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Medizin (Subject) / Neurologie (Lesson)

Klausurvorbereitung

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  • Chorea Huntington -Autosomal-dominant -Dementielle Entwicklung im Krankheitsverlauf -Typischerweise Atrophie des Nucleus caudatus
  • kognitiven Störungen nach einer Funktionsstörung der rechten Hemisphäre (typischerweise) Neglect Orientierungsstörungen Räumliche Wahrnehmungsstörungen
  • Karpaltunnelsyndrom KEINE Schwurhand -> Die Kompression im Karpaltunnel ist zu weit distal!      
  • Polyneuropathie -Symmetrische und distal betonte Sensibilitätsstörungen typisch! -> Stumpf und/oder handschuhförmig begrenzte Hypästhesien -distal symmetrische periphere Paresen -Vegetative Störungen -Abschwächung der Muskeleigenreflexe -Muskelatrophien
  • zervikale Myelopathie Schädigung des Rückenmarks, die durch Kompression, Durchblutungsstörungen oder ionisierende Strahlung hervorgerufen -> progrediente Verlaufsform  Zu Beginn: leichtgradige motorische (Gangstörungen) und sensible Funktionsausfälle der oberen und/oder unteren Extremitäten. Im weiteren Verlauf: zunehmende motorische Ausfälle im Sinne spastischer Para- oder Tetraparesen
  • Meningeom Nativ-CT homogen hyperdens, scharf begrenzt, kompakt, deutliche Kontrastmittelanreicherung, nur geringe Umgebungsreaktion häufigster benigner intrakranieller Tumor
  • Sekundärprophylaxe nach zerebraler Ischämie Bei kardiogener Embolie z.B. bei Vorhofflimmern ist eine orale Antikoagulation zu erwägen Das Wiederholungsrisiko der zerebralen Ischämie ist in den ersten Wochen nach Ereignis am höchsten
  • Bei einem Patienten wurde folgender Liquorbefund erhoben: Aussehen: klar Zellzahl: 50/μl Zellart: 95% lymphozytär Gesamteiweiß: 0,8g/l Glucose: 1,1 mmol/l Tuberkulöse Meningitis
  • Kompression der Nervenwurzel S1 Sensibilitätsdefizit:Außenseite des Oberschenkels und Unterschenkels, über den äußeren Malleolus zur KleinzeheKennmuskeln:M. triceps surae (macht Fußflexion), M. biceps femoris, M. glutaeus maximusReflexe:Achillessehnenreflex
  • gelegentlichen Doppelbildern, besonders nach dem Training unter der heißen Dusche, die nicht von Belastung und Tageszeit abhängig seien. Im Untersuchungsbefund ist die Spitz-Stumpf-Diskrimination am gesamten linken Bein unsicher, außerdem besteht ein cMRT zeigt in T2-gewichteten Aufnahmen hyperintense, etwa 1 cm große Läsionen li im Hirnstamm, rechts am Hinterhorn des Seitenventrikels und rechts frontal im subkortikalen Marklager -> MS
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  • Symptome des intrakraniellen Drucks Kopfschmerz Tachykardie Erbrechen  Stauungspapille
  • seit 2 Woche progrediente Taubheitsgefühle und Paraparese MS -> typischer Verlauf (35-jährigen Mann mit verbreiteten Reflexzonen und Babinskizeichen)  
  • Häufigste oppertunistische Infektion des ZNS bei AIDS Toxoplasmose
  • Prophylaxe des medikamenteninduzierten Dauerkopfschmerzes Einsatz von Propranolol, Valproinsäure oder Flunarizin
  • Neurapraxie -> neurographisch ein Leitungsblock Axon und Hüllgewebe sind erhalten
  • Axonotmesis Das Axon ist durchtrennt, das Hüllgewebe ist aber erhalten.
  • Neurotmesis Komplette Durchtrennung des Nervs und seiner Hüllstrukturen
  • Virale Encephalitis - Liquor Erhöhte Zellzahl (100-1000/µl), lymphozytäres Zellbild, klarer Liquor und Gesamteiweiß-Erhöhung
  • Guillain-Barre-Syndrom Symmetrische schlaffe Paresen, die in den Beinen meist stärker ausgeprägt sind als in den Armen, evtl Hirnnervensymptome UND klassisch nach Magen-Darm-Infekt (Campylobacter)
  • seit mehreren Tagen bestehende rechtsseitige Kopfschmerzen, die sich aus der Kieferwinkelregion ausbreiten + Ptose, Miosis und Enophthalmus des rechten Auges auf Diessektion der A. carotis interna
  • Amyotrophe Lateralsklerose multiregionale spastische Paresen mit muskulärer Atrophie und generalisierten Faszikulationen
  • Vaskuläre Demenz Häufig: Gangstörung, Inkontinenz, gestörte exekutive Funktionen, stufenförmige Verschlechterung Der Nachweis von vaskulären zerebralen Schädigungen wird für die Diagnose zwingend verlangt.
  • adulte form des M.Huntington Vermehrte Reizbarkeit, depressive Stimmungslage, abrupte unwillkürliche Bewegungen zunächst distal betont  
  • Verdacht auf bakterielle Meningitis - Leitlinien Bewusstloser Patient Blutkultur --> Dexamethason 10 mg iv + Antibiose --> CCT --> Lumbalpunktion Wacher Patient Blutklultur --> Lumbalpunktion --> Dexamethason 10mg iv + AB --> CT
  • Bannwarth-Syndrom Symptomkomplex des zweiten Stadiums der Neuroborreliose bezeichnet, bevor die Symptome eindeutig der eigentlichen Erkrankung zugeordnet werden konnten. Die Symptome sind häufig:- Meningopolyneuritis- Meningopolyradikulitis- Fazialis-Parese- einhergehend mit: Entzündlicher Liquor
  • kortokobasaler Degeneration Erkrankungsalter über 60, charakteristisches Zeichen -> Fremdheitserleben der eigenen Extremitäten (alien limb) 
  • Essentieller Tremor Es besteht eine Tendenz zur Frequenzabnahme mit zunehmender Dauer der Krankheit.
  • Pallästhesie Vibrationsempfinden -> Stimmgabelversuch
  • Vitamin B12-Mangel u.a. -> Funikuläre Myelose: distale Parästhesien sensomotorische Paresen spinale Ataxie
  • Chorea (Ursachen) Genetisch bedingter neurodegenerativer Abbau Metabolische Störungen z.B. im Kupferstoffwechsel oder als Hyperthyreose Infektion mit Streptokokken Schwangerschaft
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  • Zerebrale Amyloidangiopathie Erkrankung der Blutgefäße des Gehirns -> Ablagerung von Beta-Amyloid in den Wänden der Blutgefäße -> Einengung des Lumens sowie Bildung von Mikroaneurysmen -> können brechen und zu intracerebralen Blutungen führen Das Vorliegen einer zerebralen Amyloidangiopathie wird als wahrscheinlich angesehen, wenn in der Vorgeschichte mindestens zwei Blutungen ohne andere erkennbare Ursache vorliegen
  • Migräne (Prodromi) Lichtscheu (kann auch Begleiterscheinung während des Migräne-Anfalls sein) Lärmempfindlichkeit (kann auch Begleiterscheinung während des Migräne-Anfalls sein) große Müdigkeit Heißhunger nervöse Unruhe, Drang viel zu tun (Hyperaktivität)
  • Standarddiagnostik cerebraler Durchblutungsstörungen Doppler- und Duplexsono der Hirngefäße, Langzeitmessungen (RR/EKG), umfangreiches Labor, Angiographie
  • Schmerzlose Verletzungen an den Händen, z.B. Verbrennungen, bei erhaltener Berührungsempfindung Syringomyelie
  • Kleinhirnläsion -> Ort Immer ipsilateral zur Läsion! auch bei Läsionen der Kleinhirnstiele im hirnstamm! Wegen zweifacher Kreuzung der Efferenzen