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Produktion (Subject) / 3.2.3) Prozessgestaltung (Lesson)
Hierunter versteht sich die Gestaltung von Produktionsprozessen hinsichtlich der Layoutplanung, Fließbandabstimmung, Terminplanung und Reihenfolgeplanung.
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- Dilemma der Ablaufplanung erläutern und diskutieren ob es eins ist Dafinition: Das Dilemma der Ablaufplanung ist die Unvereinbarkeit der Ziele Minimierung der Durchlaufzeiten und Maximierung der Kapazitätsauslastung.Eine Erhöhung der Kapazitätsauslastung ist mit einer Erhöhung des Bestandes und somit mit einer Durchlaufzeiterhöhung verbunden. Eine Senkung der Durchlaufzeiten ist mit Bestandsverringerungen und damit mit einer geringeren Kapazitätsauslastung verbunden. Kritik: Minimierung der Leerzeiten von Aggregaten erst dann ein ökonomisches Problem darstellt, wenn durch ablaufbedingte Leerzeiten Aufträge mit positiven Deckungsbeiträgen verdrängt werden den Zielen ist in unterschiedlichen Beschäftigungssituationen unterschiedliche Bedeutung beizumessen. (Liegt z.B. ein hoher Auftragsbestand vor, ist die Unternehmung bestrebt durch hohe Kapazitätsauslastungen die Aufträge frühestmöglich abzuschließen und nimmt dabei höhere Lagerkosten und Kosten der schnelleren Abwicklung in Kauf.) Existenz eines Dilemmas hängt davon ab, was unter dem Begriff zu verstehen sei und wie die beiden Ziele präzisiert würden. (Definiert der Begriff Dilemma das Auseinanderfallen der optimalen Ablaufpläne für die Minimierung der maximalen Durchlaufzeiten und die Maximierung der Kapazitätsauslastung, kann kein Dilemma existieren. Werden allerdings als Ziele die Minimierung der mittleren Durchlaufzeit und die Maximierung der Kapazitätsauslastung unterstellt, dann ist ein Auseinanderfallen der Ablaufpläne nicht auszuschließen.)
- Durchlaufzeit formal beim Splitting der Durchlaufzeit Es wird davon ausgegangen, dass die Vorgänge „Bearbeiten“ und „Kontrolle“ auf n gleiche Produktiveinheiten aufgeteilt werden. Außerdem muss jeder der n Teile des Auftrages transportiert werden, so dass die Transportkosten das n-fache der ursprünglichen Höhe annehmen. tiD = ∑j=1bisJ (tijB/n + tijR + tijT + tijK/n) + ∑j=1bis(J-1) tijW mit: tiD : Durchlaufzeit des Vorgangs i tijB : Bearbeitungszeit des Vorgangs i auf Produktiveinheit j tijR : Rüstzeit tijT : Transportzeit tijK : Kontrollzeit tijW : Liege- oder Wartezeit
- Definiton Durchlaufzeitsyndrom Das Durchlaufzeitsyndrom ist eine wichtige Ursache für das Entstehen unzuverlässiger und hoher Durchlaufzeiten. Durch die kurzfristige Freigabe von dringenden Aufträgen entstehen große Warteschlangen vor den Arbeitssystemen. Dadurch bauen sich hohe Werkstattbestände auf. Das resultiert in einer verlängerten mittleren Durchlaufzeit durch die Arbeitssysteme. Hierdurch werden geplante Produktionsaufträge auf den Arbeitssystemen frühzeitig freigegeben, womit sich der Kreislauf schließt.
- Grundsätzliche Unterschiede zwischen den Gewichtungsfaktoren nach Sokolizin, Petrow und Palmer Sokolizin: Differenz zwischen den Bearbeitungszeiten auf der letzten und der ersten Produktionsstufe Petrow: Differenz der Summe der hinteren Stufen (ab Mitte) und der vorderen Stufen (bis mittlere) Palmer: Die ersten und die letzten Stufen werden stärker gewichtet als die Mittleren
- Auf welche Weise können Prioritätsregeln miteinander verbunden werden? additiv multiplikativ alternativ
- Warum ist die Verbindung der Schlupfzeit- und KOZ-Regel so beliebt und wie nennt sich diese neue Regel? Kombiniert die Vorteile der KOZ-Regel hinsichtlich der Erhöhung der Kapazitätsauslastung und der Reduzierung der Durchlaufzeiten mit den Vorteilen der Schlupfzeitregel hinsichtlich der Termineinhaltung. Diese Regel wird als CoverT-Regel bezeichnet.
- Wann kann die Maximierung der Kapazitätsauslastung mit dem Ziel der Minimierung der Leerzeiten identisch sein? Wenn die Bearbeitungszeiten konstant sind.
- Was ist unter Prozessgestaltung zu verstehen? Gestaltung von Produktionsprozessen hinsichtlich der Layoutplanung, Fließbandabstimmung, Terminplanung und Reihenfolgeplanung.
- Was ist unter der Layoutplanung zu verstehen? Layoutplanung, auch innerbetriebliche Standortplanung genannt, ist die Planung der räumlichen Strukturen des Produktionsbetriebes.
- Wann wird beim Einsatz eines Scoring-Modells eine multiplikative oder eine additive Verknüpfung angewendet? additiv:Eignet sich, wenn die einbezogenen Standortfaktoren voneinander unabhängig sind. multiplikativ:Geeignet, wenn die Standortfaktoren entweder voneinander abhängig sind oder ihre Wirkung nur kombiniert zur Geltung kommt.
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- Warum ist der Problemlösungsaufwand von Heuristiken geringer als von exakten Verfahren? eine Heuristik erbringt nicht die gleiche Leistung wie exakte Verfahren eine Heuristik sucht im Lösungsraum gezielter nach guten Lösungen, während ein Algorithmus alle potentiellen Lösungen generiert
- Ansätze zur Reihenfolgenplanung klassifizieren Flow-Shop*-Probleme mit mehreren Stufen: Johnson-Algoritmus für 2 Stufen exakt für >2 Stufen Heuristik Näherungsverfahren Sokolizin Petrow Palmer weitere Heuristiken Job-Shop*-Probleme mit einer Stufe: Optimierung analog zum TSP(Travelling Salesman Problem) spezielle Heuristiken wie das... Verfahren des besten Nachfolgers als Eröffnung Heuristische Austauschverfahren zur Optimierung Job-Shop-Probleme mit mehreren Stufen: Prioritätsregeln einfache zusammengesetzte additiv multiplikativ alternativ * Flow-Shop = Produktionsabläufe mit identischer ReihenfolgeJob-Shop = Produktionsabläufe ohne identische Reihenfolge