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Übungsleiter C (Subject) / Passive Bewegungsapparat (Lesson)

Lerninhalt

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  • ZUsammensetzung des Passiven Bewegungsapparat Knochen Knorpel Gelenke Bänder
  • Skelettaufbau Schädel Schultergürtel mit oberern Extremitäten Wirbelsäule Beckengürtel mit unteren Extremitäten
  • Knochenarten - Röhrenknochen/lange Knochen - kurze Knochen - platte Knochen
  • Oberschenkel Röhrenknochen
  • Hand-Fußwurlzeln kurze Knochen
  • Oberarm Röhrenknochen
  • Schädel platter Knochen
  • Schulterblätter platte Knochen
  • Becken platte Knochen
  • Wirbel kurze Knochen
  • Advertisement
  • Knochenanzahl 208-212
  • Knochen substanz organisch= Bindegewebsfasern- Elastizität anorganisch = Mineralsalze - Stabilizät
  • Verhältnis organisch-anorganische Anteile des Knochen Kind 1 :1 60/7o jährig 1:7   => knochen werden brüchig
  • Funktion des Knochensystem Schutzfunktionfunktion Stützfunktion Stoffwechselfunktion Ansatz für Muskulatur
  • Knochen Eigenschaften Knochen werden bei Bewegungen durch die Muskeln nur passiv bewegt, deshalb besteht häufig die Meinung, dass es sich um inaktives Gewebe handelt. Dem ist nicht so. Unsere Knochen (lateinisch-anatomisch os, Mehrzahl Ossa) befinden sich ständig im Umbau. Es spielen sich in seinem Inneren viele lebensnotwendige Vorgänge ab.Um seinen Funktionen innerhalb des Bewegungsapparates optimal nach zu kommen, muss er zwei Anforderungen erfüllen.Er muss einerseits mechanische Eigenschaften aufweisen und darf andererseits gleichzeitig eine gewisse Gewichtsgrenze nicht überschreiten
  • Aufbau des Knochen Am Aufbau eines Röhrenknochens wird deutlich wie die Natur diesen beiden Anforderungen gerecht wird. (siehe dazu auch Knochenformen) In der Nähe der Gelenke besteht der Knochen aus einem schwammartigen Netzwerk aus Knochenbälkchen (Spongioa). Der Aufbau dieser Schwammsubstanz ist nich planlos, die feinen Bälkchen verlaufen in ganz bestimmten Zügen, jeweils entsprechend ihrer Druck-, Zug-, Dreh- und Schubkräften des betreffenden Knochens. Im Zentrum des Knochen, wo wenig oder sogar gar keine Kräfte wirken, fehlt die Spongiosa sogar gänzlich. Der Knochen ist also nach dem Prinzip der maximalen Materialersparnis aufgebaut. Tragende Bestandteile sind nur dort, wo sie benötigt werden. Im Bereich des Diaphyse hat das Material einen höheren Verdichtungsgrad, hier befindet sich die sogenannte Compacta (Kontikalis, Rindenschicht). Im Laufe der Entwicklung eines Knochens mauern sich Osteozyten (aus Osteoblasten entstandene Zellen) ein. Sie stellen kollagene Fasern und eine Grundsubstanz her und geben diese in die Zellzwischenräume ab. Durch Einlagerung von Kalksalzen (Kalzium) läuft ein Mineralisierungsvorgang ab, wodurch das Knochengewebe enorme Biege- und Drehfestigkeit erhält. Im Knochen ist fast das ganze Kalzium  des menschlichen Körpers gelagert, ca. 99%. Insgesamt bestehen ungefähr zwei Drittel eines Knochens aus anorganischen Substanzen (Kalzium, Phosphor, Magnesium) und ein Drittel aus organischen Substanzen (Knochenzellen (Osteblasten, Osteoklasten) und kollagene Fasern).
  • kNOCHENWACHSTUM Das Dickenwachstum wird durch unter dem Periost (Knochenhaut) liegende Zellen erzielt. Der Knochen ist im Inneren hohl und bildet eine Markhöhle aus. Damit diese Markhöhle erhalten bleibt, muss ständig innen Knochensubstanz abgebaut und außen angelagert werden. Die abbauenden Zellen sind die Osteoklasten (K → klauen Zellen; entwickeln sich aus Zellen des Knochenmarks), die aufbauenden Zellen werden als Osteoblasten (B → bauen Zellen) bezeichnet. Durch diese Umbauvorgänge erhält der Knochen seine mechanischen Eigenschaften und kann sich an erhöhte Belastungen anpassen. Seine Druckfestigkeit liegt über den Werten von anderen Baumaterialien wie z.B. Sandstein. Die statische Biegefestigkeit ist vergleichbar mit Stahl. Die Zugfestigkeit entspricht der zäher Metalle wie Kupfer oder Hartaluminium. Weiterhin weisen Knochen die gleiche Elastizität wie Eichenholz auf. Unsere Knochen sind kleine Wunderwerke :).
  • Lange bzw. Röhrenknochen Lange bzw. Röhrenknochen Röhrenknochen bestehen aus zwei Knochenenden (Epiphysen) und einem Schaft (Diaphyse). Dieser ist wie ein Rohr aufgebaut. Nur das Wandmaterial besteht aus einer kompakten Substanz (Substancia compacta). Innen befindet sich eine Markhöhle, die mit Fett ausgefüllt ist. In den Knochenenden befindet sich zusätzlich noch ein schwammähnliches Netzwerk von Knochenbälkchen (Substancia spongiose), die in den Richtungen der Belastungslinien verlaufen. In ihrer räumlichen Anordnung spiegelt sich die mechanische Belastung des Knochen wider. Rotes Knochenmark, was sich im Kindesalter noch in allen Knochen befindet, kommt beim Erwachsenen nur noch in den Knochenbälkchen (in den Epiphysen) und in platten und kurzen Knochen vor. Das rote Mark ist für die Blutbildung verantwortlich, somit übernimmt der Knochen eine Stoffwechselfunktion. Eine Knochenhaut (Periost) umgibt den Knochen wie ein Strumpf. Sie enthält viele Nervenfasern und dient einigen Muskeln als Ansatzpunkt. Die Schmerzempfinglichkeit des Schienbeins dürfte aus eigener Erfahrung bekannt sein.
  • Kurze Knochen  Diese Knochenform ist durch eine quadratisch und rundliche Form gekennzeichnet. Sie bestehen hauptsächlich aus Spongiosa und nur aus einer dünnen Schicht kompakter Knochensubstanz. Im Gegensatz zu den Röhrenknochen besitzen sie keinen Knochenschaft. Zu den kurzen Knochen zählen Fuß- und Handwurzelknochen.
  • Platte Knochen Als platte Knochen werden flächenartige Knochen mit einer geringen Dicke bezeichnet. Diese kommen z.B. am Schädel sowie als Schulterblatt, Brustbein und Beckenknochen vor. Wie auch die kurzen Knochen, setzten sie sich innen aus Spongiosa und außen aus Compacta zusammen.
  • Unregelmäßige Knochen Knochen, die keiner konkreten Form zuzuordnen sind, welchen als unregelmäßig betitelt. Hierzu zählen z.B. die Wirbel der Wirbelsäule.
  • Aufbau eines Röhrenknochen