76

Wirtschaftswissenschaften (Subject) / Informationsmanagement SS13 (Lesson)

Informationsmanagement SS13

This lesson was created by kevineh.

Learn lesson

Advertisement
  • Wann ist die Wartung von Software überhaupt sinnvoll? Portfolio über die Dimensionen Wert der Software und Änderungsaufwand: Übung 6 Seite 4
  • IuK: Management der Verarbeitung Was versteht man unter Virtualisierung? Aufheben der Zuordnung 1 Softwaresystem – 1 Hardwaresystem Beispiel: Ausführen von mehreren Betriebssystemen auf einem Computer (Ressourcen-Sharing) Trennen von virtuellen und realen Ressourcen: reale Ressourcen werden von einem Hypervisor (Abstraktionsschicht) auf virtuelle Ressourcen abgebildet und den Gastsystemen zu Verfügung gestellt! Zugriffe auf virtuelle Ressourcen werden in Zugriffe auf reale Ressourcen übersetzt!
  • Was sind Cluster? Ein Cluster repräsentiert ein Verbund von Computersystemen (nodes) mit demZiel der Ressourcenbündelung und/oder der Ausfallsicherheit durch Redundanz. Minimale Ausfallzeiten durch Failover-Systeme Performancesteigerung durch Lastverteilung auf redundante Systeme Performancesteigerung durch Verteilung von Jobs auf die Knoten
  • Was ist Grid-Computing IuK:Management der Verarbeitung Grid-Computing: loser, verteilter Verbund von Ressourcen (IT, Informationen,Software, …)
  • Was ist Cloud-Computing IuK: Management der Verarbeitung Cloud-Computing: Ressourcen (Infrastruktur, Anwendungen, Daten) werden alsverteilten und serviceorientierten Dienst (meist über das Internet) angeboten
  • Was sind RAID-Systeme? IuK: Management der Speicherung RAID: Redundant Array of Independent Disks Erhöhen der Datentransferrate Ausfallsicherheit (aber kein Schutz gegen logische Fehler!) Der verwendete RAID-Modus bestimmt die Art der Datenspeicherung, u.a. RAID 0 (striping) RAID 1 (mirroring) Auslagern der Datenspeicherung in separate Systeme in einer heterogenen Systemlandschaft: Network Attached Storage (NAS) Storage Area Network (SAN)
  • Was ist ein TCP/IP-Referenzmodell? IuK: Management der Kommunikation Das TCP/IP-Referenzmodell beschreibt insbes. die Kommunikation über dasInternet Verschiedene Protokolle auf den einzelnen Ebenen spezifizieren denKommunikationsablauf genauer (Syntax, Semantik, Zeitbedingungen)
  • Überlegen Sie, welche wesentlichen Adressierungsmerkmale explizit verwendetwerden, damit bspw. die Anfrage einer Webseite zum korrekten Webserver-Dienst weitergereicht wird. Ports zur Identifikation des Dienstes z.B. Port 80 als well-known Port für HTTP IP-Adresse zur Identifikation des Systems über das Internet Ü6 Seite 14
  • Welche Übertragungstechnologien in Kommunikationsnetzen kennen Sie? IuK: Management der Kommunikation Ethernet Verwendung in lokalen Netzen (LAN) Übertragungsraten von 10 MBit – 1 GBit Adressierung über die MAC-Adresse Token Ring Ringtopologie Nur der Besitzer des Tokens darf Daten senden WLAN Mobilfunknetze (GSM, UMTS)
  • Wie funktioniert dieses Internetz? IuK: Management der Kommunikation Kapselung und Entkapselung Adressierungsinformationen Übertragungstechnologien in Kommunikationsnetzen Aber wie gelangen die Daten an ihr Ziel? Wie sieht „der Weg durch das Internet“ aus? Das Internet ist ein paketvermittelndes Netz (packet switching)! Datenströme werden in Pakete unterteilt. Jedes Paket enthält u.a. eine Quell- und Zieladresse. Ein Paket durchläuft im Regelfall viele Zwischenstationen bis zum Ziel. Router „lernen“ Wege zu Zielen/Netzen mittels Routing-Protokollen und können die Datenpakete so in Richtung ihres Zielnetzes weiterleiten. Der Weg zu einem Zielsystem muss nicht für jedes Paket gleich sein (viele Pfade, Redundanz)!
  • Advertisement
  • Welche Arten von Architekturen der IuK: Management der Kommunikation kennst du? Stelle diese in einem Schaubild dar Server-Client-Architektur Peer-to-Peer-Architektur Ü6 S.17
  • Was ist ein OLAP Würfel Data-Warehouse-Theorie gebräuchlicher Begriff zur logischen Darstellung von Daten. Die Daten werden dabei als Elemente eines mehrdimensionalen Würfels (engl. cube) angeordnet
  • Was ist IT-Governance und wozu dient es? IT-Governance: Unterstützung der Unternehmensstrategien und Ziele durch Sicherstellen der Stimmigkeit zwischen den 3 Informationsmanagement-Ebenen, der Unternehmenskultur und –organisation. Reduktion von Risiken (Risk-Management) – Nutzen von Möglichkeiten (Value-Management) Ziel: Integration der IT-Governance in die Corporate Governance und Steigerung der Effektivität und Effizienz Beispiel: CobiT, Val IT
  • Was ist IT-Compliance? IT-Compliance: Einhalten und Umsetzen von Vorschriften und Vereinbarungen im Bereich der IT ggf. persönliche Haftung der Geschäftsführer/des Vorstands bei Missachtung Beispiel: Datenschutz (BDSG), Sicherheitsbestimmungen (BDSG, TKG), Aufbewahrungsfristen, …
  • Was ist CobiT? CobiT IT-Governance Referenzmodell CobiT ist ein Werkzeug für die Steuerung der IT aus Unternehmenssicht und die Einhaltung der IT-Compliance Prozesse und Control Objectives als wichtige Elemente des Modells (Prozessorientierung) Ressourcen müssen koordiniert werden
  • Beschreibe den CobiT Würfel Anforderungen des Business IT-Ressourcen IT-Prozesse   Control Objectives Control Practices -Planung & Organisation -Beschaffung & Implementierung -Bereitstellung & Unterstützung -Überwachung & Bewertung  
  • Welche Bedeutung besitzen Informationssysteme für ein Unternehmen? IS können durch Anpassung Unternehmensstrategien unterstützen (align) IS können neue strategische Möglichkeiten eröffnen (enable)
  • Nenne Methoden zur Ermittlung der Bedeutung der IuK-Technik (align): Informationsintensitäts-Portfolio Bedeutungsmatrix der Anwendungen Unterstützungsmatrix für kritische Erfolgsfaktoren
  • Nenne IuK-Technologien, die Strategien erst ermöglichen (enable) Strategische Informationssysteme Prozessorientierte IuK-Technologien Neue Organisationsformen
  • Informationsintensitätsportfolio Ü7 S.16 Ziel: •Abschätzung der IKT-Bedeutung •Annahme: IKT um so wichtiger, je mehr Informationen in den Produkten/ Dienstleistungen des Unternehmens verarbeitet
  • Nenne und Beschreibe die Merkmale & Herausforderungen von Ubiquitous Computing Verschmelzung: Integration von Elektronik in Alltagsgegenstände (embedded systems) Diversifikation: Spezialisierung auf eine/wenige Funktion(en) Vernetzung: Kommunikation zwischen den Systemen und Menschen Nomadisierung: Mobilität der Systeme Kontext: Kontextsensitivität der Systeme Sicherheit: Schutzmaßnahmen gegen fehlerhafte/missbräuchliche Nutzung
  • Was sind Technische Treiber von Ubiquitous Computing Moore‘s Law Entwicklung neuer Materialien (z.B. Polymerelektronik) Neue / verbesserte Kommunikationsmöglichkeiten Weiterentwicklung der Sensorik und Aktorik Neue Anwendungskonzepte
  • Geben Sie Beispiele für Ubiquitous Computing an Technologien Kommunikation Infrarot Bluetooth WLAN RFID   Benutzerinteraktionen Touchscreens Spracherkennung Eye Tracking Gestenerkennung HUD
  • Geben sie ein konkretes Beispiel für Ubiquitous Computing an Gesundheit Kopplung eines Herzschrittmachers mit einer zentralen Steuereinheit, in der die Vitalfunktionen der jwlg. Person überwacht und protokolliert werden. In Verbund mit einem Bewegungsmelder könnte so überprüft werden, ob die Person womöglich einen Schwächeanfall o.ä. hat und ein Notarzt alarmiert werden.
  • Welche Bedeutung hat Ubiquitous Computing für Unternehmen Ubiquitous Computing als Innovationstreiber (vgl. „enable“-Prinzip) Erlössteigerung Prozessuale Unterstützung, auch im Rahmen der Informationslogistik Kostenersparnis Das konkrete Kosten/Nutzen-Verhältnis ist nur eingeschränkt bestimmbar!
  • Was ist Information? Ein wirtschaftliches Gut, das ein Unternehmen von außen beziehen oder selbst erstellen kann.