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Anatomie des Pferdes (Subject) / Knochen Hintergliedmaße (Lesson)
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- Beckengürtel - Cingulum membri pelvini Bestehend aus... - besteht aus 3 Knochen - diese sind zum Hüftbein - Os coxa verwachsen 1.) Os ilium - Darmbein 2.) Os pubis - Schambein 3.) Os ischii - Sitzbein In der Hüftpfanne - Acetabulum - treffen alle Knochen zusammen
- Os Coxa - Hüftbein - rechtes + linkes Os coxa in der ventralen Mediane durch Knorpelgewebe zusammen gefügt - Dieses Knorpelgewebe ist die Beckenfuge - Symphysis pelvina muss sich bei Geburt eines Fohlens ausdehnen - im Alter verknöchert diese Fuge bei Stuten, die noch kein Fohlen hatten. Sollte die Stute nun doch noch ein Fohlen bekommen, treten hier oft Probleme auf. - im dorsalen Bereich beim Os coxa eine Lücke - wird vom Kreuzbein geschlossen - Os sacrum
- Os coxa - Hüftbein 1.) Os ilium - Darmbein - der am weitesten cranial gelegene Teil des Os coxa gegliedert in : a.) Ala ossis ilii - Darmbeinschaufel - steht fast horizontal im Pferd - dorsale Fläche von massiger Gesäßmuskulatur - und ventrale Fläche von innerer Lendenmuskulatur - Musculi iliopsoas bedeckt b.) Corpus ossis ilii - Darmbeinsäule - trifft im Acetabulum - Hüftpfanne auf die anderen Knochen, liegt caudoventral - lateral, beidseitig erhebt sich der Darmbeinwinkel, der als Hüfthöcker - Tuber coxae gut palpierbar ist - Tuber coxae begrenzt dorsal die Hungergrube - mediale Darmbeinwinkel - Tuber sacrale - Tuber coxae, Tuber sacrale, Tuber ischiadicum - wichtigstes Mittel zur Beurteilung der Hüfte.
- Os coxa - Hüftbein Os pupis - Schambein - am cranialen Rand des Beckenbodens - linkes + rechtes Os pubis an der Beckenfuge - symphysis pelvina knorpelhaft miteinander verbunden
- Os coxa - Hüftbein Os ischii - Sitzbein - bildet caudalen Abschluß des Os coxa caudal verdickt zum Sitzbeinhöcker - Tuber ischiadicum Wichtig für die Beurteilung der Hüfte!
- Beckenpfanne - Acetabulum - hier treffen alle 3 Knochen des Os coxa aufeinander und verwachsen - Gelenkfläche Mondsichelförmig - facies lunata - spart eine zentral gelegene Bandgrube - Fossa acetabuli aus - Rand Acetabulum erhöht durch knorpelige Gelenklippe - Labrum acetabulare - Labrum acetabulare im Bereich der Bandgrube zu Pfannenausschnitt - Incisura acetabuli eingezogen
- Os femoris - Oberschenkelbein - Stylopodium - kräftigster Knochen im Skelett - Funktionen: Stützfunktion Vorwärtsschub des Körpers
- Os femoris - Oberschenkelbein proximales Ende... - medial verdickt zum Oberschenkelkopf - Caput ossis femoris - liegt im Acetabulum - Oberschenkelhals - Collum ossis femoris nur angedeutet Oberschenkelhalsbruch daher sehr selten beim Pferd - Gelenkfläche des Femurkopfes durch tiefe Bandgrube - Fovea capitis unterbrochen - lateral des caput ossis femoris der große Umdreher - Trochanter major - beim Pferd zweigeteilt - distal des Trochanter major (ca 1/3 weg) dritte Umdreher - Trochanter tertius (nur beim Pferd ausgebildet und lässt sich palpieren)
- Os femoris - Oberschenkelbein Schaft und distales Ende - medial des Femurschaftes, etwas unterhalb des Collum ossis femoris - der kleine Umdreher - Trochanter minor - distales Ende des Femur - 2 Gelenkknorren: Condylus lateralis Condylus medialis die durch Zwischenknorrengrube - Fossa intercondylaris zweigeteilt sind - seitlich der Condylen - Bandgruben.-und Höcker am Condylus lateralis zusätzlich kl. Gruben - hier Fußmuskeln (Kniekehlmuskel-popliteus) + Zehenstrecker Ursprung - cranial erhebt sich über den Condylen die Kniescheibenrolle - Trochlea ossis femoris Ihre Rollfurche wird durch zwei Rollkämme begrenzt - der mediale zum wulstigen Aufsatz verdickt - Tuberculum trochlea ossis femoris - die Verdickung hat besondere Bedeutung für den Kniescheibenmechanismus - Trochlea ossis femoris + Patella = Kniescheibengelenk - beide Condylen mit Tibia - Schienbein im Kniekehlengelenk artikulieren
- Patella - Kniescheibe - ist ein Sesambein - ist in den quadriceps femoris eingelagert - quadriceps inseriert proximal an der Patella - wird durch das mittlere Kniescheibenband an der Tibia befestigt - Patella + Trochlea ossis femoris - Kniescheibenrolle d. femur ein Schlittengelenk - gleitet auf und ab
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- Tibia - Schienbein proximales Endstück - verbreiterte proximale Endstück bildet lateraler + medialer Schienbeinknochen - Condylus lateralis +medialis tibiae caudal durch Kniekehlenausschnitt voneinander getrennt cranial ist der Knochen zu Schienbeinbeule - Tuberositas tibiae verdickt, hier finden die Kniescheibenbänder Ansatz seitlich davon - laterale Condylus tibiae zur Streckmuskelrinne eingezogen - Schienbeincondylen + Femurcondylen + 2 Menisken - Faserknorpelknochen = Kniegelenk - Exzentrische Befestigung der Gelenkbänder - Spiral.-und Bremsgelenk - Gelenkflächen der Tibiacondylen durch zentrale Erhebung - Eminentia intercondylaris voneinander getrennt sie ragt in die Zwischenknorrengrube - Fossa intercondylaris - des Femurs zw. Eminentia intercondylaris + Fossa intercondylaris verkehren die Kreuzbänder des Kniegelenkes
- Tibia - Schienbein Schaft und distales Ende - Tuberositas tibiae setzt sich am Tibiaschaft in die Schienbeinleiste - Margo cranialis tibiae fort dient dem Untersucher zur Orientierung am Unterschenkel + zum Auffinden der Kniescheibenbänder - distale Endstück der Tibia - zur Gelenkschraube - Cochlea tibiae geformt artikuliert mit dem Sprungbein des Hinterfußwurzelgelenkes - lateral + medial erheben sich über der Cochlea tibiae der laterale + mediale Knöchel Malleolus lateralis + medialis
- Fibula - Wadenbein - proximal gelegene Fibulakopf liegt der lateralen Tibia eng an - ist nicht an der Bildung des Kniegelenkes beteiligt - distale Abschnitt - zurückgebildet -verwächst nicht mit der Tibia
- Tarsus - Hinterfußwurzel 1. proximale Reihe -Die Knochen in 3 Reihen angeordnet 1. proximale Reihe - crurale Reihe - das medial gelegene Sprungbein - Talus dem lateral das Fersenbein - Calcaneus angelagert ist - auf dem Talus erheben sich proximodorsal zwei parallel angeordnete Führungskämme der Gelenkrolle - Die Führungskämme greifen in die Gelenkschraube der Tibia und bilden das proximale Gelenk des Talus - der lateral gelegene Calcaneus wir proximoplantar durch einen Knochenfortsatz - Tuber calcanei verlängert - dient dem Wadenmuskel als Ansatz - Calcaneus an der Bildung Unterschenkel,-und Hinterfußwurzelgelenkes nicht beteiligt
- Tarsus - Hinterfußwurzel 2. zentrale Reihe - Intertarsale Reihe - nur durch Os tarsi centrale gebildet - schiebt sich medial in das Hinterfußwurzelgelenk ein - kommuniziert proximal mit dem Talus - lateral + distal artikuliert es mit den Knochen der Mittelfußreihe
- Tarsus - Hinterfußwurzel 3. distale Reihe - Metatarsale Reihe - von medial nach lateral os tarsale II - IV - sie kommunizieren mit dem Mittelfußknochen
- Tarsalgelenk - Articulatio tarsi vier Gelenkspalten a. Sprungbein - Unterschenkelgelenk Articulatio talocruralis b. proximales Zwischenreihengelenk Articulatio intertarsalis proximalis c. distales Zwischenreihengelenk Articulatio intertarsalis distalis d. Hinterfußwurzel - Mittelfußwurzelgelenk Articulatio tarsometatarsalis Die Hauptaktion im Tarsalgelenk findet im A. talocruralis statt
- Tarsus - Hinterfußwurzel Gelenkstyp - durch die 2 Führungskämme des Sprungbeines - Schraubengelenk - die sehr geräumige Gelenkkapsel bildet dorsal 1ne + plantar 2 Ausbuchtungen. Letztere treten bei übermäßiger Füllung als Kreuzgallen hervor. - intertarsale + tarsometatarsale Gelenke - straffe Gelenke - kaum Bewegung möglich. Hier bildet sich Spat, der nach Vollständiger Verwachsung wieder schmerzfrei ist.