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Intelligenz und Begabung (Subject) / Allgemein (Lesson)
Grundkenntnisse
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- Fluide Intelligenz fluessige Intelligenz Fähigkeit, logisch zu denken und Probleme zu lösen. Fluides Denken beinhaltet induktives Denken und deduktives Denken. ist angeboren bzw. vererbt kann nicht durch die Umwelt beeinflusst werden inkludiert Fähigkeiten wie Problemlösung, Lernen und Mustererkennung
- kristalline Intelligenz feste Intelligenz umfasst alle Fähigkeiten, die im Laufe des Lebens erlernt bzw. durch die Umwelt bestimmt werden dabei ist die kristalline von der fluiden Intelligenz abhängig umfasst sowohl explizites Wissen (semantisches und episodisches, wie z. B. Faktenwissen), als auch implizit Gelerntes (bestimmte Verhaltensweisen, Fahrradfahren, Rechnen etc.
- Garnder> Multiple Intelligenzen nach seiner Überzeugung reichen die klassischen Intelligenztests aus, um Fähigkeiten zu erkennen (und entsprechend zu fördern 1. Sprachliche Intelligenz 2. Musikalische Intelligenz 3. Logisch-mathematische Intelligenz 4. Räumliche Intelligenz 5. Körperlich-kinästhetische Intelligenz 6. Intrapersonale Intelligenz 7. Interpersonale Intelligenz 8. Naturalistische Intelligenz 9. Existentielle Intelligenz
- Inselbegabung ist ein Phaenomen, bei dem Menschen, oft mit kognitver Behinderung, in einem kleinen Teilbereich aussergewoehnliche Leistungen vollbringen. 50 Prozent sind Autisten. Der IQ der Personen liegt meist unter 70, kann aber auch durchschnittlich, in einigen Faellen auch ueberdurchschnittlich sein.
- Kritik am Intelligenzmodell nach Garner Intelligenz ist die geistige Leistungsfaehigkeit Musikalitaet oder Sportlichkeit sind eher Begabungen (wie kommen auch ohne diese aus)
- Sternberg: triarchische Theorie 1. Analytische Intelligenz: schulische Problemloesekompetenz, erfasst durch Intelligenztests 2. Kreative Intelligenz: Entwicklung neuer Ideen 3. Praktische Intelligenz: Ausfuehrungen alltaeglicher Aufgaben
- Kreativitaet Faehigkeit: neuartige und wertvolle bzw. nuetzliche Ideen hervorzubringen
- 5 Komponnten der Kreativitaet (Sternberg) 1. Expertenwissen - fundierte Wissensgrundlage 2. Fantasie: Offenheit gegenueber Neues 3. Risikofreudige Persoenlichkeit 4. Intrinsiche Motivation - hier auch Stichwort "Flow" 5. Kreative / anregende Umgebung
- Flow bezeichnet das Gefühl der völligen Vertiefung und des Aufgehens in einer Tätigkeit Heute wird sie auch für rein geistige Aktivitäten in Anspruch genommen kann entstehen bei der Steuerung eines komplexen, schnell ablaufenden Geschehens, im Bereich zwischen Überforderung (Angst) und Unterforderung (Langeweile)
- Messung der Intelligenz Intelligenztest: Masseinheit: IQ ab dem 7 LJ. bleibt IQ stabil (Positionsstabilitet) Verteilung in der Bevoelkerung: NV, Durchschnitt: 100, Abweichungen nach oben und unten = Hochbegabung / geistige Behinderung
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- Neurologische Korrelate der Intelligenz? Gewicht des Gehirns Groesse des Gehirns Anzahl der Synapsen "Intelligenz haengt von der Entwicklung neuronaler Verbindungen in Reaktion auf die Umwelt ab" Neurologische Forschung noch in den Kinderschuhen
- Anlage genetischen Voraussetzungen eines Menschen bezeichnet, die zu einem bestimmten Sozialverhalten bei gegebenen Umweltbedingungen führen Der Einfluss der Anlagen auf das menschliche Verhalten, auf die Entwicklung der Intelligenz, auf die Ausbildung des Temperaments oder die Fähigkeit zum Erwerb von Sprache wird in der Anlage-Umwelt-Problematik diskutiert.
- Umwelt materielle und die soziale Umgebung eines Menschen Zur materiellen Umgebung zählen u.a. physikalisch-chemische Einflüsse (z. B. Umweltstoffe, globale Luftverschmutzung), Qualität des Wohnraumes (Größe, Lage), Verfügbarkeit von Ressourcen (Bücher, neue Medien) oder auch die Qualität der Wohngegend (Bildungsstätten, Freizeitmöglichkeiten). Die soziale Umgebung umfasst im weitesten Sinne Einwirkungen durch andere Menschen. Hierzu zählen u.a. Lernangebote und Erziehungseinflüsse (in der Familie, im Kindergarten, in der Schule), Beziehungen zwischen Eltern und Kind, Kontakte zwischen Kind und anderen Kindern (Häufigkeit, Dauer und emotionale Qualität der Kontakte) oder auch Erwartungen von Gleichaltrigen in der sogenannten peer group.
- Geschwister Eineiige Zwillinge stimmen in ihrem genetischen Erbgut zu 100 Prozent überein. Wenn sich eineiige Zwillinge (z. B. in ihrer Intelligenz oder in ihrem Temperament) unterschiedlich entwickeln, werden nicht genetische Einflüsse, sondern unterschiedliche Umwelterfahrungen dafür verantwortlich gemacht. Zweieiige Zwillinge sowie sonstige leibliche Geschwister weisen eine durchschnittliche genetische Übereinstimmung von 50 Prozent auf. Entwicklungsunterschiede lassen sich hier sowohl auf Unterschiede im Erbgut als auch auf unterschiedliche Umwelterfahrungen zurückführen.
- Anlage-Umwelt-Debatte lang diskutierte Kontroverse darüber, wie groß im Vergleich zu Erfahrung und Lernen der Einfluss der Gene auf die Ausbildung psychischer Merkmale und die Entwicklung von Verhaltensweisen ist.
- endogen bedeutet, dass etwas aus inneren Ursachen entsteht oder aus dem Inneren eines Systems heraus nach innen oder außen wirkt. Die Psychologie spricht von endogenen Faktoren oder Prozessen, wenn diese aus der psychischen Veranlagung eines Individuums heraus entstehen.
- exogen bedeutet, dass etwas aus äußeren Ursachen entsteht oder aus dem Äußeren eines Systems heraus nach innen oder außen wirkt. Die Psychologie spricht von exogenen Faktoren oder Prozessen, wenn diese aus äußeren Ursachen und Einwirkungen heraus entstehen und weder anlagebedingt noch vererbt sind.
- Intelligenzforschung Tierversuche Familienstudien Zwillingsstudien Adoptionsstudien
- Untersuchung von 53 Zwillingspaaren die bei der Geburt getrennt wurden (Sir Cyrill Burt): Ergebnisse Sehr hohe Korrelation bei den IQ unterstuetzenden Vererbungstheorien] ABER: Ueberpruefung der Arbeit deutete auf Unstimmigkeiten hin die Anzahl der untersuchten Paare stieg staendig an, ohne weiter geforscht zu haben Burts Assistentinnen, die die Daten gesammelt haben, waren erfunden
- Studie von Robert Zajonc IQ in Abhaengigkeit von der Stellung in der Geschwisterreihe Das erste Kind intelligenter als das zweite, dritte, vierte,... Umwelt: Interaktion der Eltern mit Kind in kleinen bzw. beim ersten Kind Familien haeufiger Aufmerksamkeit Schlussfolgerung: planen sie eine kleine Familie wurde revidiert!!!!!
- Anlage-Umwelt-Debatte im Nationalsozialismus nutzten "Anlage Argument" zu Euthanasie und Zwangssterilisation bei behinderten Menschen
- Ergebnis zur Anlage-Umwelt-Debatte Umwelt spielt bei der Intelligenzentwicklung eine Rolle, obwohl Vererbung einen groesseren Einfluss ausuebt, denn genetisch verankerte Faehigkeiten koennen sich erst entwickeln, wenn das Individuum durch die Umwelt gefoerdert wird Der gleiche Genotyp kann durch Umwelt yu einem Phaenotyp werden!!!
- Multiplikatives Modell: Anlage x Umwelt "Die Erbanlage verteilt die Karten, die Umwelt spielt das Blatt aus" (Charles L. Brewer) Forschungsfrage: Nicht: Wie gross ist der Einfluss der Anlage, wie gross der der Umwelt Sondern: Auf welche Art und Weise wirken Anlage und Umwelt bei der Entwicklung zusammen
- Emotionale Intelligenz beschreibt die Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle (korrekt) wahrzunehmen, zu verstehen und zu beeinflussen.
- Overachiever Leistungen oberhalb ihres Potenzials erreichen – sprich: die mehr Erfolg haben, als man es Leistungstest wie dem SAT oder einem Intelligenztest nach vermuten würde. insbesondere durch Leistungsneid von Mitschülern, die die besseren Leistungen nicht auf Talent, sondern überzogene Strebsamkeit zurückführen erreichen Erfolge allerdings nicht durch einen besonders hohen Intelligenzquotienten, sondern z. B. durch besondere Kreativität, praktische Intelligenz oder emotionale Intelligenz oder durch besonderen Fleiß. Mögliche Folgen kann die Isolation des Überleisters innerhalb seines sozialen Umfeldes sein, da bessere Schulleistung in ein Konkurrenzverhältnis zu sozialer Kompetenz gerückt wird und somit als prestigeunträchtig aufgefasst wird.
- Underachiever Personen, die in ihren Leistungen unter ihren Möglichkeiten bleiben.
- Mikrosystem in der bio-oekologischen Theorie die unmittelbare Umgebung die ein Individuum persoenlich erfaehrt
- Mesosystem in der bio-oekologischen Theorie die Verbindung zw. den unmittelbaren Rahmenbedingungen des Mikrosystems
- Makrosystem in der bio-oekologischen Theorie der groesste kulturelle Kontext, in den die anderen Systeme eingebettet sind
- Implizite Persoenlichkeitstheorien persönliche Überzeugungen, die bei der Beurteilung von Personen mit einfließen, ohne daß eine vertiefte kritische Analyse erfolgt. Man spricht daher auch von Alltagstheorien. Aus dem Vorhandensein einer Persönlichkeitseigenschaft wird auf das Vorhandensein einer oder mehrerer anderer Eigenschaften geschlossen (Beispiel: "dumm, faul, frech") (implizite Theorien).
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- Einflussfaktoren bei Intelligenztests Motivation Externe Stoerfaktoren Krankheit
- IQ Masszahl, mit der man die allgemeine intellektuelle Leistungsfaehigkeit angibt Stellung einer Person im Verhaeltnis zur gleichen Altersgruppe der Gesamtbevoelkerung
- Intelligenztests Hohe Reliabilitaet durch Aufgabensammlung Abstufung der Aufgaben (leicht - schwer) Testinstruktion Normierung Testergebnins allein ist nicht die Intelligenz Intelligenz muss differenziert betrachtet werden Jeder hat Staerken und Schwaechen Intelligenzwerte und Faehigkeiten getrennt beachten
- IQ nach Bennet IQ= IA : Lebensalter * 100 Heute IQ= Testergebnis der Person : M der Altersgruppe * 100
- Guetekriterien Objektivitaet Standardisierung des Testvorgangs Durchfuehrungsobjektivitaet Auswertungsobjektivitaet Interpretationsobjektivitaet Reliabilitaet Messgenauigkeit eines Instruments (Einfluss von E) Rel.koeff zw. 0 & 1 (max. kein E), gut ab 0,75 Validitaet Gueltigkeit: Grad der Erfassung des tatsaechlichen Merkmals Val. koeff yw. 0 & 1. gut ab 0,5
- Binet-Simon-Test erster Intelligenztest von Alfred Binet Anfang 20 Jhd, im Auftrag der franz. Regierung Verfahren entwickelt zur Identifizierung von Grundschuelern mit Defiziten in interlektuellen Faehigkeiten Ziel: Einschulung erst bei aussreichender Faehigkeit
- Messen systematische Zuordnung von Zahlen zu Auspraegung einer Variable (Bsp. Personen > hoher IQ - 130)
- Diagnostik Diagnose bedeutet kennen lernen, entscheiden, beschliessen
- Kritik an Piaget Untersuchungsmethoden schlecht (Beobachtung) Annahme: Faehigkeiten der Kinder unterschaetzt Stufe 4 (Formal-operationale Stufe) hat letzendlich nichts mit Reifung, sondern mit Erfahrung zu tun
- Invarianz immer gleich
- varianz veraenderbar
- Assimilation kurz gesagt ist Umwelt veraendern
- Akkomodation kurz gesagt ist Denken bzw. Verhalten veraendern
- Skalenniveau Zuordnung von Zahlen zu Auspraegung einer Variablen Je nach Variableneigenschaft gibt es verschiedene Skalentypen
- Prozesse sozialer Wahrnehmung = Personenwahrnehmung "Richtiges" Wahrnehmen von Personen dient der Orientierung/ Ordnung in der Welt Ziel: Verhalten anderer Verstehen & vorhersagen durch Charakterisierung Interpersonale Interaktion darf nicht das Ziel in Anspruch nehmen - Energiesparen jeder Mensch besietyt kognitive Schemata zur Steuerung der Wahrnehmung Anhand kognitiver Schemata kategorisieren wir
- Stereotyp Beschreibung von Personen oder Gruppen, die einprägsam und bildhaft ist und einen als typisch behaupteten Sachverhalt vereinfacht auf diese bezieht Form implizierter Persoenlichkeitstheorien negative Stereotypen sind der kognitive Teil von Vorurteilen Bsp. Bayern tragen Lederhosen, Italiener sind temperamentvoll > Extrem feste Stereotype verhindern, dass man individuelle Eigenschaften einzelner Mitglieder wahrnimmt > Stereotype fuehren zur Ueberverallgemeinerung tatsaechlicher Merkmale
- Antizipation die Vorwegnahme oder Erwartung eines zukünftigen Verhaltens und Erlebens
- Kelly Annahme Menschen handeln wie ein naiver Wissenschaftler > Menschen organisieren Erfahrungen, durch den Aufbau kognitiver Schemata = Schablonen mit deren Hilfe wir die Welt ordnen Ziel: Antizipierbarkeit Diese Schemata sind interindividuell unterchiedlich und schwer veraenderbar, da mit weiteren Schemata verbunden Neue Informationen werden versucht zu assimilieren
- IPT Summer aller Individuelen Erfahrunge und Hypothesen darueber, wie Persoenlichkeitsmerkmale bei anderen Individuen zusammenhaengen Aufgrund IPT erwarten/ antuzipieren wir bei bestimmten Menschen bestimmte Eigenschaften > Bsp.: Was erwarten Sie von einem depressiven Menschen
- Kategorisierung Wahrgenommene Personen werden Personengruppen zugeordnet Wahrnehmung (bestimmter Merkmale, Verhaltensweisen) = Verarbeitung anhand Schemata > Wir machen uns nahezu immer ein Bild von einer Person aufgrund einzelneer Informationen - besonders aeussere Merkmale / beobachtendes Verhalten > Kategorisierte Personen, werden als homogene Gruppe wahrgenommen ("typisch Frau")