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humangeographie (Subject) / wiegandt (Lesson)

stadtgeographie

This lesson was created by Katja92.

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  • geographischer stadtbegriff mehrstöckigkeit der gebäude hohe bebauungsdichte größere siedlung geschlossene siedlung funktionale innere gliederung besondere bevölkerungs und sozialstruktur bevälkerungswachstum durch wanderungsgewinne differenzierte  innere sozialräumliche gliederung
  • verstädterung vermehrung vergrößerung oder ausdehnung der städte nach anzahl, bevölkerung und fläche  
  • urbanisierung ausbreitung städtischer wohn, leben sozial und wirtschaftsformen
  • verstädterungsgrad-quote anteil der stadtbevölkerung an der gesamtbevölkerung eines gebietes, landes, staates
  • verstädterungsrate zuwachsrate der städtischen bevölkerung
  • das konzept der metropolregionen zweck: bündelung regionaler kräfte über kommunale grenzen zur positionierung im europäischen wettbewerb charakteristik: strategisches leitbild ohne fördermittel oder planerische instrumente mit dem ziel regionale initiativen anzustoßen agglomerationen oberhalb der rund 90 oberzentren mit internationaler bzw großröumiger ausstrahlung
  • systembeziehungen in stadtsystemen interrelationen zwischen den städten räumliche lagebeziehungen strukturrelationen teilhaberelationen   interaktionen zwischen den städten interaktionswege interaktionsströme machtbeziehungen
  • modelle von städtesystemen städtesysteme ohne funktionsspezialisierung städtesysteme mit sektoraler funktionsspezialisierung städtesysteme mit hierarschicher funktionsspezialisierung
  • persistenz physische struktur einer stadt hat längere lebensdauer als wirtschaftliche politische soziale oder technologische zyklen
  • vormittelalterliche stadtentwicklung römische stadt griechische polis babylonische und assyrische städte im neolithikum und der bronzezeit
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  • unterschiedliche typen der römischen stadt lagerstadt bäderstadt bürgerliche stadt
  • römische stadt quadratsisches, rechteckiges grundmuster forum im mittelpunkt cardo nordsüdachse decumanus ostwestachse insulae  
  • elemente der mittelalterlichen stadt kein einheitliches grand design im städtebau stadtbefestigungen schmale parzellen zentrale kirchbauten markthallen, rathaus öffentlicher raum viertelsbildung reichtum der städte durch handel und handwerk soziale, politische, wirtschaftliche gegenpole zum land    
  • residenzstadt neue grundrissformen und sichtachsen strenge bauvorschriften ausrichtung auf schloss, plätze oder tore neugründungen oder stadterweiterungen, barocke überformung schlossbauten anstelle der zitadellen der renaissance absolutistische landesfürsten barock 17&18 jahrhundert ab 16.jhd fürstenstädte im renaissancestil mit bastion
  • residenzstadt parks und plätze, raster schloss als sitz der herrschers, neuer mittelpunkt der stadt verschmelzung vormittelalterlicher bürgerstadt mit fürstenstadt städte als abbild einer höfisch orientierten gesellschaft und einer merkantilen wirtschaftsstruktur übergeordneter wille des herrschers anstatt partikularismus einer bürgergesellschaft
  • typen des wohnungsbaus in der gründerzeit villensiedlungen werkskolonien mietskasernenbau
  • phasen der stadtentwicklung in dtld nach dem zweiten weltkrieg unterscheidung ost west bis 1990 unterschiedliche gesellschafts und wirtschaftssysteme bis 1990 sozialistisch planwirtschaftlich in ddr, kapitalistisch marktwirtschaftlich in bdr  
  • stadtentwicklung der ddr rahmenbedingungen der sozialistischen stadt kein privates bodeneigentum umfassende staatliche verfügungsgewalt über den boden enteignungen in den zentralen stadtbereichen
  • große bedeutung von leitbildern (ddr) direkte umsetzung von städtebaulichen leitbildern verwirklichung in sozialistischen ideakstädten betonung auf stadtzentrum als politischer mittelpunkt
  • merkmale der städte des ddr städtebaus geringe soziale segregation keine suburbanisierung großflächiger verfall der altbaugebiete einheitlicher staatlicher großsiedlungsbau dominant geplantes und gestaltetes stadtzentrum mit konzentration öffentlicher einrichtungen  
  • stadtzentren in der ddr klare ordnungsprinzipien zentrale plätze hauptmagistralen symbolische konkurrenz zum kirchenbau ensemble gesellschaftlicher einrichtungen in geschlossener gesamtkonzeption hohe bedeutung des wohnens in der innenstadt keine vielfalt und mischung im angebot keine verdrängung durch tertoäre nutzung keine differenzierung im einzelhandel und dienstleistungsbereich bis mitte 50 jahre zuckerbäckerstil ab mitte 50 jahre industrialisierte plattenbauten  
  • wiederaufbau der brd nach dem zweiten weltkrieg festhalten am alten grundriss keine neuen parzellenzuschnitte aufnahme der alten fluchtlinien wiederherstellung alter platzräume wiederaufbauauf alten grundmauern
  • 1950 leitbilder autogerechte stadt nichtrechtwinklig um die ecke fahren keine rasterplätze fließvorgänge in lebenden organismen organische verkehrs und erschließungssysteme  
  • bevölkerungsurbanisierung intraregionale dekonzentration von bevölkerung
  • suburbanisierung expansion der kernstädte in ihr umland durch standortverlagerung prozess der flächenhaften ausdehnung von städten über ihre grenzen ins umland prozess der intraregionalen dekonzentration
  • tertiäre suburbanisierung intraregionale verlagerung von handel und dienstleistungen
  • formen der dienstleistungssuburbanisierung logistikunternehmen (zunahme der bedeutung des lkw transportes,bedeutung der nähe zu autobahnanschlüssen) bürostandorte (bei guter verkehrsanbindung) forschungs un universtitätsstandorte (campusuniversitäten, technologieparks)  
  • zu den stadtmodellen der sozialökologie bezug auf us amerikanische stadt kombination der 3 modelle große didaktische bedeutung keine berücksichtigung vertikaler nutzungsdifferenzierung verbindung on funktionaler  und sozialräumlicher gliederung  
  • mehrkernemodell harris & ullmann 1945 mehere kerne bilden sich heraus kein stadtentwicklungsmodell sondern stadtstrukturmodell
  • gewerbe-industrieurbanisierung intraregionale dekonzentration von produktion
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  • bevölkerungsurbanisierung-erklärungsansätze push faktoren stadtflucht, hohe miets-bodenpreise, beeinträchtigung der natürlichen umwelt ;durch soziale probleme, vergrößerung der haushalte bedeutet flächenknappheit pull faktoren wunsch nach eigenheim, leben im grünen, steuerliche begünstigung, bessere luft, weniger lärm, gute erreichbarkeit, geringe bodenpreise, größere wohnflächen zur individuellen entfaltung  
  • gewerbe und industrieurbanisierung argumente gegen kernstadt konflikte in gemengelagen, flächenmangel in kernstädten bei erweiterungen, umweltschutzauflagen   argumente für suburbanen raum flächenverfügbarkeit, geringe bodenpreise/mieten, gute anbindung an fernstraßen
  • ursachen und merkmale der einzelhandelssuburbanisierung veränderung von angebotsformen sortimentserweiterung, wandel der betriebsformen, unternehmenskonzentration   veränderung von nachfragefaktoren einkommensanstieg verkehrsmittelverfügbarkeit einkausverhalten
  • problem der suburbanisierung ausbau sozialer infrastruktur im umland schließlung sozialer infrastruktur im kernland finanzielle lastenverteilung tangentialverkehre statt radialverkehre als neue mobilitätsmuster
  • zwischenstadt: auflösung traditioneller stadtstrukturen alte polarität von zentrum und peripherie verschwindet mehrere kerne mit neuer arbeitsteilung verstädterte landschaft, verlandschaftete stadt  
  • merkmale der zwischenstadt gesichtsverlust am stadtrand austauschbarkeit der architektur keine ablesbare geschichte keine orientierungspunkte ineinanderfließen von stadt und land keine klaren stadtkanten keine klare zentrenbildung keine identifikationsmöglichkeiten autoorientierung  
  • einstellung zur stadt historischer kern prägt unseren blick von stadt innerliche fixierung auf die alte stadt historischer stadtkern macht nur noch bruchteil des stadtgebietes aus historische stadtkerne oft nur fassade  
  • bodenrentenmodell freier bodenmarkt beziehungen zwischen lagerente und bodenpreisüberbietung durch konkurrierende flächennachfrager folge: bodenpreissteigungen bei steigender nachfrage und begrenztem angebot an zentralem standort ursache: verschiedene rentenangebotsfunktion ringzonale anordnung der nutzungen um das zentrum
  • bodenrichtwerte aus kaufpreisen ermittelte durchschnittliche lagewerte für unbebaute grundstücke in bereichen mit gleichen nutzungs- und wertverhältnissen
  • stadtmodell der sozialökologie (chicagoer schule) konkurrenzverhalten invasion eindringen bestimmter bevölkerungsgruppen oder nutzungsformen in ein homogenes gebiet.häufig vertreibt eine ökonomisch stärkere gruppe eine ökonomisch schwächere.   sukzession vollständiger wandel der bevölkerungsgruppe oder nutzungsform eines gebietes dominanz vorübergehender abschluss des invasions sukzessions zuklus, wenn zuvor homogenes gebiet nach phase der durchmischung von neuer bevölkerungsgruppe oder nutzungsform dominiert wird
  • leitmotive von binnenwanderungen 16-20 bildungsorientiert 21-34 arbeitsplatzorientiert 35-49 wohnumfeldorientiert ab 49 ruhesitzorientiert
  • dimensionen des demografischen wandels bevölkerungsrückgang-geburtendefizit alterung internationalisierung individualisierung/ heterogenisierung
  • aktuelle bevölkerungsprognose für deutschland geburtenzahl wird künftig zurückgehen niedrige geburtenzahl-> weniger mütter jetzt geborene mädchenjahrgänge zahlenmäßig kleiner als ihre mütter geburtenrate sinkt weiter, wenn jeder ca 2,1 kinder hat
  • geburtenrückgang-maßnahmen vereinbarung von familie und beruf (betreuung in kitas, felixibilisierung des arbeitslebens wie arbeitszeit) finanzielle unterstützung von eltern änderung der einstellung zum stellenwert der kinder gesellschaftliche einstellung bz ansprüche gegenüber eltern rollenmuster  
  • aktuelle bevölkerungsprognose für deutschland zu den sterbefällen zahl der sterbefälle wird zunehmen, weil stark besetzte jahrgänge ins hohe alter hineinwachsen zahl der gestorbenen übersteigt zahl der geborenen immer mehr rasand wachsendes geburtedefizit kann nicht weiter von  der nettozuwanderung kompensiert werden die bevölkerungszahl in deutschland, die bereits seit 2003 rückläufig ist, wird weiter abnehmen  
  • alterung folgen/maßnahmen alterung kann nicht aufgehalten werden rentenproblematik zunahme des pflege und betreuungsbedarfs regionale differenzen (probleme in der versorgung) potentiale des alters durch früheren ausstieg aus dem berufsleben  und längere lebenserwartung-> aktive alte
  • bevölkerungsstruktur-unterscheidung nach verschiedenen bevölkerungsmerkmalen demographische merkmale (alter, geschlecht) sozio ökonomische merkmale (einkommen, lebensstil) ethnisch kulturelle merkmale (sprache, religion)  
  • familie sozio biologische einheit mit engen verwandschaftsbeziehungen  
  • haushalt sozio ökonomische  einheit aus zusammenwohnenden und wirtschaftenden personen unterscheidung in privathaushalte und anstaltshaushalte
  • veränderung bei haushalts und familienstrukturen in der postindustriellen gesellschaft steigende zahl von nichtehelichen lebensgemeinschaften spätes heiraten zunahme von ehescheidungen wachsende zahl dauerhaft kinderloser paare anstieg alleinerziehender mütter und väter weite verbreitung von single haushalten nachhaltiger wertewandel mit funktionsverlust des klasseischen familienmodells