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Mündlich Logo Examen (Subject) / Hörgeschädigtenpädagogik (Lesson)
- 9) Was ist frühe Bildung? Verfolgt wird das Ziel für adäquate Betreuungsangebote: - für Kleinkinder und Säuglinge - bezahlbar - Bedürfnisse der Kinder und Eltern entsprechend - flexible Betreuungszeiten - zeitlich früher Beginn der Betreuung ( Diskussion: Beginn mit ca. 6 Monaten) Kritikpunkte ( nach Artikel): diese Regelungen (wie in z.B Frankreich) problematisch, weil es zu kurz gedacht ist das Konzept einfach zu übernehmen: - Wertvorstellungen (auch kulturspezifisch) - Inhalte der Erziehung → Beginn der Bildungsprozesse ab ca. 6 Monaten (frühe dialogische Interaktionen) → Bildung beginnt mit der Geburt → Bildung ist ein sozial vermittelter Prozess
- 10) Was sind Frühe Dialoge? Lernen in der frühen Phase ist wesentlich von der Beziehung und dem Dialog zwischen Eltern und Kind bestimmt. Das „Wie“ dieses Dialogs ist ausschlaggebend. → Beziehung ist im Dialog erfahrbar → Säugling als aktiver Partner
- 11) Wie sehen diese aus? (motherese, Turntaking, Grußreaktion, Vokalisation,...) Motherese: ist an Kind gerichtete Sprache. Sie ist die Aufforderung zum Dialog, enthält eine Beziehungsebene und eine Hör-, Sprach-, Lehr-, und Lernstrategie. Turn Taking: Turn-Wechsel sind das Grundmuster des Dialogs. Sie meinen das sich Abwechseln im Sinne „Jetzt bin ich dran, dann bist du dran“ Vokalisationen: jede Form der kindlichen Äußerung Dialogisches Echo: ist die Wiederholung der kindlichen Vokalisation durch die Eltern, wobei der Dialog vom Kind ausgeht. Eltern ahmen dabei ihren Säugling nach. → ab Geburt. Kind macht ein Vokalisationsangebot und die Eltern übernehmen den Turn mit dem Dialogischen Echo. Grußreaktion: z.B Eltern ziehen Augenbrauen hoch, als Hilfestellung/ Aufforderung für den Säugling zum Turn („Antworten) Aufforderungen zum Turn: Grußreaktion Blickkontakt ansprechende steigende Stimmkontur (Element der motherese) Körpersprache → verweilen im Format sichert Lernprozesse
- 12) Was macht sie einzigartig? Sie vermitteln Emotionen und ziehen das Kind in den Dialog. Es ist hilfreich sich den Interessen des Kindes anzuschließen (Motivation). Sie werden in verschiedenen Formen von allen Eltern angewandt.
- 13) Von wem gehen Frühe Dialoge aus? Das Kind sendet Angebote/ Signale und diese werden von den Eltern in verschiedenen Weisen aufgegriffen. Sowie die Eltern ihre Kinder durch ihr Verhalten die Kinder in den Dialog ziehen.
- 15) Transfer zu Ihrer Tätigkeit als Logopäde/ in → Patienten → Frühe Bildung → Frühe Dialoge
- 16) Warum ist es sinnvoll, dass Sie als Logopäde/ in Wissen zur Hörgeschädigtenpädagogik erworben haben? → evtl. Klienten (CI, Hörgeräte) → im Laufe der Inklusion
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