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Chirurgie AF (Subject) / Patellaluxation (Lesson)
- 1.Patellaluxation - Allgemein Patellaluxation zählt zu den Verletzungen des Kniestreckapparates (Quadriceps, Patella, Patellarsehne)
- 2. Patellaluxation - Ursache Ursache: Traumatisch durch äußere Gewalteinflüsse → häufiger nach lateral luxiert, begleitend mit Abscherfraktur des lateralen Condylus oder Patellafraktur Habituell (= gewohnheitsmäßig, wiederkehrend) durch → Anlagebedingte knöcherne Fehlformen der Patella-Rückfläche oder des femoralen Gleitlagers → lockeres BG → muskuläre Dysbalancen mit Übergewicht der Zugrichtung der OSCH-Muskulatur nach lateral
- 3. Patellaluxation - Einteilung Einteilung: Habituelle Patellaluxation: Immer wiederkehrende Luxation durch Bagatellverletzungen Traumatische Luxation: Durch Rotationsverletzungen nach außen mit regelmäßigen Zerreißen des medialen Retinakulum → Patella wird nach außen gezogen
- 4. Patellaluxation - Klinik Klinik: Nach Erstluxation: Druckschmerz an der Patellainnenseite Gelenkerguß oft spontane Reposition Nach habitueller Luxation: kurzzeitige Schmerzen Patella reponiert spontan kaum tastbarer Gelenkerguß
- 5. Patellaluxation - Diagnose Diagnose: Anamnese: Schilderung des Unfallherganges Röntgen zum Ausschluß einer Fraktur Sonographie zum Nachweiß eines Retinakulumrisses MRT
- 6. Patellaluxation - Therapie Therapie: Konservative Therapie nach Erstluxation: Ruhigstellung in Gips oder Orthese in 10° FLEX Operative Therapie nach habituellen oder rezidivierenden traumatischen Luxationen: Es gibt eine Vielzahl von Operationsmöglichkeiten: Eingriffe an Weichteilen oder an Knochen Vor Abschluss des Wachstums nur Weichteileingriffe
- 7. Patellaluxation - Nachbehandlung Nachbehandlung: Richtet sich nach den angewandten Verfahren. Ziel: Kräftigung des M. vastus medialis → Patella wird in ihrem Gleitlager medialisiert. Bevorzugt → Übungen in Streckstellung, da bei FLEX erhöhter Anpressdruck vorherrscht.
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