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Produktion (Subject) / Potentialgestaltung (Lesson)

Zur Verfügung stellen von Erzeugnissen notwendiger Produktionsfaktoren in der erforderlichen Qualität und Quantität

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  • Grundidee einer Vorgehensweise, die quantitative und qualitative Überlegungen bei der Standortentscheidung berücksichtigt Standortentscheidung mit Hilfe von Scoring-Modellen Reduzierung der Standorte durch Aufnahme strikter Nebenbedingungen Ausgangspunkt: n potentielle Standorte STi und m Standortfaktoren SFj mit einer Gewichtung von gj  Bewertund der einzelnen Standortfaktoren in Hinblick auf jeden Standortfaktor durch die Bildung von Intensitätsklassen für jede Standortfaktoreigenschaft und deren Versehung mit Bewertungsziffern (rzj) Durch die Multiplikation der Bewertungsziffern mit den Gewichtungsfaktoren wird die relative Bedeutung dieser Standorteigenschaften für die Standortwahl berücksichtigt Schließlich wird eine Gesamtziffer durch eine additive Verknüpfung der gewichteten Rangziffern gebildet (Rij) Additive Verknüfung nur bei Unabhängigkeit der Standorteigenschaften, bei Abhängigkeit multiplikative Verknüpfung (kombinierte Wirkung)
  • Problembereiche des Scoring-Modells Zuordungsproblematik Entsprechungsproblematik Gewichtungsproblematik
  • Situationsgruppen im Rahmen der Betriebsmittelerhaltung Ziel: Erhaltung und Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit von BM   z-Situation: Die technisch-konstruktive Auslegung des BM wird erfasst. Sie lässt sich lediglich durch Umrüsten oder konstruktive Maßnahmen ändern v-Situation: Variablen, durch die sich eine BM-Beanspruchung charakterisieren lässt, wirken auf den Anspruch und die Aktivität des BM ein: Kurzfristig veränderbar q-Situation: Erfassung der für die Nutzung der BM relevanten Einsatzfaktorqualität e-Situation: Erfassung der BM-Erneuerung: Art, Umfang und Qualität der Instandhaltung sind entscheidend  
  • Entscheidungsrelevante Kosten bei einer Instandhaltungsmaßnahme Materialkosten: Kosten für Ersatz- und Reperaturmaterial Bearbeitungskosten: Kosten der Inanspruchnahme von Potentialfaktoren zur Durchführung der Instandhaltungsmaßnahme Opportunitätskosten: Kosten des Engpasses durch instandhaltungsbedingte Stillstandszeiten
  • Probleme der Instandhaltungsplanung Ein Aggregat besteht aus mehreren verschleißabhängigen Teilen: Probleme bei der Zusammenfassung von Teileblöcken (neuristische Näherungsverfahren) Welche Ebene soll Anknüpfungspunkt der Instandhaltungstheorie sein, da ein Aggregat aus Subsystemen besteht? In welcher Reihenfolge sollen gleichzeitig ausfallende Aggregate bearbeitet werden, wenn Engpässe existieren?
  • Verfahrenswahl Verfahrenswahl = Die Entscheidung über dein Einsatz alternativer technisch-orgaisatoreischer Strukturen betrieblicher Kombinationsprozesse (Verfahren) die zur Erzeugung geünschter Prudukte geeignet sind und mit unterschiedlichen Beiträgen zur Zielerreichung enhergehen
  • Operative Verfahrenswahl Auf operativer Ebene: Art und Umfang der Inanspruchnahme des vorhandenen Faktorbestandes Grobplanung der Zuornung von Aufträgen, die aus einem gegebenen P-Programm abgeleitet werden, zu Verfahren, die sich in kapazitativer und kostenmäßiger Hinsicht voneinander unterscheiden Ziel: Minimierung der entscheidungsrelevanten Kosten
  • Relevanz der Personalkosten bei der operativen Verfahrenswahl Abhängig davon, in welchem Ausmaß, in dem die entsprechende Personalart im Planungshorizont Leistung erbringt, die eindeutig dem Verfahren zugeordnert werden können: Differenzierte Betrachtung bei Fertigungs- & Hilfslöhnen und Gehältern notwendig Kurzer Planungshorizont: Fertigungslöhne der am Verfahren beteiligten und der ausschließlich am Verfahren beteiligten Mitarbeiter, für die eine Akkordentlohnung erfolgt Langer Planungshorizont: Relevant unabhängig von der Art der Entlohnung Eindeutig irrelevante Kosten sind z.B. Abschreibungen auf Zeitverschleiß und kalkulatorische Zinsen auf das Anlagevermögen
  • Primärbedarf / Sekundärbedarf Beim Primärbedarf handelt es sich um die aus dem geplanten P-Programm abgeleiteten Endproduktmengen. Sekundärbedarf gibt den Bedarf an Rohstoffen, Einzelteilen und Baugruppen wieder.
  • Störpegel Dient der Unterscheidung zwischen regel- und unregelmäßigem Bedarsverlauf Störpegel (SP) ergibt sich aus der quotialen Verknüpfung des arithmetischen Mittels (r) und der mittleren absoluten Abweichung vom arithmetischen Mittel (MAA). Nimmt er einen Wert > 0,5 an kann vermutet werden, dass ein unregelmäßiger Bedarfsverlauf vorliegt
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  • Zeitsatbilitätshypothese Besagt, dass sich das Ursachensystem der Vergangenheit bis zum Zeitpunkt, auf den sich eine Prognose bezieht, nicht wesentlich verändert.
  • Grundidee beim exponentiellen Glätten Zeitreihenwerte mit Unterschiedlichen Gewichtungen: Die letzten Zeitreihenwerte sind für die Prognose wichtiger, als zeitlich weiter zurückliegende und bekommen somit ein höheres Gewicht bei der Rechnung Die Gewichtungsfaktoren müssen mit zunehmendem Alter der Zeitreihenwerte abnehmen: Durch die Größe von α: Hoher Wert, wenn eine grundlegende Veränderung der Zeitreihe erwartet wird Niedriger Wert, wenn der letzte Zeitreihenwert eine eher Singuläre Erscheinung darstellt
  • Grundstruktur der Zeitreihendekomposition Verfahren zur Bedarfsprognose bei saisonalem Verlauf Verlauf der Zeitreihe ergibt sich aus der Überlagerung der Komponenten: Trend ist die langfristige Entwicklung eriner Zeitreihe Mittelfristige Zyklische Schwankungen Saisonale Schwankungen Die unregelmäßige komponente ergibt sich aus zufälligen Einflüssen auf die den Beobachtungswerten zugrunde liegenden Sachverhalten Für die Berechnung der einzelnen Komponenten kann von einer multiplikativen oder additiven Verküfung ausgegangen werden
  • Zeitreihendekompostition bei multiplikativer Verknüpfung Berechnung des glatten Durchschnitts (Trend + mittelfristige zyklische Schwankungen) mit Hilfe des zentrierten geleitenden Durchschnitts Berechnungder saisonalen / irregulären Komponente Eliminierung der irregulären Komponente durch die Ermittlung standartisierter Saisonfaktoren Bstimmung der Trendkomponente durch Trendberechnung auf der Grundlage saisonbedingter Werte Ermittlung der Prognosewerte
  • Lagerhaltungspolitik Da Fehlmengen und Sicherheitsbestände mit gegenläufigen Kosten einhergehen, ergibt sich deren Minimierung aus der Summe der Fehlmengenkosten und der Sicherheitsbestandskosten: Optimierungsaufgabe deren Lösung der optimale Sicherheitsbestand angibt Grundprinzipien der Lagerhaltungspolitik: Mengensteuerung Zeitsteuerung
  • β-Servicegrad Gibt den Anteil des Materialbedarfs an, der in einer betrachteten Periode unmittelbar aus dem Lagerbestand gedeckt werden kann Lagerkosten und Fehlmegenkosten sind abhängig von Servicegrad Optimaler Servicegrad: Niedrigste Summe der beiden Kostenkomponenten
  • ökonomische Entscheidungen im Rahmen der Kapazitätsdimensionierung Aufgabe der Kapazitätsdimensionierung: Potential der Faktorkombination so gestalten, ass der durch die erwartete oder konkret vorliegende Nachfrage induzierte Kapazitätsbedarf formalzielgerecht erfüllt wird. Beeinflusst werden die Größen der Entscheidung durch: Die Anzahl der Produktiveinheiten der einzelnen Arten in den Perionden Den Umfang zu erstellender Produkte der einzelnen Arten in den Teilperioden Die Nutzung der Produktiveinheiten zur Ausführung der mit den Produkten nachgefragte Arbeitsgänge in den Teilperioden
  • Bezugsgrößen der Kapazitätsdimensionierung Homogenes P-Programm: Kapazität einer Produktiveinheit durch die multiplikative Verknüpfung der Größen Kapazitäsquerschnitt, Einsatzzeit und Intensität bestimmen Heterogenes P-Programm: Kapazität wird gemessen durch das mathematische Produkt aus Kapazitätsquerschnitt und maximaler Nutzungsdauer als höchstmögliche zeitliche Verfügbarkeit (Zeitfonds)
  • Ermittlung des Kapazitätsbedarfs Bei bekannten Produkten: Stücklisten und Arbeitspläne als Ausgangspunkt Die nach den Produktbestandteilen ermittelten Kapazitätsbedarfe sind differenziert nach Produktiveinheiten zu addieren und entsprechend der erwarteten Nachfrage unter Berücksichtigung von Lerneffekten zukünftigen Perioden zuzuordnen, sodass sich Prozesstechnik-Profile erstellen lassen. 
  • Variantenstücklisten Stückliste für eine Basisvariante, welche durch ergänzende Stücklisten an die Varianten angepasst wird: Reduzierung der Redundanzen und die Möglichkeit die Stückliste an unterschiedliche Interessensgruppen anzupassen Gleichteile- / Ergänzungsstücklisten: Bildung einer fiktiven Baugruppe, in der alle Varianten enthalten sind und Erfassung zusätzlicher Teile in einer Ergänzungstückliste. ERi=Vi/GL  Grundausführungs- / Plus-Minus-Stückliste: Eine konkrete Variante wird in einer Stückliste erfasst und Änderungen werden in der PL erfasst: PLi= Vi/GR, MIi=GR/Vi GR = GL u ER PL = ERi / ERî MI = ERî / ERi
  • Automatisierung Mechanisierung (nur Arbeitsprozesse) und Automatisierung (inklusive Steuerung und Kontrolle) ist die Übertragung von Leistungen, die bisher von Personen erbracht wurden auf sachliche Leistungsträger Problemfelder: Freisetzung von Arbeitskräften Veränderung der Qualifikationsstruktur Veränderung der Arbeitsstruktur
  • Auswirkungen der Automatisierung auf die Qualifikationsstruktur Höherqualifizierungsthese Dequalifizierungsthese Polarisierungsthese