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RFK (Subject) / Redeflussstörungen bei Kindern (Lesson)

Examensvorbereitung

This lesson was created by leonellaka.

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  • Definition Sprechflüssigkeit Sprechen ist flüssig, wenn es mit normaler Kontinuität, Kraft und Geschwindigekit geschieht.
  • Definition Kontinuität? Ungehinderter, glatter und weicher Sprechfluss. Wird unterbrochen von gefüllten und ungefüllten Pausen.
  • Was zeichnen gefüllte Pausen aus? erscheinen vor längeren oder komplexeren Sätzen (Sprecher muss das "wie" und "was" intensiver vorbereiten) Oft ungewohnte Situation = Sprechunsicherheit gesteigert "hm", "äh", "ähm"
  • Was zeichnen ungefüllte Pausen aus? kürzer als gefüllte Scheinen vorwiegend Ende syntaktischer Einheiten zu markieren stellen natürlichste Ausdrucksform der Satzgliederung dar
  • Definition Kraft beim Sprechen: Kognitive Konzentration und muskuläre Anspannung beim Sprechen. Abhängig vom sprachlichen Anforderungsniveau, Umgebung, ...        
  • Definition Sprechgeschwindigkeit: Abhängig von zahlreichen Faktoren, schnelleres Sprechen wird in der Regel als flüssiger wahrgenommen. Bei schnellerem Sprechen wird die motorische Komplexität reduziert, die Artikulation wird weniger präzise Schnelleres Sprechen erfordert weniger Krafteinsatz
  • Wann treten Sprechunflüssigkeiten auf und wie sieht das aus? In Belastungssituationen, die stark mit Stress und kommunikativer Verantwortung verknüpft sind (mündl. Prüfungen, usw.) Häufig Angst, die zu Veränderung des Sprechens führt. Häufig "ahs", Satzumstellungen, Wiederholungen, Einschübe, Überarbeitungen, unvollständige Phrasen und Stottern. gestalten Rede stockend, fahrig und zerrissen wird tolleriert
  • Altersgemäße Sprechunflüssigkeiten: Wiederholungen einsilbiger Wörter Wiederholungen mehrsilbiger Wörter Wiederholungen von kurzen Sätzen und Satzteilen Einschübe Überarbeitungen Spannungslose und nicht gehäuft auftretende Lautwiederholungen Ohne sichtbare Anzeichen von Anstrengung im Stimm- und Atemfluss!!!
  • Definition Störung der Sprechflüssigkeit: Betroffene Person weiß, was sie sagen will überschreitet dabei deutlich die Zeitspanne, die man normalerweise zur Produktion einer Äußerung erwarten kann.
  • Sprechcharakteristika bei Störungen der Sprechflüssigkeit Wdh. von Lauten und Silben Prolongationen Blockierungen
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  • Charakteristika von Laut- und Silbenwdh. Gegenüber von normalen Sprechunflüssigkeiten ist die Häufigkeit und Dauer von Wdh. so außergewöhnlich, dass sie als Stottern bezeichnet werden
  • Charakteristika Prolongationen: Langziehen von Vokalen und Konsonanten Ist auf einem Laut hörbar und dauert länger als die aus den sonstigen Sprechgewohnheiten zu schließende Dauer von Lauten
  • Charakteristika Blockierungen: Pausen, während derer man sich Sprechablauf nicht weiter bewegen kann Stimmgebung setzt z.B. nicht zum erwarteten Zeitpunkt ein Können hör- und sichtbar durch lautähnliche Vokalisationen, Lautverstümmelungen oder Glotisschläge gefüllt werden
  • Kennzeichen für beginnendes Stottern: Vokalersatz Schwa-Laut Atemauffälligkeiten Vermeidung
  • Charakteristika von Vokalersatz oder Schwa-Laut Lautbewegungen fließen zu wenig ineinander über Vokalbildung, die auf umgebenden Konsonanten vorwegnehmend und nachgreifend ausstrahlt, ist gestört Nicht früh und intensiv genug eingeleitet → Ergebnis ist Schwa-Laut
  • Charakteristika Atemauffälligkeiten: Z.B. Hochatmung Restluftatmung
  • Charakteristika Vermeidung Vermeiden bestimmter Laute und Wörter Bei jungen Kindern allerdings sehr selten
  • Einfluss der linguistischen Variablen auf die Entwicklung der Sprechflüssigkeit. Phonologie: Wort- und Lautketten werden zunehmend komplexer, Anspruch an motorische Fähigkeiten steigt Zeitgenaue Abstimmungvon Respiration, Phonation und Artikulation Verbesserung der Eigenwahrnehmung
  • Einfluss der linguistischen Variablen auf die Entwicklung der Sprechflüssigkeit. Semantik: Je größer der Wortschatz, desto höher die Anforderungen an die Wortfindung Anforderungen an Sprachplanung steigen Wortfindung muss inhaltlich und formal gelingen
  • Einfluss der linguistischen Variablen auf die Entwicklung der Sprechflüssigkeit. Syntax: Umfang des Gesprochenen korreliert mit Sprechgeschwindigkeit (viel sagen = schneller sprechen) Verbesserte Planung schlägt sich häufig in längere Pausen vor Beginn der Äußerung nieder (Wie viel Zeit hat Kind/glaubt es zu haben?) Kinder sprechen häufig schneller, um nicht unterbrochen zu werden Schwierigkeiten in Automatisierung von komplexen Satzmustern
  • Einfluss der linguistischen Variablen auf die Entwicklung der Sprechflüssigkeit. Pragmatik: zunehmende Kontrolle über Inhalt und Form der Sprache fürt zu Einschränkungen der Flüssigkeit Kind bezieht zunehmend Feedback des Gesprächpartners mit ein → Umorganisation der eigenen Äußerungen Wiederholungen zeigen Willen zur Fortsetzung des Gesprächs Zeitdruck Einfluss der Situation Wetteifern um Redezeit
  • Welche linguistischen Variablen gibt es in Bezug auf die Entwicklung der Sprechflüssigkeit? Phonologie Semantik Syntax Pragmatik
  • Typische Sprechunflüssigkeiten bei Erwachsenen: Einschübe Überarbeitungen unvollständige Phrasen Wortwiederholungen
  • Aufgaben, die Kinder bei der Entwicklung von Sprechflüssigkeit bewältigen müssen:  Erfahrungen in Worte fassen lernen Sortieren und gewichten Ordnen Passende Wörter finden Wörtern passende grammatikalische Form geben Inhalts- und Funktionswörter verknüpfen gedachte Äußerung in Abfolge normgerecht artikulierter Laute verwandeln serielles Bewegungsmuster planen Motorpuffer Rasche und koordinierte Bewegungen von ca. 100 Muskeln steuern (emotionale) Anforderungen der Situation bewältigen Erhöhung der Sprechgeschwindigkeit
  • Wann liegt Stottern vor? Wenn mind. 3% der geäußerten Silben symptomatische Unflüssigkeiten aufweisen Wenn Begleitsymptomatik oder psychische Reaktionen vorliegen, kann es auch Stottern sein, wenn weniger als 3% der geäußerten Silben symptomatische Unflüssigkeiten aufweisen.
  • Normale oder funktionelle Unflüssigkeiten: Alle Sprecher sind teilweise unflüssig (Erwachsene bis zu 20%) Normale Unflüssigkeiten haben kommunikativ-pragmatische Funktion: Signal, dass Sprecher Äußerung noch nicht beenden will Auftreten: Wdh. von Wörtern und Satzteilen Pausen: gefüllt/ungefüllt < 1 Sek. Satzabbrücke und -korrekturen Einschübe und Floskeln Funktionelle Dehnungen (Betonen eines Wortes)
  • Symptomatische Unflüssigkeiten: Haben keine kommunikativ-pragmatische Funktion tauchen oft an für den Zuhörer unerwarteten Stellen auf Unfreiwillig Gefühl von Kontrollverlust Vereinzelt auch bei Nichtstotternden beobachtbar Auftreten Teilwortwdh. (Silben oder Laute) Dehnungen (bis zu mehreren Sek.) Blocks Komplexere Symptome
  • Wdh. von einsilbigen Wörtern können sowohl funktionell als auch symptomatisch sein. Sie sind eher symptomatisch, wenn folgende Kriterien vorliegen: kurze Pausen zwischen den Wdh. unrhythmische Wdh. Begleitsymptomatik mehr als 1 Wdh.
  • Altersgemäße Sprechunflüssigkeiten: Form des Wortes bleibt erhalten anstrengungsfreie Wdh. I.d.R. dauert Phase nicht länger als 6 Monate Auftreten: Max. 6 Wdh. pro 100 Wörter Wdh. von Satzteilen und Wörtern (max. 2x) Gelegentliche Wdh. von Silben (max. 3x) Auftreten von Interjektionen (max. 3x pro 100 Wörter) Stille Pausen zur Organisation der Äußerung Vereinzelt spannungsfreie Dehnungen <1 Sek. Unvollständige Sätze und Wörter
  • Beginnendes Stottern: Altersgemäße Unflüssigkeiten gepaart mit echtem Stottern Natürliche Form des Wortes geht verloren Häufig Steigerung der Anspannung beim Sprechen beobachtbar Auftreten: Lautwdh. Stumme Blockaden (stille Pausen im Wort) und/oder Glottisstopps Lautdehnungen > 1 Sek.; spannungsreiche Laute Atemauffälligkeiten Veränderungen von Sprechrhythmus und -tempo bei Silben- und Wortwdh. Veränderung des Sprechtempos innerhalb eines Wortes Einfügen des Schwa-Lautes bei Wortwdh.
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  • Entwicklungsunflüssigkeiten sind beim Auftreten folgender Signale oder Risikofaktoren kritisch zu beobachten: mehr als 3 Spechunflüssigkeitstypen beobachtbar Auftretungshäufigkeit übersteigt genannte Werte Weitere Auffälligkeiten in Sprachentwicklung Familiäre Disposition für Stottern Problematische familiäre Situation Eltern und/oder Kinde sind durch Sprechunflüssigkeiten stark beunruhigt Personen des näheren Umfelds üben Druck auf Familie wegen Unflüssigkeiten aus
  • Anfordeungen an das Kind: hohe Erwartungshaltungen der Bezugspersonen Anspruchsniveau des Kindes Ungünstige Kommunikationsbedingungen, intrafamiliärer Kommunikationsstil Bsp.: ungünstige Kommunikationsbedingungen allgemein über Zeitdruck die Sprechflüssigkeit des Kindes destabilisieren Hektik in der Familie häufige Aufregungen für Kind mit dann beschleunigtem Sprechtempo und Ausweikungen auf emotionale Stabilität Sprecherwechselverhalten mit häufigen gegenseitigen Unterbrechungen ungünstige Sprech- und Sprachvorbilder mit hoher Sprechrate, unangemessen hoher syntaktischer Komplexität, unangemessenem Vokabular, wenig offenen Fragen, verminderter Spontanität
  • Kapazitäten des Kindes: Emotionale Stabilität Kognitive Fähigkeiten Linguistische Fähigkeiten Sprechmotorikkontrolle Bsp. Sprechmotorikkontrolle: Alle Faktoren, die auf Geschwindigkeit und Genauigkeit der Phonembildung einwirken: schnelle Reaktionen auf externale und internale Reize mit schneller und akkurater Wahrnehmnehmung, schneller Integration und Verarbeitung der aufgenommenen Informationen und schneller Entscheidung für den Output
  • Wann bricht die Sprechflüssigkeit zusammen? Wenn Anforderungen aus der Umgebung oder Anforderungen, die das Kind an sich selbst stellt, die Fähigkeiten des Sprechers übersteigen, auf der kognitiven, linguistischen, motorischen und/oder emotionalen Ebene zu reagieren
  • Welche Verhaltens- und Persönlichkeitsmerkmale werden im Zusammenhang mit Stotter gehäuft beschrieben? Mögliche Erklärungen für diese Beobachtungen: Viele stotternde Kinder haben hohen bis perfektionistischen Anspruch an eigene Leistungen Viele betroffene Kinder können nur schwer Wut äußern und haben Schwierigkeiten beim offenen Umgang mit Konflikten. Erklärung: Bringt Kind diese Persönlichkeitsmerkmale mit auf die Welt, so erschweren sie ihm den Umgang mit Sprechunflüssigkeiten und begünstigen so Chronifizierung Kind reagiert auf eigene Unflüssigkeiten mit größerer Sensibilität und hohem Leistungsanspruch
  • Anforderungen-Kapazitäten-Modell - Linguistische Fähigkeiten 2 Gruppen von Kindern fallen auf: Kinder, die durch eine SEV bzw. SES auffallen. Kinder, mit hohem linguistischen Funktionsniveau, deren Sprachentwicklung also sehr früh und/oder sehr rasch verlaufen ist und die schwierige Sachverhalte in komplexen Sätzen ausdrücken Stotternde Kinder zeigen häufig gerningere phonologische Fähigkeiten In linguistisch komplexen Angaben (Grammatik, Äußerungslänge) steigt Stottersymptomatik an Bei Problemen im Wortabruf ebenfalls mehr symptomatische Unflüssigkeiten beobachtbar
  • Definition Kommunikationsverantwortlichkeit: Je bedeutsamer Sprechsituation aufgrund ihrer inhaltlichen oder sozialen Anforderungen wahrgenommen wird, desto größer der Druck auf den Sprecher flüssig zu sprechen Tatsächliche oder vermeintliche Anforderung, sich inhaltlich und formal korrekt zu äußern = Kommunikationsverantwortlichkeit Große Kommunikationsverantwortlichkeit löst nahezu bei allen Sprechern Sprechdruck und infolgedessen eine Zunahme der Eigenkontrolle aus.
  • Sprechleistungsstufen Definition: Unterschiedliche sprachliche Aufgaben stellen unterschiedliche Anforderungen an die sprachlichen Kapazitäten und die subjektiv erlebte Kommunikationsverantwortlichkeit. DIese unterschiedlichen Anforderungsebenen bezeichnet man als Sprechleistungsstufen.
  • Einflussfaktoren für den Bereich Kommunikationsverantwortlichkeit: Interne Faktoren (ICH): Erwartung bestimmter Reaktionen, Erwartung eines bestimmten Verlaufs einer Situation, Laut- und Wortängste ... Umweltfaktoren (ANDERE): Zahl der Zuhörer, Art der Zuhörer, Zuhörerverhalten, Sprechen auf Verlangen, Beantwortung von (unangenehmen) Fragen, Telefonieren ...  Inhaltliche Anforderungen (WAS): Inhaltliche Komplexität des Sprachmaterials, Bedeutungsgehalt der Aussage ...
  • Zusätzliche Einflussfaktoren für die Kommunikationsverantwortlichkeit nach OCHSENKÜHN/THIEL: Prosodie formale sprachliche Aspekte wie z.B.: Wortposition im Satz Wortlänge Lautübergänge Die anderen Einflussfaktoren beeinflussen die Wahrscheinlichkeit an einer bestimmten Stelle zu Stottern und nicht direkt die Kommunikationsverantwortlichkeit
  • Einteilung von Sprechleistungsstufen - "Levels of demand" Level: Entweder/Oder-Fragen Kind kann mit einem Wort antworten, Wortwahl vorgegeben  Level: Einfache W-Fragen ("Was ist das?") Einwortäußerung ausreichend, keine Antwort-Vorgabe mehr Level: Anspruchsvolle W-Fragen ("Wo würdest du das kaufen?") Level: Offene Fragen objektbezogen ("Erzähl mir alles, was du darüber weißt!") Kind soll Merkmale eines realen Objekts beschreiben. Level: Offene Fragen ("Erzähl mir eine Geschichte dazu!") Kind soll persönlichen oder erfundenen Kontakt zu Objekt herstellen
  • Sprechleistungsstufen in der Diagnostik: Spontansprache Entspannte Spielsituationen Sprechen unter erhöhten Anforderungen (Fragen, Zeitdruck, negative Zuhörerreaktionen etc.) Gelenkte Rede (Bildergeschichten, Nacherzählen) Lesen (ab 3. Klasse) Nachsprechen
  • Sprechleistungsstufen in der Therapie: Ein-Wort-Ebene Ergänzungssatzebene (freistehende Formulierungen durch jeweils wechselndes Element erweitert) Aussagesatzebene Nacherzählungen Monolog Dialog In-vivo-Übungen
  • Wenn ein Kind bereits auf einer sehr niedrigen Sprechleistungsstufe unflüssig spricht, bestehen folgende Möglichkeiten den Komplexitätsgrad zu reduzieren: Gemeinsames Sprechen beim Benennen von Bildern Sprechspiel mit bekanntem Wortlaut ("Ich sehe was, was du nicht siehst...") Gemeinsames oder abwechselndes Sprechen von Abzählversen Reihensprechen Fingerspiele (Vor- und Nachsprechen)
  • Direkte Therapie bei stotternden Kindern in Anlehnung an den KIDS-Ansatz Bedeutung, Ansatz und Einteilung KIDS = Kinder dürfen Stottern. Von SANDRIESER/SCHNEIDER Zählt zu den Non-avoidance-Ansätzen, Übertrag der Th. nach VAN RIPER auf Kinder im Alter von 2-12 Jahren Kleinkinder 2-4 Jahre (Mini-KIDS) Kindergartenkinder 4-6 Jahre (Mini-KIDS) Schulkinder 6-12 Jahre (Schul-KIDS)  
  • Ziele der Therapie bei stotternden Kindern in Anlehnung an den KIDS-Ansatz Übergeordnetes Ziel: Remission optimales Coping mit der Störung Vermittlung funktioneller Coping-Strategien Entwicklung von Sprecherkompetenz Bereich Stottersymptomatik: Erreichen spontaner Sprechflüssigkeit bzw. "akzeptables Stottern", verstanden als "kurzes, anstrengungsfreies Stottern ohne negative Emotionen und Gedanken und ohne Vermeideverhalten" Bereich Psychische Reaktionen: Soll selbstbewusst und ohne Tabuisierung mit Stottern umgehen Risikofaktoren werden nach dem Anforderungen-Kapazitäten-Modell bestimmt und bearbeitet
  • Therapieerfolg der Therapie bei stotternden Kindern in Anlehnung an den KIDS-Ansatz Stottern = Situationsabhängig → Therapieerfolg = Transfer in Alltag Erfolg = wenn Kind nur noch locker und selbstbewusst stottert und seine allgemeine Entwicklung nicht beeinträchtigt wird. Remission = Erfolg (kann aber auch spontan eintreten)
  • Therapieprinzipien der Therapie bei stotternden Kindern in Anlehnung an den KIDS-Ansatz Lernen am Modell einschl. der Erlaubnis über Art und Ausmaß des PS der Th. zu bestimmen Arbeit an PSsymptomen vor der Arbeit an echten Symptomen Nur relevante Dinge üben Kleinschrittig vorgehen und dabei individuelle Lernvoraussetzungen und individuelles Lerntempo berücksichtigen Konzentration auf nur 1 Schwierigkeit zu 1 Zeitpunkt
  • PS wird bei KIDS eingesetzt zur: Enttabuisierung Desensibilisierung Identifikation Vorbereitung von Modifikation Modifikation wird zu Beginn der Therapie/-sequenz angekündigt als und als absichtliches Stottern benannt. Ziel → Reduktion der Stotterhäufigkeit Durch Zulassen des Stotterns kommt es bei vielen Kindern zunächst zu vermehrter Symptomatik, anschließend zu einer Reduktion Einsatz von PS setzt Information und Zustimmung der Eltern voraus.
  • Beim Modellieren von PS achten Eltern und Th. prinzipiell auf folgende Kriterien: Langsam und gleichmäßig Ohne Anstrengung Ohne Schwa-Laut Natürlich Artikulation Weiche Stimmeinsätze Angemessener BK Eher kurze, langsame Äußerungen