Der Bereich der Arbeitsvorbereitung steht zwischen der Konstruktion und der Fertigung, Montage. In welche beiden Bereiche lässt sie sich untergliedern und wie sind diese Bereiche charakterisiert?
Arbeitsvorbereitung = Arbeitsplanung (Was, Wie, Womit herstellen!?)alle einmalig auftretenden Planungsmaßnahmen, die die fertigungsgerechte Herstellung eines Erzeugnisses sichern.BSP.: Stücklisten erstellen, Materialplanung, NC-ProgrammierungKostenplanung, ... Arbeitssteuerung (Wieviel, wann, wo durch wen herstellen?!)alle Maßnahmen, die für eine der Arbeitsplanung entsprechende Auftragsabwicklung erforderlich sind. BSP.: Materialdisposition, Maschinenbelegung, Nettobedarfsermittlung...
Der Arbeitsaufwand bei der Arbeitsplanung ist abhängig vom Neuheitsgrad der Aufgabe. Nenne 4 Bereiche!
Neuplanung Anpassungsplanung ( ähnlich, leicht veränderte Auggabe/Randbdg Variantenplanung(hohe Ähnlichkeit) Wiederholplanung (identische Einzelteilplanung, Änderung organisatorischer Daten abnehmender Erstellungsaufwand und Neuheitsgrad, zunehmende fertigungstechnische Ähnlichkeit
Beschreibe den Regelkreis in der technischen Auftragsabwicklung gegeben durch die datentechnischen Verbindungen von der Idee bis zum Produkt.
Entwicklung ( CAE, Simulation) Konstruktion (CAD, Design Rule Checks) Fertigungsplanung (CAP, Manufacturing Rule Checks) Fertigung (CAM, Prüfung, Diagnose) -> PRODUKT
Der CAD-Einsatz unterstützt zwei Arten von Zielen. Welche? Nenne Beispiele
Produktbezogene Ziele Festlegung von Geometrie, Material und Herstellungsprozess Flexibilität in der Anpassung von Produkten Basis für virtuelle Absicherung der Produkteigenschaften Produktionsbezogene Ziele Reduktion des Fertigungsaufwands frühzeitige Berücksichtigung von Montageanforderungen CAD-Daten als Basis für Maschinensteuerungsprogramme und Werkinformationssysteme
STEP dient als Integrationsplattform für viele CAx-Anwendungen.
Beispiele und Anwendungsbereiche.
CAD Konstruktion, Entwicklung CAE Festigkeitsberechnung, Simulation CAP Fertigungs/Montageplanung, NC-Programmierung CAM technische Steuerung und Überwachung d. Fertigung CAQ Prüfplanung, Qualitätsanalyse
Welche Planungstätigkeitn gibt es zwischen den Eingangsinformationen (Einzelteilzeichnung, STückliste....) und den Planungsergebnissen (Arbeitsplan, NC-Programm...)
PLANUNGSTÄTIGKEITEN Ausgangsteile und Rohmaterial bestimmen(Werkstoff, Geometrie, Halbzeug...) Verrichtungsabfolge bestimmen(Operationsfolge festlegen...) Fertigungs- und Betriebsmittelzuordnung(Maschine, Werkzeug, Hilfsmittel...) Zeitermittlung(Hauptzeit, Rüstzeit)
Welchen Sinn hat das PDM?
zentraler Speicher und Verteilstelle für Unternehmensinterne Daten. -> CAD, Simulation, Bürukommunikation, DokumentenManagement, PRoduktionsplanung und Steuerung...
Welche beiden Arten zur Erstellung von Steuerprogrammen für NC-Maschinen gibt es?
Manuelle und maschinelle Programmierung. Manuell: häufig: Teach-In-Programmierung, Maschinell: häufig offline Programmiersprachen
welche Unterteilung gibt es bezügl. NC-Programmierung abgesehn von maschinell/manuell?
Nenne Anwendung/vor/Nachteile
NC-Programmerstellung in der Werkstatt ( maschinennah) Anwendung: nur wenige Maschinen vorhanden, einfache Werkstücke, keine NC-Organisation vorhanden Vorteile: Einstieg in NC-Technik, Schaffung anspruchsvoller Werkstattarbeitsplätze Nachteil: Maschinenstillstand durch lange Progr. hoher Schulungsaufwand für Personal NC-Programmerstellung in der Arbeitsvorbereitung (m.fern) Anwenung: viele NC-Maschinen, große Anzahl zu erstellender Programme, hoher Bestand zu verwaltender Programme Vorteil: komplexe Werkstücke fertigbar, hoher Änderungsaufwand beherrschbar Nachteil:Erschwerter Erfahrungsrückfluss von Fertigung zu Programmierung...
Skizziere das Konzept der CAD/NC Kopplung.
CAD I (Geometriemodell) Prozessor < ---- NC-Prgr.(Spannmittel,Werkzeugdatei,Schnittdatei) I Maschinenneutrales NC-Programm ( CL-Data) Postprozessor < --- Maschinendatei I Maschinenspezifisches NC-Programm NC-Steuerung!
Welche Schritte führt der Prozessor aus auf dem Weg zum NC-Programm?
Formale Schritte (Maschinenauswahl..) Berechnung des Werkzeugbezugspunkts Kollisionsberechnung Ermitten der Schnittwerte Speicherung als CLDATA
Welche Aufgabe hat der Postprozessor bei der Erstellung eines NC-Programms?
Anpassung des maschinenneutralen Programms aus dem Prozessor an die spezifischen GEgebenheiten der Zielmaschine (Steuerprogramm Programmmanuskript Einrichteplan Betriebsmittelliste Zeittabelle Kontrollzeichnung)
Welche Vorteile biete der Einsatz einer 3D Kinemaitksimulation in Bezug auf Systementwurf und Prozessgestaltung?
Systementwurf Analyse von Erreichbarkeiten Belastungsanalyse Abschätzen der Maschinenparameter Planung von Fertigungszellen und Montagelinien Dokumentation der Planung Prozessgestaltung Kollisionserkennung Offline-Programmierung Download der NC-Programme Prozessüberwachung, Online-Diagnose Ermittlung und Optimierung der Arbeitszeiten
Welche Aufgabe hat die PPS?
Produktionsplanung und Steuerung: Koordination von Zeit (kurze Durchlaufzeiten, kurze Lieferzeiten, hohe Termintreue) Material (niedrige Bestände, hoher Zukaufanteil, geringe Komplex.) Kapazitäten(hohe Auslastung, geringer Personaleinsatz, geringer Flächenbedarf)
Nenne 3 Kernaufgaben und 3 Querschnittsaufgaben der PPS mit Beispielen.
Kernaufgaben Produktionsprogrammplanung (Absatzplanung) Produktionsbedarfsplanung (Beschaffungsartzuordnung) Eigenfertigungsplanung und Steuerung(Feinterminierung) Fremdbezugsplanung und Steuerung (Bestellrechnung) Querschnittsaufgaben Auftragskoordination (Angebotsbearbeitung) Lagerwesen (Bestandssteuerung) PPS-Controlling (Informationsaufbereitung)
Skizziere zentrales und dezentrales Produktionssteuerung nach KANBAN.
Rohmaterial, Rohbearbeitung, Feinbearbeitung, VOrmontage, Endmontage, Fertigwarenlager. Bei der zentralen geht immer ein Pfeil zur Steuerung, bei der KANBAN steuert ein Bereich den nächsten S. 46 VE11
Nenne Vor unt Nachteile der dezentralen PPS (Produktionsplanung und Steuerung)
Vorteile Aufteilung eines komplexen Gesamtprob. auf meherer verschiedene Organisationseinheiten Gezielter Zugriff einer OE auf Teilmengen der Informaiont Flache Hierarchien weniger Rechenaufwand pro OE und damit schnellere Reaktion Nachteile fehlende Integration der Betriebsdatenerfallung Verlangsamung dezentral erfasster Datenströme durch viele Hierarchiestufen Überlastung der zentralen Rechenstelle durch Eingaben aus allen Informationsquellen JE GERINGER DIE LOSGRÖßE DESTO BESSER DEZENTRAL PPS!
Skizziere die struktur eines ERP ( Enterprise Resource Planning)
S.49 VE 11
Unterscheide Maschinendatenerfassung MDE und Betriebsdatenerfassung BDE.
MDEautomatische Erfassung des internen Zustands von Produktionsmitteln(maschinen, STeuerungen usw)BSP: Druck, Temp, Achsposition... BDEmanuelle/automatische Erfassung organisatorischer DatenBSP: Auftragsdaten, Personaldaten, Qualitätsdaten, Materialdaten...
Welche Erscheinungsformen von Stücklisten gibt es?
Analytische Betrachtung ( Woraus besteht ein Erzeugnis?) -> Stücklisten i.e.S. -> Variantenstücklisten Mengenstücklisten, Strukturstücklisten, Baukastenstücklisten Synthetische Betrachtung (Woring ist ein Teil enthalten) ->Verwendungsnachweise! Mengenverwendungsnachweis, Strukturverwendungsnachweis, Baukastenverwendungsnachweis
Nenne 2 Unsicherheitsfaktoren bei der Planung automatisierter Produktionsanlagen.
Produktionsvolumen und Produktlebensdauer. sicheres hohes Prduktionsvolumen: flexible automatisierte Zellen, Vollautomatisierung unsicheres Produktionsvolumen: adaptives Produktionssystem, manuelles Produktionssystem sichere lange Produktlebensdauer: Vollautomatisierung, adaptives Produktionssystem unsichere Lebensdauer: manuelles PRoduktionsystem, flexible automatisierte Zellen
Wer ist verantworlich für die Auslegung automatisierter Produktionsanalagen?
Innerhalb der Arbeitsplanung -> die Arbeitssystemplanung ( = Produktionsmittelgestaltung) - Sie umfasst die wirtschaftliche Auslegung und Gestaltung von Fertigung und Montage. Im Gegensatz dazu umfasst die Arbeitsaufgabenplanung(=Prozessgestaltung) die wirtschaftliche Fertrigung und Montage von Produkten.
Am Anfang jeder Planung steht die detaillierte Definition von Eingangs- und Zielgrößen .
nenne Beispiele!
Eingangsgrößen Stückzahlen, Produktinformationen, Zeit, Kosten, Nutzungsdauer, Ressourcen, Logistische Informationen Zielgrößen Termine, Kostensenkung, Personaleinsatz, Taktzeiten, Störanfälligkeit (OEE), Erweiterbarkeit, Flexibilität
WIe lauten die 5 Schritte bei der Fertigungssystemplanung?
"Vom Produkt zur Produktion" Aufgabenstellung ( Festlegung der Ziele, Situationsanalyse...) Grobplanung ( Geräteauswahl, Personalbedarfsplanung...) Feinplanung (Konstruktion der Fertigungsmittel, Programmierung) Realisierung ( Bereitstellung Betriebsmitel, Installation d. Systeme) Systemanlauf (Analyse, Fehlerbeseitigung..) Kenntnisstand steigt !! Beeinflussbarkeit sinkt...
Nenne Merkmale zur Teilegruppenbildung während der Fertigungsmittelplanung
Die Bearbeitungsmaschinen werden ausgewählt nach: Baugröße (Arbeitsraumabmessungen) Einsatzbereich (Bearbeitungsverfahren) Steuerung (Anzahl der gesteuerten Achsen) Ausstattung (Art und Größe des Werkzeugmagazins) Merkmale zur Gruppenbildung: Abmessungen, Gewicht -> BaugrößeArt und Anzahl der Formelemente, Flächenform -> EinsatzbereichLage der Formelemente, Toleranzen -> SteuerungAnzahl unterschiedlicher Formelemente ->Ausstattung
Nenne die 4 Schritte der Lager- und Transportplanung sowie entsprechende Eingangsgrößen und Ergebnisse.
Festlegung der Lager und Transportaufgabe Fertigungsteilbereich, Materialfluss,Fertigungsmittel ->Lagergut,-ort,-konzept Ermittlung der Eigenschaften des Lager/-Transportsystems Anschlussbedingungen, Art der Speicherung ->Lastenheft Ermittlung alternativer Systemlösungen Lagerkenngrößen, Transporteinrichtungen -> Lagerart, -bedienung, -hilfsmittel Bewertung und Auswahl Bewertungsmethoden, Auswahlkriterien->Bewertungsbogen
Fertigung und Förderwesen beeinflussen die Gestaltung des Materialflusses und Materialflusskosten.
Nenne jeweils 5 Einflussfaktoren.
Fertigung Lager Standort Fertigungsart Fertigungsablauf Gebäudeart, -größe Förderwesen Personal Fördermittel Tranportverwaltung Förderhilfsmittel Förderaufgabe
Was fällt alles unter die Arbeitssystemplanung?
Fertigungsmittelplanung Lager und Transportplanung Personalplanung Flächen- und Gebäudeplanung Investitionsrechung
Nenne die Schritte der Personalplanung
Planung der Organisationsstruktur Planung der Qualifikationsprofile Personalbedarfsplanung Personalbeschaffungsplanung ->optimale Personalstruktur
Nenne die Schritte der Flächenplanung.
Fertigungssystem und Personalstruktur bekannt! (Flächenkennzahlen, Hallenplan...)-> Erstellung eines Groblayouts ->(Größe des Bereichs, Lage der Arbeitsplätze zueinander) (Objektabmessungen, ZUordnungen)-> ERstellen des Feinlayouts -> Grundflächen, Zusatzflächen...
Die komplexität des Rechnereinsatztes bei der Fabrikplanung nimmt mit wachsendem Planungsfortschritt deutlich zu.
nenne Beispiele in den Phasen der Planung.
Vorbereitung: Datenbanken, Internet.... Strukturierung: Simulatoren, Projektrechnungssysteme Gestaltung: CAD-Software, 3D-Modelierung, VR-Generatoren
Welchen Nutzen hat der Einatz von Simulatiuoni bei der Planung von Produktionsanlagen? graphik und 5 Punkte!
Verkürzen der Planungszeit Minimierung der Investitionskosten Verkürzung der Inbetriebnahme Erhöhung der Verfügbarkeit Absicherung der Entscheidungen Sicherung der Betriebsphase S34. VE10
Was versteht man unter Simulation? und wo unterstützt sie die Anlageplaner?
Die Simulation ist das Abbilden eines Systems mit seinen Prozessen in einem experimentierfähigen Modell, um zu Erkenntnissen zu gelangen, die auf die Wirklichkeit übertragbar sind. Planung:Strukturierung,Modellieren,Verifizieren,Verhalten erproben Realisierung: Funktionen absichern, Mitarbeiterschulung Betrieb: Notfallstrategien, Betriebsbegleitende Simulation