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Einführung in die Pathologie (Subject) / Infektions-und Parasitenkrankheiten (Lesson)
- Definition von Malaria -wird auch Sumpffieber genannt -ist eine Tropenkrankheit die von einzelliegen Parasiten der Gattung Plasmodium hervorgerufen wird - Stechmücke der Gattung Anopheles - weltweit vor allem in tropischen und äquatorialen Länder verbreitet
- Welche 4 Arten von Plasmodien gibt es? - Plasmodium Falciparum (der schlimmste) - Plasmodium Vivax (der verbreiteste) - Plasmodium Malariae - Plasmodium Ovale (der seltenste)
- Wie erfolgt die Übertragung von Malaria Anopheles-Mücke ist Träger des Plasmodium-Parasiten. -Beim Stich gelangen die Erreger ins Blut und werden zur Leber transportiert wo sie sich vermehren -die Erreger plazten und werden in die Blutbahn abgegeben wo sie die Erythrozyten befallen -Befall erfolgt zyklisch: d.h. alle 2 bis 3 Tage platzen parasitenhaltige Erythrozyten und befallen neue Erythrozyten
- Durch was zeichnet sich die Plasmodiuminfektion aus? durch Malariaanfälle, die Dauer ist je nach Parasitenart unterschiedlich
- Die 3 aufeinanderfolgende Phasen der Malariaanfälle - erste Phase, beginnt mit starkem Schüttelfrost wird häufig von Kältegefühl und Kopfschmerzen begleitet - danach erfolgt starkes Fieber bis 40°, 41° - Schweissausbrüche und Polyurie sowie Fieberabfall am Ende des Anfalls
- Je nach Parasitenart unterscheidet man zwischen 3 Formen der Malaria - Malaria Tertiana: durch das Plasmodium Vivax od. Ovale verursachtes "Dreitagsfieber" - Malaria Quartana: durch das Plasmodium Malariae verursachtes "Viertagsfieber" - Malaria Tropica: durch das Plasmodium Falciparum verursacht (unregelmässige Fieberschübe). Kann zur komplizierten Malaria mit Meningitis-Zeichen od. zu Koma und Tod führen, es handelt sich um einen medizinischen Notfall
- Wie erfolgt die Diagnostik? -anhand eines Blutausstriches und der "Dicker Tropfen"-Methode - Ausstrich dient der Bestimmung der Erregerdichte und der Differenzierung der Plasmodien -für den dicken Tropfen wird Kapillarblut abgenommen
- Wie erfolgt die Behandlung? Sie erfolgt mittels Anti-Malaria-Wirkstoffe. Es gibt jedoch immer mehr Malarien, die den klassischen Anti-Malaria-Wirkstoffe gegenüber resistent sind.Bei komplizierten Malaria muss die Person hospitalisiert werden und sich manchmal einer Dialyse unterziehen lassen
- Individuelle Prävention - sich vor Moskitostiche schützen -in der Nacht Moskitonetze -Repulsivstoffe (Repellente) verwenden Vor Einreise in ein Endemiegebiet sollte das Risiko durch vorbeugenden Einnahmen oder Mitführen von Malaria-Medikamente verringert werden
- Allgemeine Prävention -Überwachung von Endemiegebieten - Spayen von Insektizieden um befallene Anopheles-Mücken zu vertilgen -Austrocknen von stagnierenden Gewässern (ideale Orte für Eiablage)
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