FIT@BWL (Subject) / Kapitel 1 (Lesson)

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1. Was versteht man unter Objektorientierung als Modellierungsprinzip? 2. Was sind die wichtigsten Prinzipien der Objektorientierung? 3. Wie lassen sich Objekte mit unterschiedliche Eigenschaftsausprägungen erzeugen?

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  • Modell Modell Abbildung Verkürzung Pragmatismus Abbild eines Originals Merkmale eines Originals Zweck dienen
  • Semantische Lücke Unterschiedliche Beschreibung eines Objektes (Problem und Modell) durch Verwendung unterschiedlich „mächtiger“ Sprachen.
  • Objektorientierung Trägt dazu bei, dass ein Abbild aus der Realwelt in einen maschinell verarbeitbaren Code einfach umgewandelt werden kann. Es können beispielsweise zwei Objekte durch eine Beziehung verbunden werden. In Java kommt die Objektorientierung beim Erstellen von Klassen vor. Es werden verschiedene Methoden und Eigenschaften zu einem Objekt verbunden. Objektorientierten Prinzipien helfen bei der Komplexitätsreduktion.
  • Objekte Objekte besitzen, Eigenschaften (mit bestimmten Ausprägungen), Verhalten und inhärente Identität. --> Objekt = Instanz einer Klasse
  • Objektdiagramm
  • Klassen Schema von Eigenschaften und Verhalten à beschreibt eine Menge von ähnlichen Objekten Jedes Objekt ist ein Exemplar, d.h. ein spezieller Fall einer Klasse.  
  • Klassendiagramm
  • Nachrichtenaustausch Erfolgt über Methoden! Bilden Verhalten eines Objekts ab, dienen dem Zugriff auf die Attribute eines Objekts und der Veränderung des Objektzustands,  werden durch Nachrichten an ein Objekt ausgelöst,   können Nachrichten an Objekte verschicken. Alle Objekte einer Klasse verwenden dieselben Methoden.  
  • Beziehungen zwischen Objekten Assoziation:   Eine Assoziation beschreibt als Relation zwischen Klassen die gemeinsame Semantik und Struktur einer Menge von Objektverbindungen. Aggregation: Assoziation, deren beteiligte Klassen eine Ganzes-Teile-Hierarchie darstellen. Komposition: Starke Form der Aggregation, jedes Objekt der Teilklasse kann (zu einem Zeitpunkt) nur Komponente eines einzigen Objektes sein (Existenzabhängigkeit)  
  • Konstruktor Methode zur Erstellung eines Objektes einer Klasse Der Name des Konstruktors =  Namen der Klasse wird immer bei der Erzeugung eines Objekts aufgerufen. haben keinen Rückgabewert. Eine Klasse kann viele verschiedene Konstruktoren haben. Sie unterscheiden sich in der Zahl oder dem Datentyp der mitgegebenen Eigenschaftsausprägungen.  
  • this-Referenz Durch this() kann ein anderer Konstruktor in der Klasse aufgerufen werden – in diesem Fall der Standardkonstruktor, um die Adresse bei der Objekterzeugung mit einem default-Wert zu belegen.
  • Kapselung Vorteile der Kapselung: Schutzmechanismus gegen unkontrollierten Zugriff, Änderungen oder Seiteneffekte Implementierung der Objektfunktionalität unabhängig von der  Schnittstellendefinition Einführung neuer Klassen unter Benutzung der gegebenen Schnittstellen einfach und mit absehbaren Folgen Vorteile von definierten Schnittstellen: Teilmodule sind klar voneinander abgegrenzt, können getrennt bearbeitet werden, sind austauschbar / erweiterbar Zusammenfügen von Teilmodulen zu kompletten Programm  
  • Charakterisierung der Sichtbarkeiten Public:           Eigenschaften in allen Klassen des Programms sichtbar. Es kann von allen Klassen darauf zugegriffen werden. Protected:    Die Eigenschaften sind nur innerhalb des Packages oder der Subklassen sichtbar. (Zugriff analog) Private:         Eigenschaften sind nur innerhalb der Klasse sichtbar. (Zugriff analog)
  • Setzen, Verändern, Abfragen von private - Eigenschaftsausprägungen Um die Ausprägung einer Eigenschaft individuell zu setzen oder diese zu verändern, werden Methoden verwendet. set-Methode: Übergeben wird entsprechender Datentyp → um Wert zu setzen / verändern  get-Methode: Return ist der Wert der entsprechenden Eigenschaft  
  • Vererbung Vererbung ermöglicht es, den Grad der Wiederverwendbarkeit von Klassen zu erhöhen! Superklasse vererbt alle Eigenschaften und Methoden an ihre Subklasse(n). Subklassen können weitere Eigenschaften und Methoden hinzufügen. jede Subklasse ist eine Spezialisierung ihrer Superklasse. Umgekehrt ist die Superklasse eine Generalisierung ihrer Subklasse(n). Superklasse kann wieder eine Superklasse haben (Vererbungshierarchie). Jede Klasse hat in Java höchstens eine Superklasse, kann aber beliebig viele Subklassen haben (Einfachvererbung). Eine Mehrfachvererbung ist in Java nicht möglich.
  • Polymorphismus Ermöglicht den gleichen Namen für gleichartige Operationen zu verwenden, die auf Objekte verschiedener Klassen auszuführen sind. Die Polymorphie erlaubt es nun, innerhalb der Unterklasse Teile des Verhaltens für diese Unterklasse zu ändern, ohne die Implementierung der Basisklasse zu tangieren. Die Operation wird erst zur Ausführungszeit an ein bestimmtes Objekt gebunden (spätes Binden). Umfangreiche Fallunterscheidungen können vermieden werden. Sollen Objekte der Subklasse auf eine Nachricht anders reagieren als Objekte der Superklasse, so wird in der Subklasse, das Verhalten der Superklasse „überschrieben“.