64
Vegetative physiologie (Subject) / Kreislauf (Lesson)
Advertisement
- Bayliss Effekt (Niere und Gehirn) stromstärke soll konstant bleiben --> durch kontraktion d muskeln im gleichen verhältnis zur druck erhöhung
- Fareus Linquist Effekt in kleinen Gefäßen abnahme der scheinbaren viskosität d blutes (durch zellarmegleitschicht und ery flexibilität gewährleistet)
- Compliance Maß für die dehnbarkeit eines Gefäßes im venösen system = großes Volumen = kleiner Druck = große Compliance
- Volumenelastizitätskoeffizient Kehrwert d Compliance
- Volumenelastizitätsmodul Maß f d dehnbarkeit d gefäßwand
- Kreislaufsystem (Gefäßtypen) Windkesselgefäße Widerstandsgefäße Sphinktergefäße Shuntgefäße Kapillaren Kapazitätsgefäße
- Windkesselgefäße große Arterien (Aorta und Äste) elastisch, wandelt pulsierende in kontinuierliche Strömung um
- Widerstandgefäße kleine Arterien und Arteriolen reduzieren d Blutdruck vor d Kapillaren (bei konstriktion)
- Sphinktergefäße präkapilläre Arteriolen reg den Blutfluss in nachfolgenden Gefäßen haben ringförmigen Verschlussmechanismus aus glatter Muskulatur
- Shunt gefäße Kurzschlussverbindungen zwsch arteriellem und venösem gefäßbett betroffenes Organ kann partiell abgekoppelt werden in d Haut --> um wärmeverlust zu verhindern
- Advertisement
- Kapillaren dienen d Gas und Stoffaustausch zwsch Blut und Gewebe hoher Gesamtquerschnitt, niedriger Strömungswiderstand
- Kapazitätsgefäße venuolen und Venen Blutreservoire (80% des gesamt Blutvolumens) mittlerer Blutdruck nimmt wg hoher Elastizität ab
- Hochdrucksystem Aorta, Arterien, Arteriolem (140mmHg(sys)-90mmHg(dia)) mittlerer Blutdruck = 10mal höher als im nieder Druck sys Druckänderung = Pulswelle Volumenverschiebung = Stromwelle
- Niederdruck System Kapillaren & venöses Gefäßsystem mit hilfe d zentralvenösen drucks kann man aussage über rechtsherzfunktion und intravasalem flu volumen treffen
- Hydrostatische Indifferenz ebene 10cm unter dem zwerchfell stelle im Körper an der der Blutdruck im Stehen wie im Liegen identisch ist
- Venöser Rückstrom ventilartige Venenklappen verhindern d Rückfluss schwerkraft wirkt dem entgegen 1) Muskelpumpe (wirkt passiv auf d Venen) 2) Atmungspumpe (Druck in herznahen venen sinkt bei inspiration --> sog wird erzeugt) 3) Ventilebenenmechansmus
- Kapillarsystem und Mikrozirkulation terminale Arteriolen (20-40µm) post kapilläre Venolen (8-30µm) terminale Lymphgef & Kapillaren (4-8μm)
- Kapillarwand (kofiguration) 1) kontinuierlich (geschlossener Zellverband mit intrazellulärSpalten f Glucose, H2o, Harnstoff) in Herzmuskulatur, Binde&Fettgewebe, ZNS --> besonders Tightjunctions: bilden Blut-Hirn-Schranke 2) fenestriert (50-60nm breite spalten) Niere, Magen-Darmtrakt und Drüsengewebe 3) diskontinuierlich (0,1-1µm breite inter & intrazellulär Spalten) uneingeschränkter Stoffaustausch (auch Prot) Niere, Knochenmark, Milz
- Stoffaustausch Diffusion --> Fett und wasserlösliche Substanzen wie CO2 und O2
- Flüssigkeitsaustausch treibende Kraft f filtration = hydrostatischer- und kolloidosmotischer Druck (Albumin) fließgleichgewicht durch filtration und absortion (90% rückresorbiert)
- Ödeme (allgemein) pathologische Fluansammlung im Gewebe gleichgewicht zwsch Filtration & (Rück-) resorption = gestört
- Ödeme (Ursachen) Rechtsherzinsuffizienz (Blut staut sich --> eff filtrationsdruck steigt) Proteinmangelödem (Hungerödem, --> kolloid osm Druck nimmt ab) Entzündung (gesteigerte Kapillarpermiabilität) Störung d Lymphabflusses (nach axillärer Lymphknoten ausräumung)
- Lymphsystem Lymphe entsteht im kapillarbett transport d Lymphe durch rhythmische Kontraktion d glatten Musk in den Lymphgefäßen & passiv durch skelettmuskel kontraktion Lymphgefäße haben Klappen
- Regulation d Kreislaufs & d Organdurchblutung zentrale Kontrolle durch formatio retikularis ind d medulla oblongata --> die vom Hypothalamus gesteuert wird
- Kurzfristige Blutdruckregulation (Nerven und Zielorgane) durch N. glossopharyngeus & N.vagus zielorgane: Herz, Widerstandsgefäße und Kapazitätsgefäße
- Pressorezeptoren zur Blutdruckregulation im Karotissinus und Aortenbogen als freie Nervenendigungen Bei zunahme d transmuralen Drucks: Gefäßwand dehnung --> aktivierung d Pressorez --> hemmung d eff. symp innervation --> HF, TPR, Kapazitätsgefäßtonus nehmen ab --> Kapgefäße nehmen mehr flu auf --> schlagvolumen verringert sich --> blutdruck sinkt
- Valsalva Pressversuch Ausatmen gegen max verschlossene Atemwege hoher intrathorakaler Druck Herzfüllung, Schlagvolumen, HZV nehmen ab
- Ohnmachtsanfall bei zu starker Anstrengung --> kann N.vagus überreagieren (parasymp wird zu stark aktiviert) --> enorme Blutdrucksenkung führt zu Kollaps
- Kardiopulmonale Rezeptoren dienen d kurzfristigen Blutdruck regulation (volumenregulation) in d Vorhöfen und d A. pulmonalis (niederdrucksystem) lokalisiert beeinflussen N.vagus
- Vorhofdehnungsreflex Blutvolumen ↑, Vorhoffüllungsvolumen↑ (-->dehnung) TypB-dehunungsrezeptoren registrieren d dehnung hemmung d Symp aktivierung d Parasymp Vorhof setzt ANP frei abnahme d Blutvolumens
- Advertisement
- Gauer-Henry-Reflex Blutvolumen ↓, Vorhoffüllung ↓ (ungedehnt) ADH-freisetzung Volumenzunahme
- Chemosensoren für kurzfristige Blutdruckregulation in d Glomera aortica & Glomus caroticus reagieren auf veränderung d o2&Co2 partialdrucks & PH O2↓, Co2↑, pH↓ = Minderversorgung --> Blutdrucksteigerung
- Katecholamine zur kurzfristigen Blutdruck regulation Symp aktivierung durch Noradrenalin bindung an α1-Adrenorez --> Ca2+ wird frei --> vasokonstriktion --> Blutdruck steigt Parasymp aktivierung durch Adrenalin bindung an β2-Adrenorezeptoren --> Skelettmuskulatur dilatiert --> verstärkte Durchblutung --> Blutdruck sinkt
- Langfristige Blutdruck regulation greift in Wasser & Elektrolythaushalt ein sorgt über d Niere f Anpassung d Gesamtvolumens 1) Renin-Angiotensin-Aldosteronsystem 2) ADH 3) ANP
- ANP im vorhof gebildet (bei vermehrter dehnung freigesetzt) hemmt Na+ resorption und sorgt f gesteigerte Nierendurchblutung, steigert GFR, senkt d Blutvolumen
- spezifische Durchblutung Milliliter Blut das ein Organ pro Minute pro 100g Gewebe erhält
- Lokale Blutdruck Regulationsmechanismen 1) metabolische Autoregulation 2) myogene Autoregulation
- metabolische Autoregulation d Organdurchblutung metabolische Dilatation --> im Gehirn, Myokard, Lunge --> bei O2 Mangel & CO2, ADP, H+, AMP, Adenosin erhöhung = Minderversorgung
- Myogene Autoregulation d Organdurchblutung Bei Gefäßwanddehnung kommt es zur aktivierung mechanosensitiver Kanäle --> dadurch depolarisation --> offenwarsch spannungsabh Ca2+ Kanäle steigt --> Kontraktion in Niere und Gehirn (Bayliss)
- Lokale chemische Autoregulation d Organdurchblutung Endothel produziert parakrin wirksame, vasoaktive Substanzen (Autakoide) durch die die Gefäßweite reguliert wird Vasodilatoren --> NO, Bradykinin, Acetylcholin, Serotonin, PGE1, PGE2, Histamin Vasokonstriktoren --> Endothelin1, PGF2, Thromboxane, Serotonin
- Stickstoffmonoxid wirkt vasodilatierend aktiviert d guanylatzyklase --> cGMP konzentration steigt --> Proteinkinase G wird aktiv --> Ca2+↓ Blutdruck nimmt ab (je stärker d Blutströmung desto größer = Schubspannung, desto höher NO)
- Lunge (Durchblutung) Niederdrucksystem hohe Compliance Abnahme d O2 Partialdrucks --> hypoxische Vasokonstriktion
- Niere (Durchblutung) höchste spez Durchblutung (20%HZV) Rinde 90% Mark 10% geringe O2 ausschöpfung Reinigungsfunktion
- Herz höchste Sauerstoffausschöpfung 70% O2 mehrbedarf durch gesteigerte Durchblutung reguliert
- Gehirn (Durchblutung) 15% HZV steigender o2 & abnehmender Co2 führen zu H+ abnahme--> pH= hoch --> kostriktion d arteriellen Gefäße
- Skelettmuskeln (Durchblutung) 20% HZV kann bei körperlicher arbeit um d 30-fache gesteigert werden
- Haut 5-10% HZV dient d Wärmeabgabe
- Haut (Durchblutung) 5-10% HZV dient d Wärmeabgabe
- Gastrointestinal-Trakt (Durchblutung) 30% HZV Leber = am besten durchblutet Blutreservoire
- Orthostase vom liegen ins stehen kommt es zur umverteilung d Blutes um d versacken d Blutes in d Beine zu verhindern werden die Kapazitätsgefäße kompensatorisch konstrigiert