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NW (Subject) / Medien (Lesson)
Medieneinsatz im BU
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- Symbolsystem · Bei jedem Medium werden die Informationen in einem spezifischen „Symbolsystem“ (Sprache, Ton, Text…) übermittelt · Es muss untersucht werden, wie SUS das Symbolsystem entschlüsseln, verstehen und verarbeiten · Das Entschlüsseln (Verstehen /Verarbeiten) muss gelernt werden! · Problem: In der Sehweise geschulte LuL verlieren das Gefühl für die in diesem Prozess liegenden Schwierigkeiten. · Folgerung: Der postulierte Vorteil der „Anschaulichkeit“ („Bildvorteil“) besteht nur dann, wenn der Betrachter die Fähigkeit besitzt, das bildliche Symbolsystem zu entschlüsseln (und sie optimal und intensiv genug einsetzt)
- Medientheorie Eine Medientheorie für den Biologieunterricht ist abhängig von den Zielen und Absichten des Biologieunterrichts, nicht aber von der allgemeinen Medientheorie.
- Medientehorie -Auswahl von Medien Existenz verschiedener Menschentypen ist nicht belegt. Medienauswahl für den Biologieunterricht lässt sich damit (auditiv, visuell) nicht begründen Vorsicht: Medien sollten nicht zu einfach eingehen, sondern zur Verarbeitung (Stutzen und Nachdenken) anregen. Folgerung: Jedes Medium erfordert spezifische Fragestellungen, die die SuS dazu anregen, sich ernsthaft mit ihm auseinander zusetzen
- Charakterisierung von Medien nach Sinneskanälen Unterscheidung in Massenmedien (TV, Zeitungen…) und Unterrichtsmedien (für Lehr- und Lernprozesse) Auditiv CD, MP3 Visuell Bild, Stummfilm, Fotos Audiovisuell Film Haptisch Fühlen/Tasten Olfaktorisch Riechen
- Primärerfahrung (Original) Wenn SUS mit ihren Sinnen unmittelbar oder durch Geräte, die die Leistung der Sinnesorgane erweitern (z.B. Lupe), mittelbar mit einem Objekt in Kontakt treten.
- Sekundärerfahrung (Abbilder) Informationen kommen nicht vom Objekt selbst (unmittelbar), sondern über Nachbildungen, Schemata… (z.B. Zeichnungen vom Inneren des Körpers, CDs, DVDs)
- Funktion von Medien · Medien sind konstitutives Element von Biologieunterricht · Medien können Lehrer nicht ersetzen, dienen aber als Lehr- und Lernhilfe
- Funktion von Medien -Zwei Gruppen 1. Erlebnis- und ErfahrungshilfeVermitteln neue, differenzierte Erfahrungen (z.B. lebende Organismen, Geräte zur Beobachtung) 2. Erkenntnis- und Informationshilfen · Verhelfen SuS zur Bildung und Festigung einer neuen oder erweiterbaren Erkenntnis (z.B. Modelle, Diagramme…) · Durch Abstraktion emotionaler Abstand zum Original= distanzierende Funktion · Isolieren bestimmte Aspekte der Wirklichkeit = isolierende Funktion
- Funktion von Medien - Anwendungsbereiche 1. Motivation Naturobjekte, Filme 2. Informationsvermittlung Naturgegenstände, Präparat, AV-Medien, Modelle 3. Erkenntnis-und Problemerschließung Modelle, Schemata, Diagramme, Tabellen 4. Steuerung der handelnden Auseinandersetzung mit den Unterrichtsgegenstand Abfolgediagramme, Arbeitsanleitung
- Medien Einsatz - Konzeptionen 1. Enrichment-Modell Zur Bereicherung und Illustration des Unterrichts, der didaktisch nur wenig auf die Medien zugeschnitten ist 2. Kontext-Modell Entwicklung gezielt als Medienverbandsytem mit Begleitmaterial für LuL / SuS (z.B. Arbeitsblatt) 3. Direct- Teaching Medien werden in Zusammenhang mit Begleitmaterial für Eigenstudium konzeptiert
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- Medientehorie - Effektivität von Medien Der Vergleich von Effektivität verschiedener Medien brachten keine eindeutigen Ergebnisse: · Es gibt nicht „das“ besonders wirkungsvolle Medium · Ein Medium fördert nicht an sich bestimmtes Lernen, sondern einzelne seiner Eigenschaften ermöglichen spezifisches Lernen bei bestimmten Schülergruppen (Clark und Salomon) · Abhängig von Lerngruppe, Verfügbarkeit… Triviale Erkenntnis: Man kann mit allen Medien lernen!
- Medientheorie -empirische Untersuchungen · Auf Lernerfolg in der kognitiven Dimension gerichtet · Lerneffekt und Behaltensleistung am größten, wenn SuS sich mit lebenden Objekten befassen oder selbstständig tätig werden (im Vgl. zu anderen Medien · Durch Mangel an Untersuchungen ist es schwierig, über Wirksamkeit unterschiedlicher Medien didaktisch sinnvolle und allgemeingültige Aussagen zu machen
- Das Schulbuch Die Fachkonferenz einer Schule entscheidet, welches vom jeweiligen Kultusminister eines Landes zugelassene Unterrichtswerk für Biologie eingeführt werden soll.
- Schulbuch - Funktion (Wirkung) · Seine Wirkung ist größer, als die jedes anderen im Biologieunterricht eingesetzten Mediums · Grund: Einziges Medium, dass den SuS jederzeit auch außerhalb der Schule frei zugänglich ist (Eschenhagen)
- Schulbuch- Funktion (Unterrichtseinheit) · HS LUL: 57% bei fast jeder U-Einheit · 82% benutzen es zur U-Vorbereitung · 56% zur Gliederung ihres U · Nach ca. 10 Dienstjahren nutzen 25% der LuL das Biologiebuch anstelle eigener Vorbereitung · Studien belegen: Gedrucktes Material bleibt das am häufigsten benutzte Medium im naturwissenschaftlichen Unterricht (sogar International)
- Schulbuch -Funktion (Geschichte) · Schulbücher spiegeln die Geschichte des Biologieunterrichtes wider. Ein Vergleich bringt Erkenntnisse · 40 Jahre zeigen, dass häufig verschiedene Strukturansätze zur Folge haben, dass Bücher ganz verschiedene Aspekte von Biologieunterricht in den Mittelpunkt stellen (z.B.: Orientierung an Wissenschaft/ Schüler und Gesellschaft/ Fragen und Methoden der Wissenschaft) · Schulbücher = Ausdruck Ideologien (Rassentheorie, Erblehre, Eugenik, Sexualerzeihung, Naturschutz…) · Möglichkeiten: Ausmaß des Missbrauchs scheinbar biologischer Aussagen mit den SuS besprechen/ Überprüfen, ob heute noch solche Ideologien vorkommen · Auch kreationistische, anti-evolutionäre Vorstellungen werden in Schulbüchern verbreitet: · Nicht als subjektive Glaubensaussage, sondern als objektiver Befund (dem „Evolutionsmodell“ als zu mindestens gleichwertig angesehen „Schöpfungsmodell“ gegenübergestellt) · Aufgrund biologischer Erkenntnisse ist dergleichen nicht vertretbar! (Leben seit mehr als 2000 Jahren)
- Schulbuch - Funktion (Allgemeines) Schulbücher = „Zum Leben erweckte Lehrpläne“
- Schulbuch - Funktion (Problem) · Biologieunterricht wird nicht selten von nicht für dieses Fach ausgebildeten LuL unterrichtet. Sie entnehmen ihr Wissen vor allem aus diesem Medium (Bedenklich!!) (Extremfall; SuS bearbeiten jede Stunde einige Seiten, die dann besprochen werden) · ABER: Da in der Biologie ständig neue, aktuelle Themen, die behandelt werden müssen/ oder traditionelle Themen mit bedeutsamen neuen Aspekten an die Umwelt der SuS verknüpft werden sollten = NICHT PRAKTIKABEL · Zusätzlich sollte Biologieunterricht sich an spezifischen Materialien ausrichten, die in der Umgebung der Schule zu finden sind/ in einer Sammlung vorhanden sind · Langweilig für SuS (nur Buch) · LuL sollen Methodentraining zum Umgang mit dem Lehrwerk durchführen (Texte, Tabellen, Diagramme,…)
- Schulbuch - Bwertungskriterien 1. Grundansatz 2. Fachliches 3. Ideologien 4. Abbildungen 5. Lesbarkeit 6. Hausaufgaben 7. Inhaltsverzeichnis 8. Lehrerband · Der Anspruch, den ein Lehrer an das Lehrwerk stellt und damit die Kriterien seiner Beurteilung = ZENTRALER ASPEKT (im Zusammenhang mit dem Medium Schulbuch)
- Schulbuch - Beurteilungskriterien -Grundsatz · Welcher Strukturansatz ( )liegt einem Schulbuch zugrunde? · Ungünstig wenn Schulbuch und Lehrplan wenig übereinstimmen
- Schulbuch-Beurteilungskriterien-Fachliches · Möglichst wenig Fehler (in der Literatur= Klagen über Ungenauigkeit) · Verschiedene fachliche Seiten eines Werkes beurteilen mit folgenden Beispiel: o Bereich des Wissens § Anzahl der Begriffe § (zu viel) unwichtige Begriffe auf einer Seite § werden wichtige Begriffe immer wieder verwendet § werden Begriffe klar genug erklärt/definiert § wird ein Begriffsname immer beibehalten) o Bereich biologischer Forschung § Werden Bsp. Gegeben, wie Biologie zu ihren Erkenntnissen kommt § Gibt es (genügend) Originaltexte, Tabellen, Graphen,… die Grundlage biologischer Aussagen/ Erkenntnisse sein könnten § Gibt es Beschreibungen, wie ein Forscher arbeitet, wie sich biologische Probleme und Erkenntnisse entwickelt haben o Bereich der allgemeinen Bedeutung von Biologie § Anwendungsbeispiele biologischer Forschungsergebnisse (Industrie, Gesundheitswesen, tägliches Leben…) § In der Gesellschaft diskutierte Fragen (Gentechnik, Umweltschutz, Artenschutz, Drogen…) § Beispiele auch für negative Auswirkungen biologischer Forschungsergebnisse o Werden biologische Erkenntnisse dargestellt, die zum Selbstverständnis der Menschen beitragen, oder dafür heute wichtiger sind
- Schulbuch-Beurteilungskriterien-Fächerübergreifend · Wird notwendiges Wissen aus Chemie und Physik klar und ausführlich genug dargestellt o Merksätze § Sind Merksätze vorhanden, mit denen zentrales biologisches Wissen zusammengefasst wird
- Schulbuch-Bewertungskriterien-Ideologien = Darstellen von Wertvorstellungen und Normen (Rolle von , Sexualität, Stellung des Mensch unter den Lebenswesen, Rassenfrage) · Es ist bedeutsam für die Beurteilung eines Schulbuches, diese zu erkennen / zu prüfen (wie?)
- Schulbuch-Bewertungskriterien-Abbildungen · Erklären die Abbildungen Aussagen aus den Text oder sind sie „nur schön“ (gute Abbildungen sind für den Verlag teuer) · Wird im Text auf Abbildungen verwiesen · Hat jede Abbildung eine (konkrete) Legende · Werden Begriffe benutzt, die im Text nicht auftauchen · Verständlich, lesbar, richtiger Abstraktionsgrad · Colorierung (durchgängig gleich ?) · Richtige Größe · „Offene (laden zur Kommunikation ein, rufen Diskussionen hervor, wecken Emotionen) VS „geschlossene“ ( dies Bilder informieren lediglich) Abbildungen
- Schulbuch-Bewertungskriterien-Lesbarkeit Können SuS den Text verstehen? (länge der Sätze /Leitgedanke bei jedem Abschnitt) = für SuS 5. Klasse 8-10 Wörter /Satz = SuS 10. Klasse 15-25 Wörter/Satz = ab ca. 30 Wörter/Satz verstehen erwachsene diese schwer Gliederung der Sätze, Innere Ordnung des Textes (sinnvolle Reihenfolge der Aussagen
- Schulbuch-Bewertungskriterien-Hausaufgaben · NÜTZLICHE Aufgaben (für Lernfortschnitt) · LuL sollen selbst welche lösen, um Lerneffekt zu überprüfen
- Schulbuch-Bewertungskriterien-Inhaltsverzeichnis · Gutes Stichwortverzeichnis für SuS (zum Nachschlagen wichtiger Begriffe) · Muss alle wesentliche Aspekte enthalten
- Schulbuch-Bewertungskriterien-Lehrerband · Hinweise auf spezielle Literatur, Experimente, Ideen zum Anwendungsbezug zu einem Thema
- Experimente Methode, kein Medium (Grundaufbau (Hypothesenbildung) =Arbeitsweise
- Pflanzen und Tiere-Funktion · Motivation / Originäre Begegnung (zwingt zum genauen Hinschauen: „Anschauungsprinzip“ · Entwickelung einer positiven Einstellung gegenüber Lebenswesen / Verringerung von Abneigungen · Gewinn biologischer Grunderfahrungen · Grundlage biologischer Erkenntnisgewinnung · SuS bevorzugen eher Tiere (bewegen sich, Beobachtung ist interessanter) · Hoffnung auf eigene Aktivität
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- Pflanzen und Tiere-Vorteile und Nachteile + - Mehrere Sinneskanäle werden angesprochen Schwer fassbare Erscheinung und Informationsdichte Beobachten von Bewegungsverhalten Hohes Maß an Zuwendung / emotionaler Sperre erschweren Informationsaufnahme und Informationsverarbeitung Im Klassenraum werden nicht alle charakteristischen Züge gezeigt
- Pflanzen und Tiere-Durchführung /Regeln für die Anwendung im BU · Geeignete Geräte zur Untersuchung (Binokular, Lupe, …) · Genaue Fragen zur Beobachtung / Untersuchung · Keine geschützten, gefährlichen, giftigen Arten (z.B. Efeu) · Natürliche Verhaltensweisen sollten beobachtbar sein (keine nachtaktiven Tiere) · Verhalten sollte bekannt sein ( da Tiere oft ungewöhnliches Verhalten zeigen) · Tiere sollten dadurch nicht leiden · Leicht zu haltende, beschaffende Tiere / Pflanzen (sollen Morphologie und Physiologie zeigen) · Das Beobachtete fixieren (Protokoll, Zeichnung, …) · Vergleich zwischen Formen und Arten bringt richtige und wichtige Erkenntnisse · Umgang wird intensiver, je länger der Zeitraum der Beschäftigung Die zwei wichtigsten Eigenschaften von Nautrobjekten (Tiere/Pflanzen/Pilze) 1) Eigenaktivität der SuS 2) Schulung der Beobachtungsfähigkeit
- Biologische Sammlung- Präparat · Emotionaler Abstand · Echtheit und Dreidimensionalität · Ständig verfügbar · Ergänzend zur Beobachtung und zum manuellen Umgang o Nur zum Erfassen von Formen · Morphologisch/ anatomische Studien
- Biologische Sammlung-Arbeistsammlung · Billig und leicht zu beschaffende Gegenstände in großer Stückzahl · Kann von LuL oder SuS selbst zusammengetragen werden · Wird in der Umgebung der Schulortes gewonnen o Schafft Einblick in dem vorhandenen Arteninventar · (z.B.: Samen, Früchte, Stammquerschnitte, Blätter)
- Biologische Sammlung-Lehr- und Schausammlung · Meist nur ein Exemplar => gemeinsame Bearbeitung Beispiele: o Stoffpräparate o Flüssigpräparate § Kleine Tiere in konservierenden Flüssigkeiten § Mehr Ausstellung und Anschauung o Einschlusspräparate (Bioplastik) § In unzerbrechlichem Kunststoffblock o Biologien § Schaukästen (z.B. Entwicklungsstadien)
- Modelle = jedes Analogon eines natürlichen Systems, sei es strukturelle oder funktionaler Art (Halbach 1977) = Bilden reale Systeme ab oder repräsentieren sie = anhand eines Modelles können SuS wissenschaftliche Erkenntnisse selbst finden = Diskussionen werden hervorgerufen = Regen besseres Behalten an
- 3 Typen von Modellen (Halbach/ Reichert) · Realmodell (Stuffenmodell) o Möglichst dem Objekt entsprechend · Funktionsmodell o Stellt Funktionen dar und ermöglicht es, diese manipulativ nachzuvollziehen · Konzeptionsmodell o Darstellung zum Teil nach hypothetischer Annahmen über funktionale Zusammenhänge
- Modelle-Kennzeichen (für den Biologieunterricht zu beachten) (Unterschiede: Modelle-Wirklichkeit) · Modelle unterscheiden sich von der Wirklichkeit, die sie abbilden => Wenn SUS Modelle anfertigt sollten sie die Eigenschaften kennen, die sieh von der Wirklichkeit unterscheiden · ABSTRAKTION von der Fülle / Vielzahl der Elemente eines Realobjektes · BESCHRÄNKUNG auf wesentliche Kennzeichen eines Systems · DIMENSION (= verändert, kann falsche Vorstellungen hervorrufen) · ZEITTAKT (= verändert, Zeitlupe/ -raffung) · MATERIAL
- Modelle-Ratschläge für die Anwendung (wie bei anderen Medien auch) · Überprüfen, ob das Modell das am besten geeignete Medium ist · Ob SuS seine Symbolsprache verstehen/ entschlüsseln können · Verständnis komplexer wissenschaftlicher Sachverhalte wird durchs Modell (Medium) klarer, weil anschaulicher / Wissen lässt sich oft leichter behalten und auf ähnliche Sachverhalte übertragen (Transfer)
- OHP · Mit Folien können Themen entwickelt und veranschaulicht werden, um Lerneffekte zu verbessern oder zu steigern · LuL muss Blick nicht von SuS abwenden · Keine Verdunkelung nötig · Tafelersatz / Kopievorlage (erarbeitetes verteilen) · Folien können vorbereitet und aufbewahrt werden
- Tafel · Keine Verdunkelung und Vorbereitung nötig · Kann Unterrichtsstand und Auffassungsvermögen der SuS angepasst werden · Macht das Wesentliche deutlich · Tafelskizze = Schrittweise vor SuS –innerlich aktive- Mitgestaltung · Erlaubt zeitlich getrenntes zu erarbeiten · Je nach Sachverhalt seht aufwendig · Stark vereinfachte Abbildungen · Eingeschränkter Platz / Möglichkeiten durch die Dicke der Kreide beschränkt
- Dia = Ersatz der Wirklichkeit · Gut für Anschauung von Lebewesen, die nur schwer beobachtbar sind · Bildet Möglichkeit der Abstraktion
- Dia-Vorteile und Nachteile + - Rasche Einsatzmöglichkeit „Uncool“ (veraltet) Wiederholbarkeit Vielfacher Verlust der Flexibilität: Die Reihenfolge der Dias ist vorgegeben Eingehende Auswertung Dia kann (im Gegensatz zur Folie) weder korrigieren noch ergänzen oder teilweise abdecken werden Naturnähe des Abbilds genaue Lichtkontrolle (zu blassen Bildern VS finsteren Raum, in dem die SuS einschlafen Gesteigerte Konzentration
- Film · Hohe Motivation für SuS, große Beliebtheit · Anregungsfaktor für Interesse an der Natur · Verdichtung biologischer Themen · Höhere Gedächtnisleistungen (SuS) · Förderung von Schülerinnen
- Film-Vorteile und Nachteile + - Inhaltich gut beobachtbare Auswahl Aussageabsicht des Produzenten ungleich des Lehrers Zeitliche Raffung Aspekte werden verschleiert, um das Interessante zu erhalten Unsichtbares wird erfassbar Missbrauch als Ersatz für mangelnde Unterrichtsvorbereitung Tragen mehr zum Abbau von Vorurteilen bei (als konventionale Unterricht) Jede Auswahl wird von anderen getroffen (alle Gesichtspunkte eines komplexen Systems –z.B. Pflanzenart) Oftmals von Spezialisten aufgearbeitet und dargestellt Motivation von SuS
- Faustregeln für den Einsatz von Filmen (Voraussetzungen) Muss: Katalog des Instituts für Bild und Film oder Institut für den wissenschaftlichen Film (Göttingen) · Film mehrmals selbst ansehen · Funktion für den Biologieunterricht klären (Einstig/ Problemstellung/ Erarbeitung/ Zusammenfassung/ Wiederholung) · Klare Beobachtungsaufgaben / präzise Fragestellung, Leitfragen für die SuS · Kurze Filmpausen · Filmanalyse · Klären, ob SuS Aufnahmetechniken verstehen (Zeitlupe / -raffer, Vergrößerung, …) · Fragen während des Films mitschreiben lassen · (eigene Erläuterungen statt o-Ton)
- Computer (Multimedia) Im Biologieunterricht selten benutzt… · Notwendige Vorbereitungszeit bei fehlenden Stundenausgleich · Mangelnde Kompetenzen (bei LuL/ SuS) · Vernachlässigung von Naturobjekten (die in keinster Weise vom PC ersetzt werden können) · Schulen sind oft mangelhaft ausgestattet
- Computer (Multimedia) Hohe Anforderungen an biologische Programme · Ausführliches Begleitmaterial, SuS Material · Schnelle, einfache Bedienbarkeit (einheitlich) · Verständliche Simulationen · Toleranz gegen Fehlbedienung · An haltbar um Erklärungen (in Ruhe) geben zu können
- Computer-Nutzung · Aufzeichnen und Auswerten von Messungen · Durchführung von Simulationen o Darstellung bzw. Nachbildung von Prozessen mit Hilfe von Modellen o Experimente lassen sich ersetzen § Wenn ethisch bedenklich, Zeitgründe, Kostenfaktor
- Computer- Biologische Programme · Virtuelle Programme o Teil eines Labors (virtuell zum Arbeiten) o Tierversuche (sinn Nerv-Programm, Frosch sezieren) o Hohe Motivation der SuS · Lernprogramme o Soll Lernen ermöglichen / erleichtern o Freie Einteilung der Lernzeit o Höhere Motivation (als bei Vergleichbarem) o Kleinschrittig, aufeinander aufbauende Lernschritte o Heute: „Drill-and-practice- Programme“ (geben Wege vor, die Benutzer einschlagen muss) o Keine Entscheidungsmöglichkeiten