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Deutsch LK (Subject) / Rhetorische Figuren (Lesson)

Rhetorische Figuren A-Z

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  • Akkumulation Häufung, Reihung von Begriffen ähnlicher Bereiche anstelle eines Oberbegriffes zur Steigerung des Gesamteindrucks: Die Menschen sind Richter, Ärzte, Schriftsteller
  • Allegorie In einem komplexerem Bild fortgeführte Metapher: das Staatsschiff, das der Steuermann durch die Stürme führt
  • Alliteration Stabreim, gleiche Anlaute in wiederkehrernder Folge: häufig in Werbeslogans oder Kinderreimen in Bausch und Bogen
  • Anapher Wiederholung von Wörtern oder Wortgruppen am Beginn aufeinanderfolgender Sätze; kann gefühlsverstärkend, aufmerksamkeitserregend wirken: er frohr. Er ging zur U-Bahn. Er stieg ein.
  • Antithese Koppelung einander gegenübergestellter Begriffe oder Aussagen, überasschende Verbindungen können Aufmerksamkeit, auch Heiterkeit erzeugen: heiβ ist die Nacht, kalt das Erwachen.
  • Antonyme Wörter mit denen Gegensätze audgedrückt werden können. Kontraste schaffen einen intensiven Eindruck einer Stimmung oder einer Gedanklichen Konstruktion. hell- dunkel
  • Asyndeton Häufung von Begriffen, die nicht durch und oder oder verbunden sind. Rennend, stolpernd, stürzend suchte sie das Weite.
  • Chiasmus Kreuzstellung von Wörtern oder Satzgliedern (Entsprechung von 1 und 4 sowie 2 und 3); kann zu neuen überraschenden Verbindungen führen: Der Einsatz war groβ, klein war der Gewinn.
  • Diminutiv Verkleinerungsform, Verbiedlichung oder Bildung von Koseformen durch Anhang der Endungen(Suffixe) -chen, -lein an die Basis des Substantives, drückt geistige Haltung und Wertvorstellung aus. Mann - Männlein
  • Ellipse unvollständiger Satz, Auslassung notwendiger Wörter oder Satzglieder, zumeist der Prädikate; Eindruck der Mündlichkeit oder Spontaneität, auch verstärkend: Voller Liebe sein Herz
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  • Emphase Nachdrückliche Hervorhebung einer Aussage durch Betonung oder syntaktische Mittel, Ausruf: mein Gott
  • Epipher Gegenstück zur Anapher; Wiederholung am Ende von Wortgruppen des Satzes oder Verses: Sie will alles, kann alles, macht alles.
  • Euphemismus beschönigende Beschriebung: hinscheiden
  • Hyperbel Übertreibung, Steigerung des Ausdrucks durch Vergröserung oder Verkleinerung (Litotes): himmelhochjauchzend
  • Inversion von der üblichen Verwendung abweichende Wortfolge; in der Lyrik zumeist aus rhytmischen Gründen, macht aufmerksam, lenkt Interesse. Bestraft muss er werden.
  • Klimax - Antiklimax Wortfolge als Abstufung (Treppe);steigend- Klimaxfallend - AntiklimaxIntensivierung, steigert die Wirkung. Er kam, sah und siegte.
  • Metonymie ersetzt einen gebräuchlichen Ausdruck durch einen anderen aus dem selben Sachbereich mit oft raffender Wirkung , aufmerksamkeitsteigernd: eine gute Traube = guter Wein
  • Onomatopöei Lautmalerisches Wort: Kuckuck
  • Oxymoron einander wiedersprechende Begriffe werden überaschend pointiert, unerwarteter Wiederspruch: weniger ist mehr
  • Parallelismus Nebeneinanderstellung; Wiederholung von Wortfolgen oder Satzbauformen in aufeinanderfolgenden Sätzen: Sobald ich ausgeschlafen habe, fange ich an.Sobald ich gefrühstückt habe, mache ich weiter.
  • Parenthese Zwischenschaltun, Einschub eines Satzes oder Gedankens in einen anderen Satz: Komm, ich bitte dich, nicht wieder zu spät.
  • Personifikation Übertragung von Eigenschaften von Lebewese( v.a. Meschen) auf Unbelebtes, Vermenschlichung: der Himmel weint
  • Pleonasmus Bedeutungswiederholung innerhalb einer Wortgruppe: weisser Schimmel
  • rhetorische Frage Frage, die keine Antwort erwartet, verkappte Aussage;die scheinbare Frageform erhöht die Nachdrücklichkeit der Aussage, z.B. weil die Zustimmung des Gegenübers vorausgesetzt wird: siehst du das nicht auch so?
  • Synonymie Wiederholungsfigur durch einen anderen Wortkörper für die selber Wortbedeutung: das zwickt mich und zwackt mich
  • Tautologie überflüssige Wiederholung gleichbedeutender Wörter: ABM- Masnahme