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Erste Hilfe (Subject) / Lebensrettende Sofotmaßnahmen (Lesson)

Stabile Seitenlage, Beatmung, Absichern des Unfallortes

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  • Was ist ein Notfall? Ein Notfall ist, wenn Verletzungen Akute Erkrankungen Vergiftungen zu einer Störung der lebenswichtigen Körperfunktionen (Atmung und Kreislauf) führen und dadurch ein bleibender Schaden oder auch der Tod des Patienten zu erwarten ist.
  • Verpflichtung zur Hilfeleistung §323 c StGBWer bei Notfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet , obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft. Einschränkungen:Hilfeleistung muss zumutbar sein, keine Eigengefährdung, andere wichtige Pflichten Gründe für unterlassene Hilfeleistung: Unsicherheit, Angst, etwas falsch zu machen  
  • Rettungskette Sofortmaßnahmen (Maßnahmen unmittelbar nach Erkennen der Notfallsituation→ Absichern der Unfallstelle, Stillen lebensgefährlicher Blutungen, frühzeitiger Notruf) Erste Hilfe (Maßnahmen, die nicht unmittelbar lebensnotwendig sind, aber weitere Schäden vom Verletzten abwenden→ Schocklage, Wundversorgung, Wärmeerhalt) Rettungsdienst (versorgt Patienten, macht ihn mit Notarzt transportfähig) Krankenhaus (Weiterversorgung, Wiederherstellung der Gesundheit) → alle Glieder gleich wichtig, Erstversorger in den ersten beiden Gliedern
  • Absichern der Unfallstelle Warnblinklicht (Fahrzeug als Barriere) Warnweste Warndreieck (Ortsgebiet ca. 50m, Landstraße ca. 150m, Autobahn ca. 250m)
  • Notruf Notruf 112 Möglichkeiten, um Notruf abzusetzen: Festnetztelefon, Mobiltelefon, Öffentliche Telefonzelle, Notrufsäule an Autobahnen oder Bundesstraßen 5 wichtige Fragen: Was ist passiert? Wo ist es passiert? Wie viele Verletzte? Welche Verletzungen? Warten auf Rückfragen! →langsam und deutlich sprechen
  • Retten aus Gefahrenbereich- Rettungsgriff mit beiden Armen unter den Achseln des Verletzten hindurchgreifen Unterarm des Verletzten packen mit beiden Händen (Daumen auf Vorderseite) Verletzten anheben und auf Oberschenkel ziehen eigenen Rücken möglichst gerade halten Verletzten auf Oberschenkel aus dem Gefahrenbereich schleppen an ungefährlicher Stelle ablegen
  • Auffinden einer Person- Basismaßnahmen Bewusstsein überprüfen (ansprechen und leicht       →Reaktion:an den Schultern rütteln, evtl Schmerzreiz setzen)        Hilfe je nach Bedarf ↓ keine Reaktion Atmung überprüfen (Atemwege freimachen,             →Reaktion:max. 10 Sekunden Atmung kontrollieren)                       Stabile Seitenlage ↓keine Reaktion Herz- Lungen- Wiederbelebung (30 Herzdruck-        massagen im Wechsel mit 2 Beatmungen) so früh wie möglich Notruf veranlassen  
  • Erste Hilfe bei Bewusstlosigkeit Person laut ansprechen, Schulter leicht rütteln Atmung überprüfen: Atemwege freimachen, Hals überstrecken, mit dem Ohr über den Mund der Person gehen und Brustkorb beobachen, 10 Sekunden lang auf Atmung achten→ mindestens 2 Atemzüge Atemwege können durch zurückfallen der Zunge und in den Rachen fließenden Mageninhalt verlegt werden um Atemwege frei zu halten→ stabile Seitenlage
  • stabile Seitenlage Arm auf der nahen Seite rechtwinklig zum Körper anwinkeln Hand des entfernten Arms zur Wange der Person führen (festhalten) entferntes Bein aufstellen und oberhalb des Knies anfassen Patient mit dem Bein auf nahe Seite hebeln oben liegendes Bein rechtwinklig zum Körper anwinkeln Kopf in überstreckter Position lagern, von der Hand gestützt Atmung überprüfen
  • Erste Hilfe bei Atemstillstand Atemstillstand bei Erwachsenen= Kreislaufstillstand→ Pulskontrolle Kreislauf muss aufgebaut werden→ Wiederbelebung→ 30 Herzdruckmassagen und 2 Beatmungen im Wechsel durchführen bis Rettungsdienst kommt nach Möglichkeit Helfer alle 2 Minuten ablösen
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  • Herzdruckmassage Oberkörper des Verletzen freimachen auf feste Unterlage legen Handballen in die Mitte des Brustkorbs legen anderen Handballen darüberlegen mit durchgestreckten Armen senkrecht von oben auf den Brustkrob drücken jeweils vollständig entlasten Drucktiefe 4-5 cm, Frequenz etwa 100/ Minute
  • Mund-zu-Nase-Beatmung an Stirn und Kinn fassen und Kopf in Nacken legen→ Hals überstreckt Kinn nach oben drücken und Daumen auf den Mund legen→ Mund verschließen Nase des Verletzten mit Mund umschließen einmal beatmen, normale Ausatmung reicht Kopf heben, um Luft zu bekommen, dabei Brustkorb beobachten erneut beatmen
  • Schock = Kreislaufzusammenbruch, Organe werden nicht ausreichend durchblutet Ursachen: Blutverlust nach innen und außen              absoluter oder relativer Starkes Schwitzen                                      Volumenmangel Erbrechen, Durchfall Allergische Reaktion Sepsis Verbrennungen psychogener Schock akutes Herzversagen (Herzerkrankungen) starke Schmerzen Symptome: Blässe kalter Schweiß Frieren, Zittern Herzklopfen Unruhe evtl. Bewusstseinsstörung Blutdruck sinkt Nagelbettfüllung Pupillen erweitert
  • Schockbekämpfung Notruf Verletzten auf Rücken legen, Beine etwa 45° anheben (Schocklagerung)→Blut fließt in Körperstamm→ Kreislauf besser Verletzten zudecken, Wärme von unten Verletzten beruhigen (Aufregung= höherer Sauerstoffbedarf) → psychische Betreuung keine Schocklagerung bei: Bewusstlosigkeit (→ stabile Seitenlage)Herzbeschwerden und/oder Atemnot (→ Patient soll mit erhöhtem Oberkörper sitzen)
  • Lebensbedrohliche Blutung Verletzten hinlegen verletzte Extremität hochheben Schlagader oberhalb der Wunde abdrücken 2. Helfer→ Druckverband Druckverband: mit festem Gegenstand wird Druck auf die Wunde ausgeübt, um Abbindung zu verhindern, wird Druck über Wunde konzentriert und auf entgegengesetzer Seite durch breites Wickeln verteilt