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PPS (Subject) / PPS (Lesson)
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- Was versteht man unter Feinterminierung? - DLZ eines Fertigungsauftrages? - In welche 5 Bestandteile kann jeder Arbeitsvorgang zerlegt werden? - Was ist die Übergangszeit? - ermittelt für die gebildeten Fertigungslose die Start- und End- termine der Arbeitsgänge in jeden Fertigungsbereich neu (unter Berücksichtigung der von Eigenfertigungsprogramm vorgegebenen Endtermine). - DLZ=Summe aller DLZ der einzelnen Arbeitsgänge - 5 Bestandteile: Liegen nach Bearbeiten Transportieren Liegen vor Bearbeiten Rüsten Bearbeiten - Übergangszeit 1-3 = Summe Transport - Liegezeiten 4-5 = Summe von Zeit zwischen 2 Durchführungszeiten
- Welche Ansätze zur Verringerung der DLZ gibt es? - Reduzierung der Losgröße - Losaufteilung (Splitten von Losen) o Gleichzeitiges Bearbeiten an mehreren Maschinen - Überlappen von Losen o Beginn eines Arbeitsvorgangs vor dem Ende des vorherigen - Zusammenfassen von Losen o Dadurch Einsparung von Rüstzeiten (interessant, wenn hohe Rüstzei- ten) - Fremdteile kaufen - Überstunden
- Ressourcenfeinplanung - Verbindung zur Feinterminierung? Alternative Plantafel? - anders als bei Feinterminierung nun mit begrenzten Kapazitäten Abgleichen von: - Kapazitätsbedarf (=Summe der geplanten Belegungszeiten einer Ressource - Kapazitätsangebot --> daraus folgt Kapazitätsüberlast oder -unterlast - Kapazitätsabstimmung durch Kapazitätsanpassung oder Kapazitätsabgleich Als Alternative: Simultanplanung von Terminen und Kapazitäten (Ressourcenbelegung) in einem Planungsschritt mit Hilfe einer Plantafel auf einem Leitstand.
- Was versteht man unter Reihenfolgeplanung? Die einzelnen Arbeitsgänge bilden innerhalb eines Zeitintervalls eine Warteschlange. Reihenfolgeplanung zur Festlegung einer ganz konkreten Abarbeitungsreihenfolge zum Beispiel mittels - Selektionskriterien zum Beispiel Prioritätsregeln - Kumulationskriterien zum Beispiel Rüstzeitminimierung Die Summe der eingeplanten Werkstattaufträge eines Fertigungsbereichs bildet das Werkstattprogramm.
- Was ist Verfügbarkeitsprüfung? Überprüfung der Verfügbarkeit der eingeplanten Ressourcen (Maschinen, Werkzeu- ge, Mitarbeiter, Material, ...).
- Was ist Auftragsfreigabe? Bereitstellung der Ressourcen wird durch die Erstellung aller erforderlichen Belege veranlasst. Papiermäßig über - Laufkarten - Materialscheine - Lohnscheine - Rückmeldescheine oder EDV-mäßig ..
- Was versteht man unter Auftragsüberwachung? - = Fortschrittsüberwachung der Werkstattaufträge - SOLL/IST-Vergleich von Terminen und Mengen Informationen werden von der Betriebsdatenerfassung (BDE) erhoben und an die Auftragsüberwachung weitergegeben.
- Ressourcenüberwachung - = Belastungsüberwachung der Kapazitäten - Infos gleichfalls von BDE --> Gegebenenfalls muss bei SOLL/IST-Abweichungen eine kurzfristige Umplanung von Aufträgen erfolgen. --> Feinterminierung, Ressourcenfeinplanung
- Fremdbezugsplanung und Steuerung - Trends? Trend bei vielen Produktionsunternehmen - Reduzierung der Fertigungstiefe- Immer mehr Leistungsanteile werden ausgelagert (Outsourcing) - Größere Bedeutung der Fremdbezugsplanung und Steuerung
- Was ist Bestellrechnung? Faktoren? Ermittlung der optimalen Bestellmengen und Berücksichtigung diverser interner wie externer Faktoren. - Beschaffungskosten (Bestellkosten, Transport, Versicherung, Verpackung, Mindermengenaufschläge, Rabatte, Skonti, Boni, ...) - Lagerkosten- Kapitalbindungskosten (Zeitkosten) - Lagerfähigkeit der Ware Lagerfähigkeit Lieferant- Größe des Lagerraums- Liquidität des eigenen Unternehmens
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- Was ist Angebotseinholung/-bewertung besonders wichtig? Wichtig vor allen bei- Erstmalig zu deckende Bedarfe - Größere Einzelbestellungen
- An Hand welcher Faktoren bewertet man die Lieferanten bei der Lieferantenauswahl? Lieferantenbewertung hinsichtlich - Qualität - Liefertermintreue - Preis - (Liefer-) Konditionen Gegebenenfalls Abschluss von Rahmenverträgen.
- Bestellfreigabe und –überwachung 4 Punkte - Bestellmengen an Lieferanten - Terminüberwachung in Wareneingang - Fortschrittskontrolle bei kritischen Bedarfen - Qualitätsprüfung
- Auftragskoordination Schritte Durchführung eines bereichsübergreifenden Auftragsmanagements durch „integrierte Koordination“ vom Kundenkontakt über die interne Bearbeitung bis zum Kundekontakt. - AngebotsbearbeitungTechnische und Kaufmännische Bearbeitung bezüglich PPS: Primär Lieferterminplanung -Auftragsabklärung -Abklärung der Kundenbestellung -Überprüfung auf Realisierbarkeit -Aufbereitung der Auftragsdaten/-informationen für - Auftragsgrobterminierung Aufbereitung des Auftragsdurchlaufs - Ressourcengrobplanung - Auftragsdurchführung
- PPS-Controlling - Definition Definition: PPS-Controlling dient der Unterstützung der Produktionsleitung (und Auftrags- bzw. Produktmanager), indem es transparente und verständlich interpretierbare Informationen liefert.
- Info-Aufarbeitung Vielzahl von Einzelinfos muss ausgewertet, strukturiert und zusammengefasst dar- gestellt werden, zum Beispiel in Form von Kennzahlen, grafischen Darstellungen etc.
- PPS-Controlling: Info-Bewertung Die gewonnen Infos dienen der Entscheidungsvorbereitung Beispiel: Durchlaufdiagramm zu Bewertung - Entwicklung des Durchlaufdiagramms - Zugangsverlauf (-kurve) - Abgangsverlauf (-kurve) - Es können betrachtet werden - Arbeitsinhalte einzelner Arbeitsgänge eines Fertigungsauftrags - Komplette Fertigungsaufträge - Ganze Baugruppen - Ganze Erzeugnisse - Durchlaufdiagramm - Bestand - Durchlaufzeit - Auslastung - Terminabweichungen
- PPS-Controlling: Konfiguration In das System eingreifende Maßnahmen manuell oder austomatisiert (EDV-gestützt) - Zum Beispiel Verwendung von Berechnungsformeln zur Prioritätsvorgabe
- Lagerwesen Ziel? Wertschöpfungskette? Ziel: Korrekte Zuordnung der Lagergrößen zu Lagerplätzen sowie dessen schnelles Wiederauffinden. Entlang der Wertschöpfungskette unterscheidbar in - Beschaffungslager (Wareneingangs-, Rohstoff-, Hilfsstoff, Betriebsstoff-, Reservelager)- Zwischenlager (halbfertige, angearbeitete Teile/Gruppen)- Bereitstellungs- und Kommisionierlager - Absatz/Auslieferungs-/Fertigwaren-/Versandlager
- Lagerbewegungsführung Erfassung aller Ein- und Ausgänge im Lager mit - Identitätsprüfung - Mengenprüfung (Voll- oder Stichprobenprüfung) - Qualitätsprüfung (Voll oder Stichprobenprüfung)
- Bestandssteuerung In enger Verbindung mit Brutto-/Netto-Sekundärermittlung pro geführtem Lagergut (Artikel) gibt es ein dispositives Konto.
- Lagerort- und Lagerplatzverwaltung - Lagerorte = unterschiedliche Lager- Lagerplatz = Konkreter Aufbewahrungsplatz des Lagerguts (Gang, Ebene, Fach)- Feste Lagerplatzordnung o Jeder Artikel hat einen festen zugewiesenen Lagerplatz - Chaotische/wahlfreie Lagerplatzzuordnung o Jeder Artikel kann auf jeden freien Lagerplatz eingelagert werden o Auffinden den mittels Lagerplatzverwaltungssystems (LUS-Rechner)
- Chargenverwaltung Wenn Komplette Rückverfolgbarkeit bei Produkten erforderlich ist, um Überalterung zu verwenden.
- Lagerkontrolle Ziel? Ziel: - Lagerwesen rentabel führen - Auswertungen o Materialbestandslisten (Bestand, Kosten, Lagerwert, ...) o Materialbewegungslisten (Reichweite, Ladenhalter, ...) (Schnelldreher, Langsamdreher) o Analyse Transportmittelauslatung Fördermittel bzw. auch Mitarbeiter (Kommisionierer)
- Inventur Vergleich Buchbestand mit physischem Bestand. Abweichungen durch - Fehlbuchungen, Schwund, Diebstahl Inventur wegen - Gesetzeslage (Handels- und Steuerrecht) - Korrekte Berücksichtigung von Bestandsmengen Stichtagsinventur - SOLL/IST-Vergleich zum Stichtag Oder permanente Inventur - EDV-gestützte Verfolgung aller Lagerbewegungen d.h. Inventur, körperliche Bestandsaufnahme ist über das ganze Jahr verteilt
- ABC-Analyse (Pareto Analyse) - Definition - Merkmale Kriterien - Darstellung - Verfahrensschritte? Definition: Die ABC-Analyse ist ein Verfahren/Instrument, mit dem für Objekte in einem Unter- nehmen ein spezielles Merkmal/Kriterium betrachtet wird, um so die relative Wichtig- keit der Objekte beurteilen zu können. D.h., es wird für die Objekte eine Rangreihen- folge nach Wichtigkeit (Bedeutung) aufgestellt. Die ABC-Analyse ist eine Zusammenstellung aller Objekte/Elemente einer Menge nach fallendem Gewicht und eine Klassifizierung nach Maßgabe der Gewichtung. Merkmale / Kriterien: Wirtschaftlich/Kaufmännisch orientiert o Zum Beispiel: Wert Umsatz Gewinn Technisch orientiert o Zum Beispiel: Abmessungen Massen Zeiten Darstellung: Tabellarische und/oder bildliche Darstellung von Informationen um aus einer Vielzahl von Objekten diejenigen herauszufinden, die bezüglich des betrachteten Merkmals am bedeutsamsten sind. Verfahrensschritte: 3 Schritte 1. Erfassung des Zahlenmaterials 2. Sortierung (Rangreihenfolge bilden) + Kumulation erweitern + Festlegung der Klassengruppen A,B und C 3. Interpretation der Auswertergebnisse (oft grafische Darstellung hilfreich) Mit der ABC-Analyse ist es möglich Das wichtige vom Unwichtigen trennen Die Schwerpunkte der Rationalisierungsarbeit gezielt festzulegen Wirtschaftlichkeit zu steigern Häufige Einsatzgebiete in Bereichen - Materialwirtschaft o Beschaffung o Lagerhaltung - Kaufmännische Leitung/Unternehmensführung o Umsatz-Analysen o Gewinn-Analysen o Kosten-Analysen - Logistik/Materialfluss Analyse des Artikelspektrums nach - Abmessungen, Massen, Stückzahlen, Zeiten
- XYZ-Analyse Anwendung bei der Bedarfs- und Beschaffungsplanung oder auch Vertriebsplanung von Gütern/Leistungen X konstanter Bedarf Y schwankender Bedarf Z unregelmäßiger Bedarf Angewandt meist in Verbindung mit ABC-Analyse im Bereich der Materialwirtschaft.
- Bestandsplanung Zweck? Begriffe? Sicherstellen des Vorhandenseins der erforderlichen Materialien nach Art Menge und Zeit Damit vermeiden, dass - Zu geringe Bestände die Leistungserstellung gefährden - Zu hohe Bestände die Wirtschaftlichkeit mindern Lagerbestand: im betrachteten Zeitpunkt im Lager körperlich vorhandener Bestand.
- Sicherheitsbestand - 4 Unsicherheiten - Wovon sind Bestandsstrategien abhängig? 1. Bedarfsunsicherheit (Verbrauchsschwankungen) Tatsächlicher Bedarf anders als ermittelter Bedarf 2. Lieferzeitunsicherheit Abweichung SOLL- zu IST-Bestand 3. Liefermengenschwankung 4. Bestandsunsicherheit Abweichung Buch- zu IST-Bestand Meldebestand löst Nachbeschaffung aus Beschaffungszeit = Zeitraum der Wieder- beschaffung bzw. Eigenfertigung. Bestandsstrategien Abhängig von - Lieferbereitschaftsgrad (Servicegrad) Vielfach 90%-95% als ausreichend angesehen - Fehlmengenkosten
- Netzplantechnik - Definition - Beispiele - Vorteile Definition: Netzplantechnik wird zur Projektplanung und –steuerung genutzt. Der Netzplan ist die grafische Darstellung von Ablaufstrukturen, die die logische und zeitliche Aufei- nanderfolge von Vorgängen (Ablaufschritten) veranschaulichen. Angewandt in der Regel in Projekten. Ein Projekt ist ein größeres, einmaliges und komplexes Vorha- ben, an dessen Planung und Steuerung sowie Durchführung im Allgemeinen mehre- re Bereiche eines Betriebes oder mehrere Unternehmen beteiligt sind definiert. Beispiele: - Forschungs- und Entwicklungsprojekte- Banvorhaben- Einführung neuer Erzeugnisse- Planung und Steuerung von Instandhaltungsmaßnahmen- Planung und Steuerung von Montage und Inbetriebnahme einer Anlage - Umplanung eines Betriebes Vorteile: Die Netzplantechnik ermöglicht eine verständliche, anschauliche und aus- sagefähige Darstellung des gesamten Projetkablaufs (falls erforderlich auch in verschiedenen Varianten. Sie erzwingt das Durchdenken des gesamten Projekts mit allen beteiligten Stellen, was zu kürzeren Projektlaufzeiten bei niedrigen Projektkosten führt. Sie lässt frühzeitig Engpässe und mögliche Störungen im Projektablauf er- kennen und gibt Hinweise zur Vermeidung. Die Anwendung der Netzplantechnik löst einen Lernprozess aus, der zur allmählichen Verbesserung aller Maßnahmen und Ergebnisse der Planung und Steuerung im Betrieb führt. Die Netzplantechnik ermöglicht den Einsatz der EDV im Rahmen der Pro- jektsteuerung und entlastet den Routinearbeiter. Netzplan hat Ablaufstruktur, mit Knoten und Pfeilen dargestellt. Inhaltlich: Vorgänge (mit definierten Anfang und Ende) Anordnungsbeziehungen (AGB) Abhängigkeiten logische oder logisch-zeitliche Ereignisse (Eintreten eines definierten Zustands) Netzplantechnik in 50/60 er Jahren in Europa und USA entwickelt.
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- PPS-Systeme - 2 Systeme - Entwicklung 2 Systeme: ERP-Systeme Enterprise Resource Planning ERM-Systeme Enterprise Resource Management Datenbanksystem zur Unterstützung der verwaltungstechnischen/kaufmännischen Vorgänge und technische Abläufe. Unterstützung der innerbetrieblichen produktionstechnischen Abläufe hat sich in den letzten Jahrzehnten wie folgt entwickelt: MRP (I) Material Requirement Planning Stücklistenauflösung Materialbedarf MRP II ManufacturingResourcePlanning Material und Ressourcen o Betriebsmittel o Mitarbeiter ERP (ERM) Enterprise Resource Unternehmensweite Planung SCM SupplyChainManagment(Versorgungskette) Unternehmensübergreifende Betrachtung Shopfloor: Operative Prozesse CAM Computer Aided Manufacturing/CAL CA Logistics Steuerung ganzer Fertigungsbereiche Produktionslogistik CIM Computer Integrated Manufacturing Integrierter Rechnereinsatz in gesamter Produktion Technische Daten + Prozesse + verwaltungstechnische/kaufmännische Pro- zesse
- CAM / CAL (CA Logistics) Steuerung ganzer Fertigungsbereiche Produktionslogistik
- CIM Computer Integrated Manufacturing - Aufgabe Integrierter Rechnereinsatz in gesamter Produktion Technische Daten + Prozesse + verwaltungstechnische/kaufmännische Pro- zesse Aufgabe: 1. Stammdateneingabe Erzeugnis 2. Arbeitsplanung 3. Auftragsabwicklung
- Stammdateneingabe Erzeugnis Unterschied Stammdaten / Bewegungsdaten - Stammdaten Auftragsunabhängig Bleiben fest (zumindest für gewisse Zeit) - Bewegungsdaten Auftragsabhängig Nicht fest, ändern sich mit jedem Auftrag Bei Stammdaten wird alles auf eine Grundmenge bezogen Hier Stückgutprozess d.h. hier Grundmenge 1 Stück Chemische Industrie o Schüttgut und Flüssigkeit o Grundmenge zum Beispiel 2m3 oder 1,5t
- Arbeitsplanung - Aufgaben Definition (Eingabe) Arbeitsplätze mit ihren Merkmalen - Arbeitsplatz-Nummer -Bezeichnung - Bereitschaftszeichen (Schichtplan) Erstellung der Arbeitspläne (Abfolge der erforderlichen Arbeitsschritte) - Fertigungsvorgänge - Prüfvorgänge - Montagevorgänge - Transportvorgänge Für jeden Arbeitsschritt ist der Zeitbedarf zu ermitteln. - Zeitbedarf pro Fertigungslos zum Beispiel Rüstzeit - Zeitbedarf für eine gewisse Menge/Stückzahl o Zum Beispiel Transport von 10 Stücken gleichzeitig Zeitbedarf pro Teil o Zum Beispiel Bearbeitungszeit für 1 Stück (Stückzeit)