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Vegetative physiologie (Subject) / Kreislauf (Lesson)

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  • Bayliss Effekt (Niere und Gehirn) stromstärke soll konstant bleiben --> durch kontraktion d muskeln im gleichen verhältnis zur druck erhöhung
  • Fareus Linquist Effekt in kleinen Gefäßen abnahme der scheinbaren viskosität d blutes (durch zellarmegleitschicht und ery flexibilität gewährleistet)
  • Compliance Maß für die dehnbarkeit eines Gefäßes  im venösen system = großes Volumen = kleiner Druck = große Compliance
  • Volumenelastizitätskoeffizient Kehrwert d Compliance 
  • Volumenelastizitätsmodul Maß f d dehnbarkeit d gefäßwand  
  • Kreislaufsystem (Gefäßtypen) Windkesselgefäße  Widerstandsgefäße Sphinktergefäße Shuntgefäße Kapillaren Kapazitätsgefäße  
  • Windkesselgefäße große Arterien (Aorta und Äste) elastisch, wandelt pulsierende in kontinuierliche Strömung um
  • Widerstandgefäße kleine Arterien und Arteriolen reduzieren d Blutdruck vor d Kapillaren (bei konstriktion)
  • Sphinktergefäße präkapilläre Arteriolen reg den Blutfluss in nachfolgenden Gefäßen haben ringförmigen Verschlussmechanismus aus glatter Muskulatur
  • Shunt gefäße Kurzschlussverbindungen zwsch arteriellem und venösem gefäßbett betroffenes Organ kann partiell abgekoppelt werden  in d Haut --> um wärmeverlust zu verhindern
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  • Kapillaren dienen d Gas und Stoffaustausch zwsch Blut und Gewebe  hoher Gesamtquerschnitt, niedriger Strömungswiderstand
  • Kapazitätsgefäße venuolen und Venen Blutreservoire (80% des gesamt Blutvolumens)  mittlerer Blutdruck nimmt wg hoher Elastizität ab
  • Hochdrucksystem Aorta, Arterien, Arteriolem (140mmHg(sys)-90mmHg(dia)) mittlerer Blutdruck = 10mal höher als im nieder Druck sys Druckänderung = Pulswelle  Volumenverschiebung = Stromwelle   
  • Niederdruck System Kapillaren & venöses Gefäßsystem  mit hilfe d zentralvenösen drucks kann man aussage über rechtsherzfunktion und intravasalem flu volumen treffen
  • Hydrostatische Indifferenz ebene 10cm unter dem zwerchfell stelle im Körper an der der Blutdruck im Stehen wie im Liegen identisch ist   
  • Venöser Rückstrom ventilartige Venenklappen verhindern d Rückfluss  schwerkraft wirkt dem entgegen 1) Muskelpumpe (wirkt passiv auf d Venen)  2) Atmungspumpe (Druck in herznahen venen sinkt bei inspiration --> sog wird erzeugt)  3) Ventilebenenmechansmus 
  • Kapillarsystem und Mikrozirkulation terminale Arteriolen (20-40µm) post kapilläre Venolen (8-30µm) terminale Lymphgef & Kapillaren (4-8μm)
  • Kapillarwand (kofiguration) 1) kontinuierlich (geschlossener Zellverband mit intrazellulärSpalten f Glucose, H2o, Harnstoff) in Herzmuskulatur, Binde&Fettgewebe, ZNS --> besonders Tightjunctions: bilden Blut-Hirn-Schranke 2) fenestriert (50-60nm breite spalten) Niere, Magen-Darmtrakt und Drüsengewebe 3) diskontinuierlich (0,1-1µm breite inter & intrazellulär Spalten) uneingeschränkter Stoffaustausch (auch Prot) Niere, Knochenmark, Milz
  • Stoffaustausch Diffusion --> Fett und wasserlösliche Substanzen wie CO2 und O2 
  • Flüssigkeitsaustausch treibende Kraft f filtration = hydrostatischer- und kolloidosmotischer Druck (Albumin)  fließgleichgewicht durch filtration und absortion (90% rückresorbiert) 
  • Ödeme (allgemein) pathologische Fluansammlung im Gewebe gleichgewicht zwsch Filtration & (Rück-) resorption = gestört
  • Ödeme (Ursachen) Rechtsherzinsuffizienz (Blut staut sich --> eff filtrationsdruck steigt) Proteinmangelödem (Hungerödem, --> kolloid osm Druck nimmt ab) Entzündung (gesteigerte Kapillarpermiabilität) Störung d Lymphabflusses (nach axillärer Lymphknoten ausräumung) 
  • Lymphsystem Lymphe entsteht im kapillarbett  transport d Lymphe durch rhythmische Kontraktion d glatten Musk in den Lymphgefäßen & passiv durch skelettmuskel kontraktion  Lymphgefäße haben Klappen
  • Regulation d Kreislaufs & d Organdurchblutung zentrale Kontrolle durch formatio retikularis ind d  medulla oblongata  --> die vom Hypothalamus gesteuert wird 
  • Kurzfristige Blutdruckregulation (Nerven und Zielorgane) durch N. glossopharyngeus & N.vagus  zielorgane: Herz, Widerstandsgefäße und Kapazitätsgefäße
  • Pressorezeptoren zur Blutdruckregulation im Karotissinus und Aortenbogen als freie Nervenendigungen  Bei zunahme d transmuralen Drucks: Gefäßwand dehnung --> aktivierung d Pressorez --> hemmung d eff. symp innervation --> HF, TPR, Kapazitätsgefäßtonus nehmen ab --> Kapgefäße nehmen mehr flu auf --> schlagvolumen verringert sich --> blutdruck sinkt
  • Valsalva Pressversuch Ausatmen gegen max verschlossene Atemwege hoher intrathorakaler Druck Herzfüllung, Schlagvolumen, HZV nehmen ab
  • Ohnmachtsanfall bei zu starker Anstrengung --> kann N.vagus überreagieren  (parasymp wird zu stark aktiviert) --> enorme Blutdrucksenkung führt zu Kollaps
  • Kardiopulmonale Rezeptoren dienen d kurzfristigen Blutdruck regulation (volumenregulation) in d Vorhöfen und d A. pulmonalis (niederdrucksystem) lokalisiert beeinflussen N.vagus  
  • Vorhofdehnungsreflex Blutvolumen ↑, Vorhoffüllungsvolumen↑ (-->dehnung)  TypB-dehunungsrezeptoren registrieren d dehnung hemmung d Symp aktivierung d Parasymp  Vorhof setzt ANP frei abnahme d Blutvolumens
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  • Gauer-Henry-Reflex Blutvolumen ↓, Vorhoffüllung ↓ (ungedehnt) ADH-freisetzung  Volumenzunahme
  • Chemosensoren für kurzfristige Blutdruckregulation in d Glomera aortica & Glomus caroticus  reagieren auf veränderung d o2&Co2 partialdrucks & PH O2↓, Co2↑, pH↓ = Minderversorgung --> Blutdrucksteigerung
  • Katecholamine zur kurzfristigen Blutdruck regulation Symp aktivierung durch Noradrenalin bindung an α1-Adrenorez --> Ca2+ wird frei --> vasokonstriktion --> Blutdruck steigt Parasymp aktivierung durch Adrenalin bindung an β2-Adrenorezeptoren --> Skelettmuskulatur dilatiert --> verstärkte Durchblutung --> Blutdruck sinkt
  • Langfristige Blutdruck regulation greift in Wasser & Elektrolythaushalt ein  sorgt über d Niere f Anpassung d Gesamtvolumens 1) Renin-Angiotensin-Aldosteronsystem 2) ADH 3) ANP
  • ANP im vorhof gebildet (bei vermehrter dehnung freigesetzt) hemmt Na+ resorption und sorgt f gesteigerte Nierendurchblutung, steigert GFR, senkt d Blutvolumen
  • spezifische Durchblutung Milliliter Blut das ein Organ pro Minute pro 100g Gewebe erhält
  • Lokale Blutdruck Regulationsmechanismen 1) metabolische Autoregulation  2) myogene Autoregulation
  • metabolische Autoregulation d Organdurchblutung metabolische Dilatation --> im Gehirn, Myokard, Lunge --> bei O2 Mangel & CO2, ADP, H+, AMP, Adenosin erhöhung = Minderversorgung  
  • Myogene Autoregulation d Organdurchblutung Bei Gefäßwanddehnung kommt es zur aktivierung mechanosensitiver Kanäle --> dadurch depolarisation --> offenwarsch spannungsabh Ca2+ Kanäle steigt --> Kontraktion in Niere und Gehirn (Bayliss)
  • Lokale chemische Autoregulation d Organdurchblutung Endothel produziert parakrin wirksame, vasoaktive Substanzen (Autakoide) durch die die Gefäßweite reguliert wird  Vasodilatoren --> NO, Bradykinin, Acetylcholin, Serotonin, PGE1, PGE2, Histamin Vasokonstriktoren --> Endothelin1, PGF2, Thromboxane, Serotonin
  • Stickstoffmonoxid wirkt vasodilatierend  aktiviert d guanylatzyklase --> cGMP konzentration steigt --> Proteinkinase G wird aktiv --> Ca2+↓ Blutdruck nimmt ab (je stärker d Blutströmung desto größer = Schubspannung, desto höher NO)
  • Lunge (Durchblutung) Niederdrucksystem  hohe Compliance  Abnahme d O2 Partialdrucks --> hypoxische Vasokonstriktion
  • Niere (Durchblutung) höchste spez Durchblutung (20%HZV) Rinde 90% Mark 10%  geringe O2 ausschöpfung Reinigungsfunktion
  • Herz höchste Sauerstoffausschöpfung 70% O2 mehrbedarf durch gesteigerte Durchblutung reguliert  
  • Gehirn (Durchblutung) 15% HZV  steigender o2 & abnehmender Co2 führen zu H+ abnahme--> pH= hoch --> kostriktion d arteriellen Gefäße
  • Skelettmuskeln (Durchblutung) 20% HZV  kann bei körperlicher arbeit um d 30-fache gesteigert werden
  • Haut 5-10% HZV dient d Wärmeabgabe
  • Haut (Durchblutung) 5-10% HZV dient d Wärmeabgabe  
  • Gastrointestinal-Trakt (Durchblutung) 30% HZV  Leber = am besten durchblutet  Blutreservoire
  • Orthostase vom liegen ins stehen kommt es zur umverteilung d Blutes  um d versacken d Blutes in d Beine zu verhindern werden die Kapazitätsgefäße kompensatorisch konstrigiert