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Einführung in die Pathologie (Subject) / Ernährungskrankheiten (Lesson)

Diabetes

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  • Was ist Diabetes mellitus? eine chronische Stoffwechselerkrankung die durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist. Auch Zuckerkrankheit genannt.
  • Wie so ist ein zu hoher Blutzuckerspiegel schlecht? Weil Glukose die Endothelien der Gefässe schädigt, vor allem in den kleinen Arterien wie Netzhaut und Glomeruli.
  • Welche zwei Formen von Diabetes mellitus unterscheidet man? - Typ-1-Diabetes (jugendlicher Diabetes) - Typ-2-Diabetes (Altersdiabetes)
  • Typ-1-Diabetes - insulinabhängige Diabetes - die Zellen in der Bauchspeicheldrüse die das Hormon Insulin bilden werden zerstört - beginnt meist schon in der Jugend - 5 bis 10% aller Fälle
  • Typ-2-Diabetes -nicht insulinabhängige Diabetes - Bauchspeicheldrüse schüttet ausreichend Insulin aus, jedoch reagieren die Zellen die das Hormon aufnehmen sollten, zunehmend unempfidlicher auf das Insulin - tritt bei erwachsenen und älteren Menschen auf (Alterdiabetes) - 90 bis 95% aller Fälle
  • Klinische Zeichen bei Typ-1-Diabetes Drei typische Symptome (Triade) - Polyurie (krankhafte erhöhte Urinausscheidung) - Polyphagie (übermässiger Hunger) - Polydipsie (krankhaft gesteigertes Durstgefühl) Bei Laboruntersuchung wird eine Hyperglykämie und eine Glukosurie festgestellt
  • Klinische Zeichen bei Typ-2-Diabetes -Störungen erfolgen hauptsächlich metabolisch mit Hyperglykämie, Hypertriglyceridämie und Hypercholesterinämie - kommt bei übergewichten Personen vor - wird meistens zufällig bei einer Routineuntersuchung entdeckt
  • Hypertriglyceridämie Erhöhung der Triacylglyceride im Blut
  • Wie erfolgt die Diagnostik? Aufgrund von klinischen Anzeichen sowie komplementären Untersuchungen
  • Was gehört zu den komplementären Untersuchungen? - Blutzucker, nüchtern und postprandial (nach dem Essen) -Blutzucker-/Glykämie-Testzyklus; provozierte Hyperglykämie -Messung des Glykohämoglobins -Glukose-Toleranz-Test
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  • Glykohämoglobin roter Blutfarbstoff, der an Glukose gebunden ist
  • Was gibt es für Komplikationen? Betroffen sind vorallem die Gefässe: -kleine Arterien, führen zu einer Retinitis diabetica mit Risiko einer Katarakt und Blindheit - Nierenarterien, führt zu Niereninsuffizienz -grosse und mittlere Arterien, führt zu Arteriosklerose, koronaren Krankheiten, arterieller Hypertonie und das an den unteren Gliedmassen entstehende "feuchte" Gangrän des sogenannten Diabetischen Fusses - Polyneuropathie: Sensibilitätsstörungen durch die Schädigung von Nerven
  • Weshalb ist eine strikte Hygiene für Diabetiker nötig? Weil sie anfälliger auf Infektionen, insbesondere kutanische Infektionen sind. z. B. Furunkel
  • Furunkel tiefe, schmerzhafte Entzündung des Haarbalgs
  • Wie erfolgt die Behandlung bei Typ-1-Diabetes? -therapieren nur durch regelmässige Injektionen des Homons - 3 Formen von Insulinen: kurzwirkende Insulin, Verzögerungsinsulin und das Mischinsulin -um das richtige Gleichgewicht zu finden sollen Diabetiker am Anfang der Behandlung hospitalisiert werden
  • Welche zwei Komplikationen können auftreten bei der Behandlung von Typ-1-Diabetes? -Erhöhter Insulinspiegel mit Hypoglykämiekrisen, verursacht durch Insulinüberdosierung Symptome: Heisshungerattaken, Kaltschweiss,  Tachykardie -Zu tiefer Insulinspiegel mit Ketoazidose, Auftreten von Übelkeit, Erbrechen, stark erhöhte Atemtäigkeit, Acetongeruch des Atems. Kann bis zum Diabetikerkoma führen
  • Ketoazidose zu hohe Konzentration von Ketonkörpern im Blut
  • Wie erfolgt die Dosierung? Aufgrund der Blutzuckers. Patient muss lernen seinen Blutzucker selber zu messen und zu kontrollieren sowie sich sein Insulin selber zu spritzen
  • Wie erfolgt die Behandlung bei Typ-2-Diabetes? - in erster Linie durch kalorienarme Diät und entsprechende Ernährungshygiene - Patient muss seine Nahrungsmittel abwägen und die Zuckermenge abschätzen -blutzuckersenkende Medikamente um Blutzuckerstörungen zu korrigieren
  • Prävention - bei Diabetes in der Familie, muss über das Diabetesrisiko informiert werden -Diabetiker müssen richtig aufgeklärt werden, sie müssen lernen ein normales Leben zu führen, indem sie die wichtigsten therapeutischen und ernährungsbedingten Vorschriften einhalten