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Mündliche Prüfung (Subject) / Untersuchungsbefund (Lesson)
Zusammenfassung
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- bronchial Atmen (bronchialer Ursprung) hohes, lautes AG (Klang ähnlich wie ein scharfes lautmalerisches „ch“) AG über der Trachea (Trachealatmung; etwas tieferfrequent als Bronchialatmung) Dauer: Inspiration und nach einer kleinen Pause in der Exspiration pathologisches AG (die in den Bronchien entstehenden Schallerscheinungenwerden normalerweise von dem umgebenden lufthaltigen Lungengewebeabgeschwächt und aufgehoben), z.B. bei Infiltration
- Trockene RG entstehen bei verengten Atemwegen (Mukosaödem oder Bronchospasmus) durch schwingende visköse Sekrete in den kleinen Atemwegen (Giemen, klingt wie Pfeifen/Piepen) und in den großen Bronchien (Brummen, klingt wie Schnurren/Brummen). Sie sind am deutlichsten hörbar in der Exspiration.
- Feuchte RG entstehen durch Verwirbelung flüssiger Sekrete (Platzen vonLuftbläschen), z.B. entzündliches Sekret, Ödemflüssigkeit. Sie sind am lautesten hörbar am Ende der Inspiration. kleinblasig (hoch): Entstehung in kleinen Bronchien (z.B. Pneumonie);Klang wie ein Büschel Haare, das man zwischen Daumen und Zeigefinger vor dem eigenen Ohr hin und herdreht (zu unterscheiden von Entfaltungsknistern, das nach einem Hustenstoß verschwindet) • mittelblasig (mittel): Entstehung in mittleren Bronchien (z.B. Bronchitis) großblasig (tief): Entstehung in großen Bronchien (z.B. Lungenödem, Bronchiektasie)
- unterteilt werden die feuchten RG nach ihrem Klang in: • nicht klingend (ohrfern): Entstehung in den Bronchien einer lufthaltigen Lunge (z.B. kleinblasige nicht klingende RG bei Lungenstauung) • klingend (ohrnah): Entstehung in den Bronchien eines infiltrierten, d.h. luftleeren aber nicht durch Bronchusverschluss kollabierten Lungenbezirks(z.B. kleinblasige klingende RG bei Pneumonie)
- Zweiter Herzton : Entsteht durch den Schluss der Taschenklappen und markiert das Ende der Systole. Er ist dem punctum maximum/Fortleitungsbereich entsprechend an der Herzbasis lauter als an der Herzspitze. Die physiologische Spaltung (in Aorten- und Pulmonalklappenschlusston) nimmt inspiratorisch zu. Der zweite Herzton kann als klinisches Zeichen besonders laut (z.B. bei arterieller Hypertonie), leise (z.B. beiAortenklappenvitium) fix (atemunabhängig; z.B. bei Vorhofseptumdefekt) oder paradox (pulmonaler Anteil vor aortalem Anteil; z.B. bei Linksschenkelblock) gespalten sein.
- Dritter Herzton: Frühdiastolischer ventrikulärer Füllungston, der durch Vibration der Ventrikelwand beim diastolischen Bluteinstrom entsteht und der Fortleitung entsprechend am besten über der Herzspitze niederfrequent hörbar ist. Zusammen mit den Klappenschlusstönen ergibt sich auskultatorisch ein Dreierrhythmus (protodiastolischer Galopprhythmus, auch Dritter-Ton-Galopprhythmus), der physiologisch (z.B. bei Kindern und Jugendlichen) oder klinisches Zeichen (z.B. für Mitralklappeninsuffizienz oder Herzinsuffizienz) sein kann.
- Vierter Herzton: Präsystolischer Vorhofton, der durch die atriale Anspannung entsteht und daher auskultatorisch am besten hörbar ist bei verlängerter PQ-Zeit im EKG. Zusammen mit den Klappenschlusstönen entsteht auskultatorisch ein präsystolischer Galopprhythmus (Vorhofgalopp), der physiologisch (z.B. bei Kindern und Jugendlichen) oder klinisches Zeichen (z.B. für Herzinsuffizienz) sein kann. Liegt ein dritter und vierter Herzton vor, so entsteht zusammen mit den Klappenschlusstönen auskultatorisch ein Viererrhythmus, der bei erhöhter Herzfrequenz zu einem Summationsgalopp verschmelzen kann.
- Mackenzie-Zeichen: dorsale rechts paravertebrale Hyperalgesie im Bereich der mittleren bis unteren Brustwirbelsäule bei akuter Cholezystitis
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