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Heilpädagogik (Subject) / Lernstörungen (Lesson)
- Basisfertigkeiten Grundlegende Fähigkeiten der Informationsverarbeitung -Fähigkeit, Informationen herauszulösen -akustische Informationen aufnehmen -visuelle Vorlagen analysieren
- Lernstörungen Minderleistung beim absichtsvollen Lernen können inhaltlich begrenzt (Lernrückstände in Einzelfächern) oder allgemein vorliegen (Schulschwierigkeiten). können vorübergehend (als Reaktion auf kritische Ereignisse) oder überdauernd (verharren, können sich über die Zeit verschlimmern) sein Drei zentrale Gründe: unzureichendes Lernverhalten (mangelnde Strategien, arbeitet überhastet und planlos) inhaltliche Lernrückstände (beherrscht inhaltliche Lernvoraussetzungen nicht) unzureichende Lernvoraussetzungen (Elternhaus und Schule sind unterschiedlich strukturiert)
- Wissens- und Begriffssysteme Vorwissen für die Aneignung neuer Kenntnisse (von zentraler Bedeutung) Lernbehinderte Kinder gehen von einer reduzierten Wissensbasis aus und von Defiziten im strategischen Wissen (Beherrschung und Anwendung von Lernstrategien)
- operante Verstärkung Regelhaftes Feedbacksystem, welches Lernhandlungen sichtbar macht. Anstrengung lohnt sich und ist mit angenehmen Konsequenzen verbunden oft im Zusammenhang einer vertragsähnlichen Übereinkunft
- Lernbehinderung besonders drastische Form der Lernstörung allgemeine und dauerhafte Beeinträchtigung der Lernfähigkeit tiefgreifende Schwierigkeiten beim Lernen in der Schule trotz angemessener Lernangebote Nichterreichung von notwendigen Lernergebnissen Kriterien: deutliche Minderleistungen in verschiedenen Bereichen, Fehlschlagen von Fördermassnahmen bei allgemein reduzierter Intelligenz, bei sozialen Verhaltensstörungen oder bei Entwicklungsstörungen des Sprechens und der Sprache sowie bei Ausschluss von verursachenden Sinnesschädigungen
- metakognitive Fähigkeiten Strategien der Informationsentnahme Rückgriff auf Vorerfahrungen Handlungsorganisation Selbstanleitung Selbstüberprüfung deklaratives Wissen abrufen (aktive Verarbeitung der Aufgabenstellung, Zielformulierung?) Möglichkeit des reflexiven Zugriffs auf das eigene Gedächtnis (vorhandenes Wissen abrufen) Selbststeuerung (Kontrolle über die Lerntätigkeit) bewusste Verarbeitung kognitiver Prozesse (auf übergeordnete, regelhafte Vorgehensweisen zurückgreifen, Lernproblem in eigenen Worten formulieren)
- Interventionen bei Lernstörungen 1. bei unzureichendem Lernverhalten Lernaktivitäten erhöhen mit Vermittlung von Lernstrategien und der Steigerung der Lernmotivation 2. bei inhaltlichen Lernrückständen systematische Informationsverarbeitung ermöglichen 3. bei unterschiedlicher Struktur von Schule und Elternhaus die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule stärken
- ADHS Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung Störung, die sich bereits im frühen Kindesalter durch Probleme der Aufmerksamkeit, der Impulskontrolle und der Hyperaktivität äussert. Im Gehirn sind insbesondere neuronale Regelkreise betroffen, die für die Regulation von Motivation, Kognition, Emotion und Bewegungsverhalten zuständig sind. G. Hüther: ADHS ist keine Störung. Kinder müssen Erfahrungen machen, die Ritalin nicht ersetzen kann. Handlungsplanung, Impulskontrolle müssen gelernt werden. Kinder können wenig zeigen, was sie können, zu gestalten, sich um etwas kümmern. Tipp an die Eltern: Was können sie mit Kindern gestalten, worum können sie sich zusammen mit ihnen kümmern? Pfadfindertum, Landleben
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