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Diagnostik diagnostische Verfahren (Subject) / Diagnostik (Lesson)
Diagnostik Leistungstests und Persönlichkeitstests
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- Welches Verhalten wird bei Leistungstests gemessen? maximales Verhalten: VP sollen bestmögliche Leistung anstreben und möglichst viele Aufgaben richtig lösen.vorausgesetzt ist das es nur eine richtige Lösungsmöglichkeit gibt und die VP zeigt eine kontinuierliche Anstengungsbereitschaft.- Grundsätzliches Problem: Leistung in Tests von Übung und Vorerfahrung abhängig, Validität daher potentiell beeinträchtigt, Übungseffekte bei Speed Komponenten generell höher, Testerfahrung durch gute Instruktion und Beispielitems für alle schaffen
- Welche Gütekriterien erfüllt der d2? Konzentrationsleistung Interne Konsistenz und Testhalbierung r=.90 Retest Reliabilität r=.94 für einen Tag und r=.85 für 10 Tage- Inhaltsvalidität: Aufgabenformat inhaltsvalide für kurzfristige Konzentrationsleistung nach Menge und Güte- Konstruktvalidität: moderate Korrelationen zu anderen Konzentrationstests und zu konstruktähnlichen Skalen von IQ Tests, niedrige Korrelation zu IQ Tests- Kriteriumsvalidität: für verkehrspsychologische und klinische Fragestellungen gut belegt, weniger überzeugende Belege für pädagogische und eignungsdiagnostische Bereiche
- Wie ist der HAWIK aufgebaut? Sprachverständnis (Gemeinsamkeiten finden, Wortschatztest); Wahrnehmungsgebundenes logische Denken (Mosaiktest, Bilder ergänzen), Arbeitsgedächtnis (Zahlen nachsprechen), Verarbeitungsgeschwindigkeit (Zahlen-Symbole Test)
- Welche Gütekriterien erfüllt der HAWIK? - Testdauer 65-90 Minuten- Durchführungs und Auswertungsobjektivität nicht perferkt aber ausreichend- Testhalbierung: 76<r<91 für die Unterstests r=.97- Retest Reliabilität: keine Angaben im Manual- Inhaltsvalidität: anhand der Aufgaben und langjährigen Entwicklungen gegeben- Konstruktvalidität: Keine Korrelationen zu anderen IQ Tests im Manual berichtet; Faktorenanalyse unterstützt das Modell- Kriteriumsvalidität: Keine Angaben im Manual- Normen: Kleine Normstichprobe--> Anhand der Bedeutung des Tests ungenügende Belege der Güte im Manual!
- Spezifische Fähigkeitstests in welchen Fähigkeitsbereichen unterteilt Carroll? - Fluide Intelligenz- Kristallisierte Intelligenz- Allgemeines Gedächtnis und Lernen- Allgemeine visuelle Wahrnehmung- Breite auditive Wahrnehmung- Allgemeine Abruf ´Fähigkeit- Verarbeitungsgeschwindigkeit
- Was sind die Ziele von Entwicklungstests? -den altersbezogenen Entwicklungsstand eines Kindes feststellen- Entwicklungstests müssen für entsprechende Altersbereiche normiert sein- Intelligenz als ein Fähigkeitsbereich von Entwicklungstests- Münchner Funktionelle Entwicklungsdiagnostik: prüft den Entwicklungsstand von Kindern zwischen dem ersten und dritten LJ, bzw dem 4-6 LJ- es gibt verschiedene Funktionsbereiche, für die das Entwicklungsalter bestimmt werden kann (Körperbewegung, Handgeschicklöichkeit, Feinmotorik)Gütekriterien: -Auswertungsobjektivität ( Interrater Reliabilität); -Retest-Reliabilität: .65<r<90 für eine Unterskala r=26- Inhaltvalidität: Anhand der Aufgabe gegeben- Konstruktvalidität: Faktorenanalysen unterstützen nur bedingt die Annahme getrennter Fähigkeitsbereiche- Kriteriumsvalidität: Vielfältige Validitätshinweise- Normen: Normstichprobe veraltet nicht repräsentativ
- Was beinhaltet ein Schulleistungstest? - Schultests sind Entwicklungstests mit Blick auf die Voraussetzung für das Erbringen schulischer Leistungen- Schuleingangs und Schuleignungstest: Informationen über die Schulfähigkeit- Schulleistungstest: Erfassung des Leistungs und Kenntnisstands fächerübergreifen und fächerspezifischer Test- Kettwiger Schuleingangstest (KST), Gruppentest zur Erfassung der Schulfähigkeit, prüft die Koordination von Auge und Feinmotorik, Formauffassung sowie die Erfassung und Wiedergabe von geordneten Mengen- Kombiniertes Leistungsinventar zur allgemeinen Schulleistung und der Schullaufbahnempfehlung in der vierten Klasse, Leistung in einem bestimmten Fach, als auch alle Leistungsanforderungen an die Schüler in der 4 Klasse.
- was versteht man unter den Verfahren der Persönlichkeitsdiagnostik? typisches Verhalten: Messung typischer, normaler Ausprägung bestimmter Erlebens und Verhaltensmuster- normalerweise keine richtigen und falschen Antworten- Vermeidung eines Leistungsthematischen Anstrichs des TestsVerfahren:Persönlichkeitsfragebogen, Diagnostisches Interview, Verhaltensbeobachtung und Beurteilung, Objektive Persönlichkeitstests, Projektive Verfahren
- Was versteht man unter Persönlichkeitsfragebögen, welche Vor- und Nachteile haben sie? Vorteile bei auf Selbstauskünften beruhenden Verfahren zur Einschätzung des typischen Verhaltens-Persönlichkeitsfragebogen:Vorteile: - Zugang zu vielfältigen Informationen- neben Verhalten auch Zugang zu subjektiven Erleben- bei standardisierter Erhebung Vergleich/ Einordnung von Personen - ökonomischVoraussetzungen:- Selbsteinsicht notwendig- unverzerrter Blick auf sich selbst und unverzerrte Erinnerungen- Merkmale müssen bewusst zugänglich sein- EhrlichkeitBsp: NEO-PI-R- Persönlichkeitsinventar nach Costa und McCrae- 5 Faktorenmodell (Neurotizismus, Gewissenhaftigkeit, Verträglichkeit, Offenheit für neue Erfahrungen, Gewissenhaftigkeit), jeder Faktor gliedert sich in 6 Facetten
- Welche Gütekriterien erfüllt der NEO-PI-R? - Testdauer 35 Minuten- Interpretationsobjektivität: allerdings könnten die Konsequenzen der Wahl von allgemeinen oder nach Geschlecht, Alter und Schulbildung differenzierter sepzieller Normen besser verdeutlicht werden.- Retest-Reliabilität: für Domänen von 0,82-0,91 bei Abständen von fünft Jahren Werten zwischen 0,74-0,78 ermittelt- Konstruktvalidität: die Konstruktvalidität konzentriert sich auf die Domänenfaktoren, für die in verschiedenen Unterstichproben und im Vergleich zum amerikanischen Original eine hohe Kongruenz gezeigt wird.- Kriteriumsvalidität: es liegen sehr viele Studien vor, die in der Handanweisung nicht gebündelt dargestellt werden
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- Was sind objektive Verfahren? - Adaption allgemeinpsychologischer experimenteller Verfahren für persönlichkeits- und diagnostische Zwecke- Intention: verhaltenssteuernde Prozesse und Strukturen offenlegen, die dem Bewusstsein nicht oder nur partiell zugänglich sind- oft leistungsthematischer Charakter: Messung von Reaktionszeiten, Fehlerquoten- ungelöstes Problem: Rückschluss von Verhalten auf das Persönlichkeitsmerkmal nicht eindeutig- ausreichende Reliabilität und Validität nur für wenige Ansätze gegeben- jedoch vermehrte Bemühungen nicht zuöletzt durch die Möglichkeit computerbasierender TestungenBsp: eysenck, Extraversion über pursuit rotor taskcold pressure Test, Neurotizissmus
- Was versteht man unter Stroop Interferenz? - Fähigkeit zur Selbstkontrolle- Gemessen wird die Interferenzneigung d.h das Ausmaß einer positiven Reaktionszeitdifferenz zwischen dem Stroop Stimulus und dem Kontrollstimulus- Erklärung des Effektes, <lesen ist hochgradig automatisiert, >Farbbennenung ein kontrollierter Prozess--> Domnante Reaktionstendenz muss unterdrückt werden es kommt zu einer zeitlichen Verzögerung--> je geringer die Stroopinterfernenz, destso höher die Selbstkontrollfähigkeit
- Was ist der Grundgedanke des IAT? - implizieter Assoziationstest- Personen haben bereits implizite Assoziationen zwischen Zielkonzepten und Attributen- Personen müssen inkompatible Kombinationen bearbeiten, dies führt zu Irritationsmomenten, die sich in einer Verlängerung der Reaktionszeit niederschlagen- Kontrast der Reaktionszeit liefert also ein Maß an STärke der Assoziationen zwischen den verwendeten Zielkonzepten und Attributen --> hinweis auf Präferenz jung oder alt usw...
- Was versteht man unter emotionaler Intelligenz? Emotionale Intelligenz: Fähigkeit, emotionale Probleme zu lösen- emotionale Intelligenz besteht aus mehreren Teilfähigkeiten, die sich vergleichbar zum g-Faktor der kognitiven Intelligenz zusammen fassen lassen
- Welche 3 Zugänge gibt es zur Messung der emotionalen Intelligenz? - Leistungstests- Selbstberichtete Fähigkeit- Beide Bereiche zusammen
- Nennen Sie die Facetten der Emotionalen Intelligenz nach dem Vier-Facetten-Modell der Emotionalen Intelligenz. Emotionswahrnehmung: Fähigkeit, Emotionen bei sich und anderen wahrzunehmen-Emotionsnutzung: Fähigkeit, Emotionen nach Bedarf zu generieren, um diese besser zu verstehen: Fähigkeit, Emotionen zur Unterstützung kognitiver Prozesse zu nutzen- Emotionswissen: Fähigkeit, emotionsrelevante Informationen sowie die Zusammensetzung von Emotionen und deren mögliche Weiterentwicklung zu verstehen- Emotionsregulation: Fähigkeit, für Gefühle offen zu sein und sie bewusst bei sich und anderen zu regulieren um emotionales und intellektuelles Wachstum zu fördern
- Was sind indirekte Messverfahren? - Messung nicht bewusst zugänglicher Merkmale- Messung von Merkmalen die, die Person bewusst verleugnen- Merkmale die schwer aus dem Verhalten rückgeschlossen werden können- Messung implizieter Fähigkeiten- Beispiele Projektive Verfahren und Reaktionszeitbasierte Verfahren
- Welche Projektiven Verfahren gibt es? -Verbal-Thematische bzw Konstruktionsverfahren TATTAT in der klinischen Praxis hat sich keine standardisierte Testanwendung etabliert- Form Deute Assoziations Verfahren (Rorschacht)- Zeichnerisch gestalterische Verfahren (Familie in Tieren)- Vervollständigungsverfahren (PFT)- Ausdrucksverfahren (Puppenspiel)- Auswahlverfahren (Wunschprobe)
- Was sind Motive? und wo setzt die Messung des TAT an? Motive= Bedürfnisse/Vorlieben- Motive sind nicht bewusst- Mtive sind im Sinne Freuds zugedeckte Phantasien- Phantasie zudem weniger beeinflusst von nichtmotivationalen Faktoren- Rückschlüsse aus Verhalten schwer möglich- Abbildung Mc Cleeland: wir haben ein bestimmtes Motiv und wenn wir einen Anreiz wahrnehmen löst dieser eine Motivdisposition aus --> Werte Fähigkeiten Gewohnheiten kommen dazu damit es dann zu einer Handlung kommen kann Bsp: ich habe das Bedürfnis etwas zu essen, habe Anreize für das Essen sehe es irgendwo --> Motivationsdisposition ich werde immer mehr an Essen denken--> daraus resultiert die arrousal Motivsation--> Oppertunitys habe ich die Möglichkeit etwas zu essen zu kaufen ode rmir zu machen --> Aktion Essen. - TAT setzt an der Aroused Motivation an das wird mit dem TAT erfasst wenn die Situation konstant gehalten wird dann gehen die Variationen von TAT auf Inhalten in den Motivunterschieden zurück- liegt internal- Motivgehalt varriert in unterschiedlichen Anregungsbedingungen:*Situationale Anregung (leistungsbezogene Instruktionen) bestimmt und steigert die Leistungsmotivation* Thematische Inhalte die situationale Anregung abbilden, messen Leistungsmotivation wenn die Situationen für alle gleich sind, spiegel thematische Unterschiede, Personenunterschiede wieder.
- Wie kann man das Leistungsmotiv definieren? Jedes Anzeichen eines Gütemaßstabd wird gewertet- Adjektive, die Leistujng positiv bewerten- Ziele oder Leistungen, die in ihrer Beschreibung eine positive Bewertung nahe legen- Erwähnung von Gewinn oder Konkurrenz mit anderen- Fehlschläge, schlechte Ausführung oder andere Mängel an Güte- Einzigartige ausergewöhnliche Leistung
- Wie wertet man das Anschlussmotiv? Anzeichen von Freundschaft bze. freundschaftlichen Beziehungen:- Erwähnung von Freundschaft, Geliebter usw- Traurigkeit oder andere negative Gefühle einer Trennung oder zerstörung einer Freundschaftlichen Beziehung und der Wille diese wieder herzustellen- Affiliative gemeinschaftliche Handlungen und Aktivitäten- Freundliche, erzieherische Handlungen, helfen trösten
- Wie wertet man das Machtmotiv? Wirkung und Einfluss, Kontrolle, den eine Person, Gruppe, Instituation, Land, auf eine andere Gruppe ausüben.- Kontrolle und Regulation- Hilfe, Ratschläge, Unterstützung, die nicht expliziet sozialisiert gegeben sind- andere oder die Welt im Ganzen beeindrucken, Erwähnung von Ruhm Prestige- Einflussversuche, Überreden, Überzeugen, das Anbringen oder Beweisen von Argumenten oder Standpunkten
- Welche Gütekriterien erfüllt der TAT? Objektivität: Interraterkorrelation zwischen .80 und .90, TAT recht sensibel bzgl. der Testdurchführung- Reliabilität: Retest- Reliabilität zwischen.40 und .60, interne Konsistenz: selten höher als .40harsche Kritik aufgrund der niedrigen Reliabilität und konvergenten Validität.Was sind Argumente gegen der Kritik?- KTT gilt nicht für den TAT, da die Geschichten nicht stochastisch unabhängig sind- Phantasieproduktion als konsumatorischer Akt- stärkste Motivationstendenz hemmt andere Motivationstendenzen- der 2e TAT ist ekeine Testwiederholung- Konvergente Validität mit dem Fragebogenmaß ist nicht zu erwarten da impliziete und expliziete Motive unterschiedliche Systeme repräsentieren
- Warum spricht man bei dem implizieten und explizieten LM von einer doppelten Assoziation? - ANregung: werden unterschiedliche Aspekte angeregt (aufgabenbezogene Merkmale, Bezugsnorm, feedback)- Vorhersage: sagen unterschiedliche Arten von Verhalten vorher ( spontanes Verhalten, Entscheiden, bewusste WN des eigenen Erlebens)
- Nach welchen Hauptkategorien wurde der Rohrschacht Test erstellt? - Erfassungsmodus (welcher Kleckteil wurde ausgewertet)- Determinante (Was wurde zur Sprache gebracht? Form?)- Inhalt (Tier, Mensch, Pflanze)- Orginalität (Seltenheit bzw Häufigkeit der Deutung im ergleich zu anderen Testpersonen)ROD Rohrschaft Oral Dependency Scale ROD
- Was ist das Fazit zu den projektiven Messverfahren? - projektive Verfahren messen andere Merkmale als direkte Messinstrumente- projektive Messverfahren in der Durchführung und Auswertung aufwendiger- spezifische Expertise bei der Anwendung der Verfahren notwendig- Objektivität und Reliabilität implizieter Verfahren i.a.R. deringer als bei direkten Verfahren für den selben Inhaltsbereich- Zukünftige Forschung sollte vor allem Antworten auf Verbesserung der Reliabilität finden
- Was ist der Unterschied zwischen Speed und Powertests? - gehören der Kategorie der Leistungstests an- messen das maximale Verhalten--> Speed test: begrenzte Bearbeitungszeit für Items, die bei unbegrenzter Bearbeitungszeit von allen gelöst würden--> Power Test: unbegrenzte Bearbeitungszeit für Aufgaben mit extremen Schwierigkeitsanstieg
- Für was sind die Leistungen in einem Leistungstest ein Indikator? - für die Ausprägung des maximalen Verhaltens- und wie hoch die Leistungsfähigkeit der Person ist
- Wie wirken sich Übung und Vorbereitung auf die Leistungssit. aus? - Leistung in Tests ist von Übung und Vorerfahrung abhängig- Validität daher potentiell erheblich beeinträchtigt- Übungseffekte bei Speed komponenten generell höher- Testerfahrung durch gute Instruktionen und Beispielitems schaffen
- Was haben Aufmerksamkeit und Konzentration gemeinsam und wie lassen sich diese von einander abgrenzen? Aufmerksamkeit = Wahrnehmung (selektives Beachten relevanter Reize oder Informationen)Konzentration: alle Stufen der Verarbeitung von Informationen (von der selektiven Wahrnehmung (= Aufmerksamkeit) über die Kombination und Speicherung bis hin zur Handlungsplanung)
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- Welche Aufmerksamkeitsfunktionen werden umschrieben und was versteht man darunter? ---> geteilte Aufmerksamkeit:gleichzeitiges Beachten verschiedener Reize in einer oder unterschiedlichen Sinnesmodalitäten (z. B. dichotisches Hören)gekoppelt an die Vorstellung einer begrenzten Aufmerksamkeitskapazität- -->selektive Aufmerksamkeit: gerichtete AufmerksamkeitZielgesteuerte Wahl: einige Teile des sensorischen Inputs werden augrund eigener Ziele des wahrnehmenden Subjekts zur weiteren Verarbeitung ausgewählt (=Inputkontrolle)Reizinduzierte Vereinnahmung: mehr oder weniger "automatische" Auswahl eines sensorischen Inputs zur weiteren Verarbeitung aufgrund der besonderen Merkmale eines (distalen) Umgebungsreizes; nicht abhängig von den Zielen des wahrnehmenden SubjektsFähigkeit, Aufmerksamkeit aktiv auf eine Reizquelle zu richten (= Konzentrationsfähigkeit)dabei relevante Aspekte erfassen, Irrelevantes unterdrückenGrundlegende Aufmerksamkeitsleistungen: Kontrolle des sensorischen Inputs unterschiedlicher Sinnesmodalitäten oder Verlagerung des räumlichen Aufmerksamkeitsfokuskognitive Flexibilität = schneller Wechsel des Aufmerksamkeitsfokus, flexible Aufmerksamkeitssteuerung zwischen verschiedenen Informationsquellenmangelnde kognitive Flexibilität: Leistungsminderung durch externe (z. B. Lärm) und interne Ablenkbarkeit (z. B. anderweitige Grübeleien beim Lesen)---> ungerichtete AufmerksamkeitUngerichtete Aufmerksamkeit bezeichnet die allgemeine Reaktionsbereitschaft und Wachheit (alertness)." (Morschitzky 2006)Kognitive Verarbeitungsgeschwindigkeit abhängig von der tonischen und phasischen Aktivierung--> längerfristige Aufmerksamkeit:Vigilanzlängerfristige Aufmerksamkeit bei niedriger Reizfrequenz und monotoner Reizsituation (z. B. lange Autofahrten auf monotonen Autobahnstrecken)"Vigilanz ist ein Zustand der Funktionsbereitschaft des Organismus, auf zufällige, schwellennahe und seltene Ereignisse zu reagierenDaueraufmerksamkeit längerfristige Aufmerksamkeit bei hoher Reizfrequenz (z. B. Fließbandarbeit, Autofahren b ei Gegenverkehr) Konzentration bei anhaltend hoher Stimulation "Daueraufmerksamkeit verzeichnet die Fähigkeit, relevante Reize zu beobachten bzw. auf sie zu reagieren
- Welche Aufgabentypen kommen bei Konzentrationstests vor? Nennen sie jeweils ein Testbeispiel! Speed Test: in welchen das maximale Verhalten gemessen wird- Durchstreichtest: d2- Komplexere Anforderungen: von Zeile zu Zeile Buchstaben erkennen (Inventar komplexer Aufmerksamkeit, INKA)- Hemmung dominanter Reaktionstendenzen: bennenung von Farbe in der das Wort geschrieben stehte (Stroop Test)- Einfache Rechenaufgaben: Testreihe zur Prüfung der Konzentrationsfähigkeit: TPK, Konzentrations Leistungstest: KLT
- Welche Merkmale erfassen verschiedene Intelligenztests? HAWIK: Sprachverständnis, Wahrnehmungsgebundenes logisches Denken, Arbeitsgedächtnis, Verarbeitungsgeschwindigkeit-->Fähigkeitsbereiche nach Carroll- fluide Intelligenz- kristallisierte Intelligenz, Allgemeines Gedächtnis und Lernen, allgemeine visuelle WN, Allgemeine Abruf Fähigkeit, Verarbeitungsgeschwindigkeit
- Welche Zielsetzung ist mit den Einschulungs und Schulleistungstests verbunden? wie funktionieren diese? -->Schuleingangs bzw. Schuleignungstest: Informationen über die Schulfähigkeit (Aufgabentypen nachmalen von Formen)--> Schulleistungstests: Erfassung des Leistungs und Kenntnissstands fächerübergreifende und fächerspezifische Tests
- Wie ist die Münchner Funktionelle Entwicklungsdiagnostik anhand verschiedener Merkmale zu bewerten? Auswerterobjektivität ist ok; Retestreliabilität schlecht in den Untertests, Inhaltsvalidität anhand der Aufgaben gegeben, Konstruktvalidität: Faktorenanalyse unterstützt nur bedingt die Annahme getrennter Fähigkeitsbereiche, Normen Stichprobe ist veraltet
- Wie ist das NEO-PI-R strukturell aufgebaut? - richtet sich nach den 5 Faktoren Modell, (Neurotizismus, Extraversion, Offenheit für Erafhrungen, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit)- jeder Faktor gleidert sich in 6 Facetten auf- Antwortskale von starker Ablehnung bis starke Zustimmung 5 Einheiten
- Nennen Sie 3 Merkmale des klassischen Projektionsbegriff! - begriff geht auf Freud zurück, Ich bedrohliche Aspekte werden von der AUßenwelt wahrgenommen, unbewusster Vorgang, Abwehrmechanismus- eigene Interessen, Wünsche, Gewohnheiten, Zustände, drücken sich in der nterpretaion mehrdeutiger Situationen aus- Projektionsflächen werden verwendet- Antworten sind offen
- Was versteht man in einer verallgemeinerten Version unter Projektion? und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für das Testmaterial? - eigene Interessen Wünsche Gewohnehiten Zustände drücken sich in der Interprtation einer mehrdeutigen Situation aus--> das Testmaterial dient als Projektionsfläche
- Nach welchen Hauptkategorien würde ein Psychogramm anhand des Rohrschachttests erstellt? - handelt sich um ein Form-Deute bzw. assoziatives Verfahren nach den Erfassungsmdus ( welcher Klecksteil wurde eingbezogen)- nach den Determinanten (Was wurde zu Sprache gebraucht, Form , Bewegung, Farbe)- nach den Inhalte (Tier, Mensch, Pflanze)- nach der Orginalität ( Seltenheit, Häufigkeit, der Deutung im vlg. zu anderen TP)
- Grenzen sie implizite von expliziten Motiven ab! Implizite: basale Motive, vorsprachlich früh erworben, nciht bewusst repräsentiert, begrenzte Anzahl universeller Beürfnisse, individuelle Unterschiede genetisch, Anregung über situative Hinweisreize, Messung durch Phantasiestichproben.-->Explizit: Motivationale Selbstbilder: kognitive Grundlage, später erworben, bewusst sprachlich repräsentiert, Selbstdefinitionen, Individuelle Unterschiede sind lernabhängig, Anregung über Aktivierung selbstbezogener Kognitionen, messung durch Selbstberichte
- Beschreiben SIe die STudie von Bornstein zum Hilfesucheverhalten! --> UV: - implizites LM erfasst und explizites über einen Fragebogen- experimentielle Variation auf und absteigendes FB, individuelle vs. soziale Bezugsnorm--> AV: Konzentrationsleitung und Entscheidung eine Aufgabe weiter zu bearbeiten--> Annahme: implzites LM sagt Konzentrationsleistung vorher nur bei individueller Bezugsnorm; expliziete LM, sagt Entscheidungsverhalten vorher nur bei sozialer Bezugsnorm, Zusätzlich LM soll bei absteigender Leistung besonders angeregt werden--> Ergebnisse: bei aufsteigenden individuellen FB wird die Reaktionszeit immer langsamer, ebi absteigenden FB nimmt diese ab wenn diese Person RM bekommen das sie schlechter werden, strengen sie sich im so mehr an, wenn aufsteigendes FB werden sie immer langsamer. B bei sozialer Bezugsnorm wenn gesagt wurde sie waren so schlecht wollen sie noch iene Aufgabe bearbeiten dann sagen viele ja.DIe Annahmen wurden somit bestätigt