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Produktion (Subject) / 1) Einführung (Lesson)

Allgemeine Grundlagen

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  • Definiere "Ziele" Aussagen über zukünftige erstrebenswerte oder zu vermeidende Zustände, die durch Handlungen realisiert werden sollen.
  • Funktionen von Zielen Bewertungsfunktion als eine Orientierungshilfe und Koordinationsfunktion, d.h. Ziele als Führungsinstrument.
  • Zielarten Sachziele beschreiben das Produktionsprogramm Formalziele beziehen sich auf die Input-Output-Beziehungen und liefern einen Maßstab zur Beurteilung der Sachzielrealisation. Formalziele können weiterhin in technische, ökonomische, soziale und ökologische Ziele unterteilt werden. Weiterhin Unterscheidung zwischen Extremierungszielen und Satisfizierungszielen.
  • Warum müssen Produktionsfaktoren die Eigenschaft „causa efficiencies“ erfüllen? Um sicherzustellen, dass der Faktorkombinationsprozess auch das Hervorbringen eines anderen Gutes garantiert.
  • Faktorsystematisierung nach Gutenberg - Elementarfaktoren                 - objektbezogene menschliche Arbeitsleistung                 - Werkstoffe (Roh-, Hilfsstoffe, Halbfabrikate etc.)                 - Betriebsmittel (Anlagen, Maschinen,…) - Dispositiver Faktor                 - originärer dispositiver Faktor (Geschäftsleitung)                 - derivativer dispositiver Faktor                                - Planung                                - Organisation  
  • Unterscheidung elementarer und dispositiver Faktoren nach Gutenberg Sie unterscheiden sich nach dem Merkmal "Dispositionsmöglichkeit über die Faktorkombination".
  • Definition Beschaffung Der Beschaffung obliegt die Aufgabe, die notwendigen Produktionsfaktoren zum richtigen Zeitpunkt in den erforderlichen Mengen und in entsprechender Qualität zu geringen Kosten zu beschaffen.  
  • Unterschied Supply Chain Management und Logistik: Logistik beschäftigt sich mit operativen Vorgängen und ist auf den Waren- und Informationsfluss innerhalb des Unternehmens bzw. auf direkt vor- und nachgelagerte Geschäftspartner fokussiert. SCM ist ein strategisches Konzept, das darauf abzielt, die Geschäftsprozesse entlang der Wertschöpfungskette und den Ressourceneinsatz möglichst effizient und kostengünstig zu gestalten. Ziel des SCM ist die intensive Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Betrieben zur optimalen Gestaltung aller inner- und überbetrieblichen Waren-, Informations- und Geldflüsse.  
  • Voraussetzungen für Werkstattfertigung Benötigung von Fachpersonal, gute Planung der Maschinenbelegung, genaue Festlegung der Auftragsreihenfolge und  Möglichkeit zur Zwischenlagerung.
  • Werkstattfertigung sinnvoll, wenn... ständig variierende Auftragsstruktur mit veränderlichen Materialflüssen
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  • Was gibt die Produktionsfunktion an Abbildung der Beziehung zwischen Faktoreinsatz und Ausbringungsmenge.
  • Was gibt die Transformationsfunktion an? Eine auf die (Produktions-)Stelle s bezogene Produktionsfunktion.
  • Warum Umwelt als Produktionsfaktor? zunehmende Verknappung von Produktionsmitteln wie Luft und Wasser Einbeziehung von unentgeltlichen Produktionsfaktoren
  • Warum ist Produktivität =/ Wirtschaftlichkeit? Die Wirtschaftlichkeit bezieht unternehmensexterne Effekte mit ein.
  • Abgrenzung von Anlagen und Betriebsmittel Betriebsmittel geben während ihrer ND wiederholt Leistungen für die Produktion ab, sie stellen Nutzungspotential dar. Zu den Betriebsmitteln zählen Grundstücke, Gebäude, Maschinen, Patente etc. Demgegenüber bilden Anlagen in Form von Maschinen und Fördereinrichtungen eine Teilklasse der Betriebsmittel.
  • Arten qualitativer Kapazität Unterscheidung von: präzisionaler (Leistungsgüte) dimensionaler (räumliche Maße) variationaler (Flexibilität) Kapazität.
  • Formale Darstellung effektiver Kapazität beff jt = bquer jt * TEjt * λjt * μjt mit:        bquer jt       = Kapazitätsquerschnitt der Produktiveinheit j im Zeitraum t TEjt            = Einsatzzeit der Produktiveinheit j im Zeitraum t λjt               = Intensität der Produktiveinheit j im Zeitraum t μjt               = Nutzungsgrad der Produktiveinheit j im Zeitraum t
  • Optimale Kapazität Ausbringungsmenge pro Zeiteinheit, bei der die Stückkosten ihr Minimum aufweisen.
  • Vergleich von Flexibilität und variationaler Kapazität Variationale Kapazität: Art und Geschwindigkeit einer Produktiveinheit, sich an andere Aufgaben anzupassen.   Flexibilität: Anpassungs-, Umstellungsfähigkeit oder Beweglichkeit eines Produktionssystems an wechselnde Aufgaben.
  • Unterscheidung inhaltlicher Flexibilität Unterscheidung zwischen: Zielflexibilität und Mittelflexibilität
  • Unterscheidung der Mittelflexibilität Unterscheidung in: Bestandsflexibilität und Entwicklungsflexibilität
  • Formale Darstellung geplanter Beschäftigung BSjt = ∑i=1bisn xit * hij mit:        xit       = Höhe der in Periode t zu erbringende Produktleistungen der Art i hij          = Produktionskoeffizient (r/x)  
  • Definition Prozessniveau Tau Das Prozessniveau τ dient der Quantifizierung des Umfangs der Prozessdurchführung. Es ist über die Ausbringungsmenge eines Produktes messbar.
  • Aufgabe des taktischen Produktionsmanagements und Verbindung zu anderen Ebenen Aufgabe: Konkretisierung strategischer Produktionspläne   Verbindung zu anderen Ebenen: erhält Vorgaben, gibt Rückmeldung an das strategische Produktionsmanagement gibt Vorgaben, erhält Rückmeldung vom operativen Produktionsmanagement
  • Grundidee der Fertigungssegmentierung skizzieren. Mit welchen Zielen steht Bereichsautonomie im Konflikt? Kombination unterschiedlicher Gestaltungsmerkmale: produktorientierte Orgsnisationseinheiten umfassen mehrere Stufen der logistischen Kette eines Produktes verfolgen eine spezifische Wettbewerbsstrategie Integration planender und indirekter Funktionen Kosten-/Ergebnisverantwortung ("Cost Center", "Profit Center") Es ergbit sich eine Dezentralisierung der Verantwortung und eine Kapazitätsentpflechtung. Effekte sind: Durchlaufzeitverkürzung Bestandsreduzierung Qualitätsverbesserung Produktivitätssteigerung   Das Ziel der Bereichsautonomie steht in Zielkonflikt mit einer hinreichenden Ressourcennutzung und einer begrenzten Integration mehrerer Stufen der logistischen Kette
  • Bedeutung des Servicegrades Der Servicegrad gibt den Anteil des Materialbedarfs an, der in einer Periode unmittelbar aus dem Lagerbestand gedeckt werden kann.Die Höhe der Lagerhaltungskosten steigt mit zunehmendem Servicegrad.
  • Definition Zusatzfaktoren Zusatzfaktoren verursachen Kosten, ihnen liegt aber keine eindeutig abgrenzbare Mengengröße zugrunde. (z.B. Leistungen von Kreditinstituten, Versicherungen etc.)
  • Zeigen Sie, dass die Limitationale ein Spezialfall der substitutionalen Faktoreinsatzbeziehung ist Für substitutionale Faktoreinsatzbeziehungen gilt, dass mit zunehmender Isoquantenkrümmung der Bereich effizienter Faktorsubstitutionen abnimmt. Als Extremfall ist eine so starke Isoquantenkrümmung denkbar, die den Substitutionsbereich auf eine Faktorkombination beschränkt und somit eine limitationale Faktoreinsatzbeziehung kennzeichnet.
  • Dominanzkirterium verbal Eine Aktivität v‘ dominiert eine andere Aktivität v, wenn sie mindestens genauso produktiv ist wie v und entweder bei mindestens einem Einsatzgut mit einer kleineren oder bei mindestens einem Ausbringungsgut mit einer größeren Menge verbunden ist.
  • Dominanzkriterium formal v‘≥v und ϵ vk; mit v’k>vk
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  • Objektumfang des weiten und engen Beschaffungsbegriffs: enger Beschaffungsbegriff: nur Material weiter Beschaffungsbegriff:alle materiellen und immatieriellen Erscheinungsformen von Produktionsfaktoren
  • Definition Effizienz Eine Aktivität heißt effizient, wenn sie von keiner anderen Aktivität dominiert wird.
  • Die 5 Grundannahmen einer Technologie nennen - Abgeschlossenheit der Technologie (auch Randpunkte sind Elemente der zugrundeliegenden Technologie) - Möglichkeit der Untätigkeit - Unmöglichkeit des Schlaraffenlandes (kein Output ohne Input) - Unumkehrbarkeit der Produktion - Möglichkeit ertragreicher Produktion (jede Technologie erhält mind. eine Aktivität mit positivem Output)
  • Abgeschlossenheit einer Technologie erklären Besagt, dass auch Randpunkte einer Technologie realisierbare Aktivitäten der zugrundeliegenden Technologie sind.
  • Formale Darstellung des Kapazitätsbestandes bei limitationaler Faktorbeziehung ZFm = bquer m * (min{TM,TN}-TV) mit:bquer m = KapazitätsquerschnittTM = Arbeitszeit der Arbeitskräfte, die der Kapazitätseinheit angehörenTN = Nutzungszeit des Betriebsmittels der jeweiligen KapazitätseinheitTV = kapazitätsmindernde Verlustzeiten
  • Grundsatzentscheidungen, die mit einer Strategiewahl einhergehen inhaltlicher Schwerpunkt des Wettbewerbs (Kostenführer/Differenzierer) Ort des Wettbewerbs (Nische/Gesamtmarkt) Regeln des Wettbewerbs (Änderung/Beibehaltung)
  • Gesetz der Massenproduktion Ein Produktionsverfahren höheren Technisierungsgrades ist für kleine Stückzahlen kostenungünstiger als ein weniger technisiertes Verfahren. Ab dem Break-even-Point vermindern sich bei steigender Produktionsmenge die Stückkosten weiter. Die Stückkostenverminderung verläuft bei weiterer Mengensteigerung degressiv und weist schließlich keine nennenswerten Kostenvorteile mehr auf