7
Phantomkurs 1 (Subject) / Zahnmedizin (Lesson)
- Forderungen an Totalprothesen a) Schonung des Gelenks durch störungsfreie Funktionsabläufe in den Kiefergelenken dank korrekter kiefer-Relationsbestimmung und einer bilateral balancierten Okklusion b) Prophylaxe der Kaumuskulatur durch korrekte Kiefer-Relationsbestimmung c) Substanzerhaltung knöcherner Stützgewebe durch Passgenauigkeit der Prothesenbasis (funktionelle, kaustabile Zahnaufstellung in bilateral balancierter Okklusion) d) Guter Halt durch Adhäsion, Kohäsion, dipolare Kräfte, Kapillarkräfte die zu einem Unterdruck führen (im dünnen Specihel zwischen Prothesenbasis und Prothesenlager --> führt zum Saugeffekt) Auftreten: Viskosität des Speichlelfilms zwischen Prothesenlager und Basis / Oberflächenspannng + Benetzungsfaktor e) Muskelgriffige Prothesengestaltung mit funktionellen Ventilrändern f) Guter Kaueffekt g) Zufriedenstellende Phonetik und Ästhetik
- Resilienz Das, durch lokale Krafteinwirkung vorübergehende Verdrängen weicher Gewebeanteile der unbeweglichen Schleimhut, der Flüssigkeiten Lymphe und Blut, in benachbarte Räume und das Bestreben, das leergepresste Gebiet wieder zu befüllen durch eine Art ,,Zurückschwappen''
- Aktionsgrenze Das Areal der unbeweglichen Schleimhaut
- Problem der Resilienz Vernichtung der Kontinuität des kapillaren Raumes, die Aufhebung des Unterdrucks und den Verlust des Prothesenhaltes
- Ventilrand Überschreitung der Aktionsgrenze mit den Prothesenrändern in Bereichen der mobilen Schleimhaut. Baut ein Barriere an jeder Stelle auf Saugwirkung während der Funktion wird sichergestellt Barriere verringert den Einfluss der Resilienz und somit den Druckausgleich innerhalb und außerhalb des kapillaren Raumes
- Ausdehnung der Prothesenränder übertriebenes Überschreiten der Aktionsgrenze kann bei Muskelaktivität zu Velrust des Prothesenhaltes führen Durch richtige Ausdehnung der Prothesenränder kann die gleiche Muskelkraft dazu genutzt werden, die primär passive Schleimhaut so zu mobilisieren, dass an den Rändern die erforderliche Barriere gebildet wird.
- Condylartheorie Die einzelnen Zähne weisen Minikalotten mit unterschiedlichen Anstellwinkeln und Kaltenradien auf, in denen die Interkuspidation stattfindet (monokaustabile Okklusion) Die Anstellwinkel werden durch eine gezielte Einschleiftechnik den, im Artikulator eingestellten Kiefergelenkfunktionen, angeglichen.
Advertisement