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Mündlich Logo Examen (Subject) / Pädagogik (Lesson)
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- 1) Was ist der Kerngedanke personaler Erziehung? „Der Mensch wird, was er schon immer ist“ Jeder Mensch von Geburt an Person (individuell, eigenständig und gleichwertig) aufgrund seiner Verborgenen Transzendenz. Zur Entfaltung bedarf es den erzieherischen Einfluss der Gesellschaft mithilfe von Erziehungsmitteln und Institutionen.
- 1b) Andere Erziehungstheorien (als Personale E.) 1.Kritische Theorie nach Adorno: Ziel: Herstellung eines richtigen Bewusstseins, keine Menschenformung 2.Positivismus nach Brezinka: Erziehung = soziale Handlungen, durch die Menschen versuchen die psychische Disposition anderer Menschen mit psychischen und/ oder sozialkulturellen Mitteln in irgendeiner Hinsicht zu fördern. 3.Phänomenologie: Erziehung: gemeinsames Beraten auf Augenhöhe 1
- 2) Erläutern Sie die Aussage, der Mensch ist Person von Geburt an ist Kind Person und Natur Natur: (Anthropologie) Mensch ist das vorläufig höchstentwickelte Lebensform Person: Sichtweise auf den Menschen = der Mensch ist etwas Besonderes und über ihn darf kein anderer verfügen. Erziehungsziel: Personwerdung
- 3) Unterscheiden Sie Erziehung und Sozialisation Erziehung: geplante, intentionale Maßnahmen einer älteren Generation auf die Jüngere (Ziel:Wohl des Kindes, aber schwer zu definieren) Sozialisation: - unbewusst,vielfältige Einwirkungen der Gesellschaft (Medien, Freundeskreis. ..) Die Normen und Werte der Gesellschaft werden im lebenslangen Prozess der Sozialisation übernommen.
- 4)Erläutern Sie das Bild von Erziehung als Wachsenlassen (Rousseau). - In Kindern liegt das Potential.(Mensch=Ebenbild Gottes=gut) - Indirekt erziehen, damit Kinder ihr eigenes Potential erschließen können - Erzieher arrangiert Lern- und Entwicklungsgelegenheiten -> Eigenerfahrung & Selbstreflexion
- 4b)Erläutern Sie: Erziehung als Ziehen: Plato - Jeder Mensch kann zur Wahrheit gelangen - Erziehen im Sinne von Hochziehen/ Hinziehen/ Herausziehen aus der Unmündigkeit heraus. - Erzieher ist der Wahrheit verpflichtet → Recht und Pflicht zum Ziehen
- 4 c) Weitere "Bilder" von Erziehung → Erziehung als Führung → Erziehung als Regierung und Zucht nach Herbart → Erziehung als Anpassung → Erziehung als Leben helfen nach Pestalozzi
- 5)Definieren Sie Norme und Wert mit Beispielen Gesellschaft sind Menschen mit gemeinsamen Normen und Werten. Norm: gesellschaftliche Verhaltenserwartung z.B 10 Gebote „Du sollst nicht töten!“,Grundgesetz, Regeln heutzutage das Verhältnis zu den Menschen untereinander. Wert: gesellschaftliche Vorstellung über wünschenswerte Situation bzw. Zustand z.B Eigentum, Freundschaft. Je detaillierter desto heterogener, weil wir in einer pluralisierten Gesellschaft leben.
- 6)Wodurch unterscheiden sich Rollentheorie und Symbolischer Interaktionismus? Soziale Rollen im Wandel. Welche Theorie erklärt das besser? Rollentheorie: „ Wir alle spielen Theater auf der Bühne der Gesellschaft“ = Rollen sind Verhaltensanweisungen und Vorschriften, die sich aus der Summe der Verhaltenserwartungen anderer ergeben. Jeder Rolle entspricht eine Komplementärrolle (Eltern-Kind; Schüler-Lehrer). Das Einhalten dieser Erwartungen wird durch Sanktionen erzwungen. → soziale Rolle: z.B Mutter und Ehefrau Symbolischer Interaktionismus: Persönlichkeit bildet sich im gesellschaftlichen Miteinander, aber wandelbar :Wechselspiel aus Privatem Ich (I), Sozialem Ich (me) = Persönlichkeit (self)
- 7)Definition: Persönlichkeit I = „privates Ich“ (Quelle von Spontanität und Lebenskraft) me = „soziales Ich“ (entsteht durch Gewohnheiten und Konventionen) self = Identität, Persönlichkeit ( autonom und gebunden zugleich; entsteht im Wechselspiel zwischen I und me)
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- 8)Erziehungsziele = Leitbilder für erzieherisches Handeln = sind weitgehend identisch mit Normen und Werten einer Gesellschaft = oberste Erziehungsziele: Grundgesetz, Schulgesetz, Bildungs- und Lehrpläne und 10 Gebote
- 9)Erziehungsmittel Im Sinne des Ziels: Personwerdung( Eigenständigkeit,ohne Fremdbestimmung) Mittel= Bedingung der Möglichkeit zur Erreichung dieser offenen Norm direkte: Gebote, Verbote, Lob, Tadel, strafe indirekte: Schaffung von Arrangements und Situationen
- 10)Erziehungsinstitutionen Familie: Urvertrauen-> Selbstvertrauen, Vermittlung von Normen und Werten KIGA Schule: Allgemeinbildung, Sekundärtugenden ( Fleiß, Pünktlichkeit) später Peergroups
- 11)Pädagogische Anthropologie Mensch = Person, offen angelegt, muss von anderen Menschen umsorgt werden. Ist aus biologischer Sicht benachteiligt, aber er ist variabel/ anpassungsfähig, da leistungsfähig. Kann auf Wissen von Generationen zurückgreifen. besitzt Selbstreflexion und Fähigkeit des Denkens -> Frei, aber auch mit viel Verantwortung