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Intelligenz und Begabung (Subject) / Intelligenz als Persönlichkeitsmodel (Lesson)

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  • Intelligenz ist ein Konstrukt dies bedeutet, dass es eine gedankliche Idee ist, die man nicht direkt beobachten kann, um sie zu messen müssen Indikatoren gebildet werden. Dies nennt man Operationalisierung. Das Konstrukt "Intelligenz" lässt sich mit den IQ- Test ungefähr erfassen.
  • Intelligenzmodell nach Spearman Spearman beschreibt Intelligenz anhand des g- und s-Faktors.g-Faktor: allgemeine Intelligenz, Anlage, Grundintelligenz, Generalfaktor, immer aktivs-Faktor: spezifische Intelligenz, variabel, es gibt verschiedene s-Faktoren, abhängig von der gestellten Aufgab, z.B. gibt es einen s-Faktor für den mathematischen Bereich> Die Theorie von Spearman ist nicht die gleiche wie die von Cattell!> Die meisten IQ-Tests sind auf dieses Modell zurückzuführen!
  • Intelligenzmodell nach Cattel      Cattell unterscheidet in flüssige/fluide Intelligenz und feste/kristalline Intelligenz. Unter flüssiger Intelligenz fällt z.B. die Informationsverarbeitung, die Verarbeitungsgeschwindigkeit und das Schlussfolgern. Sie ist genetisch fixiert.Unter fester Intelligenz fällt z.B. der Wortschatz und math. Fähigkeiten. Die feste Intelligenz ist sozialisationsbedingt.Im Unterschied zu Spearman braucht man nicht bei jeder Aufgabe die flüssige Intelligenz, den g-Faktor nach Spearman schon.Die fluide und die kristalline Intelligenz sind unabhängig voneinander.
  • Mutiple Intelligenzen         -Multiple Intelligenzen sind auf das Modell von Gardner zurückzuführen.-Er bezieht sich dabei auf Analysen des Savant Syndroms (Inselbegabung).-Gardner entwickelte 8 Intelligenzkomponenten.
  • Sternberg Kreativität       Kreativität ist die Fähigkeit einer Person, neue und innovative Ideen hervorbringen zu können. Kreativität und Intelligenz korrelieren nur bis zu einem IQ von ca. 120. Eine hochbegabte Person mit einem IQ von 130 ist also nicht zwangsläufig sehr kreativ. Fünf Teilkomponenten von Kreativität:1) Expertenwissen: Grundlage; hohes Wissen auf einem bestimmten Gebiet2) Fantasie: offen sein für Neues; 3) Risokofreudige Persönlichkeit4) Intrinsische Motivation5) Kreative/anregende Umgebung
  • Caroll 1993 Beim Drei-Schichten-Modell von Carroll besteht die Intelligenz einer Person aus der (1.Ebene)allgemeinen Intelligenz (entspricht dem g-Faktor bei Spearman) und (2.Ebene)verschiedenen Intelligenzbereichen, sowie(3.Ebene) aus den Unterfähigkeiten der Intelligenzbereiche. Dieses Modell bringt alle Ansätze zusammen.
  • Positionsstabilität         Die Positionsstabilität beschreibt die Leistung in der jeweiligen Altersgruppe. Ab dem 7. Lebensjahr bleibt der IQ stabil. Nach Piaget ist das der Eintritt in die konkret- operative Stufe mit dem Schuleintritt.
  • Flynn-Effekt      Seit 1915 wurde die Gesellschaft immer intelligenter, was unter anderem an einer verbesserten Ernährungen und medizinsichen Versorgung liegt.Trotzdem blieb der Durchschnitts-IQ immer bei einem Wert von 100, weil die Intelligenztests immer wieder neu normiert und somit angepasst wurden.
  • Eineiige Zwillinge Eineiige Zwillinge haben zu 100% identische Gene. Wachsen beide zusammen auf ist auch die Umwelt weitestgehend identisch.Wachsen die Zwillinge getrennt voneinander auf, haben diese zwar die gleiche Anlage, aber leben in unterschiedlichen Umwelten. Dies ist für die Forschung interessant. Eineiige Zwillinge sind jedoch nicht repräsentativ für die Gesamtbevölkerung, da eineiige Zwillinge eine Minderheit in der Gesellschaft darstellen.
  • Multiplikatives Modell Sowohl die Erbanlagen als auch die Umweltbedingungen sind Voraussetzungen für die Intelligenzentwicklung. Das eine kann sich ohne das andere nicht entfalten. „Die Erbanlage verteilt die Karten, die Umwelt spielt das Blatt aus“ (Charles L. Brewer (1990)Anlage und Umwelt wirken sich gleichermaßen auf die Entwicklung des Menschen aus.
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