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PS 2 SS 12 (Subject) / PS 2.1 / 2.2 Sitzung 3 (Lesson)
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- Was ist Statistik? Methoden & Techniken für die Analyse von numerischen Daten Statisik = Resultate einer statistischen Datenanalyse Deskriptivstatistik (beschreibende Statistik) dient dazu, einen Überblick über die Daten zu gewinnen Verfahren: Häufigkeitszählungen, Mittelwerte, Kreuztabellen, Balkendiagramme Inferenzstatistik (schließende Statistik) Übertragung von Ergebnissen aus einer Stichprobe auf die Grundgesamtheit Verfahren: Signifikanztest, t-Test, x²-Test
- Item Aufgabe in einem Test, Fragestellung in einem Fragebogen
- Skala mehrere Items, welche die gleiche Eigenschaft erfassen
- Kausalität ein Sachverhalt kann als Ursache und ein anderer als dessen Wirkung angesehen werden
- Variable bezeichnet ein Merkmal oder eine Eigenschaft eines Merkmalträgers
- unabhängige Variable Variable in einem Experiment, die kontrolliert verändert wird, um den Effekt auf davon abhängige Variablen zu bestimmen
- abhängige Variable eine der Variablen, deren Änderung bei einem Experiment gemessen werden
- Experiment Methode zur Prüfung von Hypothesen unter kontrollierten Laborbedingungen Zuweisung der Probanden zur Versuchs- oder Kontrollgruppe durch Randomisierung (Zufallsauswahl)
- Quasi-Experiment Experiment ohne Randomisierung
- psychometrische Tests Messung von (Teil)Aspekten der Persönlichkeit bspw. Persönlichkeitsstrukturtest, Interessentest Annahme: Wir können Sachen bewusst einschätzen.
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- projektive Verfahren Probanden sollen anhand von Reizmaterial (Bilder...) in Worten, Handlungen oder Gestalten ihre Gefühle & Gedanken äußern u.a. Formdeutungstest, Gestaltungsverfahren Verfahren der psychodynamischen TraditionAnnahme: Das Unbewusste hat zentrale Bedeutung.
- Leistungstests Messung der Leistung in einem Bereich u.a. Intelligenztest, Funktions- & Eignungstest, Assessment-Center --> sehr zuverlässig
- Beobachtungsverfahren: Selbstbeobachtung / Introspektion: Beschreibung & Betrachtung des eigenen Verhaltens & Erlebens Fremdbeobachtung / Dritte-Person-Perspektive: Beschreibung & Betrachtung des Verhaltens & der Reaktion eines beobachteten Dritten (aktiv dabei, Fokus nicht nur auf Ziel-Person) teilnehmende Beobachtung: Beobachter ist Teil der beobachteten Situation nicht-teilnehmende Beobachtung: Beobachter beobachtet die Situation (durch einen Einwegspiegel...) (häufig Erziehungssituation)
- Konstrukt lässt sich nicht direkt messen (z.B Ausländerfeindlichkeit, Intelligenz) --> Operationalisierung notwendig
- Operationalisierung Finden / Festlegen von Indikatoren, die auf das zugrunde liegende Konstrukt schließen lassenFestlegen von beobachtbaren Kriterien für theoretische Begriffe
- Messen Messen ist das systematische Zuordnen von Zahlen zu Objekten oder Personen = systematische Zuordnung von Zahlen zu Ausprägungen einer Variable die Zuordnung von Zahlen zu Ausprägungen einer Variable bildet das Skalenniveau
- Klassische Testtheorie (KTT) meist verbreitete psychometrische Testtheorie versucht zu klären, wie (ausgehend von einem Testwert einer Versuchsperson) auf die wahre Ausprägung des zu messenden Merkmals geschlossen werden kann Ziel: Messfehler reduzieren... Messfehlertheorie
- Existenzaxiom der wahre Wert existiert als Erwartungswert der Messungen eines Probanden
- Verknüpfungsaxiom jede Messung ist aus einem wahren Wert und einem zufälligen Fehlerwert zusammengesetzt
- Unabhängigkeitsaxiom Korrelation zwischen den Messfehlern und den wahren Werten bei beliebigen Personen & beliebigen Items ist null (bei Items und Personen)
- Skalenniveaus Nominalskala: gleich oder unterschiedlich: Familienstand, Geschlecht Ordinalskala: Reihenfolge: Hierachie-Ebenen, Schulabschluss Intervallskala: Aussage über Differenz möglich: Temperatur in °C Verhältnisskala: Aussage über Verhältnisse möglich: Zeit (s, min...), Körpergröße
- Gütekriterien psychologischer Messungen: Objektivität: Unabhängigkeit der Testergebnisse von der Testleitung: Durchführungsobjektivität Auswertungsobjektivität Interpretationsobjektivität Reliabilität: Zuverlässigkeit eines Test: Wie genau misst der Test? Retest-Reliabilität Paralleltest-Reliabilität split-half-Reliabilität Validität: Gültigkeit eines Tests: Misst der Test auch das, was er zu messen vorgibt?
- Korrelation Zusammenhangsmaße, keine Ursächlichkeiten r=1.00 perfekter positiver linearer Zusammenhang r= -1.00 perfekter negativer linearer Zusammenhang r = .00 kein Zusammenhang
- Scheinkausalität es kann ein korrelativer Zusammenhang gefunden werden, der aber nicht kausal ist Störche, Babies, Fabriken
- Faktoren- & Clusteranalyse Gemeinsamkeiten: datenstrukturierend Verfahrensgruppe, nicht einzelnes Verfahren keine (un)abhängigen Variablen, alle gleich behandelt Faktorenan.: entdeckt Gemeinsamkeiten zwischen Variablen einander ähnlich Daten werden statistisch zu Faktoren zusammengefasst Clusteran.: sucht möglichst homogene Gruppen durch Zusammenfassung von Fällen (Ausgangspunkt sind Merkmale)