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Kapitel 1 (Subject) / VO Unterlagen Tappeiner (Lesson)
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- Opportunitätskostenprinzip Jede Entscheidung für eine Alternative bedeutet, dass eine andere Alternative nicht mehr zur Verfügung steht. Die Opportunitätskosten einer Alternative sind der Wert der besten Alternative, die einem durch die Entscheidung entgeht. Wenn man 300€ für ein Ipad ausgibt, hat man diese 300€ nicht mehr um sich ein Fahrrad zu kaufen "Entweder, oder"
- versunkene Kosten Kosten, die bereits angefallen sind und die nicht mehr eingebracht werden können. Sie dürfen für zukünftige Entscheidungen keine Rolle mehr spielen
- Marginalanalyse Grenznutzen sollte immer höher sein als die Grenzkosten (Grenznutzen ist der zusätzliche Nutzen)
- positive Aussagen Man beschreibt Phänomene so wie sie sind "Das Rauchverbot in öffentlichen Lokalen führt zu einem Nachfragerückgang bei Tabakwaren"
- normative Aussagen beziehen sich darauf wie etwas sein sollte und enthalten einen hohen Gehalt an Werturteilen
- Modelle - Vereinfachte Abbildung der Realität - Alle irrelevanten Faktoren werden weggelassen - Alle relevanten Faktoren werden berücksichtigt Sind zwei Modelle im Hinblick auf Verwendungszweck gleich, sollte man das einfachere Modell vorziehen Modelle kann man nur in Beziehung zu ihrem Verwendungszweck als gut oder nicht gut beurteilen.
- Vorbehaltspreis Preis, den ein Inidividuum maximal bereit ist für ein Gut zu zahlen. -> Kann er das Gut zu einem Preis unterhalb des VP kaufen, hat er einen Vorteil aus dem Kauf (Konsumentenrente) -> Kauft er das Gut zum VP so steht er danach immer noch gleich gut da -> Kauft er das Gut zu einem höheren Preis, so verschlechtert er sich. Das wird ein informierter Nachfrager aber niemals tun.
- Gleichgewichtspreis Preis bei dem - es keinen Nachfrager gibt, der VP oberhalb des GP hat und trotzdem das Gut nicht bekommt - es keinen Anbieter gibt, der einen VP hat, der unter dem GP liegt und trotzdem sein Produkt nicht verkaufen kann Im Gleichgewicht haben weder Anbieter noch Nachfrager den Anreiz ihr Verhalten zu verändern
- endogen und exogen endogen sind die Variablen, die im Modell bestimmt werden (GP und Gleichgewichtsmenge) exogen sind alle Variablen, die nicht im Modell bestimmt werden (Einkommen, Präferenzen, Preise anderer Güter) Wenn sich exogene Variablen verändern, führt das zu einer Verschiebung der Kurve
- Statisches Modell In statischen Modellen taucht die Zeit nicht auf
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- komparativ statische Modelle zwei Zustände oder zwei Zeitpunkte werden miteinander verglichen ohne dass man einen Übergang modelliert. Vergleich von Gleichgewichten
- dynamische Modelle berücksichtigen die zeitliche Entwicklung
- unvollkommene Märkte - Monopol - vollständig diskriminierendes Monopol - Mietpreiskontrolle
- vollständig diskriminierendes Monopol Eigentümer kennt alle VP und vermietet jede Wohnung genau zu diesem Preis Die letzte Person, die eine Wohnung mietet zahlt den Gleichgewichtspreis p* -> Eine Versteigerung könnte annäherungsweise ein solches Ergebnis erbringen
- Überschussnachfrage Liegt ein Preis unterhalb des GP sodass die Nachfrage das Angebot übersteigt, so bezeichnet man die Differenz zwischen nachgefragter und angebotener Menge als Überschussnachfrage.
- Überschussangebot Es kommt zu einem Überschussangebot wenn Preis oberhalb des GP liegt
- Pareto-effizient Eine Allokation ist Pareto-effizient wenn es keine Möglichkeit gibt, ein Individuum besser zu stellen, ohne gleichzeitig ein anderes Individuum schlechter zu stellen -> es darf dann auch keine Pareto-Verbesserung geben (Verbesserung wenn ein Individuum besser gestellt werden kann ohne ein anderes schlechter zu stellen) -> Eine Allokation bei der bereits alle Tauschgeschäfte durchgeführt sind, ist eine Pareto-effiziente Allokation -> Pareto-Effizienz bezieht sich lediglich auf die Effizienz eines Tausches.
- Konkurrenzmarkt Viele unabhängige Vermieter, die ihre Wohnungen zum höchstmöglichen Preis vermieten wollen. Alle Wohnungen werden an die Studenten mit den höchsten Zahlungsbereitschaften vermietet. Ein Konkurrenzmarkt führt zu paretoeffizienten Gleichgewichten
- Mietpreisbindung Studenten mit niedriger Zahlungsbereitschaft bekommen eine Wohnung im Zentrum wobei Studenten mit hoher Zahlungsbereitschaft außerhalb wohnen müssen. Durch Tausch könnte man eine Pareto-Verbesserung erreichen -> Allokation ist ineffizient
- Monopolmarkt Monopolist wird den Preis p so wählen, dass das Mieteinkommen maximiert wird. Also der Preis mit dem größten zugehörigen Rechteck. -> Einige Wohnungen bleiben leer (Monopolist verlangt mittleren Preis und lässt einige Wohnungen frei) Es gibt eine Möglichkeit zur Pareto-Verbesserung -> ineffiziente Allokation
- Allokation Umgang/ Verteilung von knappen Ressourcen