-up (von „unten nach oben“)  - Bewertung der Aussichten, Finanzen und Leistungspotenziale des Einzelunternehmens.  - Die Branchenzusammensetzung ergibt sich danach automatisch aus der Einzeltitelauswahl, ist also eher zufällig.  - Der Vorteil dieses Managementansatzes: er berücksichtigt die zunehmende Globalisierung und den Umstand, das viele große Unternehmen heute weltweit tätig sind. Der Standort einer Firmenzentrale spielt dabei zunehmend nur noch eine geringere Rolle.
  • Anlegerziel Mischfonds - Mittelfristig bis langfristige Anlage  - Ausgewogene Risikostreuung durch breiten Mix der Anlageklassen  - Ausgewogene Renditeerwartung  - Professionelles Fondsmanagement nimmt dem Anleger die Anlageentscheidungen für die aussichtsreichste Anlageklassenaufteilung seines Vermögens ab
  • Merkmale Mischfonds - Anlage in Aktien, Renten und Immobilien möglich (je nach Anlagepolitik des Fonds)  - Höhe des Ausgabeaufschlages ist vom Schwerpunkt der Anlageausrichtung abhängig
  • In was investiert ein Mischfonds? Gemäß Investmentgesetz kann investiert werden in: §Aktien, Bezugsrechte und verzinsliche Wertpapiere §Bankguthaben und Geldmarktinstrumente §Anteile an anderen richtlinienkonformen Sondervermögen §Derivate in begrenztem Umfang Mischfonds sind Investmentfonds, die sowohl in Aktien, Rentenpapieren, Geldmarkttitel, Rohstoffen, Edelmetallen als auch in Immobilien-Sondervermögen anlegen können. laut Wiki  
  • Merkmale von offenen Immobilienfonds  - Anlage in Gewerbe- und Büroimmobilien in der Regel in Ballungsgebieten  - Moderater Ausgabeaufschlag
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  • Anlegerziele von offenen Immobilienfonds  - langfristige Anlage  - Sachwertanlage bereits ab kleinen Anlagesummen  - Verfügbarkeit abhängig von Anlagesumme und Haltefrist
  • Rückgabe von Anteilen beim offenen Immobilienfonds  - 24 Monate Mindesthaltefrist für Neuanleger.  - 12 Monate (unwiderrufliche) Kündigungsfrist für Bestands- und Neuanleger.  - Freibetrag von 30.000 EUR pro Kalender-Halbjahr, unabhängig von allen Fristen.
  • Sonstige Regelungen beim offenen Immobilienfonds  - 24 Monate Mindesthaltefrist für Neuanleger.  - Rücknahme nur zu bestimmten Rücknahmeterminen möglich (mind. 1Xp.a.).  - Kreditaufnahmen nur noch bis zu 30% des Verkehrswertes der im Fonds befindlichen Immobilien.  - Mindestausschüttung: 50% der erwirtschafteten Erträge, soweit diese nicht zur Instandhaltung benötigt werden.  - 12 Monate (unwiderrufliche) Kündigungsfrist für Bestands- und Neuanleger.  - Freibetrag von 30.000 EUR pro Kalender-Halbjahr, unabhängig von allen Fristen.
  • Aussetzung der Rücknahme bei offenen Immobilienfonds  - Der Fonds muss nach einer länger anhaltenden Aussetzung der Rücknahme seine Immobilien verkaufen, auch wenn diese bis zu 20% unter dem vom Sachverständigenausschuss festgestellten Wert liegen.  - Spätestens nach 30 Monaten anhaltender Aussetzung der Rücknahme muss der Fonds abgewickelt werden.  - Wird zum 3. Mal innerhalb von 5 Jahren die Rücknahme der Anteile ausgesetzt muss der Fonds abgewickelt werden.
  • Merkmale Dachfonds  - Anlage in Investmentfonds („Fonds-in Fonds-Konzept)  - Zielfonds können grundsätzlich alle Arten von Investmentfonds (inkl. Hedgefonds) sein
  • Anlegerziele Dachfonds  - Mittel- bis langfristige Anlage  - Breiter Anlagenmix mit zusätzlicher Risikostreuung  -Börsentägliche Verfügbarkeit (Ausnahme: Dach-Hedgefonds)
  • Anlagegrenzen für Dachfonds Max. 20% investiert in einen einzelnen Zielfonds Max. 25% des Zielfonds gehalten von einem Dachfonds
  • Hauptarten von Hedge Fonds  - Single-Hedge Fonds (für Privatanleger nur als „Private Placement“*)  - Dach-Hedge Fonds  Nur Dach-Hedge-Fonds sind in Deutschland erlaubt.
  • Risikostreuungsvorschriften für Dach-Hedge Fonds  - Max. 20% Anlagen in einen Zielfonds  - Max. 49% Liquidität
  • Anlegerziel bei Hedge-Fonds Langfristig verbessertes Rendite-Risiko-Profil eines bereits bestehenden Wertpapierdepots. Fonds unterliegen besonderen Risiken bis hin zu einem kein öffentlicher Vertrieb zulässig, d.h. Verkauf nur an Bestandskunden möglich.
  • Was ist Leverage? - Aufnahme von Fremdkapital (u.a. durch Verpfändung von Wertpapieren) um weitere Anlagen tätigen zu können und so die erwartete Rendite zu erhöhen (deshalb auch als „Hebelinstrument“ bezeichnet). - Risiko: wenn die Kurse fallen, müssen die aufgenommen Kredite dennoch bedient (Zinszahlungen) und zurückbezahlt (Tilgung) werden.
  • Was sind Zertifikate und Zertifikatfonds?  - Zertifikate sind Inhaberschuldverschreibungen, deren Rückzahlungsmodalitäten an bestimmte Regeln gekoppelt sind.  - Der Emittent hat zahlreiche Ausgestaltungsmöglichkeiten hinsichtlich: Basiswert, Laufzeit, Art der Auszahlung, Häufigkeit der Auszahlung usw.  - Da Zertifikate keine Sondervermögen sind, trägt der Anleger das volle Ausfallrisiko (Insolvenz)  des Emittenten!  - Ein Zertifikatefonds ist ein gesetzlich stark reguliertes Sondervermögen, das überwiegend in Zertifikate oder Zertifikatestrukturen investiert.  - Der Zertifikatefonds investiert hierbei in eine Vielzahl an einzelnen Zertifikaten oder bildet diese nach.  - Die Streuung u.a. über Titel- und Emittentenebene soll das Chance-/Risikoprofil optimieren: dazu filtern die Fondsmanager aus dem Markt die aus ihrer Sicht (und zum Anlageprofil des Fonds passend) attraktivsten Emissionen heraus.  
  • Was sind Garantiefonds? Fonds mit Erfolgsgarantie (Umfang abhängig von Fondskonzeption):  - Kapitalerhaltungsgarantie: Garantie auf die Rückzahlung des investierten Kapitals, abzüglich Ausgabeaufschlag   - Garantie auf eine Mindest-Wertentwicklung innerhalb eines bestimmten von der Fondsgesellschaft festgelegten Zeitraums Das Garantieversprechen bezieht sich auf das Laufzeitende des Fonds, bei vorzeitigem Anteilsverkauf greift dieses nicht und Verluste sind möglich Garantiefonds sind eine Sonderform der Laufzeitfonds, die am Ende einer von Anfang an feststehenden Fondslaufzeit einen Rücknahmepreis anbieten.
  • Anlegerziele bei Garantiefonds  - Mittel- bis langfristige Anlage.  - Sicherheitsorientierte Anleger, die bereit sind dafür auf Ertragsteile zu verzichten (Garantie hat ihren Preis)  - Breiter Anlagenmix mit zusätzlicher Risikostreuung.  - Anleger die bereit sind für die Garantie auf flexible Verfügbarkeit zu verzichten.
  • Was sind No-Load-Fonds? §Auch Tradingfonds genannt §I. d. R kurzfristiger Anlagehorizont §Kein Ausgabeaufschlag §Kürzel: Fondsnamen mit der Endung TF
  • Was sind Laufzeitfonds? §Feste Endfälligkeit §Auflösung am Ende der Laufzeit + Auszahlung des Sondervermögens an die Anteilseigner §I. d. R. thesaurierende Fonds
  • Was sind Exchange Traded Fonds? ETFs? - An der Börse gehandelte Investmentfonds.  - Kein Ausgabeaufschlag anfällt.  - Wie bei anderen Investmentfonds erhält der Anleger Anteile am Sondervermögen.  - Wie bei Aktien besteht eine börsentägliche Verfügbarkeit .  - Bei passiv gemanagten ETFs ist das Anlageziel die Nachbildung eines Vergleichsindex. Das führt auch zu vergleichsweise geringen Verwaltungsgebühren wie bei Zertifikaten.  - Bei aktiv gemanagten ETFs versucht das Fondsmanagement einen Teil des Fondsvermögens über eine aktive Anlagestrategie zu optimieren (d.h. klassische Marktanalyse und danach freie Auswahl der Wertpapiere).  - Breite Risikostreuung bedeutet einen Sicherheitsvorteil.  - Der Preis für diese Vorteilskombination aus Aktien-Investmentfonds-Zerti-fikaten ist, dass Kursentwicklungen außerhalb des Index die Ausnahme sind.
  • Zertifikate im Vergleich zu offenen Fonds:  - Fonds sind durch KAGs verwaltete Sondervermögen, die in Wertpapiere, Immobilien usw. investieren können. Die Anleger erhalten entsprechend ihre Geldinvestition Fondsanteile  - Ein Zertifikat verbrieft dem Käufer die Teilnahme an der Kursentwicklung eines Basiswertes (Index, Branche, Aktien…)  - Geringe oder keine Ausgabeaufschläge  - i.d.R. keine Managementgebühren, da es sich um passive Produkte handelt  - Geringe Differenz zwischen An- und Verkaufskurs (sog. Spread)
  • Zertifikate im Vergleich zu ETFs  - ETF = Exchange Traded Funds  - ETFs sind Investmentfonds, die fortlaufend – wie Aktien – an der Börse gehandelt werden  - Auch hier erhält der Anleger Fondsanteile  - ETFs sind Sondervermögen und sind damit unabhängig von der Bonität des Emittenten.
  • Was sind Indexfonds?  - Die im Investmentvermögen gehaltenen Wertpapiere und Derivate müssen den Index zu mindestens 95% nachbilden.  - D.h. diese Werte müssen auch mind. 95% des Fondsvermögens darstellen.  - Der verbleibende Anteil ist als Liquidität (Bankguthaben, Geldmarktfonds, Geldmarktinstrumente) zu halten  - Da Indexfonds einfach einen Index nachbilden bezeichnet man sie als passiv gemanagte Fonds (im Gegensatz zu sonstigen Wertpapierfonds, bei denen das Fondsmanagement aktive eigene Anlageentscheidungen treffen kann und muss)  - Börsengehandelte Indexfonds bezeichnet man als ETFs (Exchange Traded Funds) kein öffentlicher Vertrieb zulässig, d.h. Verkauf nur an Bestandskunden möglich