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Emotionspsychologie (Subject) / 6 Emotion und Kognition (Lesson)

Emotionen und und Aufmerksamkeit/Gedächtnis/Kreativität

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  • Stroop Anforderung RT und Interpretation Stroop (1935) Worte (z.B. rot / gelb / blau) in verschiedenen Farben geschrieben Pb soll Farbe benennen, in der Wort geschrieben RT verlänger sich, wenn Farbe, in der Wort geschrieben ≠ Farbe, die es benennt Interpretation: Interpretation: Interferenz Wortbedeutung zieht Aufmerksamkeit auf sich dadurch Bewältigung der gestellten Anforderung beeinträchtigt
  • Emotionaler Stroop Test (Foa et al. 1991,Mathews 1993) Interpretation Darbietung von Worten, die emotional neutral / positiv / negativ (uv) bewertet Pbn sollen Farbe benennen, in der Worte geschrieben Frage: beeinflusst emotionale Bewertung(uv) der Worte die Farbbenennung(av)-->RT?   Erg.: Farbbenennung bei jenen Worten am stärksten verlangsamt, die für Pbn maximal furchtbesetz FARBBENENNUNG BEI DEM WORT MAXIMAL VERSZÖGERT, DIE FÜR VPN MAXIMAL FURCHTBESETZT (subjektiv, z.B. Nahrung bei Essgestörten)
  • Furcht und Aufmerksamkeit--> Auswirkung auf kognitive Prozesse ALLGEMEIN: Wechselwirkung zwischen Emotionen und Aufmerksamkeit Furch löst spezifische Informationsverarbeitung im ZNS aus: FOKUSSIERUNG DER AUFMERKSAMKEIT AUF SPEZIFISCHE UMWELTASPEKTE           a)auf Cues, die informativ bezüglich Bedrohung/Sicherheit            b)auf Cues,die mit zentralem Objekt der Furcht verbunden -->attentiv/prä attentiv; vermittelt durch Amygdala         2.  Fokussierung der Aufmerksamkeit auf spezifische Aspekte              der innerorganismischen Welt          Selbstaufmerksamkeit steigt -> extra-task processing ->                              metakognitive Prozesse durch negative Emotionen massiv                beeinträchtigt (Slive & Weaver, 1992) Leistung sinkt             worry-Mechanismen: aufgabenirrelevante kognitive Prozesse                 treten auf (Eysenck, 1990)--> Verarbeitungskapazität vermindert               (Kahneman, 1973)   
  • Aufmerksamkeitsfokussierung: Emotionen und negative/furchtbesetzte Reize~visuelle Suche Maximal furchbesetze Reize: Schlange und Spinne unter Blumen schneller erkannt als andersherum, gleiches gilt für wütende vs fröhliche Gesichter (Menschen mit soz. Phobie noch schneller) -->Amygdala moduliert Aktivität früger visueller Areale  
  • Visual backward masking--> Amygdala und präattentive Mechanismen Visual backward masking Target kurzzeitig dargeboten (unterbewusst), gefolgt von Maskierungsreiz Variation der emotionalen Tönung der Targetreize(uV) (z.B. wütendes Gesicht oder Spinnevs. neutrale Reize) av(Hirnaktivität und Hautleitwert) EDA(Haultleitwert): nur nachweisbar für furchtrelevante Reize fMRT: Amygdala-Aktivierung diskriminiert zwischen nicht bewusst wahrgenommenen emotionalen und nicht-emotionalen Reizen (Morris et  al.,1998) -->Amygdala scheint auch anprä-attentiven Mechanismen beteiligt ~Low Road-> LeDoux
  • Emotion und Augenzeugenaussagen-> Gedächtnis Studien von Christianson & Loftus (1991) 15 Farbdias (pro Dia 1 zentrales Detail und 1 peripheres Detail) Dia 8: kritisch / 3 Varianten (uV:neutral, ungewöhnlich, emotional schockierend) zentrales Detail: Farbe des Mantels; peripheres Detail: Farbe des AutosAufg: Bild sehen und erinnern UV: Emotionale Ladung des Dias aV: Erinnerungsleistung   -->Emotionale Gruppe: Zentrales Detail besseer erinnert als andere Gruppen, periphere schlechter als neutral  Ungewöhnlich:Zentrkale Info schlechter als emotional, genauso wie neutral, periphere schlechter als neutral(Kontrollbedingung zur emotionalen Gruppe) -->Erinnerungseffekt bei emotional nicht auf Unerwartetes zurückzuführen (vgl. ungewöhnliche Gruppe), Emotionen scheint Erinnerung an zentrale Details zu verbessern -->Emotionen scheinen Erinnerung zu vertiefen, aber nur bezüglich zentraler Details Gedächtnis nicht perfekt~Rekonstruktionsprozesse Verdrängte Gedächtnisinhalte?  
  • Definition Intuition Äußerung Einfluss auf Denken Intuition: Fähigkeit, Urteile zu fällen, ohne sich der Urteilsgrundlage  bewusst zu sein (Goschke, 2007) Intuitionen kommen uns unvermittelt in den Sinn (spontane Eingebungen),äußern sich häufig in Gefühlen - Gefühle beeinflussen die Art, wie wir entscheiden positive Stimmung  intuitives Urteilen, Kreativität negative Stimmung  analytisches Urteilen  
  • Broaden and Build Theorie (Fredrickson, 2001) Broaden and Build-Theorie positive Gefühle vergrößern Denk- / Handlungsraum („heiter denkt weiter“) 1. Filmdarbietung (Freude, Heiterkeit, Angst, Trauer uV) 2. „Sehtest“-> Welcher der gezeigten Figuren ähnelt oberer mehr? av:Orietierung (Gesamteindruck vs Einzelteile) -->Gut gelaunte orientierensich an Gesamteindruck->Dreiecke->Weiteres Denken Neutral oder negativ gelaunte orientieren sich an Detail --> Vierecke
  • Einfluss positiver Gefühle auf Kreativität (Isen, 1987) Assoziationen Assoziationsversuch, Stimmung variiert  3 Worte vorgegeben, passendes 4. Wort zu finden Humor Pech ? Nacht  positive Gefühlslage (Fröhlichkeit) beste Assoziationsergebnisse, Denken kreativer, flexibler, offener, Diagnosefähigkeit von Ärzten und Juristen steigt(Mit Praline beschenkte Ärzte besser in Diagnosen erkennen, eher falsche Schlüsse revidieren)
  • Reue - Definition -Funktion -Spezifik: Internal/external kurzfristig und langfristig: Folgen Reue: eine der dominanten Gefühlsäußerungen im Alltag Definition: Zerknirschung (gepaart mit Traurigkeit, Wut oder Scham) darüber, nicht so gehandelt zu haben, wie man es hätte tun sollen eng mit eigenen Entscheidungen verbunden Funktion der Reue:aus selbst verschuldeten Niederlagen lernen, mehr Vorsicht in der Zukunft walten lassen Spezifik von Reue:Ereignis, das von äußeren Umständen abhängt, wird weniger bereut als Ereignis, das selbst verschuldet (internale vs. externale Ursachenzuschreibung) kurzfristig: bereuen wir Misserfolge (Folge: Wut, Scham, Frustration)  langfristig : bereuen wir eher, was wir unterlassen haben (Folge : elancholie)
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  • Reue-Konfraktisches Denken: Studie Annahme: je größer Reue über vertane Chance, desto genauer passen wir das nächste Mal auf (Sirigu et al.,2004) Roulette-Spiel mit unterschiedlicher Gewinnwahrscheinlichkeit(uv1) (20/50/80%),  uV2:Gewinn/Verlust (10/40€) Probanden: uv3:Gesunde vs. Personen mit Läsionen des OFC (verknüpft Denken und Gefühl, Reueentstehung) Ergebnisse gesunde Pbn: wenn schlecht abgeschnitten  Ärger, Reue Auswahlstrategie an Gewinnchancen angepasst Vorausschau  Reuegefühl droht  so entschieden, dass Reue vermieden Pbn mit Läsionen dazu nicht fähig Persönlichkeit hat Einfluss: Positive Lebenseinstellung(uV4)  weniger Reue Perfektionisten, zögerliche Pbn  mehr Reue