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Mündlich Logo Examen (Subject) / SSES 3 Mündlich (Lesson)
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- 1) Frühe Symptome eines gestörten Spracherwerbs 1) Auffälliges, variationsarmes Schreiebn 2) Später Sprechbeginn (1. Wort deutlich nach 1. GB) 3) Auffällig wenig Reaktion auf sprachlichen Input 4) Wortschatz < 50 Wörter mit 24 Mte 5) Geringer Wortschatz
- 2) Welche Hypothesen zur Ätiologie von USES? Keine genaue Ursachen, da multifaktoriell. Folgende Annahmen: -Genetische Disposition - Neuroanatomische Beeinträchtigungen (prä-peri-postnatale Komplikationen) die kompensatorische Arela eaktivieren, die aber suboptimal arbeiten -> Partielle Reifungsstörung - Sprachlicher Input= Einfluss,aber nicht ursächlich Folgen: Linguistische Defizite, AVWS
- 3) Logopädische Diagnostik a) Erstgespräch 1) Anamnesegespräch: - Anlass der Anmeldung - Familienamannese - Fremdanamnese - Eigenanamnese - Spiel- und Sozialverhalten - Sozio-ökonomische Situation - Soziale Wahrnehmung der Störung - Bisherige Befunde /Therapien - Hören intakt? - Spracherwerbsbiographie Dient alles zur Hypothesenbildung
- 3b) Klinische Beobachtung 1)Analyse der Spontansprache und 2)Entwicklung der Basiskompetenzen 3) Strategien in einer natürlichen lautsprachanregenden Spielsituation
- 3c) Standardisierte/ Informelle Tests Tests zur Überprüfung der Formal-Linguistischen Ebenen: -Phonetik/Phonologie - Morphologie - Semantik/Lexikon - Syntax -Pragmatik- Kommunikation und Sprachverständnis Standardisierung: Anwendung, Durchführung und Interpretation : Objektiv
- 4. 1) Beschreiben Sie ,was Zollinger mit Spielentwicklung meint. Funktionsspiel! Funktionsspiel bis 2 Jahre: = frühkindliches Verhaltensmuster,entsteht sobald Kind einen Lust erzeugenden Effekt entdeckt und ihn wiederholt herbeiführen will. z.B. Klötzchen aufbauen+ umwerfen Fokus: Gegenstände mit allen Sinnen ausprobieren,repetitiv
- 4.2 Symbolspiel Symbolspiel ab 2 bis 3 Jahren: Umdeutung der GG + Handeln nach eigenen Wunsch+Zielvorstellungen z.B. Puppenspiel = "So-tun-als-ob"Handlungen,eher egozentriert,Parallelspiel 1. Einzelne Symbolische Handlungen: = "Um-zu" Handlungen: "Halten des Löffels, um die Puppe zu füttern" 2. Lineares Symbolspiel: 2-3 Handlungsschritte nacheinander, füttern,baden,schlafen legen 3. Geplantes Symbolspiel: Skriptgeleitet,Überlegung was für Spiel benötigt wird + welche Handlungsschritte
- 4.3 Rollenspiel Rollenspiel ab ca 5 Jahren ( z.B. Zeitreisemaschine :)) = Sozialisation des Spiels Zusammenspiel mehrerer Kinder, die fiktive Rollen übernehmen = koordiniertes, gemeinsames Handeln erfordert : höhere soziale und kognistive Kompetenzen.
- 4.4 Regelspiel Handlung mit definierten Regeln für alle Teilnehmer, Wettkampfspiele z.B. "Mensch-ärgere-dich-nicht"
- 5. Kognitive Voraussetzungen,die Kind für den Übergang von Symbol zum Rollenspiel benötigt 1) Dezentrierung ab 3. LJ, Herauslösen aus dem "Ich,Hier und Jetzt" Beginn. Beobachtung des Handlungsresultats 2) Perspektivenwechsel - für Rollenspiel nötig: in verschiedene Rollen schlüpfen können, - Standpunkt relativieren, verschiedene Perspektiven übernehmen - Unterscheidung zwischen Spiel und Metakommentare 3) Dekontextualisierung - Fantasiesituation immer unabhängiger von Gegenständen - "So-tun-als-ob" Handlungen mit Ersatzgg oder vorgestellten Objekten 4) Sequentierung und Skriptaufbau Sequentierung= Fähigkeit im Spiel ,Handlungsschemata zu sinnvollen Sequenzen zu verbinden, Abläufe hierarchisch strukturieren Skript= mentales Drehbuch für alltägliche Ereignisse
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- 7) Welche Veränderungen im sprachlichen Verhalten eines Vorschulkindes können als Ausdruck sozial-kommunikativer Kompetenzen verstanden werden? Sprache im Dialog benutzen: - Absprachen treffen - Meinung äußern - Diskutieren - auf Fragen eingehen - Zuhören (Perspektivenwechsel,empathisches Verhalten,zunehmende Dezntrierung vom "Ich")
- 8) Vegleich rollenspezifische Verwendung der Sprache: 3,5 und 7 3-Jährige: keine Rollensprache, beziehen sich auf Vorhandenes,kommentieren was sie tun 5-Jährige: verwenden Rollensprache, nicht empathisch 7-Jährige: vewernden Rollensprache, empathische Verhaltensweisen, Verhaltens+ Chraktereigenschaften spiegeln sich in Rollensprache wider, ( facettenreicher z.B. eine "tragende" Stimme des Doktors)
- 9) Zeigen Sie anhand eines Beispiels auf , wie sich der GGbezug im Spiel von Kids zwischen 3 und 7 Jahren verändert. 3-Jährige: (z.B. GG = handlungsbestimmend, möglichst realitätsnahe GG, 7-Jährige: Gebrauch des GG im Hintergrund oder Verzicht auf GG, eher "so-tun-als-ob",gestische Ausführung
- 6) Anwendung welcher therapeutischen Methoden soll zum kommunikativen Gebrauch der Sprache führen? - Th: eigenständige Person mit Meinung,Bedürfnissen,Wünschen -> Kein Hilfs-Ich sein, sondern "Du" - Aufmerksamkeit des Kindes auf Sprache lenken, Sprache wohl dosiert einsetzen, Sprache & Handlung verschieben - Sprache interessant machen: Flüstern, Mimik, Gestik, verstärkte Prosodie - Probleme konstruieren: zusammen lösen - Gemeinsame Planung des Spiels