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Tierernährung u -gesundheit 4.Sem (Subject) / FM (Lesson)

Getreide, Wurzeln und Knollen, ...

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  • allgemeines getreide..6 ts-reich (lagerstabilität bei >86% TM) gute bis sehr gute verdaulichkeit (viel energie) meist ca und na arm viel P (org gebunden) vitamine B und E viel stärke
  • spelzen bei gerste hafer mais
  • getreidekorn außen nach innen fruchtschale,samenschale,aleuronschicht,mehlkörper,keim
  • antinutritive substanzen getreidekörner..5 ß-glucane,xylane: erhöhte viskositöt darminhalt, klebrige wasserreiche exkremente, verdaulichkeitsminderung (gerste) pentosane, pectine: s.o. + andere mikroflora vorderer darmabschnitt (roggen pento, hafer pectine) tannine: sekung futteraufnahme, hemmungproteolytischer enzyme alkylresorcinole: verzehrsdepression,wachstumsstörung mutterkornalkaloide: lähmung,krämpfe,aborte
  • wirkung auswuchs getreide..8 mobilisierung stärke(zucker) mobilisierung reserveprotein mobilisierung phytin p gesteigerte atmung umwandlung von NST in den keimen eventuell stärkeabbau durch amylasen eventuell mehr MO befall eventuell peroxidbildung durch verbrauch vit E
  • maillard-rk as+reduzierende zucker reagieren in anwesenheit von wasser gesundheitsschädliche stoffe können entstehen proteinschädigung
  • getreidelagerung mo prozesse schimmelpilze,bakterien,hefen NST-abbau,toxinanreicherung,toxische produkte,zucker/stärkeabbau dumpfer,muffiger,saurer,gäriger geruch
  • getreidelagerung enzyme oxidasen,amylasen,lipasen,lipoxydasen nst-veratmung,stärkeabbau,fettabbau,toxische produkte ranziger geruch
  • getreidelagerung chem.umsetzungen maillardRK,lipoxydation,carotinoxidation proteinschädigung,peroxidbildung,verminderte gehalte
  • bedeutung bakterien..7 verderb/abbau OS erwärmung/entzündung (aktinomyceten) allergene RK (aktinom) pathogene bakterien (listeriose, salmonellen) toxinbildene bakterien (lipopolysaccharide) malabsorption und maldigestion durchfälle,reizung darmwand
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  • bedeutung hefen..4 verderb/abbau OS entstehung CO2,formaldehyd,ameisensäure aufgasungen darm, koliken, durchfälle abortgefahr
  • bedeutung schimmelpilze..4 verderb systemmykosen (luftsackmykose) allergische RK bildung mykotoxine
  • indikatorkeime bakterien produkttypisch KG1: gelbkeime verderbanzeigend KG2: bacillus verderbanzeigend KG3: streptomyceten
  • indikatorkeime pilze produkttypisch KG4: fusarium, alternaria verderbanzeigend KG5: penicillium, aspergillus verderbanzeigend KG6: mucorales
  • indikatorkeime hefen verderbanzeigend KG7: alle gattungen
  • QS1 keimzahl normal und produkttypisch keine erkennbaren mikrobiolog. qualitätsminderungen verfütterung unbedenklich und wird befürwortet
  • QS2 keimgehalte leicht erhöht bis erhöht - verminderte mikrobiolog. qualität leicht verändertes keimspektrum - verschiebung zu verderbanzeigender flora beginnende verderberscheinungen, verminderter frischegrad geringes risiko bei verfütterung für bestimmte spezies
  • QS3 deutlich erhöhte KG und hinweis auf typisch verderbanzeigende flora maßgeblich herabgesetzte qualität leistungsminderung nd gesundheitsschaden nicht auszuschließen mögliche toxinbildung hersteller/veräußerer sollten maßnahmen zur minderung und eigenkontrollen aufgegeben werden nachkontrollen zu gegebener zeit
  • QS4 keimgehalte stark erhöht: fortgeschrittener verderb keimspektrum typisch verderbanzeigend - bereits abgelaufener verderbnisprozess keine verfütterung fm nicht mehr verkehrs- und verwendungsfähig
  • einteilung mykotoxine feldpilze: fusarientoxine (trichothecene,zearalenon) lagerpilze: afla- oder ochratoxine
  • mykotoxine von schimmelpilzen in getreide alfatoxine (apsergillus): leistungsminderung,leberschädigugn ochratoxin(apsergillus): leistung,leber,niere trchothecene(fusarium): leistung,erbrechen,blutung,geschwüre zearalenon(fusarium): ferkelverluste,fruchtbarkeitsstörung
  • bearbeitung ganzer getreidekörner mechanisch: mahlen,quetschen,schroten,brechen,walzen,krümeln,pelletieren hydrothermischer aufschluss: puffen,extrudieren,dampfflockieren,mikronisieren,toasten
  • industrielle verarbeitung getreidekörner müllerei: mehlmüllerei,schälmüllerei,nassmüllerei gärungsindustrie: brennerei,brauerei
  • ölsaaten..6 hülsenfrüchte: sojabohnen und erdnüsse palmengewächse: kokosnuss,ölpalme kreuzblütler: raps,Rübsen,senf,crambe korbblütler: sonnenblume,saflor malvengewächse: baumwolle außerdem lein,sesam,mohn,hanf
  • nebenprodukte aus ölindustrie..5 proteinreich mit großer variationsbreite XP proteinqualitöt mäßig bis gut einfluss auf verdaulichkeit und energetischen FW meist viel org gebundenes P,Mg,spurenelemente,vitamine (B) qualitätsminderung durch antinutritive und toxische substanzen
  • nebenprodukte ölgewinnung % kuchen bis10% expeller 4 bis 8% extraktionsschrot bis 4%
  • gewinnung ölkuchen diskontinuierliches pressverfahren mit hydraulischen pressen etagen-oder seiherpresse
  • gewinnung expeller schneckenpressen
  • gewinnung extraktionsschrot extraktionsverfahren mit lösungsmittel (hexan), toaster
  • veränderung XL XP XF während ölgewinnung XL entzug XP zunahme XF zunahme NDF zunahme
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  • antinutritive substanzen körnerleg tannine(ackerbohne,erbse): gesenkte futteraufnahme,gehemmte proteolytische enzyme lectine(ackerbohne,erbse):koagulieren erythrozyten,immunabwehr proteaseinhibitoren(ackerbohne,erbse): wachstumsdepression,pankreashypertrophie vicin,convicin(ackerbohne,wicke):fettstoffwechsel,legeleistung und eimasse,befruchtung und schlupf cyanogene glycoside(wicke):blausäurevergiftung alkaloide(bitterlupine):leber,atemlähmung antivitamine(ackerbohne): vermindert aktivität von niacin
  • antinutritive inhaltsstofe ölsaaten raps: erucasäure,glucosinolate,sinapin,tannine sojabohne:trypsininhibiitoren leinsaat:cyanogene glycoside
  • effekte toasten..4 entfernen lösungsmittelrest erhöhung rohproteinverdaulichkeit inaktivierung trypsininhibitor zerstörung myrsinase (raps)
  • tierische FM allgemein..6 XP dominierend gute bis sehr gute biolog wertigkeit praktisch keine KH außer lactose in milch/milchprodukten viel ca, viel verdauliches P vit B12 keine antinutritiven inhaltsstoffe
  • verfütterungsverbot tierische FM an nutztiere..5 verarbeitetes tierisches protein von WDK gewonnene gelatine blutprodukte hydrolysiertes eiweiß di- und tricalciumphosphat tierischen ursprungs
  • sonderregelung tierische fm WDK..5 milch,erzeugnisse auf milchbasis, colostrum, eier und eiprodukte, gelatine von nicht-WDK
  • allgemeines milch+co..7 hochverdaulich,da kein XF proteinreich, hohe biolog wertigkeit viele spuren und mengenelemente fettlösliche vitamine in vollmilch viele wasserlösliche vitamine geringe haltbarkeit keine antinutritiven inhaltsstofe
  • erzeugnisse von landtieren..8 tiermehl: durch erhitzen,trocknen,mahlen von körpern und körperteilen warmblütiger landtiere gewonnen und fett tlws extrahiert oder physik.entzogen, soweit wie technsich möglich frei von borsten/horn/Haaren/Federn/Magendarm fleischknochenmehl: s.o. futterknochenschrot: trocknen,erhitzen,feines mahlen DER KNOCHEN rest s.o. tierfett: erzeugnis aus fett warmblütiger landtiere (talg,schmalz,knochenfett...) grieben: nebenerzeugnis aus gewinnung talg,schmalz oder sonstigen extrahierten oder phsyikalisch entzogenen fetten blutmehl: trocknen von blut geschlachteter warmblütiger tiere, soweit wie technsich möglich frei von fremden bestandteilen geflügelmehl: erhitzen,... von nebenprodukten der geflügelschlachtung..soweit wie technisch frei von Federn hydrolisiertes federmehl:hydrolyse,trocknen und mahlen von geflügelfedern
  • fisch, erzeugnisse, nebenerzeugnisse..4 fischmehl: beim verarbeiten ganzer fische oder von fischteilen,dem öl tlws entzogen und der fischpresssaft wieder zugesetzt worden sein kann fischpressaft eingedickt: bei gewinnung von fischmehl und durch säurekonservierung oder trocknung stabilisiert fischöl: aus fischen oder fischteilen gewonnenes öl raffiniertes,gehärtetes fischöl: s.o. das raffiniert und gehärtet wurde
  • Einteilung Futterfette..3 herkunft: pflanzlich/tierisch - landsäugetiere oder meerestiere physikalischees verhalten: fettsäurenmuster fs-charakteristika: sättigungsgrad,kettenlänge,stellung erste DB,trans/cis
  • Unterschied Süß/sauermolke Ca Sauermolke milchsauer: über MIlchsäure, MSTGehalt unverändert Sauermolke mineralsauer HCl: MSTGehalt unverändert Sauermolke Na2CO3 oder KCO3: Na/K-Gehalt erhöht Süßmolke: Abnahme Ca durch Ca-Bndg bei Caseinausfall mit Lab
  • Lipide allgemein schlecht wasserlöslich, gut in org Lsgsmittel lipophile/hydrophobe gruppen triglyceride und lipoide (phospholipide, glycolipide, wachse, steroide, carotinoide, ätherische öle)
  • wichtigste natürliche FS..4 palmitins. 16:0 stearins. 18:0 ölsäure 18:1 linolsäure 18:2
  • ziele fetteinsatz..9 substitution milchfett in kälberernährung (MAT: kokosfett,palmkernfett,mischfette) energetische aufwertung absciherung bedarf ess.fs glc-spareffekt immunmodulation verbesserung absorption carotinoide (dotter-und hautpigmente)+fettlösl. vitamine + vorstufen tiergesundheit (zB prophylaxe fettlebersyndrom legehenne) einfluss auf fs-muster tier. produkte technolog vorzüge in fütterungspraxis
  • energetische effekte futterfett calorischer effekt: energetische wirkung des NST auf einzelnen energiestufen extracalorischer effekt: ursache ist verlangsamung futterpassage durch vorderen verdauungsraum
  • einflussfaktoren auf verdaulichkeit von futterfetten..8 kettenlänge+sättigungsgrad bzw daraus resultierender schmlzpkt interaktion zw einzelnen fs in triglyceridgemischen stellung höher unges.fs im triglyceridmol (am ende=schwerer verdaulich) fettanteil im futter(>4%) teilchengröße fettpartikel tieralter viskositätssteigernde futterinhaltsstoffe (NSP) seifenbildung (ca und Mg-ionen)
  • fettsäurentyp wichtige futterfett gesättigt: kokosfett,palmkernöl (mittellang), rindertalg,palmöl,schweineschmalz(lang) 1xungesättigt:rapsöl,olivenöl,hühnerfett,fischöl mehrfach unges.: leinöl,sojaöl,maiskeimöl,sonnenblumenöl
  • intermed.schicksal fs aus nachrung ß-oxidation aufbau körpereigener lipide umwandlung in längerkettige,hochungesättigte derivate
  • synthese eicosanoide aus fs der membranphospholipide membranphospholipide werden zu prostaglandinen und thromboxanen, leukotrienen, fettsäurenperoxide
  • wirkung eicosanoide..9 bluttplättchenagg vasokonstriktion/-dilatation gefäßpermeabilität t-zell-proliferation aktivität natürl. killerzellen lymphozytenfnkt leukozytenchemotais,-aktivierung und degranulation epidermale profileration enzymaktivität