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Medizin (Subject) / Ortho/Unfall (Lesson)
Knochen und Co
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- Osteoidosteom seltener benigner Knochentumor meist Jugendliche (eher Jungen als Mädchen) Metaphysenbereich von Femur, Tibia, Humerus und in der Wirbelsäule auf. Typisch sind nächtliche Schmerzen mit Besserung unter Therapie mit Acetylsalicylsäure. Radiologisch besteht eine sklerotische Auftreibung der Kortikalis mit einem zentralen Aufhellungsherd, dem Nidus, der innerviert ist und die Schmerzen verursacht.
- Allgemeine Zeichern für eine malignen Knocxhentumor (Ewing/Osteosarkom) Alter (Pubertät) CRP erhöht Anämie Schmerzen nachts, belastungsUNabhänige SZ radiologische Zeichen (z.B. Sklerose, Abhebung des Periost im randbereich)
- Coxa antetorta Fehlentwicklung des Schenkelhalses, der hier übermäßig antetorquiert steht Normalerweise beträgt die Antetorsion des Schenkelhalses bei Geburt ca. 30−40°, im Erwachsenenalter noch ca. 15°; pathologisch sind Werte > 50°. Der reelle Antetorsionswinkel kann aus dem projizierten Caput-Collum-Diaphysenwinkel (CCD-Winkel) und dem projizierten Antetorsionswinkel mithilfe eines Beckenübersichts-Röntgenbildes sowie einer Röntgenaufnahme nach Rippstein (a.p.-Röntgenbild der Hüfte in 90°-Flexion und 20°-Abduktion) ermittelt werden Aus der übermäßigen Antetorsion des Schenkelhalses folgt eine Innenrotation der Beine und Füße mit entsprechendem Innenrotationsgang, bei dem die Kinder über ihre eigenen Füße stolpern können
- Epiphysiolysis capitis femoris vor /in Pubertät (ca.13.LJ) mehr Jungs als Mädchen häufig Adipositas oder schlank asthenischer Habitus akut(Fussballspielen)/ oder chronisch ---> Hüftschmerzen, Belastungsunfähigkeit, Außenrotationsfehlstellung und Beinverkürzung. pos Drehmann- Zeichen (Aussenrotation bei Beugung) schnellstmöglich die operative Therapie (Reposition, Stabilisierung).
- Epiphysiolysis capitis femoris vor /in Pubertät (ca.13.LJ) mehr Jungs als Mädchen häufig Adipositas oder schlank asthenischer Habitus akut(Fussballspielen)/ oder chronisch ---> Hüftschmerzen, Belastungsunfähigkeit, Außenrotationsfehlstellung und Beinverkürzung. pos Drehmann- Zeichen (Aussenrotation bei Beugung) schnellstmöglich die operative Therapie (Reposition, Stabilisierung).
- CHondrosarkom zweithäufigste Knochentumor, vom Knorpel aisgehend in hohem Alter Die primäre Form betrifft Stammskelett, proximalen Humerus und Femur Die sekundäre Form entwickelt sich aus Enchondromen in den langen Röhrenknochen Typische radiologische Zeichen sind Mottenfraß-Osteolysen die vom Markraum ausgehen, Nekrosen mit Verkalkungen, eine Durchbrechung der Kortikalis, Codman-Dreiecke und Spiculae Symptome sind starke Schmerzen und Schwellungen bei langsamem Wachstum des Tumors.
- MOrbus Ahlbäck aseptische Knochennekrose des Femurkondylen Frauen> 60.LJ Oftz in Zusammenhang mit Korison Einnahme An Symptomen zeigt sich ein primär symptomloser Gelenkerguss bei einer Knorpelzerstörung eine Aufhellung/Mehrsklerosierung im Röntgen mit Osteolyse und Dissekatbildung Die MRT ist hilfreich bei der frühen Diagnose und zeigt, wie bei der Osteochondrosis dissecans, die Ablösung oder Kondensierung der Knochennekrose sowohl in der T2-Wichtung mit hyperintensem Ödem, wie auch in der T1-Wichtung gelegentlich den Sklerosesaum
- Thomas Handgriff kontralaterale Bein in der Hüfte maximal gebeugt, um eine möglicherweise vorhandene Lendenlordose auszugleichen unter LWS liegenden flachen Hand überprüft werden Bei normal beweglicher Hüfte bleibt das untersuchte Bein flach liegen, bei einer Beugekontraktur wird der Oberschenkel des untersuchten Beins angehoben Das Ausmaß des Streckdefizits kann mit dem Winkelmesser quantifiziert werden
- Drehmann Zeichen zunehmende Außenrotation bei passiver Hüftbeugung durch den Untersucher Coxarthrose;Epiphysiolysis capitis femoris;Coxitis.
- Koxarthrose Schmerzen: Im Bereich der Leiste und des Gesäßes, oft mit Ausstrahlung in Oberschenkel und Knie Anfangs Anlauf- und Belastungsschmerz, im Verlauf zunehmend Ruhe- und nächtlicher Schmerz sowie Kreuzschmerz durch kompensatorische LWS-Hyperlordose bei Hüftbeugekontraktur. Gangbild: Schonhinken bei Belastungsschmerz, Verkürzungshinken bei Beugekontraktur, Trendelenburg-Hinken bei insuffizienter Glutealmuskulatur. Beinlängendifferenz, Muskelatrophie an Oberschenkel und Gesäß. Bewegungseinschränkung: Frühzeitig sind typischerweise Innenrotation und Abduktion eingeschränkt, erste Symptome oft beim Aussteigen aus dem Auto, Strümpfe anziehen, Treppensteigen. Im Verlauf oft Hüftbeugekontraktur mit kompensatorischer LWS-Hyperlordose, Adduktions- und Außenrotationskontraktur
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- Radiologische Zeichen der Koxarthrose übliche zeichen einer Arthrose -Gelenkspaltverschmälerung Osteophyten Geröllzysten sklerotische Umbauten Es gibt eine radiologische Einteilung von Arthrosen ahnhand von den oben genannten merkmalen in 4 Schweregrade ---->Klassifikation nach Kellgren und Lawrence
- fibröse Dysplasie (+Mc Cune Albright Syndrom) Entwicklungsstörung des Knochens unbekannter Ätiologie (diskutiert wird eine somatische Mutation des GNAS 1-Gens, die eine Dauerstimulation der Adenylylcyclase hervorruft und die Differenzierung der Osteoblasten beeinflusst) Sie tritt im Kindesalter auf, Knochengewebe wird durch fibröses Bindegewebe ersetzt Deformationen und Frakturen Unterschieden werden monostotische und polyostotische Verlaufsformen beim McCune-Albright-Syndrom findet man auch Pubertas praecox, Akromegalie und Café au lait-Flecken.
- Heberden-Arthrose Arthrose der distalen Interphalangealgelenke Heberden- und Bouchard-Arthrose (Arthrose der proximalen Interphalangealgelenke ) sind idiopathische Erkrankungen, die oft gemeinsam und eher bei Frauen auftreten. Wichtigste Differenzialdiagnose ist die rheumatoide Arthritis, welche die Metakarpophalangealgelenke (MCP) betrifft.
- Rhizarthrose Arthrose des Daumensattelgelnks kommt vom griechischen Wort für Wurzel (riza)
- Paget (Ostitis deformans Paget) Knochenschmerzen mit Überwärmung der Haut über den betroffenen Stellen zunehmender Deformierung langer Röhrenknochen zunehmender Schwerhörigkeit (Schädelbeteiligung!) Es handelt sich hierbei um eine progressive Skeletterkrankung mit erhöhten Knochenumbauvorgängen Als Zeichen der hohen Osteoblastenaktivität zeigt sich typisch eine Erhöhung der alkalischen Phosphatase im Serum Die erhöhte Hydroxyprolin-Ausscheidung (v.a. in Kollagen vorkommende Aminosäure) im Urin, wie in diesem Fall, weist auf eine metabolische Knochenerkrankung hin.