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Fertigungsprozesse Kunststofftechnik 2 (Subject) / Spritzgussmaschinen (Lesson)

Grundlagen

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  • Nennen Sie 5 verschiedene innere Eigenschaften eines Bauteils -Eigenspannungen -Orientierungen -Molgewicht -Kristallisationsgrad -Orientierung und Verteilung von Füll-und Verstärkstoffen
  • Orientierungserlauf Bauteilwand: Hoher Orientierungsgrad da wenig Zeit zum Relaxieren (kühlt schnell ab) Bauteilmitte: Geringer Orientierungsgrad da viel Zeit zum Relaxieren (langsame Abkühlung)
  • Messung von Orientierungen Polarisationsoptik (Folie) Schrumpfmessung bei Erwärmung
  • Erklären Sie wie das Core-Back Verfahren funktioniert Es wird eingespritzt, abgekühlt, dann wird der Kern zurückgefahren und dann wird die zweite Komponente in die vergrößerte Kavität eingespritzt.
  • Nachteil Core-Back-Verfahren Es wird 2 mal gekühlt -> lange Zykluszeit
  • Wie kann der Nachteil des Core-Back-Verfahrens kompensiert werden? Verwendung eines Mehretagenwerkzeuges
  • Was versteht man unter Spritzprägen? Die Formmasse wird in ein offenes WKZ gespritzt und anschließend durch das Zusammenfahren des WKZ in Form gepresst.
  • 4 Vorteile Spritzprägen -Verarbeitung hochviskoser Materialien möglich -geringere Spannungen -geringere Schließkraft -bessere Massestabilität
  • Erklären Sie die Hinterspritz-Technologie Es wird ein Trägermaterial in das WKZ eingelegt und dann hinterspritzt
  • Welche Ursachen können Eigenspannungen haben? -Unterschiedliche Abkühlgeschwindigkeiten r- m+ -bi-axiale Verstreckung r+ m- -Expansionseffekt r+ m-
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  • Nennen Sie 5 hervorstechende Eigenschaften von Kunststoffen -leicht -schlecht leitend -gasdurchlässig -hohe chem. Beständigkeit -flexibel -gute Abfallverwertung - Recycling
  • Erläutern Sie die Atombindung von Kunststoffen Unpolare Bindung; je 2 Atome teilen sich ein Elektron um die Edelgaskonfiguration
  • Unterschied Atombindung zur metallischen Bindung Bei metallischen Bindungen werden Elektronen abgegeben und nicht geteilt. Ionenbindung bzw polare Bindung
  • Erläutern Sie das Molekulargewicht Summe des Gewichts aller zu einem Molekül gehörenden Atome
  • Nennen Sie 3 Synthesemöglichkeiten und erklären Sie diese Polyaddition: Verknüpfung von Molekülen ohne Abspaltung eines Stoffes Polykondensation: Verknüpfung von Molekülen mit Abspaltung niedermolekularer Stoffe Polymerisation: Verknüpfung von Molekülen zu großen Molekülen (Monomeren)
  • Haupt-und Nebenvalenzkräfte Hauptvalenzkräfte: Bindet die Polymerkette in sich Nebenvalenzkräfte: schwächer, wirkt in Querrichtung
  • Nennen Sie 3 Nebenvalenzkräfte Dipolkräfte Dispersionskräfte Ionenbindung
  • Nennen Sie 3 reagierende/vernetzende Formmassen Elastomere Duroplaste (Duromere) Thermoplaste (Plastomere)
  • Unterschied Plastomere Duromere Plastomere verfilzen Duromere vernetzen  
  • Zwei vorteilhafte Eigenschaften der vernetzenden Formmassen Hohe Wärmeformbeständigkeit konstante mech. Eigenschaften beides bis Zersetzungstemperatur
  • Aus welchen Stoffen sind vernetzende Formmassen zusammengesetzt? -Zusatzstoffe -Bindemittel -Farbmittel -Füllstoffe -Gleit-und Trennmittel
  • Durch welche Verarbeitungsverfahren können vernetzende Formmassen verarbeitet werden? -Spritzgießen -Pressverfahren
  • Nennen Sie charakteristische Eigenschaften von Duroplasten -Gute Wärmeformbeständigkeit -Gute elektrische Eigenschaften -Oberflächenhärte -kaum verformbar unter Last -Lösungsmittelbeständigkeit