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Sozialpsychologie (Subject) / Soziale Urteilsbildung (Lesson)
Nach Smith & Mackie
- Was ist Sozialpsychologie?
- Methoden der Sozialpsychologie
- Personenwahrnehmung
- Das Selbst
This lesson was created by kimmij.
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- Was bedeutet sozialer Wandel? - den Intergruppen-Kontext ändern - Versuch die soziale Situation der EG zu verbessern Bevorzugt von Personen, die sich stark mit ihrer Gruppe identifizieren, individuelle Mobilität als schwierig betrachten & Veränderung für möglich halten
- Was ist sozialer Wettbewerb? Einsatz direkter Aktionen um die Situation der EG zu verbessern
- Was ist Rekategorisierung? - die EG neu definieren - neue Kategoriekreuzungen betonen um Blick auf ursprüngliche Mitgleidschaft zu reduzieren
- Was besagt die "Ideologie der Farbenblindheit"? Ignorieren von Gruppenunterschieden, um ihre Bedeutugn zu mindern und stattdessen auf reines Leistungsprinzip bauen Nachteile:- behindert den Erwerb von Wissen über bedeutsame kulturelle Unterschiede- leugnet den Wert unterschiedliche Traditionen- kann als Zwang zur Anpassung an die Normen der Mehrheit verstanden werden
- Von welchen Faktoren ist die Wirsamkeit von Maßnahmen, gegen negative Effekte einer Mitgliedschaft in einer stigmatisierten Gruppe, abhängig? - Gruppengröße - Leichtigkeit des Verbergens - Persönliche Bedeutsamkeit der Gruppenmitgliedschaft
- Wie wird eine Einstellung definiert? Eine Einstellung ist eine kognitive Repräsentation, welche die Bewertung eines Objekts zusammenfasst
- Was kann als Einstellungsobjekt dienen? Potenziell alles, was eine Person wahrnimmt oder im Sinn hat
- Welche 4 Teilbereiche gibt es in der Einstellungsforschung? 1. Einstellungsabhängige Selektivität 2. Persuasion 3. Einstellungs-Verhalten-Modelle 4. Verhalten als Eintellungsdeterminante
- Welche Funktionen haben Einstellungen? - Mastery - Connectedness - valuing me and mine
- Was besagt die Matching Hypothese? Bei Einflussversuch "passende" Funktion ansprechen Beispiel: kulturelle Einflüsse auf Werbeslogans
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- Welche 3 Komponenten spielen beim Dreikomponentenmodell von Einstellungen eine Rolle? 1. Kognitive Info 2. Affektive Info 3. Verhaltensinfo
- Wie kann man Einstellungen messen? Explizit - Selbstberichtsskalen (z.B. Likert-Skalen, semantisches Differential)- Vorteile: ökonomisch & inhaltsvalide- Nachteile: motivierte Verzerrung möglich Implizit Beispiel: IAT --> Implicite Assocition Test
- Was ist Persuasion? Einstellungsänderung durch Informationsverarbeitung, meist in Rekation auf eine Botschaft
- Was ist Selbstpersuasion? Eigenes Nachdenken führt zu Einstellungsänderung
- Wie kann man Persuasion mit geringem Verarbeitungsaufwand bewirken? - Konditionierung - Stimmung als Informationsquelle - Heuristische Verarbeitung
- Wie kann man Persuasion mit hohem Verarbeitungsaufwand bewirken? Systematische Verarbeitung in 4 Schritten: 1. auf Botschaft aufmerksam werden 2. den Inhalt verstehen 3. Elaboration 4. Position der Botschaft übernehmen
- Was ist das ELM? - Elaboration Likelihood Model - Zweiprozessmodell - 2 idealtypische Prozesse: 1. periphere Route 2. zentrale Route - peripher: einfache Hinweisreize bestimmen die Einstellung -zentral: Qualität der präsentierten Argumente bestimmt Einstellung --> Elaborationswahrscheinlihckeit ist abhängig von Motivation & Kapazität
- Welche Faktoren können die Elaborationswahrscheinlichkeit beeinflussen? - Fähigkeit - Persönlichkeitsmerkmale - Stimmungen & Emotionen
- Was besagt die Selbstwahrnehmungstheorie? Eine Person erschließt eigene Einstlelungen aus der Beobachtung ihres Verhaltens & den Umständen unter den es ausgeführt wird
- Wie, warum und wann funktioniert die "foot-in-the-door"-Technik? Wie Zielperson dazu bringen einem einen kleinen Gefallen zu tun um eine positive Einstellung ihrerseits zu bewirken. Anschließend ist die Bereitschaft für größere Gefallen höher Warum Selbstwahrnehmung der eigenen Einstellung aufgrund der ersten, kleinen Handlung Wann Wenn die erste Handlung bedeutsam ist und als freiwillig wahrgenommen wird, bei oberflächlicher Verarbeitung & bei Bildung neuer Einstellungen
- Was ist kognitive Dissonanz? Unangenehmer Zustand, bei dem "Kognitionen" (Überzeugungen, Handlungen, Einstellungen) sich einander widersprechen. Ein mögliches Ergebnis kann Dissonanzreduktion sein.
- Welche Bedingungen gelten für Dissonanz? - Person nimmt Inkonsistenz zwischen Einstellung & Handlung wahr - Person fühlt sich persönlich für Handlung verantwortlich - Person empfindet unangenehmen Erregungszustand & attribuiert ihn auf die Inkonsistenz
- Mit welchen 3 Strategien kann man Dissoanz reduzieren? Rechtfertigung für inkonsistentes VerhaltenEinstellungsänderung, so dass Verhalten & Winstellung wieder zusammenpassen Aufwandsrechtfertigungwenn wir für eine Sache leiden müssen mögen wir sie danach umso mehr Rechtfertigung von EntscheidungenDissonanzreduktion durch Umbewerten der Alternativen
- Welche Alternativen zur Einstellungsänderung gibt es bei der Dissonanzreduktion? Dissonanz entsteht nicht wenn: - Person keine Verantwortung übernimmt - Person die Verhaltenskonsequenzen runterspielt - Person andere Überzeugungen betont, die mit dem Verhalten konsistent sind - Person die Erregung auf eine andere Ursache attribuiert Außerdem: - Bekräftiung wichtiger eigener Werte --> self-affirmaton theory
- Wie steuern Einstellungen das Verhalten? Oberflächliche Verarbeitung - leicht zugängliche Einstellungen werden bei Wahrnehmung des Einstellungsobjekts automatisch aktiviert- verzerrte Wahrnehmung des Objekts im Sinne der Einstellung Systematische Verarbeitung - Einstellung führt zu Bildung von Intentionen (Entscheiung & Plan, eine bestimmte Handlung auszuführen)
- Was besagt die Theorie des überlegten Handelns? - Einstellung führt zu Intention - Intention verursacht Verhalten - je spezifischer die Intention, desto stärker der E-V-Zusammenhang - nach einer gewissen Zeit geht bewusst intendiertes Verhalten über in gewohnheitsmäßiges Verhalten ("habit")
- Welche Bedingungen gibt es für die E-V-Korrelation? - Einstellung ist leicht zugänglich - aktiv an relevante Einstellung denken - Selbstaufmerksamkeit - automatische Aktivierung, wenn E häufig abgerufen wurde & nach direkter Erfahrung mit dem Einstellungsobjekt - Einstellung ist mit dem Verhalten kompatibel - Zielobjekt des Verhaltens muss als typisch für das Einstellungsobjekt wahrgenommen werden
- Welche Arten von Verhalten beeinflusse implizite Einstellungen, welche explizite? Implizit: weniger kontrollierbare, automatische Verhaltensaspekte Explizit: kontrollierbare, wohlüberlegte Verhaltensaspekte