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Produktion (Subject) / 3.2.2) Potentialgestaltung (Lesson)

Aufgabe der Potentialgestaltung ist die Beschaffung und Bereitstellung der zum Einsatz gelangenden Produktionsfaktoren. Dabei ist für eine möglichst weitgehende Harmonisierung der zum Einsatz gelangenden Produktiveinheiten zu sorgen, um Engpassbildungen zu vermeiden. Ziel der Potentialgestaltung muss sein, Abstimmungsverluste zu minimieren.

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  • Formale Darstellung des Transportproblems zur Bestimmung des Standorts Zielfunktion: K = ∑i=1bism ∑j=1bisn kij * xij → min!       Versandbedingung: ∑j=1bisnxij = ai              f.a.i Empfangsbedingung: ∑i=1bism xij = bj         f.a.j NNB: xij ≥ 0   mit:kij = Transportkosten von Ai zu Biai = verfügbare Mengen an Versandort Aibi = Bedarf an Empfangsort Bi    
  • Formen von Variantenstücklisten nennen/systematisieren: nach Kriterium "Anzahl der zur Darstellung von Variantenmerkmalen in einer Stückliste genutzen Dimensionen": eindimensionale mehrdimensionale nach Kriterium "Vollständdigkeit der Variantendefinition" geschlossen Gleichteilestückliste/Ergänzungsstückliste Grundausführungsstückliste/Plus-Minus-Stükliste Typenstückliste zweckgebunden geschlossen Gleichteilestückliste/Ergänzungsstückliste Grundausführungsstückliste/Plus-Minus-Stükliste Typenstückliste offen Grundlage bildet eine auftragsneutrale Stammstückliste Wird die Grundidee, die den Baukastenstücklisten zugrunde liegt, herangezogen, dann lassen sich auf einer abstrakten Ebene die geschlossenen und zweckgebundenen geschlossenen Variantenstücklisten als spezifische Erscheinungsformen der Baukastenstücklisten interpretieren. Die so gebildeten unterschiedlichen Klassen nach Kriterium stehen nicht isoliert nebeneinander sondern lassen sich in Verbindung setzen.
  • Formale Darstellugn der Verfahrenswahl tR1 * kR1 + x * tP1 * kP1 <=> tR2 * kR2  +  x * tP2 * kP2   mit: tR1*kR1= Rüstkosten x*tP1*kP1= Produktionskosten
  • Erfolgsaussichten Kapazitätsaufteilungsverfahren (Simplex) erfolgreich, wenn Produkte existieren, die die in der ersten Lösung entstandenen Engpässe nur in geringem Umfang nutzen und somit in großem Umfang produziert werden können
  • Grundidee Kapazitätsaufteilungsverfahren Das mit der Simplexmethode ermittelte optimale Produktionsprogramm um einen Faktor reduzieren und die freigewordene Kapazität zur Produktion von nicht in der ersten Lösung vorhandenen Produkten zu nutzen.
  • Was ist empirisch-realistische Standortlehre? Ziel ist die Aufstellung eines umfassenden systematischen Kataloges von Standortfaktoren, auf dessen Grundlage eine Standortanalyse durchzuführen ist, wobei die Standortentscheidung dann das Ergebnis eines qualitativen Vergleichs der potentiellen Standorte darstellt. Entscheidend ist, dass damit auch die nicht rechenhaften Standortfaktoren einbezogen werden, und ein Übergang von einer kostenminimalen zu einer gewinnmaximierenden Betrachtungsweise vollzogen wird.
  • Die ökonomische Auswirkungen von Betriebsmittelausfällen sind immer negativ, welche Überlegungen liegen diesem Sachverhalt zugrunde? Die Messung der ökonomischen Wirkung hat an erfolgswirtschaftlichen Kategorien anzusetzen, es ist zu erfassen, welche negativen Erfolgsbeiträge durch den Ausfall entstehen. Sollte ein Betriebsmittel nicht mit negativen erfolgswirtschaftlichen Konsequenzen einhergehen, dann kann die Produktionsplanung unter den gegebenen Bedingungen nicht optimal gewesen sein. Es wird folglich unterstellt, dass unter den gegebenen Bedingungen die Produktion optimal ist.
  • Ökonomische Auswirkungen eines Betriebsmittelausfalls allgemein Der erfolgswirtschaftliche Nachteil lässt sich als Deckungsbeitragsentgang im Vergleich zur Situation der Aktionsfähigkeit eines Betriebsmittels erfassen.  
  • Wovon hängen die Konsequenzen für Betriebsmittelausfälle ab? Die Konsequenzen hängen von der Stellug im Produktionsverbund ab. Falls mehrere funktionsgleiche Aggreagte:Freie Kapazitäten auf den anderen Aggregaten? Falls nur ein Aggregat:Stellung in der Produktionsstruktur?Substitutionsgrad der ausgefallenen Verrichtungsart?
  • Was ist unter Potentialgestaltung zu verstehen? Aufgabe der Potentialgestaltung ist die Beschaffung und Bereitstellung der zum Einsatz gelangenden Produktionsfaktoren. Dabei ist für eine möglichst weitgehende Harmonisierung der zum Einsatz gelangenden Produktiveinheiten zu sorgen, um Engpassbildungen zu vermeiden. Ziel der Potentialgestaltung muss sein, Abstimmungsverluste zu minimieren.  
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  • Ursachen für Betriebsmittelausfälle herstellerbedingte Ursachen einsatzbedingte Ursachen außergewöhnliche Ursachen
  • 3 konkrete ökonomische Auswirkungen des BM-Ausfalls nennen Stückgewinnentgang Zukaufkosten Erhöhung der Lagerkosten Absatzpreissenkungen Vernichtungskosten Kosten der Anpassungsprozesse etc.
  • 2 Ansätze zur Lagersteuerung nennen Mengensteuerung: Politiken, die die Bestellmenge festlegen Zeitsteuerung: Politiken, die den Zeitpunkt der Bestellung festlegen
  • Gesamtkostenfunktion im Rahmen der optimalen Bestellmenge Kges = B * p + (Kf * B)/x + (x * p)/2 * q mit:B:  geplante Produktionsmengep:  EinstandspreisKf: fixe Bestellkostenx:  Bestellmengeq:  Lager- und Opportunitätskostensatz
  • Welche Prinzipien lassen sich im Rahmen der Materialbereitstellung grundsätzlich unterscheiden? Einzelbeschaffung im Bedarfsfall Produktionssynchrone Anlieferung Vorratshaltung
  • Iterationsverfahren des Steiner-Weber-Problems (ohne Formeln) Initialisierung: Die Anfangswerte (x0,y0) werden als Koordinaten des Schwerpunktes berechnet. Berechnung der verbesserten Lösung: Durch Einsetzen der in der vorherigen Iteration ermittelten Koordinaten (xe-1,ye-1) in die Gleichungen für x und y werden verbesserte Koordinaten (xe,ye) ermittelt. Prüfung des Abbruchkriteriums: Wenn die absoluten Abweichungen |xe-xe-1| und |ye-ye-1| die vorgegebene Genauigkeitsgrenze ε nicht überschreiten, wird das Verfahren beendet, ansonsten folgt die  nächste Iteration.
  • Vorraussetzungen des Steiner-Weber-Modells von einem UN produzierte Güter können an unterschiedlichen Konsumorten abgesetzt werden die Nachfragemenge an den Konsumorten ist bekannt die vom UN zur Produktion benötigten Materialien werden von bestimmten Angebotsorten bezogen Bedarfsmengen sind bekannt Transportkosten pro km und t sind konstant und für Güter und Materialien gleich
  • Gründe für verschiedene Verschleißarten und deren ökonomische Auswirkungen Gebrauchsverschleiß: Einsatz im Produktionsprozess Zeitverschleiß: Ruhender Verschleiß (z.B. Korrosion) Auswirkungen: Maßnahmen zur Betriebsmittelinstandhaltung sind notwendig. Es besteht die Gefahr des Ausfalls. Zeitverschleiß wird durch Abschreibung erfasst.
  • Just-in-Time-/Just-in-Sequence-Konzept Beim JIT-Konzept handelt es sich um eine Materialversorgung mit fertigungssynchroner Anlieferung. Beim JIS-Konzept erfolgt die Anlieferung zusätzlich in der richtigen Reihenfolge des späteren Produktionsprozesses.